<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479</id><updated>2011-04-21T17:55:33.103-07:00</updated><title type='text'>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg - Rezensionen</title><subtitle type='html'>Rezensionsseite von http://www.bonn.folk.welt.musik.de.vu ---
Inhaltsverzeichnis ganz unten!</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>186</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-2852770750339476338</id><published>2009-05-08T03:41:00.001-07:00</published><updated>2009-05-09T04:00:48.610-07:00</updated><title type='text'>Vorübergehende Pause</title><content type='html'>Aus aktuellem Zeitmangel wird diese Seite vorrübergehend nicht mit neuen Inhalten gefüllt. Vieles von dem, was hier veröffentlicht werden würde, finden Sie aber auf &lt;a href="http://www.migrapolis.de/"&gt;http://www.migrapolis.de/&lt;/a&gt; vor allem in der Rubrik "Kultur" und im Veranstaltungskalender.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;Michael A. Schmiedel am 8.5.2009&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-2852770750339476338?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2852770750339476338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2852770750339476338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2009/05/vorubergehende-pause.html' title='Vorübergehende Pause'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-110537039260476822</id><published>2008-12-31T02:00:00.000-08:00</published><updated>2008-01-10T05:50:11.023-08:00</updated><title type='text'>Infos zu dieser Unterseite</title><content type='html'>Hi Folks,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;auf dieser Unterseite von &lt;a href="http://www.bonn.folk.welt.musik.de.vu/"&gt;http://www.bonn.folk.welt.musik.de.vu&lt;/a&gt; findet Ihr zunächst ein paar Gedanken darüber, was hier überhaupt mit Folk-Musik gemeint ist, sowie ein paar Konzert- und CD-Rezensionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Konzertrezensionen wurden jeweils kurz nach dem betreffenden Konzert geschrieben, die hier angebenen Daten geben das entsprechende Datum der Veranstaltung wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Daten bei den CD-Rezensionen beziehen sich auf die folkigen Rundbriefe, in denen sie erstmals veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur bei diesem Infoeintrag und bei den allgemeinen Gedanken zur Folkmusik halte ich das Datum so, dass die beiden Einträge immer ganz oben stehenm hat also streng genommen keine inhaltliche Bedeutung. Das Datum der letzten Bearbeitung dieser Info steht unten drunter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Texte von mir sind mit MAS, die von Ferdi mit FLR gekennzeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fotos sind zumeist von den Homepages der beschriebenen Musiker. Ich fotografiere zwar auch sehr viel, allerdings nicht digital, sondern mit Diafilm. Neuerdings kann man eingesannte Fotos leicht in einen Blogspot hinein stellen, aber da ich keinen Diascanner habe, muss ich jedes Dia zuerst auf Papier abziehen lassen, um es dann mit dem Flachbrettscanner einscannen zu können. Das mache ich auch ab und zu, und vielleicht kann ich ja mal alle Konzertrezensionen mit eigenen Fotos illustrieren. Wenn Ihr mit der rechten Maustaste auf ein hier wieder gegebenes Bild klickt, könnt Ihr unter "Eigenschaften" die Herkunfstadresse lesen. Sollten bei den aus dem Internet kopierten Bildern die Eigentümer der Bilder was dagegen haben, dass ich sie hier verwende, bitte ich um eine diesbezügliche Nachricht, dann wird das entsprechende Bild hier gelöscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach und nach wird die Seite hier mit weiteren Rezensionen gefüllt. Also: ab und zu mal rein schauen. Und auf meiner neuen provisorischen privaten Homepage &lt;a href="http://www.michael.a.schmiedel.de.vu/"&gt;http://www.michael.a.schmiedel.de.vu&lt;/a&gt; habe ich auch meine CD-Rezensionen, die ich für den Folker! geschrieben habe, aufgelistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit folkigen Grüßen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael A. Schmiedel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte Bearbeitung dieses Infotextes: 22.7.2005&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-110537039260476822?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/110537039260476822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/110537039260476822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/12/infos-zu-dieser-unterseite.html' title='Infos zu dieser Unterseite'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-110537057859061257</id><published>2008-12-31T01:00:00.000-08:00</published><updated>2008-06-02T09:19:16.426-07:00</updated><title type='text'>Ein paar Gedanken zur Folk-Musik</title><content type='html'>Ein paar Gedanken zur Folk-Musik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist eigentlich Folk-Musik? Da keiner von uns Musikwissenschaftler ist, wollen wir keine völlig durchdachte Definition von dem vorlegen, was Folk-Musik ist, aber ein paar Gedanken dazu mögen erlaubt sein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich ist das gar kein Musikstil, sondern es sind eine Vielzahl verschiedener Musikstile, eben Musikstile der vielen verschiedenen Völker der Welt, so dass man auch oft „Weltmusik“ dazu sagt. „Folk-Musik“ ist ein Anglizismus von „Volksmusik“ oder von „Folklore“, doch werden diese Worte nicht immer identisch verwendet. Unter Volksmusik versteht man meistens entweder die traditionelle, ethnische Musik eines Volkes oder konkret unsere deutsche oder deutschsprachige Volksmusik oder volkstümliche Musik. „Folklore“ bezeichnet meistens eben die traditionelle ethnische Musik, wird aber oft mit touristischen Darbietungen derselben verbunden. „Folk-Musik“ schließt das meistens alles mit ein und bedeutet je nach Sprachspiel noch mehr oder weniger anderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir verstehen es im folgenden Sinne: Es sind Musikrichtungen, die in ethnischen oder regionalen Traditionen beheimatet, verwurzelt sind. Daher kommen auch die Begriffe „Heimatmusik“ und „Wurzelmusik“. Dabei kann diese traditionelle Anbindung sehr fest und starr sein, man spielt die Stücke genau so, wie sie überliefert sind, oder aber die Wurzeln saugen die Kraft der Tradition aus dem Boden ethnischer Kultur, aber treiben ganz neue Blätter und Blüten. Tradition und Innovation, Überlieferungstreue und Kreativität bilden eine Einheit. Manchmal werden auch alte Musikstile, die im Laufe der Zeit und geschichtlicher Entwicklung vergessen wurden, wiederbelebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folk-Musik kommt aus dem Volke, wobei „Volk“ ein Teil verschiedener Gegensatzpaare sein kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- ein Volk versus ein anderes Volk: Man hört, wo eine Musik ihre ethnischen Wurzeln hat. Auch wenn es zu multikulturellen Fusionen verschiedener Folk-Musiken kommt, kann man die einzelnen Bestandteile heraushören und ihre Eigenarten erkennen. Solche multikulturelle Folk-Musik wird dann zur Weltmusik, zur Musik der Völker der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Volk vs. Adel und Klerus: Diese Unterteilung ist alt. Sie stammt aus der Zeit, als Volk und Adel und auch Volk und Klerus sich voneinander unterschieden und verschiedene Subkulturen bildeten, und so auch verschiedene Musikkulturen. Während der Adel der höfischen und der Klerus der geistlichen Musik frönte, wurde auf den Dörfern und in den bürgerlichen Städten auf deftige Volksmusik abgetanzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Volk vs. Herrschaft: Das geht teilweise mit der vorher genannten Dichotomie einher. Dazu gehört dann aber auch die Tradition politischer Protestlieder. In USA wurde der Begriff der „folk music“ erstmals in diesem Sinne verwendet: Protestlieder gegen die Regierung, die Kriege führt, zu viele Steuern eintreibt, den Alkohol verbietet, die Umwelt verschmutzt usw. Auch bei uns in Europa und Deutschland hat das eine lange Tradition: 1848 und wären 1968 wären ohne Protestlieder nicht zu dem Ruhm gekommen, den sie haben. Und die irischen Rebelsongs spielen einen wichtigen Teil in den Klischeevorstellungen, die man von der grünen Insel und ihren Pubs hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Volk versus Profitum: Folk-Musik ist oft handgemachte Musik, komponiert, gedichtet, gespielt, gesungen und getanzt von Amateuren oder Teilprofis, aber oft gerade nicht von den hauptberuflichen Musikern. So gesehen wurden immer wieder verschiedene Musikrichtungen zu neuer Volksmusik, wenn „normale“ Leute Pop, Rock, Jazz usw. spielen. Die Grenzen sind eher fließend. Profis gibt es aber auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer, die Hauptsache ist, man hat Freude dabei, die Musik zu produzieren und zu konsumieren. Man mag sich dabei einfach den Melodien und Rhythmen hingeben, von alten Zeiten, fernen Ländern oder der trauten Heimat träumen, sich gesellschaftliche Utopien ausmalen, in Liebeskummer schwelgen oder dabei ordentlich einen heben, es gibt viele Arten Folk-Musik zu genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-110537057859061257?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/110537057859061257'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/110537057859061257'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/12/ein-paar-gedanken-zur-folk-musik.html' title='Ein paar Gedanken zur Folk-Musik'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-3627860497414016008</id><published>2008-07-02T18:00:00.002-07:00</published><updated>2008-07-12T10:18:51.490-07:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Phønix. folk</title><content type='html'>&lt;strong&gt;CD-Rezension: Phønix. folk&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GO’ Danish Folk 2007. &lt;a href="http://www.gofolk.dk/"&gt;www.gofolk.dk&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.phonixfolk.dk/"&gt;http://www.phonixfolk.dk/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 40:16 mit wenigen engl. Infos u. Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dänischer JazzFolk vom Feinsten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welch einfacher Titel für eine CD, man mag auch meinen, ein einfallsloser, der bestenfalls für eine Reihe taugt, deren andere CD mit Rock, Klassik, Jazz und so weiter betitelt sind. Oder wollen die vier Dän(inn)en einen Definitionshoheitsanspruch darauf erheben, was denn nun Folks ist? Oder vielleicht ist es so, dass die sie die diesbezügliche Bildungslücke ihrer Zeitgenossen, die mit dem Wort nichts anzufangen wissen, schließen wollen? Ach, ich höre auf, zu spekulieren, und bedaure, sie nicht danach gefragt zu haben, als ich im Feuerschlösschen die Zeit dazu hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Scheibe jedenfalls bestens dazu geeignet, die Erinnerung an das schöne Konzert in Bad Honnef am 17. Mai diese Jahrs aufzufrischen und dazu, sich einen Eindruck moderner dänischer Folkmusik zu verschaffen, die gleichermaßen verwurzelt in dänischen und anderen skandinavischen Musiktraditionen und angereichert mit allerlei Einflüssen aus dem Jazz und anderen Musikrichtungen. Karen singt alte Lieder mit einer Stimme, die  schon für sich sowohl einer Volksmusik-, als auch einer Jazzsängerin zur Ehre gereicht, Jesper auf seinem Akkordeon und vor allem Anja auf ihrer Bassklarinette und der andere Jesper auf seinem Schlagwerk begleiten sie ebenso jazz-folkig, so dass ich mir das Quartett gleichermaßen auf einem Dorffest und in einem Jazzkeller vorstellen kann, na vielleicht letzteres noch mehr, vor allem was die stilleren und langsameren Stücke wie Gærdet angeht. Dann aber wieder Walzer wie Øst og Vest passen wiederum gut auf den Dorfplatz oder in die Tenne. Und dann klingt es plötzlich nach Anitras Tans aus Edward Grieks Peer Gint Suite, und zwar in Når Bjørne Danser, aber schneller gespielt, so dass ein Bär Schwierigkeiten haben dürfte, darauf zu tanzen. Kurzum: Es macht dem Rezensenten (also mir) Spaß, diese Musik zu hören, sie wirkt fröhlich auf sein (also mein) Gemüt, so dass er (also ich) sie mit bestem Gewissen weiter empfehlen kann, sofern man sich für skandinavischen JazzFolk begeistern kann. Und wer auch noch dänisch versteht, hat wohl noch mehr davon, men jag tar ikke dansk, undskyld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musikern(innen) sind:&lt;br /&gt;Karen Mose:               Vocal&lt;br /&gt;Jesper Vinther: Accordeon&lt;br /&gt;Anja Præst:                  Bass Clarinet, Clarinet&lt;br /&gt;Jesper Falch:                Percussion&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;Ulv, Ræv og Hare&lt;br /&gt;Majvisen&lt;br /&gt;Halmværket&lt;br /&gt;Over Isen&lt;br /&gt;Liden Karen&lt;br /&gt;Gærdet&lt;br /&gt;Anden Storm&lt;br /&gt;Øst og Vest&lt;br /&gt;Når Bjørne Danser&lt;br /&gt;Bonden og Ræven&lt;br /&gt;Anton og Randi’s&lt;br /&gt;Peter S.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die frühere Rezi zu Phønix von mir:&lt;br /&gt;noch nicht im Netz, aber im Folkigen Rundbrief Nr. 2008-06&lt;br /&gt; MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-3627860497414016008?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3627860497414016008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3627860497414016008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/07/cd-rezension-phnix-folk.html' title='CD-Rezension: Phønix. folk'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-795503273935049338</id><published>2008-07-02T18:00:00.001-07:00</published><updated>2008-07-12T10:17:39.548-07:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Whisky Trail. San Frediano. Un irlandese a Firenze. An Irishman in Florence. Live in Saschal</title><content type='html'>&lt;strong&gt;CD-Rezension: Whisky Trail. San Frediano. Un irlandese a Firenze. An Irishman in Florence. Live in Saschal&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Amiata Records &amp;amp; Edizioni Polistampa 2008, &lt;a href="http://www.whiskytrail.it/"&gt;www.whiskytrail.it&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.amaitarecords.com/"&gt;www.amaitarecords.com&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.polistamoa.com/"&gt;www.polistamoa.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;14 Tracks, CD 77:31, DVD 78:28,  Buch 96 S. mit Abbildungen, Fotos und ital. u. engl. Text&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Italienischer Irish&amp;amp; Scottish Folk auf den Spuren eines irischen Mönches in der Toskana&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wem diese Rezension zu lang ist, kann eine kürzere lesen im Folker! 04.08. S. 93.f.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum dritten Mal nun habe ich die Ehre, eine CD der florentinischen Irish &amp;amp; Scottish Folk Band Whisky Trail zu rezensieren. Habe ich in der Rezension von Irlanda in festa decima edizione 16-19 marzo 2005 Saschall teatro di Firenze geschrieben, dass diese Scheibe nicht an ihr Meisterwerk Chaosmos heran reicht, so behaupte ich das auch dieses Mal, wenn diese erneute Lifeaufnahme auch besser ist, als die von 2005. Vor allem muss ich aber schreiben, dass es sich nicht nur um eine CD handelt, sondern auch um eine DVD, sowie ein recht dickes Büchlein, das man schon fast für sich alleine im Buchhandel verkaufen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CD und DVD sind Mitschnitte des selben Konzertes, ja beinhalten die selben Stücke, so dass man sie zum Beispiel zuerst hören und dann seine Neugier danach stillen kann, wie die Musiker(innen) denn beim Spielen ihrer Instrumente aussehen. Das erste Stück kommt mir beim Hören der CD als ein etwas zu lang geratenes Intro vor, beim gleichzeitigen Zusehen des Harfners bei seinem Spiel aber wirkt es anders, und so muss man die ganze Aufnahme eben in erster Linie als ein Dokument eines mitreißenden St. Patrick’s Day-Auftritts dieser neunköpfigen Band sehen. Und zugleich kann auch der von Chaosmos begeisterte Fan das eine oder andere Stück der Meisterscheibe hier noch mal hören und sehen, wenn auch nicht in Form der speziellen kleinen Symphonien, sondern in anderen Set-Zusammenstellungen. Die DVD hat gegenüber der CD zudem den Vorteil, dass man die Tanzgruppe Painting Steps in Aktion sehen kann. Ja, und auch Frontfrau Giulia Lorima schwingt das Tanzbein, worauf das Publikum in fröhlichen Applaus ausbricht, wobei ich beim Hören der CD zuerst dachte, der Applaus gelte dem zugleich beginnenden Reel, dessen Name ich nicht kenne, der mir aber immer wieder besonders gut gefällt. Er ist hier ein Teil des Sets Banshee Steps (Track 4).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Büchlein spannt zuerst auf Italienisch, dann noch mal auf Englisch einen weiten historischen Bogen von den alten irischen Kelten mit ihren Druiden und Filids über die christlichen Mönche, die von Irland aus den europäischen Kontinent christianisierten, darunter eben auch der Heilige Fredino, der im 6. Jahrhundert in der Toskana aktiv war, bis hin zur heutigen Irish-Folk-Szene in der Stadt am Arno, deren Zentrum wohl Whisky Trail und das jährliches Irlanda in Feste bilden. Das ist wohl alles recht konstruiert, aber welche Identität mit historischer Herleitung ist das nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch mal zurück zur Musik: Was ich an ihr besonders mag, ist, dass in ihr nicht nur irische und schottische und auch ein paar bretonische Stilelemente miteinander fusioniert werden, sondern auch die italienische und mediterrane Tradition mit hinein spielt. So wird aus ihr eine Art Euro-Folk, allerdings nicht so frei, wie beispielsweise die von Urban Trad oder Dikanda, sondern schon noch irischer und schottischer. Aber ich muss mal in meinen alten Cassetten recherchieren, denn mir ist, als hätte ich den einen oder anderen Namen der Bandmitglieder schon mal bei der Auflistung der Musiker von Angelo Branduardi gehört. Wenn ich die Stelle gefunden habe, lasse ich es Euch wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musiker(innen) sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Giulia Lorima:   voice, fiddle&lt;br /&gt;Vieri Bugli:                   fiddle&lt;br /&gt;Stefano Corsi:              Celtic harp, mouth harp, harmonium, voice&lt;br /&gt;Massimo Giuntini:         uilleann pipes, bodhran, pedal bass, voice&lt;br /&gt;and&lt;br /&gt;Alberto Massi: bag pipe&lt;br /&gt;Lorenzo Greppi:           whistles, bodhrán, bombarde bretonne&lt;br /&gt;Piero Bubbico: percussions&lt;br /&gt;Nicola Neri:                 whistles (Jeffes Reel, Fairy Nurse)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quartetto Archaea (Jeffes Reel, Fairy Nurse):&lt;br /&gt;Mauro Fabrucci:          violin&lt;br /&gt;Marcello Puliti:             viola&lt;br /&gt;Damiano Puliti: cello&lt;br /&gt;Filippo Pedol:              double bass&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Painting Stepps:&lt;br /&gt;Sonia Bagni, Serena Giachetti, Cecilia Megali, Sandra Quercioli, Mirko Peluso&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frenzied Memories&lt;br /&gt;Flavours&lt;br /&gt;Up and Down&lt;br /&gt;Banshee Steps&lt;br /&gt;Copperplate&lt;br /&gt;Jeffes Reel&lt;br /&gt;Fairy Nurse&lt;br /&gt;Eiri na Greine&lt;br /&gt;Suite Bretonne&lt;br /&gt;Witch’s Courses&lt;br /&gt;Green Hills&lt;br /&gt;Two Hornpipes&lt;br /&gt;Auld Lang Syne&lt;br /&gt;Atoll Highlander&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;fühere Rezis von mir zu Whisky Trail:&lt;br /&gt;Whisky Trail. Chaosmos&lt;br /&gt;In: Folker! 06.06, S. 83.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200606/rezi-eu.htm#14"&gt;http://www.folker.de/200606/rezi-eu.htm#14&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/cd-rezensionen-fr-den-folker-0606.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/cd-rezensionen-fr-den-folker-0606.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc154314412"&gt;Whisky Trail. Irlanda in festa decima edizione 16-19 marzo 2005 Saschall teatro di Firenze&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/12/cd-rezension-whisky-trail-irlanda-in.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/12/cd-rezension-whisky-trail-irlanda-in.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-795503273935049338?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/795503273935049338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/795503273935049338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/07/cd-rezension-whisky-trail-san-frediano.html' title='CD-Rezension: Whisky Trail. San Frediano. Un irlandese a Firenze. An Irishman in Florence. Live in Saschal'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-3365928667844719361</id><published>2008-07-02T18:00:00.000-07:00</published><updated>2008-07-12T10:16:17.537-07:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Lawrence Blatt. Fibonacci’s Dream</title><content type='html'>&lt;strong&gt;CD-Rezension: Lawrence Blatt. Fibonacci’s Dream&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;LMB Music 2008, Ruthe Forbriger, Senior Publicist, THE CREATIVE SERVICE COMPANY,&lt;br /&gt;719-548-9872, rutheCSC@aol.com&lt;br /&gt;13 Tracks, 37:44 mit engl. Infos und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verträumte Gitarrenmusik aus den USA&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bekomme ich schon aus den USA CDs zur Rezension zugeschickt, verbunden mit mehreren E-Mails, in denen der Künstler gepriesen und ich darum gebeten werde, die CD zu rezensieren. Lawrence Blatt hat somit zumindest mal eine gute PR-Agentur an der Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es handelt sich in diesen Fall um eine Solo-CD, auch wenn der Gitarrist hier und da percussiv begleitet wird oder zwei Stimmen gleichzeitig spielt: Overdub nennt man dieses technische Werk, nacheinander verschiedene Teile eines Stücks aufzunehmen und sie auf parallele Tonspuren aufzunehmen, die man dann gleichzeitig abspielt. Wer meine Rezensionen der CDs von Olaf Sickmann gelesen hat und seine Musik mag, der wird auch an Lawrence Blatt Gefallen finden, auch wenn er keine Whistle spielt. Auch Freunden von Michael Busch ist diese Scheibe zu empfehlen. Es sind 13 Stücke, die allesamt eine im Text genauer beschriebende Situation intonieren, die ohne das angelesene Wissen darum herauszuhören freilich schwierig oder gar unmöglich ist. So heißt es zum wirklich sehr schönen gepickten ersten Stück „Bern ’The Bear’“: „Bern is the capital of Switzerland and the city is named after the bears that once roamed teh montains surrounding the city. If you go to bern you still can see bears in display pits near the city center. It was on a recent visit to Bernd that I wrote this song after visiting the bears.” Man mag sich nun die im Begleittext beschriebenen Situationen vorstellen oder sich einfach seinen eigenen Assoziationen hingeben, dazu geeignet, die Seele baumeln zu lassen und vor sich hin zu träumen. Oder wer mag analysiere die Gitarrenspieltechnik und erkenne Fingerpicking, Akkorde, spanische, norddeutsche, Renaissance- und andere Einflüsse und so weiter. Da ich kein Gitarrenspezialist bin, höre ich hier auf, zu schreiben. Rolf Beydemüller könnte sicher detaillierter schreiben. Das kann er ja gerne tun, wenn er will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;Bern „The Bear“&lt;br /&gt;Una Vida (One Life)&lt;br /&gt;In A Heartbeat&lt;br /&gt;Fibonacci’s Dream&lt;br /&gt;I Remember When&lt;br /&gt;I’m Leaving Now&lt;br /&gt;Five Nights&lt;br /&gt;Just Bevore Dawn&lt;br /&gt;A Little More Sunshine&lt;br /&gt;Catalina&lt;br /&gt;Song For Chava&lt;br /&gt;La Selva (The Rainforest)&lt;br /&gt;Move Um Out&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-3365928667844719361?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3365928667844719361'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3365928667844719361'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/07/cd-rezension-lawrence-blatt-fibonaccis.html' title='CD-Rezension: Lawrence Blatt. Fibonacci’s Dream'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-2650384220119767091</id><published>2008-05-30T20:00:00.000-07:00</published><updated>2008-07-12T10:15:02.109-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Konzertrezension: 2. Folknacht in der Küz mit Whisht! und Bachelors Walk am 30.5.2008 in der Küz in Trosdorf-Sieglar</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Konzertrezension: 2. Folknacht in der Küz mit Whisht! und Bachelors Walk am 30.5.2008 in der Küz in Trosdorf-Sieglar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh ja, es gibt noch einige Veranstaltungsorte,. die ich noch nicht kenne, und eine solche Bildungslücke schlossen Petra und ich an diesem Freitagabend. Sieglar ist ein Ort, der zu Troisdorf gehört, rechtsrheinisch, nordwestlich von Siegburg, weder direkt am Rhein, noch am Hang, aber trotzdem ganz hübsch. Die Küz ist eine Kneipe und eine Halle, die Kneipe scheint in privater, die Halle in kommunaler Bewirtschaftung, doch beide arbeiten eng zusammen. Ein besonderes Leckerli gab es schon bevor der erste Konzertton erklang: Da die Kneipe neu eröffnet wurde, gab es ein Büffet, zu dem auch die Konzertbesucher eingeladen waren. Nun denn, kein Wunder, dass hinterher niemand mehr den Tanzaufforderungen der Musiker Folge leistete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Januar gab es schon einmal eine Folknacht in der Küz mit Irish Stew und der Battlefield Band. Und es wird noch zwei weitere geben, die schon plakatiert sind, eine mit Foggy Stew und The Aberlours und eine mit Dán und Beoga, also je mit einer überregional oder international bekannten Band als Hauptact und einer regional oder überregional bekannten Band als Vorgruppe. Allerdings, so zeigte es sich, gab es zumindest dieses Mal keinen Hierarchieunterschied zwischen Vor- und Hauptgruppe, denn beide teilten sich die Auftrittszeit redlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst spielte also Whisht! Im Publikum waren wenige mir bekannte Gesichter, so dass auch diese Spitzenband aus der Region nicht jedem bekannt gewesen sein dürfte. Meinen schon zu Whisht! geschriebenen Rezis ist dieses Mal nicht viel hinzuzufügen. Sabrina Palm (Fiddle, Harmoniegesang), Johannes Schiefner (Uilleann Pipes, Tin Whistle, Keyboard, Gesang), Holger Ries (Cajon und anderes Percussorium, Gesang) und Eckhard Topp (Gitarren, Gesang) spielten wieder flotten Rhythm’n’Reel vom Feinsten und sangen Lieder aus Irland, der Bretagne und Schottland. Wer weiß, dass ich gerne darüber witzelte, dass Sabrina nie sang, der wird sich nun über das „Harmoniegesang“ oben in der Klammer wundern. Ja, wenn auch sehr zurück haltend, aber sie sang tatsächlich im Hintergrund mit, zumindest bei einem Lied. Vielleicht tat sie das auch, dann war es mir nicht aufgefallen. Überhaupt ist das mit den Liedern dieser Band so eine Sache: Einerseits liegt ihre Stärke eindeutig bei den Instrumentals, die sie mit eine Feinheit und Filigranität und zugleich großem Druck vortragen, aber andererseits sind ihre Lieder echte Ohrwürmer, was ich immer wieder merke, wenn ich mir ihre CD angehört habe und dann eben die Lieder, nicht die Instrumentals vor mir her summe oder pfeife. Sicher liegt das auch daran, dass letztere sehr komplex sind, die Lieder aber einfacherer Melodien aufweisen, aber eben auch wunderschöne. Und wie schon einmal geschrieben, sind die Tanztunes von Whisht! nicht unbedingt tanzbar, da sehr schnell gespielt. In Erinnerung an bei anderer Gelegenheit beinahe ausgerenkten kleinen Finge bei der Ridée beließen wir es dieses Mal lieber beim genussvollen Zuhören, was auch dem wie schon erwähn vom Büffett gefüllt Magen angenehm war. Sabrinas Geige zeigte bei „Broceliande“ weniger wie sonst, wie kratzig sie klingen kann, wenn sie soll. Hört es sich sonst an, als würden das Stahlgerüst eines sinkenden Ozeanriesen sich verbiegen, so gleich es dieses Mal eher schönem Walgesang. Dass es aber die Vögel im Wald von Broceliande sein sollte, nun, darauf wäre ich nicht gekommen. Da muss Morgaine, die Zauberin, die Merlin in den Weißbuschstrauch verbannte, ihre Finger im Spiel gehabt haben. Passt doch!  Schade war nur, dass der Mann am Mischpult großenteils die Gitarre und Percussion zu laut und die Pipes und Fiddle zu leise eingestellt hatte. Das wurde gegen Ende des Acts besser, aber so richtig bekam er das nicht hin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bachelors Walk, die den zweiten Teil des Konzerts bestritten, sind waschechte Iren, wenn auch in Schwaben wohnhaft. Dortselbst hörte ich sie auch erstmals, 1992 in Horb am Neckar als Vorgruppe zur Battlefield Band, und dann noch mal 1993 in Koblenz beim St. Patrick’s Day Celebration Festival. Die Band besteht aus Frontmann Mick Davis (Gesang, Fiddle), Tommy Venxion (Gesang, Gitarre, Cittern, E-Baß), George Lonergan (Gesang, Gitarre) und Peter Cole (Gesang, Banjo, Mandoline, Tin-Whistle), und außerdem hatten sie noch einen Spezialgast dabei, Brian O’Connor (Flute, Tin Whistle). Die Band ähnelt etwas den Dubliners, nicht zuletzt deshalb, weil der Altersdurchschnitt in etwa der selbe ist. Ihr Repertoir besteht und bestand auch an diesem Abend aus hauptsächlich Liedern und einigen Instrumentals, die sie in einer fröhlichen, auch mal albernen, dabei sehr druckvollen und temporeichen Weise vortrugen. Deutliche war ein Einfluss aus Nordamerika, sei es vom Appalachen-Blue Grass, sei es aus Ontario und Quebec, wo der Irisch-Schottische und Französische Einfluss wiederum noch unveränderter hörbar ist. Amerikanisch war auch der Gag, dass Mick sich eine Sonnenbrille aufsetzte und in übertriebenen Gesten einen Song aus den 1950ern zu Besten gab, aus der Zeit des good old Rock’n’Roll. Brian durfte zwischendurch mal ein paar rasend schnelle Reels auf seiner Overtone-Whistle solo spielen. Diese Dinger haben nicht nur ihren Preis, sondern auch echt einen guten Klang! Leider leider war aber auch hier die Mischpultarbeit nicht dazu angetan, den Genuss zu steigern. Alle Instrumente waren zu laut eingestellt und wurden gegen Ende gerade zu schmerzhaft. Der Mixer ist bestimmt sonst den Umgang mit Rock und Pop gewöhnt und ein Publikum, das sich eh schon Selektonen mitbringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wunderschön war das Bild, das sich am Schluss bot: Beide Bands zusammen auf der Bühne in schön abwechselnder Reihenfolge. Schade, dass mein Diafilm schon vorher voll war! Denn dann hätte ich beweisen können, dass man als Irish-Folk-Gitarrist jetzt Strohhut trägt, wenn man Eckis und Georges Kopfbedeckung so interpretieren will. Sabrina erzählte von einer gemeinsamen Session in Schwaben, wo sie sich kennen gelernt hatten. Ja, das war bestimmt schön, und ich fand es mal wieder so wunderbar, wie hier zwei-drei Generationen von Musikern zusammen musizierten. That’s Folk!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da von dort um die Uhrzeit, also nach 23 Uhr, nur noch ein Bus in der Stunde nach Siegburg fährt, beeilten wir uns, diesen zu kriegen. Die Küz ist echt zu empfehlen, in der Hoffnung, dass der Mixer den Umgang mit akustischer Folkmusik noch lernt. Man sitzt dort gut im keineswegs überfüllten Saal, der zwar geräumig, aber gemütlich wirkt. Auch wenn es nicht immer ein Büffet gibt, so gibt es einen Getränkeausschank, und dass die bei „Guinness“ ein n vergaßen, na wen stört das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Whisht!:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.whisht.de/"&gt;http://www.whisht.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bachelors Walk:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.scoteire.de/irland/musik/bachelors-walk.php"&gt;http://www.scoteire.de/irland/musik/bachelors-walk.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bachelorswalk.de/Bachelors_Walk/Home.html"&gt;http://www.bachelorswalk.de/Bachelors_Walk/Home.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mick Davis: &lt;a href="mailto:mickBW3337@aol.com"&gt;mickBW3337@aol.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="mailto:ontour@magnetic-music.com" href="mailto:ontour@magnetic-music.com"&gt;ontour@magnetic-music.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Küz:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kuve-troisdorf.de/"&gt;http://www.kuve-troisdorf.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.buergerhaeuser-troisdorf.de/bh-sieglar.html"&gt;http://www.buergerhaeuser-troisdorf.de/bh-sieglar.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zu Whisht!:&lt;br /&gt;3. Bonner Irish Folk Festival am 24.4.2004 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7a877"&gt;http://tinyurl.com/7a877&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Whisht! am 9.10.2004 im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-whisht-am-9102004-im.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-whisht-am-9102004-im.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/aqjjt"&gt;http://tinyurl.com/aqjjt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Whisht! im Bungersthof am 16.12.2005 in Königswinter-Oberdollendorf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/12/konzertrezension-whisht-im-bungersthof.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/12/konzertrezension-whisht-im-bungersthof.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/bnyt7"&gt;http://tinyurl.com/bnyt7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Bonner Irish Folk Festival am 29.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/ftoh5"&gt;http://tinyurl.com/ftoh5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Whisht! touchdown&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/cd-rezension-whisht-touchdown.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/cd-rezension-whisht-touchdown.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-2650384220119767091?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2650384220119767091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2650384220119767091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/05/konzertrezension-konzertrezension-2.html' title='Konzertrezension: Konzertrezension: 2. Folknacht in der Küz mit Whisht! und Bachelors Walk am 30.5.2008 in der Küz in Trosdorf-Sieglar'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-4008327232748705310</id><published>2008-04-26T19:30:00.000-07:00</published><updated>2009-04-28T01:44:49.742-07:00</updated><title type='text'>7. Bonner Irish Folk Festival am 26.4.2008 in der Harmonie in Bonn-Endenich</title><content type='html'>Für das BIFF hat somit das siebte Jahr begonnen, und ich hoffe, sehr, dass es kein verflixtes wird, sondern die von Moderator Näx (Alexander May) in Aussicht gestellte Nr. 10 auch noch erreicht werden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Mal standen wieder drei Bands auf der Bühne der angenehm vollen Harmonie, eine davon aus Bonn und Umgebung, nämlich tj:unichtgut, zweitens Dán, deren nächstes Bandmitglied immerhin nur knapp 50 km entfernt wohnt, nämlich Johannes Mayr mit Wohnsitz in Breitscheid im Westerwald und als dritte Band zum zweiten Mal eine aus den Niederlanden, nämlich Stargazer aus Amsterdam, welches im weiteren Sinne ja auch noch zum Rheinland gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Band mit dem schönen Wortspiel aus „tune“ und „Tunichtgut“ begann also den Abend, so dass Näx nach seiner Anmoderation gleich auf der Bühne bleiben konnte, da er selbst nämlich zu eben dieser Band gehört. Schon beim 2. BIFF waren sie dabei, haben sich inzwischen aber personell verändert und weiter entwickelt. Näx spielte natürlich die Uilleann Pipes, die irische Ellbogen-Sackpfiefe, die er meisterhaft beherrscht, sowie Tin und Low Whislte, was Piper nicht selten tun, und sang sogar ein Lied. Letzteres tat auch Werner Nitsche, der ehedem bei Ben Bulben mitspielte, und ansonsten die Tunes der Band mit der Gitarre begleitete. Auch Nicole Maldonado sang, und bei ihr kann man sagen, diese traumhaft schöne Stimme sollte sie noch stärker in die Gigs der Band einbringen, ja, sie sollte zur vokalen Frontfrau avancieren, was auch kein Geringerer als Musiklehrer Tom Kannmacher ihr in meiner Gegenwart vorschlug, womit ich nichts gegen ihr Geigenspiel gesagt haben möchte. Als zweite Dame in der Kombo fungierte eine echte Irin, wenn auch wohnhaft in Düsseldorf, namens Helen McDevitt, die mit Flute, Whistles und Concertina dem Bandsound einen guten Kick verlieh. Dann wieder ein Herr, Ralph-Eric Berg, der zwar nur ein Instrument bediente, aber ein riesengroßes, nämlich einen Kontrabass. Und last not least vervollständigt Gründungsmitglied Achim Weimer, der auch die BIFF-Homepage gestaltet hat, mit seiner Bodhrán das Sextett. Es war eine Freude, den Sechsen zuzuhören, auch den Liedern von Näx und Werner, wenn auch Nicoles Stimme noch viel schöner war. Aber auch instrumental haben sie einiges auf dem Kasten. Da war zum Beispiel eine Partie, bei der Näx auf den Pipes die Melodie spielte, die Helen und Nicole mit einem Bordun auf Whislte und Fiddle unterlegten, worauf sie dann in die Melodie mit einstimmten. Oder da war der Beginn eines Reels, das Ralph-Eric und Werner auf Bass und Gitarre mit einem groovigen Intermezzo unterbrachen, aus dem dann ein Intro für eine Taktänderung vom 16/8 auf 9/8 (oder so, jedenfalls nicht 7/8) wurde, die dem Reel einen Balkantouch gab, obwohl Näx von der irischen Balkanconnnection gar nicht so viel hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem Starter und einer kleinen Pause betraten nur halb so viele Musiker die Bühne, nämlich Franziska Urton (Aussprache „Örten“, obwohl der Name auf Deutsch ausgesprochen für eine Musikerin doch genial ist), Joergen W- Lang und Johannes Mayr. Nur drei Leute, aber die hatten es in sich. Ich habe aber schon so viele Rezensionen über sie geschrieben, dass ich mich hier kurz fassen kann (die älteren Rezis findet Ihr unten hinter den Links). Es ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, diesen dreien zuhören, Joergens Gesang und Gitarren-, Bouzouki- und Low Whistle-, Franzis Geigen- und Johannes Kontrabassspiel. Sie bieten eine Kontrastharmonie von tief furchenden und quirlig dahin fegenden Tönen und Rhythmen, und mir schien, dass Joergens und Johannes’ Hölderlin-Express-Vergangenheit sich im Spiel von Dán noch stärker bemerkbar machte, als bisher. Ich unterhielt mich Wochen später im Feuerschlösschen mit Johannes darüber, und er meinte auch, HöEx und andere Nicht-Irish-Folk-Projekte  von ihm und Joergen, also solche der kontinentaleuropäischen  Bordunmusik, sei es französische, mittelalterliche, balkanische oder moderne Free-Folk-Musik, hätten auf jeden Fall einen Einfluss auch auf die Art und Weise, irische Musik zu spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fragte mich, warum Sabrina Palm und das BIFF-Team Dán in die Mitte und nicht als krönenden Anschluss positioniert hatten. Die Frage wurde sodann von der Band, die diesen Abschluss bilderte beantwortet. Das Amsterdamer Quartett Stargazer, bestehend aus Stijn van Beek (Uilleann Pipes, Whistles), Anneke Eijkelboom (Fiddle, Bass Fiddle), Kaspar Laval (Bouzouki) (die drei waren schon beim 4. BIFF 2005 mit der Band Kill da Goose dabei) und Janos Koolen (Mandoline, Gitarre), war zwar nicht besser (und auch nicht schlechter) als Dán, aber anders und doch wiederum so anders auch nicht. Anders war, dass sie nur instrumental spielten und dass sie fast nur highspeed spielten, quirrlig bis zum Anschlag, ähnlich war, dass auch hier ein Einfluss kontinentaleuropäischer Bordunmusik und zahlreicher anderer Folk-Musiken zu hören war, vom Balkan, aus Galizien (die Uilleann Piles hörten sich einmal wie eine Gaida an), aus der Bretagne, auch vom Jazz. Und dabei wechselten melodieführende und begleitende Instrumente einander ab, warfen sich die Bälle zu, verknoteten sich ineinander, wechselten Rhythmen und Tonarten, und ich stand nur da und versuchte zu begreifen, was da abging auf der Bühne. Kennt jemand noch die niederländische Folkband Flairck aus den 1970ern und 80ern? Für meine Ohren waren Ähnlichkeiten zu hören, und auf welchen Wegen da Beinflussungen durch die Amsterdamer Sessionszene fließen, das wüsste ich mal gerne. Dán jedenfalls war in der Mitte bestens platziert, in der guten Mitte des Herzens der Folkmusik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie üblich gab es anschließend noch die Festivalsession aller Musiker(innen) des Abends inklusiver Sabrina auf der Bühne, und diese war auch noch mal ein Hochgenuss für sich. Bei der danach noch anschließenden freien Session im Fiddlers war ich leider nicht mehr dabei, aber Johannes Mayr meinte, die sei ziemlich lange gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Festival bewies wieder eines: Folkmusik ist alles andere als altbackene Traditionspflege oder Hausmusik für Musiker, die nichts anderes können, sondern Folk kann Avantgarde sein, hochmoderne Musik, voller künstlerischer Kreativität und handwerklicher Meisterschaft, und dabei eben doch verwurzelt in Musiktraditionen, die Jahrhunderte zurück reichen. Und es bewies noch eines: An dieser Mischung aus Tradition und Innovation können nicht nur „echte“ Iren oder sonst wie „echte“ Mitglieder der Völker, aus in denen die Traditionen verwurzelt sind, teilhaben, sondern jeder, der sich hineinfühlen kann in die Musik. Ethnogene Musik kann international sein oder multikulturell, menschlich eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bonner Irish Folkfestival:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.biff.de.vu/"&gt;http://www.biff.de.vu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://achimweimer.de/biff/"&gt;http://achimweimer.de/biff/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;tj:unichtgut:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tjunichtgut.de/"&gt;http://www.tjunichtgut.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dán:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.johannes-mayr.de/dan.htm"&gt;http://www.johannes-mayr.de/dan.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.danmusic.de/"&gt;http://www.danmusic.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stargazer:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/stargazernl"&gt;http://www.myspace.com/stargazernl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.stargazermusic.nl/"&gt;http://www.stargazermusic.nl&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harmonie:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.harmonie-bonn.de/"&gt;http://www.harmonie-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere BIFF-Rezis von mir:&lt;br /&gt;1. Bonner Irish Folk Festival am 20.4.2002 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8oltl"&gt;http://tinyurl.com/8oltl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;2. Bonner Irish Folk Festival am 26.4.2003 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2003/04/konzertrezension-2-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2003/04/konzertrezension-2-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7dtj3"&gt;http://tinyurl.com/7dtj3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;3. Bonner Irish Folk Festival am 24.4.2004 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7a877"&gt;http://tinyurl.com/7a877&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;4. Bonner Irish Folk Festival am 23.4.2005 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-4-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-4-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/auwdz"&gt;http://tinyurl.com/auwdz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Bonner Irish Folk Festival am 29.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/ftoh5"&gt;http://tinyurl.com/ftoh5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Bonner Irish Folk Festival am 29.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;Ortstermin&lt;br /&gt;Irland am Rhein. 5. Bonner Irish Folk Festival. Harmonie, Bonn-Endenich, 29.4.2006&lt;br /&gt;mit einem Foto von Till Storz&lt;br /&gt;In: Folker! 04.06., S. 72&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc165347774"&gt;6. Bonner Irish Folk Festival am 21.4.2007 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzertrezension-6-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzertrezension-6-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt;   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zu Dán:&lt;br /&gt;CD: Dán. Stranger at the Gate&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-dn-stranger-at-gate.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-dn-stranger-at-gate.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/c938n"&gt;http://tinyurl.com/c938n&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;meine Folker!-Rezi von deren CD:&lt;br /&gt;CD: Dán. Stranger at the Gate.&lt;br /&gt;In: Folker! 03.06., S. 84. Online: &lt;a href="http://www.folker.de/200603/bescd.htm#01"&gt;http://www.folker.de/200603/bescd.htm#01&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dán am 20.01.2006 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/01/konzertrezension-dn-am-20012006-im.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/01/konzertrezension-dn-am-20012006-im.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8fmug"&gt;http://tinyurl.com/8fmug&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;4. Celtic Attractions Festival am 26.5.2006 im Zirkuszelt im Kinder- und Jugendzentrum Köln-Weiß&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/05/konzertrezension-2-celtic-attractions.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/05/konzertrezension-2-celtic-attractions.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dán am 9.11.2007 im Bungersthof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/dn-am-9112007-im-bungersthof-in.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/dn-am-9112007-im-bungersthof-in.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-4008327232748705310?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4008327232748705310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4008327232748705310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/04/7-bonner-irish-folk-festival-am-2642008.html' title='7. Bonner Irish Folk Festival am 26.4.2008 in der Harmonie in Bonn-Endenich'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-5435873685211943779</id><published>2008-03-15T19:00:00.000-07:00</published><updated>2008-06-02T09:28:40.146-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Folkfrühling mit Dylan Fowler &amp; Gillian Stevens und Michael Busch und White Canvas am 15.3.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc200193378"&gt;&lt;strong&gt;Folkfrühling mit&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; Dylan Fowler &amp;amp; Gillian Stevens und Michael Busch und White Canvas am 15.3.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch als Multiplikator kann es einem passieren, dass man das, was man rund schickt, nicht genau durchliest. So kamen Petra und ich gewohnheitsmäßig kurz vor 20 Uhr beim Feuerschlösschen an, aber das Konzert hatte ausnahmsweise schon um 19 Uhr begonnen. Und es war proppevoll, sogar die Pressestühle waren schon anderwärtig vergeben worden. Nur auf der Treppe gab es noch Sitzplätze, na immerhin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trauriger als über den nicht ganz so bequemen Sitzplatz war ich darüber, dass der Beitrag des Duos White Canvas, bestehend aus Rena Meyer Weil  und Rolf Beydemüller schon fast zu Ende war, als wir ankamen. Rolf spielte Gitarre, Rena sang dazu. Das war nun zwar keine Folkmusik, sondern eher etwas, was man mit Fug und Recht als „Kunstmusik“ bezeichnen kann. Rolf spielte sehr filigran, Rena sang sehr ..., sagen wir mal mystisch. Zwischen Alt und Sopran wechselnd, sehr ungewohnte Melodieführungen benutzend, als Sprachen Englisch und ich weiß nicht was, wohl eine Fantasiesprache oder gar keine, ihre Stimme als Instrument verwendend. Da braucht man Ruhe zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael Busch aus Speyer war nach der ersten von diesmal zwei Pausen an der Reihe. Er beschränkte sich auf das Gitarrenspiel, und auch er lieferte eher Kunst- als Folkmusik. Am ehesten noch unter den Folkies erinnerte mich sein Spiel an Olaf Sickmann, und wie bei diesem waren es auch bei Michael vor allem Reiseeindrücke, die ihn zu seinen Kompositionen inspirierten, und zwar vor allem solche aus keltischen Landen, aber auch aus Schweden oder anderswoher. Ein Stück war aber inspiriert von dem Roman „Stein und Flöte“ von Hans Bemmann, obwohl Michael gar keine Flöte spielte. Und wie bei Olaf kamen dem Zuhörer (also mir) nicht unbedingt die Assoziationen, die dem Komponisten beim Komponieren gekommen waren, aber das ist wohl der Problem bei jeder instrumentellen Programmmusik. Jedenfalls war es eine sehr feine und filigrane Musik, die zum Träumen einlud.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der zweiten Pause betrat wieder ein Duo die Bühne: Dylan Fowler &amp;amp; Gillian Stevens aus Wales. Dylan fungierte als Gitarren-, Bouzouki- (oder war es eine Mandola?), Tin und Low Whistle-Spieler, Gillian bediente eine Geige und eine Crwth, eine Art mittelalterlicher Geige aus Wales, im Aussehen einer Lyra ähnlich, im Klang einer Schlüsselfiedel. Außerdem sangen beide auch, und auf diese Weise boten sie eine Musik zwischen Mittelalter, Renaissance und New Age, nebst kymrischem Bardengesang, an dem Michael Klevenhaus seine Freude gehabt hätte. Gillian ist übrigens die Tante eines Kommilitonen von mir, den ich an dem Abend auch dort traf. So klein ist die Welt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sich das für einen Festivalabend gehört, gab es zum Abschluss eine Session aller beteiligter Musiker(innen) auf einmal. Das war nun auch wirklich eine spontane, improvisierte Jamsession, die einem Jazzabend zur Ehre gereicht hätte. Rena hielt sich beim Singen die Hände hinter die Ohren, um den Klang ihrer Stimme besser zu hören, so dass es fast so aussah wie bei einem Muezzin (muslimischer Gebetsrufer). Obwohl wir ja zu spät gekommen waren, hatten wir noch fast drei Stunden Musik mitbekommen. Nicht alles gefiel uns gleich gut, aber einiges ausgezeichnet. Jutta Mensing kündigte an, wohl des öfteren mal so einen Festival-Abend zu organisieren, mit zwei-drei verschiedenen Gigs nacheinander. Das soll sie mal tun!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FiF – Folk im euerschlösschen&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;White Canvas&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.beydemueller.de/white%20canvas.htm"&gt;http://www.beydemueller.de/white%20canvas.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.all-arose.com/"&gt;http://www.all-arose.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael Busch&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.michaelbusch.net/"&gt;http://www.michaelbusch.net/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dylan Fowler &amp;amp; Gillian Stevens&lt;br /&gt;keine Homepage gefunden, aber diverse Seiten verweisen auf sie, z.B.:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.composer.co.uk/composers/stevens.html"&gt;http://www.composer.co.uk/composers/stevens.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.composer.co.uk/composers/fowler.html"&gt;http://www.composer.co.uk/composers/fowler.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-5435873685211943779?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/5435873685211943779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/5435873685211943779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/03/konzertrezension-folkfrhling-mit-dylan.html' title='Konzertrezension: Folkfrühling mit Dylan Fowler &amp; Gillian Stevens und Michael Busch und White Canvas am 15.3.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-9002683593497963496</id><published>2008-02-23T20:00:00.000-08:00</published><updated>2008-06-02T09:26:36.893-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Günter Hochgürtel am 23.2.2008 im Anno Tubac in Bonn</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc200193377"&gt;&lt;strong&gt;Günter Hochgürtel am 23.2.2008 im Anno Tubac in Bonn&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Anno Tubac war ich lange nicht, seit dem unser Bonner Folktreff eingegangen ist, erst einmal, als das PS-Gitarrenduo daselbst spielte. Und nun ein einzelner Mann mit Stimme und Gitarre, sowie Mundharmonika, bzw. zwei Gitarren und zwei oder drei Mundharmonikas. Lieder zur Gitarre also, wie so oft gehabt beim Folktreff, oft ganz nett, aber Günter hätten wir damals leider nicht engagiert, ja kannten ihn damals noch gar nicht. Inzwischen habe ich ihn schon ein paar mal gehört, aber nicht alleine, sondern mit seiner Band Wibbelsetz, über deren 20-jähriges Bestehen ich 2005 auch im Folker! berichtet habe. Zeuge seiner Soloauftritte wurde ich bislang nur über seine beiden Solo-CDs, und nun endlich mal life im proppevollen Theatersäälchen vom Anno. Günter hat sich schon ein Fan-Publikum ersungen, auch wenn er neidisch auf Reinhard Mey ist, der größer Sääle voll kriegt und dessen Lieder alle mitsingen können. Dafür ist Günter Zeitungsjournalist in Euskirchen. Niemand kann alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber singen kann er auch, und sein Repertoire ist zu sagen wir 80 % selbst geschrieben, teils auf Ripuarisch in nordeifeler Variante, teils auf Hochdeutsch, wobei die erst genannte Sprache die der Lieder von Wibbelstetz ist und letztere die, die er nur solo als Troubadour vorträgt. Desweiteren singt er Lieder seiner amerikanischen und französischen Idole Bob Dylon, George Moustaki und George Brassens in jeweiliger Originalsprache und von dem australischen Songwriter Eric Bogle in deutsche Übersetzung von Hannes Wader, dem er näher zu stehen vorgibt, als Reinhard May, mit dem ihn aber viele vergleichen, obgleich ihm das gar nicht gefällt, und trotzdem sang er an diesem Abend auch ein Lied des großen Meisters. Na wer hat behauptet, Günter sei ohne Widersprüche? Ich nicht! Ich vergleiche ihn lieber mit John Denver und mit Angelo Branduardi. Und natürlich kann man ihn mit den Musikern der kölschen Bands vergleichen, mit den Höhnern und den Bläck Fööss, mit denen er gut befreundet ist. So wie sie ist er auch sehr volksnah, ohne volkstümlich zu sein, ach was heißt „volksNAH“?, er ist ein Mann aus dem Volk, ein Junge vom Lande, eben aus der Eifel, streng katholisch erzogen, worunter er noch heute zu leiden scheint, de Kopp voll Dröhm, ständig unterwegs auf dem roten Jibbelchen, die Gitarre auf dem Rücken, das mit Himbeermarmelaad beschmierte Baguette auf dem Gepäckträger, Revolution im Kopf, aber die Tochter, die das Haus in Richtung Kapstatt verließ, im Herzen, und sich wundernd, wie schnell doch die Zeit vergeht und die Kinder erwachsen werden, und die Welt doch immer die selbe bleibt, so dass sich all zu deutlich erhobene Zeigefinger nicht lohnen, sondern man die weltverbessernden Botschaften lieber so nebenbei am Tresen bei ein, zwei Bierchen rüberbringt oder eben im Saal des Anno Tubac.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, wer wie ich lange nicht in Anno war, sollte beim Stuhlgang aufpassen. Die geschlechtsspezifischen stillen Örtchen sind nämlich nach einer Renovierung vertauscht: für Weiblein links, für Männlein rechts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Günter Hochgürtel:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.guenter.hochgürtel.de/"&gt;http://www.guenter.hochgürtel.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wibbelstetz:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wibbelstetz.de/"&gt;http://www.wibbelstetz.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anno Tubac:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.anno-tubac.de/"&gt;http://www.anno-tubac.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Texte von mir zu Günter Hochgürtel:&lt;br /&gt;Wibbelstetz am 20.8.2005 in Nettersheim&lt;br /&gt;Ortsterminartikel:&lt;br /&gt;Nordeifeler Mundartszene. 20 Jahre Wibbelstetz – Jubiläumskonzert, Nettersheim, 20.8.2005.&lt;br /&gt;In: Folker! 06.2005, S. 72.&lt;br /&gt;CD: Günter Hochgürtel. Troubadour. Günter Hochgürtel singt eigene und andere Lieder.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/cd-rezension-gnter-hochgrtel.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/cd-rezension-gnter-hochgrtel.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/dsbzy"&gt;http://tinyurl.com/dsbzy&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Wibbelstetz. De Kopp voll Dröhm&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/09/cd-rezension-wibbelstetz-de-kopp-voll.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/09/cd-rezension-wibbelstetz-de-kopp-voll.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/75mpc"&gt;http://tinyurl.com/75mpc&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Günter Hochgürtel. Tanz auf dem Vulkan&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/10/cd-reznsion-gnter-hochgrtel-tanz-auf.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/10/cd-reznsion-gnter-hochgrtel-tanz-auf.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/2n6x6z"&gt;http://tinyurl.com/2n6x6z&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-9002683593497963496?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/9002683593497963496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/9002683593497963496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/02/konzertrezension-gnter-hochgrtel-am.html' title='Konzertrezension: Günter Hochgürtel am 23.2.2008 im Anno Tubac in Bonn'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-7521145608364627788</id><published>2008-02-20T20:00:00.000-08:00</published><updated>2008-06-02T09:24:40.226-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Carlos Núñez &amp; Band am 20.2.2008 in der Harmonie in Bonn-Endenich</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc200193376"&gt;&lt;strong&gt;Carlos Núñez &amp;amp; Band am 20.2.2008 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir sspielen keltisse Musik mit Leidenssaft“ hatte Carlos beim IFF 2004 in der Kölner Philharmonie die Musik seiner Combo angekündigt. Und wir, also z.B. Näx, Nicole und ich, waren damals gar nicht so begeistert gewesen, zu kirmeshaft kam uns einiges vor, besonders das laute Trommeln seine Bruders Xurxo, aber auch die Art, wie er seine Gaita spielte. Ich habe ihn auch auf einer DVD vom Festival Interceltique in Lorient / BzH, wo er und seine Band in dem riesigen Stadion so winzig wie Zwerge wirkten, und sie es schwer hatten, nach dem gemeinsamen Auftritt mehrerer Pipebands und Bagads aus der Bretagne, Schott- und Irland die Stimmung zu halten. 1994 hatte ich ihn schon mal gehört, als Gastmusiker bei den Chiefains im Bonner Brückenforum, und war damals ganz begeistert gewesen, so dass ich ihm gerne noch mal eine Chance gab, mich zu überzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er fing sachte an, mit einer Flöte, ein langes, langsames, getragenes Stück. Nach und nach betraten seine Mitmusiker die Bühne: Der Flamencogitarrist Victor Romero, der Bouzoukispieler Pancho Álvarez, die irische Fiddlerin und Concertinaspielerin Niamh Ní Charra und Carlos’ Bruder, der auf diversen Trommeln, Bhodhrán, Cajon und einem Packwagen wieder für die Percussion sorgte, und Carlos wechselte zwischen diversen sechs- und achtlöchrigen Holzflöten und seiner Gaita hin und her. Und diese Formation hatte den Dreh raus, wie man die Harmonie zum Kochen brachte! Es war kein rein galizischer Abend, sondern eher so was wie ein keltisch dominiertes Weltmusikkonzert, das viele Brücken spannte, vom Flamenco über die Muñeira zum Reel und zum An Dro, von Andalusien und Galizien über Irland und Schottland zurück in die Bretagne und dann mal schnell über den Atlantik nach Kuba, so dass der Tourname „Celtic Flamenco Tour“ eher sogar zu kurz gegriffen ist. Und dann spielten sie mal ein Stück eines angeblich (?) spanischen Klassikers auf keltischem Instrumentarium, das wir (Ellen Jeikner, Christa Klose und ich, die wir uns kurz darüber verständigten)  als uns aus den irischen Sessions bekannt identifizierten, wenn uns auch der Name nicht einfiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurzum, das Konzert war nichts für Puristen, weder spanischer, galizischer, irischer noch sonst einer ethnisch definierten Musik. Das mag man kritisieren, wenn man mag, und doch war es Folk, und zwar vom Feinsten. Das ging in die Ohren und in die Beine, und als wir dann einen An Dro tanzten, den Mattes Klose noch gar nicht kannte, waren wir auch froh, dass die Harmonie nur mit ca. 200 Leuten gefüllt waren, denn noch enger hätte es nicht sein sollen, auch wenn Kolli, der Veranstalter etwas lamentierte. Aber wie schrieb mir Ralf Wackers anschließend: „Wer diese Show nicht gesehen hat, ist selber Schuld!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Begeisterung rührte aber auch daher, dass, nachdem ich ihm mit dem Harfenspieler Jochen Vogel, bekannt gemacht hatte, der wiederum den Carlos kannte, die ganze anwesende Bonner Folk-Kumpane mit selbigem auf ein Glaserl Wein in der Garderobe verschwand, nur ich nicht, da ich als unbeweibt unterwegs und trotzdem treusorgender Ehemann schon wieder auf dem Heimweg war. Wie meint Petra: Konzerte mitten in der Woche sind was für Freiberufler und Studenten. Schade!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carlos Núñez:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.carlosnunez.com/"&gt;http://www.carlosnunez.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.magnetic-music.de/artists/pdf/carlos-nunez.pdf"&gt;http://www.magnetic-music.de/artists/pdf/carlos-nunez.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niamh Ní Charra:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.niamhnicharra.com/"&gt;http://www.niamhnicharra.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harmonie:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.harmonie-bonn.de/"&gt;http://www.harmonie-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Walter Schnabel hat während des Konzerts fotografiert:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.harmonie-bonn.de/historic_events.asp?modus=details&amp;amp;id_veranstaltung=1475&amp;amp;monat=2&amp;amp;jahr=2008"&gt;http://www.harmonie-bonn.de/historic_events.asp?modus=details&amp;amp;id_veranstaltung=1475&amp;amp;monat=2&amp;amp;jahr=2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/2ry6or"&gt;http://tinyurl.com/2ry6or&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(auf dem 31. Foto sind wir beim An Dro zu sehen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine frühere Rezi von mir zu Carlos Núñez:&lt;br /&gt;The Irish Folk Festival 04 – Celtic Legends am 25.10.2004 in der Philharmonie in Köln&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-irish-folk-festival.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-irish-folk-festival.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/dzpjs"&gt;http://tinyurl.com/dzpjs&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und eine zu Jochen Vogel, falls den wer nicht kennt:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289907"&gt;Jochen Vogel u.a. am 17.12.2004 auf einer Weihnachtsfeier in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-jochen-vogel-ua-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-jochen-vogel-ua-am.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7ts52"&gt;http://tinyurl.com/7ts52&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf Rezis zu Mattes, Christa, Ralf, Ellen, sowie Keth und Andrea, die auch da waren,m brauche ich jetzt nicht zu verlinken, und auch nicht auf Rezis zu Sabrina und Ralf Wolfgarten, die lieber zur Session gegangen waren. (Selbst schuld!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-7521145608364627788?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7521145608364627788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7521145608364627788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/02/konzertrezension-carlos-nez-band-am.html' title='Konzertrezension: Carlos Núñez &amp; Band am 20.2.2008 in der Harmonie in Bonn-Endenich'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-3958296239721747007</id><published>2008-02-15T20:00:00.000-08:00</published><updated>2008-06-02T09:23:33.802-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Pete Morton am 15.2.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc200193375"&gt;&lt;strong&gt;Pete Morton am 15.2.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Mal war es nicht so voll im Feuerschlösschen wie bei Jelem Romale, weder im Publikumsraum, noch auf der Bühne. Auf letzterer bestritt nur ein einziger Musiker das Programm des Abends, und dieser eine war außer mit seiner Stimme nur mit einem Instrument bewaffnet. Man ahnt es schon? Ja, mit einer Gitarre, und das, obwohl zumindest mit dieser Musiker auch als Bandleader bekannt ist, nämlich von Urban Folk, einer Formation, mit der ich ihn so um 1990 mal in Sohren bei den Hunsrück Highland Games hörte, woran er selbst sich, als ich ihn darauf ansprach, zuerst gar nicht erinnerte: „Highland Games like in Scotland? Oh, that wasn’t me.” Oh doch, in der Reihenfolge zwischen Muldahaaf und den Tannahill Weavers in einer großen Halle mit schlechter Akustik, nachdem am Nachmittag berockte Hunsrücker Dorfmanschaften gegeneinander angetreten waren, musikalisch begleitet von den Hunsbuckel Backpipers. „Oh yes, I remember!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch an diesem Abend war er alleine, und seine Mundharmonika hatte er auch nicht dabei. Nichtsdestotrotz war das alles andere als ein langweiliger Folkabend mit 08/15-Liedern zur Gitarre, sondern da konnte man einen erstklassigen Singer/Songwirter aus mery old England, genauer aus Nottinghamshire erleben. Unter den vielen Liedern aus seiner Feder ging mir aufgrund eines ähnlichen Erlebnisses besonders eines nahe, in dem er über einen Gorilla im Zoo erzählte, der sich so gut mit Menschen verständigen konnte, dann aber hochbetagt starb, und eine große Trauergemeinde hinterließ, darunter Pete höchstselbst. Mich erinnerte das an ein Erlebnis mit einem Orang Utan im Münchner Zoo, mit dem ich durch die Glasscheibe kommunizierte, indem wir beide unsere Hände aneinander legten, und nur die blöde Scheibe uns trennte.&lt;br /&gt;Pete versuchte sich dann auch in zwei deutschen Liedern: „Datt du min Leevchen bis“ auf blattdütsch, das, wie er meinte, dem Englischen recht nahe sei, und einem Lied von Reinhard Mey, das ich noch gar nicht kannte. Zum Mitsingen forderte er uns auch noch auf, nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch: „But the best is, when we sing together“ oder so ähnlich. Yes Sir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pete Morton:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.petemorton.com/"&gt;http://www.petemorton.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FiF – Folk im euerschlösschen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-3958296239721747007?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3958296239721747007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3958296239721747007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/02/konzertrezension-pete-morton-am-1522008.html' title='Konzertrezension: Pete Morton am 15.2.2008 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-895607010856918336</id><published>2008-01-19T20:00:00.000-08:00</published><updated>2008-06-02T09:21:50.236-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Jelem Romale am 19.1.2008 beim Folk iim Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc200193374"&gt;&lt;strong&gt;Jelem Romale am 19.1.2008 beim Folk iim Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wissen Sie, wo es hier zum Feuerschlösschen geht?“. Die Frage kam von einer Frau aus einem Auto mit Neuwieder Kennzeichen heraus. Sie war schon daran vorbei gefahren, ich zeigte ihr den Weg und ging selbst dahin. Vor mit lenkte ein Pärchen seine Schritte ebenfalls auf das Gelände des Siebengebirgsgymnasiums. Ich hatte das Gefühl, es werde voll an diesem Abend, und richtete mich auf einen Stehplatz ein. Das Gefühl trog nicht: In gut lesbarer Schrift war das Plakat von Jelem Romale mit einem „Ausverkauft!“ versehen. Aber stehen musste ich trotzdem nicht, denn Veranstalterin Jutta Mensing hatte Stühle für die Presse frei gehalten, und die Presse, das waren Vertreter der Rhein-Sieg-Rundschau, deren fotografierender Reporter aber lieber seitwärts stand, als sich zu setzen, des Rheinkiesels, von dem ein Ehepaar da war, und des Folkigen Rundbriefes, also meine Wenigkeit. So einen Service lobe ich mir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jelem Romale ist ein Quartett, das sich auf russische Zigeunermusik spezialisiert hat, und ja, das sonst oft verfehmte Wort „Zigeuner“ wurde verwendet, da es in Russland so üblich sei und dort keinerlei despektierliche Konnotation habe. Das Quartett besteht aus Claudia Bernads von der Ahr (Gesang), Sabina Danilov aus Aserbaidschan (Geige und Gesang), Georg Kremel aus Ostsibirien, aber deutscher Abstammung (Gitarre und Gesang) und Vladimir Belau aus Kasachstan (Gitarre und Gesang).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Foyer im Feuerschlösschen war also proppevoll. Jelem Romale hatten auch schon des öfteren in der Gegend gespielt, sei es im Bungertshof, beim Charly Herbst in Bad Godesberg oder eben an der Ahr. Und so haben sie sich ein Fanpublikum erspielt, das ihnen nun auch in Feuerschlösschen folgte. In selbigem saßen auch Gerd und Martina Schinkel, die das Quartett auch schon in ihrer Besenkammer zu Gast hatten. Das versprach nun also ein erstklassischer Abend zu werden. Und ja, es war ein schöner Abend. Claudia sang hauptsächlich, je ein Lied wurde auch von den anderen drei bestritten, die sie aber ansonsten mit ihren Instrumenten begleiteten. Dabei gefiel mir das Geigenspiel besonders gut, denn Sabina umspielte die Liedmelodie zumeist mit einer zweiten Stimme. Die Gitarren blieben nach einem Intro, auf das oft auch ein französischer Chanson hätte folgen können, meist bei einfachen Akkorden, aber auch da gab es komplexere Partien. Den Mittelpunkt bildete aber zweifelsohne der Gesang. Die Lieder handelte wohl von allerlei Dingen wie Liebe und Armut, Heimatlosgkeit und den Weiten Russlands und Osteuropas. Da ich aber ja kein Russisch kann, hätten sie auch von sonst was handeln können. Eine stimmungsmäßige Verbindung von Melodie, Tempo, Rhythmus, Tonart und so weiter einer- und Textinhalt andererseits stellte sich bei mir nicht ein. Für mich klang es einfach teilweise russisch, teilweise allgemein osteuropäisch, nicht selten auch jiddisch, aber die jiddische Klezmermusik kommt ja auch aus dem Kulturraum. Die Musik war großenteils sehr temperamentvoll, aber mir fehlte es doch etwas an Mehrstimmigkeit und Variationsreichtum. Das, was mich bei Ta Alánia dann letztlich so begeisterte und meine anfängliche Schwierigkeit, mich hinein zu hören, überwand, darauf wartete ich hier vergeblich. Was mir indes sehr nahe ging, war eine unterschwellige Melancholie hinter oder unter dem Temperament. Vielleicht spielen da die Filme mit rein, in denen ein ausschweifendes und fröhliches Fest von Zigeunern oder Juden durch eine hereinbrechende Schlägertruppe von Nazis oder dergleichen beendet und zerstört wurde. Vielleicht ist es auch so, dass diese beiden Volksgruppen so oft Pogromen ausgesetzt war, dass sich das auch in ihren fröhlichen Liedern wiederspiegelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fand das Konzert also schön, war aber nicht so sehr begeistert wie die frenetisch jubelnde Mehrzahl der Zuhörer. Dass ich vor der Zugabe ging, lag aber nicht daran, sondern nur daran, dass ich die Bahn kriegen wollte, statt eine halbe Stunde an der Haltestelle warten zu müssen. Denn immerhin ist die Linie 66 eine Stunde unterwegs bis Siegburg. Und so rannte ich drauf los und kam nach fünf Minuten großenteils bergab führendem Spurt gleichzeitig mit der Bahn an der Haltestelle an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jelem-romale.de/"&gt;http://www.jelem-romale.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-895607010856918336?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/895607010856918336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/895607010856918336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/01/konzertrezension-jelem-romale-am.html' title='Konzertrezension: Jelem Romale am 19.1.2008 beim Folk iim Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-4567092580706175746</id><published>2008-01-01T00:00:00.000-08:00</published><updated>2008-01-10T05:51:07.083-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezensionen für den Folker! 01.08</title><content type='html'>Hier meine CD-Rezensionen im Folker! 01.08, hier nochmals veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung vom Folker!:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc173221839"&gt;CD-Rezensionen für den Folker 1/08:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;von Michael A. Schmiedel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc182051636"&gt;Die Besondere: Deutschland&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PLANXTIES &amp;amp; AIRS&lt;br /&gt;Portrait&lt;br /&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.planxties-airs.de/"&gt;http://www.planxties-airs.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;11 Tracks, 62:52 mit Fotos und dt. u. engl. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Orgel und Bombarde ist eine in der Bretagne traditionelle Kombination, Orgel und Flöte aber erinnert den Einen oder Anderen vielleicht an die Szene in der Fernsehserie Silas, in der der kleine Silas, der mit Flötenspielen auf dem Pferderücken seinen Lebensunterhalt verdient, ehrfürchtig vor der großen Orgel in der großen Stadtkirche steht und den Organisten wegen seiner vielen Flöten bewundert. Wer sich bei dieser Szene gefragt hat, wie wohl sich wohl ein Zusammenspiel dieser beiden ungleichen Blasinstrumente anhören könnte, der wird in der vorliegenden CD seine Neugier befriedigen können. Ulrike und Claus von Weiß aus Düsseldorf, ansonsten bekannt durch ihre English Folk Band Morris Open, bringen sie zusammen, die vielen Pfeifen der Weimbs-Orgel in der Christuskirche in Brühl und diverse, aber eben nicht gleichzeitig zu spielende Tin und Low Whistles von Chris Abell, Colin Goldie, Pat O’Riordan und Ian Simpson. Ja, der Eindruck der Namen täuscht nicht, es handelt sich um irische Musik, und zwar um traditionelle Tanztunes und Airs, und dabei denkt man ja eigentlich nicht an Orgelmusik, auch nicht bei Stücken von Turlough O’Carolan, dem großen Barockmeister Irlands, dessen Instrument die Harfe war. Es ist ungewöhnlich, aber es passt, und wie! Sei es, dass eine Whistle die Melodie spielt und die Orgel selbige mit Bassakkorden unterlegt oder sei es, dass die Orgel zugleich Melodie und Begleitung übernimmt und dabei auch vor Slip Jigs, Hornpipes und gar Reels nicht Halt macht. Dass sie dann nicht immer beim tradierten Thema bleibt, sondern es hier und da geradezu jazzig variiert, mag Puristen abschrecken, aber wer offen ist, erlebt ein musikalisches Crescendo, das seinesgleichen in der mir bekannten Folkszene vergeblich sucht. Zum Beispiel bei „I have a wife of my own“: Die Orgel fängt mit sachten Akkorden an, spielt dann den ersten Part der eigentlichen Melodie, die Whistle den zweiten Part, dann übernimmt letztere beide Teile, die Orgel akkordisch dahinter, die dann jazzig bis kirchenmusikähnlich klingendes Intermezzo einschiebt, das anschließend wieder in die eigentliche Melodie übergeht, die aber immer wieder verfremdet wird, bis zuletzt die Whistle wieder in die traditionelle Melodieversion übergeht. Es ist kurz gesagt eine sehr originelle Idee, die genial umgesetzt wurde, eine wirklich besondere Scheibe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folker! 01.08, S. 79&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200801/bescd.htm#01"&gt;http://www.folker.de/200801/bescd.htm#01&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AN TOR&lt;br /&gt;Craic of Dawn&lt;br /&gt;Leiselaut 2006, &lt;a href="http://www.leiselaut.com/"&gt;http://www.leiselaut.com/&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.an-tor.de/"&gt;http://www.an-tor.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 57:34 , mit Fotos, engl. u. dt. Infos u. dt. Texten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch im vierten Jahr des Rezensierens für den Folker! lässt sich der Schreiber dieser Zeilen immer wieder gerne überraschen von der Qualität ihm bisher nicht bekannter deutscher Irish Folk Bands. 2003 wurden sie schon mal im Folker! gelobt, und diesem ihrem ersten Longplayer darf nichts geringeres wiederfahren. Rheinhessen bringt nicht nur gute Weine, sondern auch gute Musik hervor, so scheint es, denn die Gruppe An Tor aus Lörzweiler bietet eine flotte, feine, mehrstimmige, detailliert arrangierte irische Instrumentalmusik und schöne, gefühlvolle irische Lieder, wiederum sehr ansprechend instrumentell begleitet. Dass ein Jig auch mal mit einem leicht eingeirischten Zwiefachen verbunden wird und ein mir bisher nur von Cara bekannter Jig, der wiederum ein wenig kontinental klingt, gespielt wird, erhöht den Hörgenuss obendrein. Das Sextett besteht aus Nils Nolte (flute, lead vocals), Elke Zörntlein (fiddle, backing vocals), Siggi Zörntlein (fiddle, viola, backing vocals), Greg Ostermann (box), Klaus Feketics (bouzouki, 12-string guitar, backing vocals) und Marcus Mertz (steel-string guitar, nylon-string guitar, piano, backing vocals).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folker! 01.08, S.78&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200801/rezi-d.htm#02"&gt;http://www.folker.de/200801/rezi-d.htm#02&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;THE CONNEMARA BAND&lt;br /&gt;At Home&lt;br /&gt;Eigenverlag 2007. &lt;a href="http://www.connemara-band.de/"&gt;http://www.connemara-band.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 43:16, mit Foto, wenigen engl. Infos u. zwei engl. Texten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ein bisschen viel Rumtata-Schlagzeug bringt dieses schwäbische Quintett von oberen Neckar in ihre Interpretation von Irish Folk hinein. Man mag sich an die Bush Wackers Band oder die Horslips erinnert fühlen. Die Geige klingt recht abgehackt, aber es sind auch sehr schöne Stringpartien auf Gitarre, Bouzouki und Mandoline dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folker! 01.08, S. 89.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;BONEZONE&lt;br /&gt;In Session&lt;br /&gt;GO’ Danish Folk Music, &lt;a href="http://www.gofolk.dk/"&gt;http://www.gofolk.dk/&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.bonezone.dk/"&gt;http://www.bonezone.dk/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 41:45, mit Fotos, engl. Infos u. Texten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Banjo ist doch wirklich ein Gutelauneinstrument, jedenfalls steigt meine Stimmung sehr ins Fröhliche, wenn ich mir die CD dieses dänischen Quintetts mit dem schottischen Frontsänger anhöre, auch wenn dieser die Bones und Spoons vielleicht ein wenig zu extensiv einsetzt. Es wieg und groovt, so dass ich kaum genug davon kriege!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folker! 01.08, S. 88.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PLÖCKINGER&lt;br /&gt;requiem / coming into this city / leaving moscow&lt;br /&gt;Eigenverlag 2006, &lt;a href="mailto:o.ploeckinger@aon.net"&gt;o.ploeckinger@aon.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;3 Tracks, 11:16 mit Fotos u. dt. Infos&lt;br /&gt;when we two parted / crazy enough&lt;br /&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="mailto:o.ploeckinger@aon.net"&gt;o.ploeckinger@aon.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;2 Tracks, 8:23 mit Fotos u. dt. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Shortplayer des Salzburger Singer/Songwriters Othmar Plöckinger, die er mit 13 Mitmusikern einspielte. Leiser, getragener englischer Gesang mit stilistischen Einflüssen aus Scottish Folk, Blues, Country und Rock, der mich an Musik aus den 60ern erinnert. Außer von Plockinger stammen die Texte von Robert Louis Stevenson und Lord Byron.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folker! 01.08, S. 92.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-4567092580706175746?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4567092580706175746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4567092580706175746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2008/01/cr-rezensionen-fr-den-folker-0108.html' title='CD-Rezensionen für den Folker! 01.08'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1671870977310010099</id><published>2007-11-23T20:00:00.000-08:00</published><updated>2008-01-07T02:21:17.484-08:00</updated><title type='text'>Ta Alánia am 23.11.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc187142125"&gt;&lt;strong&gt;Ta Alánia am 23.11.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Griechischer Rembeteko war angekündigt. Ohne ein Ahnung davon zu haben, was das ist, aber neugierig darauf, wie sich das anhört, lenkte ich meine Schritte mal wieder zum Feuerschlösschen. Acht Musikerinnen und Musiker waren angetreten beziehungsweise hatten sich hingesetzt, meine Bildungslücke zu schließen, und nicht nur meine, denn das Foyer war proppevoll, aber nicht wenige schienen diese Lücke nicht zu haben, sondern wussten, was sie erwartet. Doch zuvor erwartete Jutta Mensing, die Hauptorganisatorin und Moderatorin des FiF eine Überaschung. Die Bürgermeisterin von Bad Honnef hatte das Konzert in ihren Dienstkalender eingetragen, lobte in einem Grüßwort das FiF und besonders Juttas Engagement für die Kultur des Städtchens und überreichte ihr deshalb eine Auszeichnung, wenn ich es recht gesehen habe, die Ehrenbürgerschaft. Ich gratuliere!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber zu den Musikern: Aus der Perspektive des Publikums von links nach rechts saßen da: Luc Rosa (Gitarre, Gesang), Gary Schneider (Gitarre, Gesang), Margret Schiel (Kontrabass; sie musste stehen und tat das schräg hinter den beiden Gitarristen), Stavros Drechos (Gesang, Trommel), Achim Schiel (Buzúki, Gesang), Kerstin Schiel (Gesang, Akkordeon, Klarinette), Dunja zur Mühlen (Baglamás, Gesang) und Ralf Krüger (Ud, Baglamás, Mandoline). Wo der für die Technik verantworltliche Rolf Schiel saß, bekam ich nicht mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, und was boten sie für eine Musik? Die beiden Hauptsänger waren Stavros Drechos (der einzige Grieche in der Combo) und Kerstin Schiel (die, wie mir anschließend erklärt wurde, gar kein Griechisch spricht, aber so einwandfrei singt, das sie nach Konzerten bisweilen von Griechen auf Griechisch angesprochen werde). Sie sangen abwechselnd Lieder, deren Inhalt Gary Schneider vorher jeweils kurz erklärte. Es waren die üblichen teils lustigen, teils ernsthaften Themen, die echte Volksmusik ausmachen: Liebe, Armut, Ärger mit der Obrigkeit, fröhliche Zecherei und so weiter. Mir kamen die Melodien anfangs aber recht einförmig vor, und manche erinnerten mich an russische Lieder. Achim Schiel auf seinem langhalsigen Buzúki umspielte diese Melodien filigran, und das war für meine Ohren zunächst das einzige Interessante, während Melodie und Rhythmus mich eher einlullten als meine Aufmerksamkeit steigerten, und die Texte verstand ich ja auch nicht. So saß ich zugegebenermaßen in der ersten Hälfte des Konzertes etwas gelangweilt da. Aber nach das Pause – lag es an dem griechischen Wein, von dem ich in der Pause getrunken hatte, lag es an der Gewöhnung oder lag es an der Musik selber, die sich anders darbot? – wie auch immer, jedenfalls hörte ich plötzlich ganz anderes beziehungsweise viel mehr: Da waren weiterhin die Liedmelodien, die aber abwechselnder wurden, da war weiter das filigrane und an Komplexität zunehmende Buzúkispiel, da waren die Ud,  die Mandoline und die Baglamás (Buzúkis im Jackentaschenfoirmat, die dereinst entwickelt wurden, um sie schnell vor der Polizei verstecken zu können, wobei ich nicht mehr weiß, warum das notwendig war) unterstützten dieses Umspielen teils mit anderen Stimmen, und da waren die beiden Gitarren und der Kontrabaß, die eine Rhythmussektion bildeten. Und diese drei Ebenen wurden immer komplexer, ich swichte zwischen ihnen immer hin und her und konnte letztlich gar nicht genug kriegen. Es klang mal osmanisch-orientalisch, mal klezmer-jazzig, mal balkanisch und war doch alles griechisch oder doch türkisch-griechisch aus der Zeit vor der gewaltsamen Entmischung der beiden Völker in den 1920er Jahren. Das war einfach erstklassige Musik, und wie mir dann erklärt wurde, waren die Stücke der zweiten Hälfte tatsächlich komplexer, es war nicht nur meine Einbildung oder der Wein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achim Schiel erklärte mir auch, dass sie vor griechischem Publikum noch viel orientalischer spielen, während das an diesem Abend recht europäisch gewesen sei. Eine Frau meinte, die Ansagen seien erfreulich kurz gewesen, so dass mehr Zeit für die Musik gewesen sei, als bei manchen anderen Bands, und Achim sagte, das sei so üblich in Griechenland, wo man einfach spiele ohne was zu erklären. Und er erklärte das „Buzúki“ im Griechischen ein neutrales Wort sei, so dass es „das Buzúki“ heißte und nicht „die Buzúki“, wie man meistens sage. Nun ja, ob ich da unsere Irish Folk Musiker von überzeugen kann, von nun an „das Bouzouki“ zu sagen? Die Musiker dieses Abends, ein Grieche, ein Franzose, sechs Deutsche wohnen übrigens verstreut zwischen Mainz und Düren, sofern ich das richtig verstanden habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über diesem informativen Gespräch verpasste ich die Bahn um 23.14 Uhr um drei Minuten und nutzte die halbe Stunde Wartezeit, indem ich auf eine Krippe in den Rhein hinaus ging, über mir den Vollmond, stromaufwärts die Lichter von Oberwinter, flussabwärts die von Bonn, schräg hinter mir die angestrahlte Drachenfels-Ruine, und etwas auf der Tin Whistle spielte. Ich sag’s Euch, das ist noch schöner als auf einer Bühne oder bei einer Session, wenn die Rheinwellen in das Spiel mit einstimmen und einem nur die Nixen zuhören und Vater Rhein höchstpersönlich. Beinahe hätte ich darüber auch noch die Bahn um 23.44 Uhr verpasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ta Alánia:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.taalania.de/"&gt;http://www.taalania.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Feuerschlösschen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1671870977310010099?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1671870977310010099'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1671870977310010099'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/ta-alnia-am-23112007-beim-folk-im.html' title='Ta Alánia am 23.11.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-3823992268843742114</id><published>2007-11-12T18:10:00.000-08:00</published><updated>2007-11-30T10:18:19.233-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Planxties &amp; Airs. Portrait</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606098"&gt;&lt;strong&gt;Planxties &amp;amp; Airs. Portrait&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://planxties-airs.de/"&gt;http://planxties-airs.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;11 Tracks, 62:52  mit Fotos und dt. u. engl. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irisches Duett aus kleinen und großen Pfeifen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennt jemand noch die Fernsehserie „Silas“, die 1981 als Weihnachtssechsteiler lief mit dem zwölfjährigen Patrick Bach in der Hauptrolle? Silas ist ein ausgebüchster Zirkusjunge, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, dass er auf dem Rücken seines Pferdes Kunststücke vorführt und dabei Flöte spielt. Er beherrscht sein Instrument so, dass er sogar einen entlaufenen Zirkusbären damit besänftigt. Eines Tages befindet er sich in der großen Kirche in der großen Stadt und schaut voller Erfurcht an den Orgelpfeifen hinauf und sagt anerkennend zu dem Organisten: „Du hat aber viele Flöten.“ Leider kommt es nicht zu einem Zusammenspiel des kleinen Flöters und des Organisten, aber wer sich vorstellen möchte, wie das klingen könnte, mag sich die hier vorliegende CD von Ulrike und Claus von Weiß aus Düsseldorf anhören, die ansonsten vor allem durch ihre English Folk Band Morris Open bekannt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außer an Silas dachte ich sofort an die in der Bretagne traditionelle Kombination von Orgel und Bombarde. Hier aber geht es nicht um bretonische, sondern um irische Musik, um Jigs, um Airs und so manches im Tempo dazwischen. Claus spielt Tin Whistles und Low Whistles und Ulrike die Weimbs-Orgel in der Christuskirche in Brühl. Bisweilen spielt er eine Melodie und sie begleitet ihn mit Akkorden, so wie man es oft von Keyboards kennt, dann aber übernimmt sie mit der Orgel die Melodieführung, und das ist wirklich ein ganz ungewohntes Klangerlebnis, einen Jig auf einer Kirchenorgel zu hören. Ungewohnt, aber passend, auch wenn man sich wiederum schlecht die darauf tanzenden Tänzer in einer europäischen Kirche vorstellen mag, aber warum nicht. Bei afrikanischen Gottesdiensten geht das ja schließlich auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter den elf Stücken der CD ist „I have a Wife of my Own“ mein Favorit, und das nicht nur, weil ich dabei immer Tom Kannmachers Vertextung über das Segelboot im Vorgarten im Hinterkopf habe, sondern weil dieser Tune hier so meisterhaft arrangiert ist, dass ich ihn immer und immer wieder hören mag. Die Orgel fängt mit sachte Akkorden an,  beginnt dann, den ersten Part der eigentliche Melodie zu spielen, die Whistle den zweiten Part, dann übernimmt letztere beide Teile, die Orgel akkordisch dahinter, doch dann übernimmt sie wieder, aber zunächst ein jazzig bis kirchenmusikähnlich klingendes Intermezzo, das dann in die eigentliche Melodie übergeht, um sie dann aber immer wieder zu verfremden, bis zuletzt die Whistle wieder in die traditionelle Melodie übergeht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch sonst ist diese CD ein Hochgenuss und ich bin echt traurig, das Konzert in Beuel verpasst zu haben, weil wir schon was anderes vorhatten. Fast die Hälfte der Stücke ist von Claus selbst geschrieben, die anderen sind Traditionals oder solche von O’Carolan. Fazit: Eine originelle Idee genial umgesetzt! Das ist meines Erachtens echt ein besonderes Scheiblein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liste der Stücke:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.)             The Lilting Banshee / The Blarney Pilgrim / The Lilting Fisherman (trad.)&lt;br /&gt;2.)              Hedgehog’s Lament (Claus von Weiß)&lt;br /&gt;3.)              I Have A Wife Of My Own (trad.)&lt;br /&gt;4.)              Sheebeg And Seemore / Lord Inchiquni (Turlough O’Carolan)&lt;br /&gt;5.)              Abbotts Bromley Horndance / Snakes And Ladders / Banish Misfortune / Sir Doby’s Jig (trad. / Claus von Weiß / trad. / Claus von Weiß)&lt;br /&gt;6.)               The Green Man (Claus von Weiß)&lt;br /&gt;7.)               Daylight Fading / The Kid On The Mountain / Morrisons’s Jig (Claus von Weiß / trad. / trad.)&lt;br /&gt;8.)               Love Lie Beside Me (trad.)&lt;br /&gt;9.)               The Friar’s Breeches (trad.)&lt;br /&gt;10.)                       Hornpepi’s Farewell (Claus von Weiß)&lt;br /&gt;11.)                       The Priimrose Lass / The Morning Star / Father Kely’s (trad.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die Silas-Fernsehserie nicht kennt, schaue mal hier hinein:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=627"&gt;http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=627&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisherige Rezis von mir zu Ulrike und Claus von Weiß:&lt;br /&gt;Morris Open am 25.2.2007 in der Nachfolge Christi – Kirche in Bonn-Beuel&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/konzertrezension.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/konzertrezension.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc165347815"&gt;CD: Morris Open. Tomorrows Tradition&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/konzertrezension.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/konzertrezension.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-3823992268843742114?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3823992268843742114'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3823992268843742114'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/cd-rezension-planxties-airs-portrait.html' title='CD-Rezension: Planxties &amp; Airs. Portrait'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-9075481127300546353</id><published>2007-11-09T20:00:00.000-08:00</published><updated>2008-01-07T02:19:51.390-08:00</updated><title type='text'>Dán am 9.11.2007 im Bungersthof in Königswinter-Oberdollendorf</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc187142124"&gt;&lt;strong&gt;Dán am 9.11.2007 im Bungersthof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Dán in der Nähe sind, dann muss ich hin, auch wenn ich eigentlich gar keine Zeit habe. Von diesem Zusammenspiel von Joergen W. Lang mit seiner auf DADGAD gestimmten Gitarre, seiner Low Whistle, sowie seinen Stimmbändern und dieses Mal auch mit einer (oder einem, wie ich kürzlich lernte, da das griechische Wort neutrum ist) Bouzouki, Franziska Urton mit ihrer Fiddle und Johannes Mayr mit seinem Akkordeon und dem riesigen Kontrabass bin ich immer wieder so hin und weg, mehr brauche ich eigentlich gar nicht zu schreiben, es klingt immer eher wie ein Werbetext, als wie eine Rezension. Aber soll ich mir denn die Kritik aus der Nase ziehen, wenn ich doch eben einfach nur begeistert bin? Vielleicht sollte Petra die Rezi schreiben, denn ihr ist die Musik von Dán (teilweise) zu melancholisch. Aber gerade das liebe ich so, diese Tiefe, diese Weite, diese Sehnsucht, so passend zu einsamen Küsten, Wiesen, Mooren, wie sie so typisch sind für Irland und Schottland. Und doch ist die Musik von Dán alles andere als klischeeverhaftet, nein, sie lebt von Originalität in den Arrangement und auch ihr Repertoire ist keines, das man von vielen anderen Irish Folks Bands auch kennt. Sicher gibt es so allseits bekannte Stücke dabei, aber eben auch irgendwo ausgegrabene oder eben selbst geschriebene oder es sind Einflüsse aus der kontinentaleuropäischen Balfolk- und Bordun- oder allgemein Volksmusik vorhanden . Und dann sind es die Arrangement, die so viele Feinheiten enthalten, dass ich sie teilweise erst beim dritten oder vierten Anhören eines Stückes entdecke, zum Beispiel zwei Melodien gleichzeitig, die gegeneinander laufen, und wobei mal die Flöte die eine und Geige und Akkordeon die andere spielen und sich dann abwechseln, so vor allem bei „Hares on the Mountain“, bei dem neben der eigentlichen Melodie noch die von „Wie schön blüht uns der Maien“ gespielt wird. Neu bei diesem Konzert war ein noch stärkerer Einsatz von Satzgesangpartien durch Johannes und Franziska, und dass fast unplugged gespielt und gesungen wurde. Nur Joergens Gitarre war angestöpselt, sonst lief alles rein akustisch. Und neu ist, dass Joergen nun im Elsaß lebt als Mieter keines Geringeren als Rüdiger Oppermann. Na, von diesem Vermieter ist sicherlich noch einiges an Inspiration zu erwarten, deren Früchte man bei künftigen Konzerten und CDs wird hören können. Man darf gespannt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade nur, dass gar nicht so sehr viel Publikum da war. Der Gastraum war in seiner halbierten Version zwar gut besetzt, aber eben nur in der halbierten. Aber andererseits war es os noch gemütlicher und nur so das unverstärkte Konzert möglich. Die familiäre Gemütlichkeit des Konzertes aber – so wurde mir zugetragen – gefiel nicht allen gleich gut. An unserm Nachbartisch wurde gemosert: „Ja sind wir hier auf einem Familientreffen? Wozu zahlen wir denn Eintritt?“, was laut einer Freundin, die mit uns da war, daran lag, dass die Musiker das Konzert unpünktlich angefangen haben und die Pause mit freundschaftlichen Gesprächen zu lange hinzogen. Das habe gegenüber dem Publikum eine professionelle Aufmerksamkeit  vermissen lassen. Nun, das fiel mir keineswegs so auf, aber ich wurde gebeten, das weiter zu geben, und tue es. Wer kann es schon allen recht machen? Die selbe Freundin sagte aber auch, dass ihr besonders das harmonische Zusammenspiel von Franziska und Johannes gefallen habe. Es sei doch schon zu sehen, wenn Musiker, die zusammen auf der Bühne stehen, sich so gut verstehen. Jou, dat is et.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen wurde erklärt, dass man Dán nicht „Dan“, sondern „Don“ ausspreche, also mit so einem offenen o wie bei dem schwedischen a mit dem Kringel darüber. Ha, dann war das damals im Zirkuszelt nicht der nordeutsche Slang von Jen Kommnick, sondern es war die korrekte aussprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dán:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.danmusic.de/"&gt;http://www.danmusic.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bungertshof:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bungertshof.de/"&gt;http://www.bungertshof.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher Rezis von mir zu Dán:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289931"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc135289970"&gt;CD: Dán. Stranger at the Gate&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-dn-stranger-at-gate.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-dn-stranger-at-gate.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/c938n"&gt;http://tinyurl.com/c938n&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;meine Folker!-Rezi von deren CD:&lt;br /&gt;CD: Dán. Stranger at the Gate.&lt;br /&gt;In: Folker! 03.06., S. 84. Online: &lt;a href="http://www.folker.de/200603/bescd.htm#01"&gt;http://www.folker.de/200603/bescd.htm#01&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dán am 20.01.2006 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/01/konzertrezension-dn-am-20012006-im.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/01/konzertrezension-dn-am-20012006-im.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8fmug"&gt;http://tinyurl.com/8fmug&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc151466050"&gt;2. Celtic Attractions Festival am 26.5.2006 im Zirkuszelt im Kinder- und Jugendzentrum Köln-Weiß&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/05/konzertrezension-2-celtic-attractions.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/05/konzertrezension-2-celtic-attractions.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonstige Rezis von mir zu Johannes Mayr:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289906"&gt;CD: Johannes Mayr. blue bellow&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/05/cd-rezension-johannes-mayr-blue-bellow.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/05/cd-rezension-johannes-mayr-blue-bellow.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/apuy5"&gt;http://tinyurl.com/apuy5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und &lt;a href="http://www.folkig.de/reviews/johannesmayr.php3"&gt;http://www.folkig.de/reviews/johannesmayr.php3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Johannes Mayr. blue bellow&lt;br /&gt;In: Folker! 06.04, S. 80.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200406/rezi-d.htm#06"&gt;http://www.folker.de/200406/rezi-d.htm#06&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bal Folk mit Mensch Mayr und Jostal in Marienthal am 5.12.2004&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-bal-folk-mit-mensch.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-bal-folk-mit-mensch.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8spax"&gt;http://tinyurl.com/8spax&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zu Franziska Urton:&lt;br /&gt;CD: Colman Conolly, Tobi Kurig, Franziska Urton. Blue&lt;br /&gt;In Folker! 03.07, S. 80, online &lt;a href="http://www.folker.de/200703/rezi-d.htm#01"&gt;http://www.folker.de/200703/rezi-d.htm#01&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zu Joergen W. Lang:&lt;br /&gt;16. Tanz &amp;amp; Folk Fest Rudolstadt vom 7. bis 9.7.2006 – Eindrücke&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/07/festivalbericht-16-tanz-folk-fest.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/07/festivalbericht-16-tanz-folk-fest.html&lt;/a&gt;  bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/lyqj8"&gt;http://tinyurl.com/lyqj8&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-9075481127300546353?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/9075481127300546353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/9075481127300546353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/dn-am-9112007-im-bungersthof-in.html' title='Dán am 9.11.2007 im Bungersthof in Königswinter-Oberdollendorf'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1038828147196182393</id><published>2007-11-08T20:00:00.000-08:00</published><updated>2008-01-07T02:18:14.277-08:00</updated><title type='text'>Klangwelten-Festival am 8.11.2007 in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc187142123"&gt;&lt;strong&gt;Klangwelten-Festival am 8.11.2007 in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein drittes Klangwelten-Festival erlebte ich, wie auch in den beiden Jahren, in der KAH in Bonn, auch „Bundeskunsthalle“ genannt. Für Rüdiger Oppermann war es indes die 21. Tour, auf der wieder einmal für deutsche Ohren ungehörtes und ungewohntes bot, selbst für die Ohren eines Folkies und begeisterten TFF-Besuchers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, der Anfang war so exotisch nicht, es sei denn man fremdelt schon beim Klang einer Sackpfeife und einer Trommel. Mit nämlichen Instrumenten bestückt stiegen Rüdiger Oppermann und Bijan Mahjub (ja, unser Bijan aus Köln, der Spielmann) die Treppe herunter mitten durchs Publikum. Bijan spielte einen iranischen Dudelsack, der fürderhin leider nicht mehr zur Anwendung kam, und Rüdiger eine Trommel. Das klang orientalisch bis mittelalterlich, also durchaus gewohnt für einen regelmäßigen Besuchers des mittelalterlichen Marktes zur Weihnachtszeit in Siegburg und ab und zu ähnlicher Veranstaltungen hier und dort. Im weiteren Verlauf des Konzertes hielt Rüdiger Oppermann sich an seine beiden Harfen, die schon auf der Bühne auf ihn warteten, denen er wieder keltische und doch nicht keltische Weisen entlockte, verbunden mit allerlei elektronischer Verstärkung wie Echos, Loops und dergleichen. Bijan griff hingegen zur Bombarde, und damit war er so laut, dass man eine unverstärkte Harfe eh nicht mehr gehört hätte. So aber boten die beiden in der Bretagne heimischen Instrumente unter dem Titel „Far West“ eine sehnsuchtsvolle Kontrastharmonie. Da rauschten die Atlantikwellen gegen die Steilfelsen, obwohl nur ein sanftes Lüftlein über die Wiesen strich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Westen in den Osten ging es anschließend und zwar auf sehr sehr ungewohnte weise. Drei Herren und eine Dame aus Korea, Kim Juhong, Cho Wonil, Lee Howon und (ausnahmsweise Ladies last) Oh Hyunyu boten als Ensemble Samulon Noreumachi  auf diversen Trommeln und Gongs (Kwänggari, Tschanggo, Buk und Jing mit Namen) einen Percussions-Sturm sondergleichen. Es wirkte wie spontan, aber war einstudiert bis auf den letzten Handgriff und in Korea eine im Volk so weit verbreitete Tradition wie hier zu Lande die Blaskapellen. Wir blieben in Far East mit Hong Yü Chen, einer zierlichen Chinesin aus Nanjing, die eine ebenso zierliches Instrument spielte, eine Guqin, eine klassische Griffbrett-Zither, die seit 2500 Jahren gespielt wird und auch tatsächlich in zumindest fast so alten Instrumenten vorkommt. Das klang so schön chinesisch, dass man sich wünschen möge, die Chinesen generell wären auch in Politik und Wirtschaft so feinfühlig wie in dieser Musik. Und welch ein Kontrast zu den Koreanern, zumindest zu den Trommlern dieses Abends!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl die Koreaner und die Chinesin traditionelle, feststehende Arrangements spielten, konnten sie sich dennoch improvisierend mit den Westlern zusammen tun. Der Westler, mit dem es die Trommler zuerst zeigten, war für unser Sprachgebrauch ein Orientale, nämlich Houssaine Kili aus Marokko. Ja das ist schon komisch, dass wir Marokko zum Orient zählen, obwohl es doch zum Maghreb gehört, zum Westen eben. Er sang und spielte auf seiner Guimbri, einem sehr archaisch aussehenden Zupfinstrument aus einer fellbespannten Holzkiste, zuerst alleine ein Lied aus seiner Gnawa-Tradition, doch wurde er dann von den Koreanern begleitet. Und es passte wie chinesischer Tee zu marokkanischer Minze: Wunderbar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ging es dann den ganzen Abend weiter in unterschiedlichen Zusammenspielen zwischen Atlantik und Pazifik, Bombastisches und ganz Zartes wechselten einander ab. Sehr interessant war auch das Spiel auf drei Schalmeinen oder schalmeiähnlichen Instrumenten bretonischer, koreanischer und chinesischer Herkunft, vorgetragen von Bijan, Oh Hyunyu und Hong Yü Chen, das zeigte, wie ähnlich sich diese unterschiedlichen Kulturen doch bisweilen sind. Die Seidenstraße lässt grüßen. Am Schluss  ging es dann in rheinische Gefilde, nein nicht in die Kölner Bucht, aber ins Elsaß, dem Bijan ein Stück gewidmet hat: „Les Vagues d’Alsace“, die „Wellen des Elsaß“, womit er die weinbestandenen Hügel meinte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich las war Bijan nur bei der ersten Hälfte der Tournee dabei, bei der zweiten statt seiner Enkh Jargal, also Epi, der Mongole. So gerne ich Epi höre, so bin ich doch froh, es hier mit Bijan erlebt zu haben, denn sonst wäre der Osten doch etwas übervertreten gewesen. Und außerdem mag ich den Klang von Bombarden und Schalmeien so sehr! (Wie ich mittlerweile erfuhr, werde ich in Jena sein, wenn dort Epi mit dabei ist, und ich werde die Gelegenheit nutzen, dort man hinein zu lauschen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, Bijan bat mich, auch zu schreiben, dass das Öffnen der Türen zu Beginn der Zugabe für die Musiker sehr unangenehm gewesen sei, da sie dadurch von der Bühne aus auf die offenen Türen gesehen hätten und Unruhe ins Publikum gekommen sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass auch Johannes Mayr und Ingrid Mayr-Feilke (Dán, Mensch Mayr u.a.) im Publikum weilten und die Musik sehr genossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klangwelten:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.klangwelten.com/"&gt;http://www.klangwelten.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;KAH:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kah-bonn.de/"&gt;http://www.kah-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zu Rüdiger Oppermann und/oder den Klangwelten:&lt;br /&gt;Klangwelten-Festival am 8.11.2005 in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/konzertrezension-klangwelten-festival.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/konzertrezension-klangwelten-festival.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/c6xf6"&gt;http://tinyurl.com/c6xf6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;16. Tanz &amp;amp; Folk Fest Rudolstadt vom 7. bis 9.7.2006 – Eindrücke&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/07/festivalbericht-16-tanz-folk-fest.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/07/festivalbericht-16-tanz-folk-fest.html&lt;/a&gt;  bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/lyqj8"&gt;http://tinyurl.com/lyqj8&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Klangwelten-Festival am 21.11.2006 in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/konzertrezension-klangwelten-festival.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/konzertrezension-klangwelten-festival.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1038828147196182393?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1038828147196182393'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1038828147196182393'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/klangwelten-festival-am-8112007-in-der.html' title='Klangwelten-Festival am 8.11.2007 in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-4301517643020190368</id><published>2007-11-04T19:00:00.000-08:00</published><updated>2007-11-30T09:58:11.183-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Jake Walton &amp; Eric Liorzou am 4.11.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606041"&gt;&lt;strong&gt;Jake Walton &amp;amp; Eric Liorzou am 4.11.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Mal kam ich nur mit 15 Minuten Verspätung in Bad Honnef an, es war keine Bahn ausgefallen, war sogar noch rechtzeitig zum Konzertbeginn im Feuerschlösschen, und somit war alles im Lot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich vor vielen Jahren (1992) der Drehleierspielerin Konstanze Kulinsky den Vorschlag machte, ihre Drehleier doch mal bei der irischen Session im Boulanger in Tübingen zu spielen, hielt sie das für unmöglich, da doch die Drehleier gar nicht zur irischen Musik passe. Im Jahr zuvor, also 1991, hatte ich aber auf dem Irish Folk Festival in Koblenz Jake Walten gehört, und der bewies doch eigentlich, dass es doch passte. Aber ja, die Musik, die er spielt ist keine Sessionmusik, zumindest keine, wie man sie so auf normalen irischen Sessions spielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun nach 16 Jahren hörte ich ihn also zum zweiten Mal und zwar in Begleitung von Eric Liorzou. Jake stammt aus Cornwall, Eric aus der Bretagne, also aus zwei ethnisch eng miteinander verwandten Regionen, die aber durch die Nordsee voneinander getrennt sind. Und während man in Cornwall keine keltische Sprache mehr spricht, ist das Bretonische noch lebendig, wenn es auch beinahe das Schicksal des Cornischen geteilt hätte. Und nun saßen die beiden da im Foyer des Feuerschlösschens, Eric von uns aus gesehen links, Jake rechts, ersterer mit zwei Gitarren, davon einem zehnsaitigen Unikat, das er aber als Mandola vorstellte mit dem Eigennamen Nelson, und zweiterer mit einer Gitarre und eben besagter Drehleier ausgestattet. Jake setzte überdies seine Stimmbänder nicht nur für die Ansagen und Witze über die Drehleier ein (Was ist der Unterschied zwischen einer Drehleier und einem Trampolin? Wenn man auf das Trampolin springt, zieht man vorher die Schuhe aus.), sondern auch zum Singen, und zwar vor allem eigene Lieder, aber auch welche von William Butler Yeats, Donevan und anderen, zumeist mit Inhalten, in denen es um die Natur, die Jahreszeiten, den Westwind und um mehr oder weniger spirituelle Bezüge zur Natur ging. So ganz verstand ich die Texte nicht, sondern müsste sie mal nachlesen. Diese begleitete entweder beide mit ihren Gitarren oder aber Jake auch mit der Drehleier, die er dabei recht sparsam bediente. Die Melodien dazu wirkten recht elegisch, verträumt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schneller ging es bei den reinen Instrumentals zur Sache, vor allem bei Kombinationen von Mandola und Drehleier. Ja, das waren keine Jigs und Reels, sondern eher Bourees und andere französische Tanzmelodien, auch mal was im Siebenertakt, auch mal Walzer, aber auch das eine oder andere Inselkeltische war dabei. Dabei konnte er dann auch schnarren, und die Mandola passte mit ihrem sehr sehr harten Klang sehr gut dazu. Das ging richtig ab!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit war das mal ein ganz besonderes Konzert im Feuerschlösschen, wie man es nur alle paar Jahre mal zu hören bekommt, wenn überhaupt. Wie sagte Jake: Er bewundere das Publikum, das so aufmerksam Liedern zuhöre, die es nie vorher gehört habe und wohl auch nie wieder hören werde. Ich musste anschließend doch wieder eine halbe Stunde auf die Bahn warten, und nutzte die Zeit, auf eine Krippe, also einen Wellenbrecher im Rhein hinaus zu gehen. Das Wasser spiegelte die Reflexion der Lichter von Bonn in den Wolken, leise glitt ein Frachter stromab, während ein Schuber auf Bergfahrt mehr Arbeit hatte, aber sich harmonisch in diese nächtliche Flussstimmung hinein passte. Das passte zu der Musik der beiden Kelten, die auf diese Weise in mir nachhallte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jake Walton:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jakewaltonmusic.co.uk/"&gt;http://www.jakewaltonmusic.co.uk/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FiF – Folk im Feuerschlößchen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-4301517643020190368?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4301517643020190368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4301517643020190368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/konzertrezension-jake-walton-eric.html' title='Konzertrezension: Jake Walton &amp; Eric Liorzou am 4.11.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-7189036768753378822</id><published>2007-11-01T00:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T11:46:25.640-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezensionen von mir im Folker! 06.07</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc173221839"&gt;&lt;strong&gt;CD-Rezensionen für den Folker 6/07:&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;von Michael A. Schmiedel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc178676704"&gt;&lt;strong&gt;WOLTÄHR&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mir schwaeze Platt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Op der Lay 2007, &lt;a href="http://www.voltaire-woltaehr.de/"&gt;http://www.voltaire-woltaehr.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;20 Tracks, 63:30 mit Fotos, je teils auf hochdt., moselfränk., luxemb., franz., breton. Texten und hochdt. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Woltähr“ ist zugleich der Spitz- und Künstlername von Walter Liederschmitt aus Trier und der Name seiner Band, welche nun ihre sechste reguläre CD seit 1992 vorlegt. Das Programm der Combo besteht aus einer eigenwilligen Verbindung von moselfränkischer Mundart, Franko- und Keltophilie, Chanson, Liedermacherei, Deutsch, American, Irish &amp;amp; Bretonischem Folk, Obrigkeitskritik und Heimatliebe, und jede CD hat überdies ihr eigenes Thema, so hier das Zusammengehören(sollen) der Region des Dreiländerecks Deutschland-Frankreich-Luxemburg, Saar-Lor-Lux oder Austrasien unter tanzbarem bretonischem Einfluss, und mit der Qual der Wahl zwischen Moselwein und Cidre beziehungsweise Viez. Diese Heimatkonstruktion wird durch das Coverfoto, das die Mosel in ihrem Lauf vor 12.000 Jahren zeigt, als sie noch durch das Konzer Tälchen floss, gekrönt. Außer Woltähr höchstselbst mit seiner unnachahmlichen Stimme, die bisweilen klingt, als sei Bob Dylon als noch nicht ganz wacher Moselwassermann wiedergeboren, sowie mit Gitarre und Leier, sind Uwe Heil (Gitarren, Blues Harp), Carsten Söns (Bässe), Christian Meissner (Schlagzeug + Gedöns), Gert Bukowsi (Keyboards), Daniel Bukowski (weitere Bässe), Dorle Schausbreitner (Gesang, Gitarre), Florian Schaubreitner (Bass), Markus Mich (Gesang, Gitarre), Patric Ludwig, Robert Gollo Streffen und Renée Weber ( je Gesang) am Bandsound beteiligt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 86&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200706/rezi-d.htm#09"&gt;http://www.folker.de/200706/rezi-d.htm#09&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;IONTACH&lt;br /&gt;jiggin’it&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.iontach.de/"&gt;http://www.iontach.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;13 Tracks, 49:41 mit Fotos engl. u. gäl. Texten u. engl. u. dt. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste CD dieses in Wremen bei Bremen ansässigen deutsch-irischen Irish Folk Trios wurde als erste „Irish Folk CD made in Germany“ im Folker! (06.04) als Besondere gekürt, und auch diese zweite steht ihr in nichts nach, außer dass nicht Lateinisch gesungen wird. Was bei der ersten besonders ist, erwartet man bei der zweiten schon, und ja, man kann ohne Furcht zugreifen. Es sind sechs Instrumentals der Gattungen Jig, Reel, Polka, Hornpipe, Waltz und Slow Air und sieben Lieder auf Englisch oder Gälisch mit jeweils erstklassiger Instrumentbegleitung und in ausgefeilten Arrangements. Sowohl die gesangliche, als auch die instrumentelle Polyphonie geht unter die Haut und verursacht einen wohltuenden Schauer im ganzen Körper. Besonders hervorzuheben sind auch der Harmonie- und der Satzgesang, sowie das Cello! Die Musik ist in vielen feinen Details so ganz anders, als es sich viele unter Irish Folk vorstellen, und doch gehört sie einwandfrei in dieses Genre, ist also keine Weltmusik-Fusion. Verantwortlich für dieses Meisterwerk sind Siobhán Kennedy (vocals, flute, whistles, fiddle, concertina, stepp dance) , Angela Berns (vocals, bodhrán, keyboards, piano, whistle, shaker) und Jens Kommnick (vocals, guitar, bouzouki, mandoline, viola, cello, bass, uilleann pipes, whistles, pioano).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 85&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200706/rezi-d.htm#04"&gt;http://www.folker.de/200706/rezi-d.htm#04&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;HARMONY GLEN&lt;br /&gt;Streaming Tunes&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.harmonyglen.com/"&gt;www.harmonyglen.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 59:21 mit Fotos u. engl. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das im Folker! 05.06 besprochene Debut-Album dieses Irish Folk-Quintetts aus dem niederländischen Wageningen war schon sehr gut, und dieses zweite Werk mit je sechs Instrumentals (Reels, Jigs, Walzer) und Liedern gefällt mir noch besser. Es enthält einen mitreißenden, groovigen, nicht selten jazzigen Sound, sowohl in den schnellen, als auch in den ruhigeren Partien. Letztere sind alles andere als langweilig, sondern weisen Melodiespannungen und teilweise Zweistimmigkeiten auf, die so richtig tief rein gehen. Auch so manches Intro ist vor der Temposteigerung voller filigraner Spannung, die sich dann entlädt in ein rasendes, mal fließendes, mal galoppierendes Crescendo wie man es von den besten Bands Irlands oder der USA gewohnt ist, ohne dass die zweifelsohne vorhandene Anstrengung heraus zu hören wäre. Besonders begeistert bin ich vom Banjo und von der Concertina, die aber nur die Spitze des Eisberges bilden. Neben Traditionals (auch einem schwedischen) sind auch eigene Tunes und Texte vorhanden, darunter das geniale „Kickin’ a Cuckoo“ in 30er-Jahre-Ragtime-Spielweise. Die Combo besteht aus Dominique Bentvelsen (double bass), Nineke Bijker (vocals, guitar, spoons), Sjoerd van Ravenzwaaji (banjo, guitar, vocals), Vincent Pompe van Meerdervoort (vocals, box, bodhrán, tarabuka) und Mike Bruinsma (fiddle).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 88f.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200706/rezi-eu.htm#09"&gt;http://www.folker.de/200706/rezi-eu.htm#09&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;CELTIC CHAKRA&lt;br /&gt;Moving Stones&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.celtic-chakra.de/"&gt;http://www.celtic-chakra.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 57:59 mit Fotos, engl. Infos und engl. u. gäl. Texten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Männer und eine Frau aus Glattbach im Rhein-Main-Gebiet bieten auf dieser CD eine filigran, teils brav, teils flott gespielte und gesungene Zusammenstellung aus vier Liedern und acht Instrumentals in irischer und etwas baskischer Tradition. Die Trackliste im Büchlein ist fehlerhaft, und die zu hörende Frau ist darin nicht als Musikerin erwähnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 94&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;THE CLANMAKENOISE&lt;br /&gt;Green and Grey&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.clanmakenoise.de/"&gt;http://www.clanmakenoise.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;11 Tracks, 42:05 mit wenigen engl. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Männer und eine Frau aus Geroda in Franken spielen acht Instrumentals und singen drei Lieder aus Irland in teils schön flüssiger, teils etwas abgehackter Spielweise. Ihre Vorbilder Solas, Beoga oder Flook erreichen sie zwar bei weitem noch nicht, aber besonders Flöte, Gitarre und Bhodrán sind sehr schön anzuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 94&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;CALEDONIX&lt;br /&gt;Fields O’Storied Fame&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.caledonix.de/"&gt;http://www.caledonix.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;16 Tracks, 74:37 mit Fotos, dt. Infos und engl. Teiltexten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schon die erste CD (vgl. Folker! 06.04) dieser schwäbischen Wahlschotten aus Stuttgart so enthält auch diese vor allem deftig von Männern, aber auch zart von einer Frau gesungene schottische Lieder, und ein paar Instrumentals (13 zu 3). Mehrstimmigkeit hier und da und wieder eine recht bluesige Mundharmonika fallen als besonders lobenswert auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 94&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;LE CAIRDE&lt;br /&gt;Again&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.lecairde.de/"&gt;http://www.lecairde.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;13 Tracks, 50:24 mit Fotos u. dt. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das rein männliche Quartett aus Roßdorf bei Darmstadt bietet vor allem Balladen und andere zumeist getragene Lieder und brav gespielte Tunes aus Irland und Schottland in ruhiger Lagerfeueratmosphäre. Sehr schon zum Entspannen und Träumen! Und wann hörte man schon mal die Dingle Regatta gesungen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 96&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;THE POKES&lt;br /&gt;Poking the Fire&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Puke Music 2007, &lt;a href="http://www.pukemusic.de/"&gt;http://www.pukemusic.de/&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.thepokes.de/"&gt;http://www.thepokes.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;13 Tracks, 65:53, mit Fotos, eng. Infos u. engl. u. dt. Texten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fahrwasser der Pogues, aber nicht als Coverband, sondern mit eigenen Songs, darunter einem deutschen, bewegen sich die Pokes aus Berlin. Die sieben Jungs und das Mädel legen richtig los. Der treibende Rhythmus und der punkig-gröhlende Gesang werden Fans der irischen Punkfolkies und auch solche von Fiddlers Green und ähnlichen Bands begeistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 97&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;JAMESTOWN FERRY&lt;br /&gt;when the bluebird sings...&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Bluebird Café Berlin Records, &lt;a href="http://www.bcb-records.de/"&gt;http://www.bcb-records.de/&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.jamestown-ferry.de/"&gt;http://www.jamestown-ferry.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;13 Tracks, 63:29 mit Fotos, engl. Texten und Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mike und Doreen Wolter aus Berlin präsentieren auf dieser Scheibe eine ruhige, sanfte, poetische Country-Folk-Musik und werden dabei von zahlreichen Gastmusiker(inne)n, darunter auch Kerstin Blodig und Ian Melrose unterstützt. Viele der Songs sind selbstgeschrieben, einige von Bob Dylon, Dolly Parton und anderen Songwritern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 96&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;CHRIS SIMMANCE&lt;br /&gt;Fame and Fortune&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.simmance.de/"&gt;http://www.simmance.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 41:52 mit Fotos u. engl. Texten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch die im Folker! 01.05 und 04.05 besprochenen CDs des in Schwaben wohnenden südenglischen Straßenmusikers ist auch diese voller authentischer Poesie, teils überschwänglich gut gelaunter, teils sehnsuchtsvoll melancholischer Texte und Melodien, die er mit Akkordeon, Gitarre, Keyboard und vor allem seiner recht hohen Stimme vorträgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 97&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;JULA BASSANA&lt;br /&gt;Aperto&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.julabassana.de/"&gt;http://www.julabassana.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;15 Tracks, 40:43 mit Fotos u. wenigen dt. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Frauen aus Hattingen an der Ruhr nehmen uns mit auf eine rein instrumentelle musikalische Reise mit sehr vielen Stationen in Irland, aber auch welchen in Schottland, Mazedonien, Frankreich und Louisiana. Ein Stück ist selbst komponiert, und alle sind arrangiert mit bis zu drei Akkordeons, sowie Percussion, Metallophon und anderem Schlagwerk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 94&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;GITANES BLONDES &amp;amp; FRIENDS&lt;br /&gt;Journey&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eigenverlag 2006, &lt;a href="http://www.gitanes-blondes.de/"&gt;http://www.gitanes-blondes.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;16 Tracks, 71: 31 mit Fotos u. engl. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die drei blonden Zigeuner und ihre zwei Feundinnen und vier Freunde leben in München, woher auch immer sie sonst stammen und spielen eine sehr feine, filigrane rein instrumentelle Weltmusik irischer, ungarischer, (weiß)russischer und anderer Herkunft auf Violine, Gitarre, Klarinette, Akkordeon, Kontrabass, Piano, Cimbaly und Percussion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. 95&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider zu wenig Platz für:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;MARY-KATHRYN&lt;br /&gt;Dreams &amp;amp; Visions&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Rhythm House Records 2007, &lt;a href="http://www.rhythmhouse.com/"&gt;http://www.rhythmhouse.com/&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.mary-kathryn.com/"&gt;http://www.mary-kathryn.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;10 Tracks, 49:50 mit Fotos u. wenigen engl. Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;New Age-World-Popmusik aus Colorado.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wird im Heft 01.08 erwähnt&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-7189036768753378822?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7189036768753378822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7189036768753378822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/11/cd-rezensionen-von-mir-im-folker-0607.html' title='CD-Rezensionen von mir im Folker! 06.07'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-7374161471006554180</id><published>2007-10-20T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:57:10.632-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: John Wright Band am 20.10.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606040"&gt;&lt;strong&gt;John Wright Band am 20.10.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da jetzt (hoffentlich vorrübergehend) ohne Auto fuhren Petra und ich mit der Linie 66 von Siegburg nach Bad Honnef, was eine Stunde reine Fahrtzeit kostete, zusätzlich einer halben Stunde Wartezeit, da die Bahn, die wir nehmen wollten, ausgefallen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So waren wir ganz froh,, als wir um 20 Uhr am Feuerschlösschen ankamen, dass noch Sitzplätze frei waren, worüber sich die Veranstalter selbstredend weit weniger freuten. Weniger als halb voll war das Foyer des Feuerschlösschens, als John Wright, der vor elf Jahren schon mal da war, auftrat. Der Manchasterer ist erst seit gut 14 Jahren Musiker, war davor Schäfer an der englisch-schottischen Grenze und davor Soldat. Ob er in diesen Jahrzehnten auch schon sang, entzieht sich meiner Kenntnis, aber ich nehme es an. Eine späte Berufung kommt ja normalerweise nicht so aus heiterem Himmel. Seine beiden Kompagnons Pete Abbot, auch aus Manchester, und Gregor Borland, ursprünglich aus Edinburgh, jetzt glücklich in Spanien verheiratet, sind um einiges jünger und eher früh berufene Profimusiker. Diese drei boten nun einen Liederabend, wobei John nur sang, also kein Instrument sonst spielte, Pete Gitarre und Gregor Geige, Gitarre, Mandoline und Bass spielte, und zudem sangen die beiden auch, zumeist im Hintergrund oder um eine Mehrstimmigkeit zu erzeugen oder auch Satzgesang, aber auch mal selbstständig, zumal beide im Gegensatz zu John auch selber Lieder schreiben. Der Repertoire stammte außer von den beiden von einer ganzen Reihe englischer, irischer, schottischer und amerikanischer Songwriter, und John verstand es, sie nicht nur mit einer kräftigen Stimme, sondern auch mit allerlei Gestig versehen rüber zu bringen. Hier und da erinnerte mich seine Mimik zwar an Helge Schneider, aber er meinte im Gegensatz zu jenem ernst, was er sang, auch wenn er mal sagte, er müsse die traurige Ergriffenheit des Liedes jetzt spielen, denn er sei ja nun doch nicht wirklich in der besungenen schlimmen Situation. Es ging um Menschen mit nicht kleinen Lebensproblemen, zum Beispiel einem, der als Kind die Bombardierung Manchesters erlebte und seit dem unter starken Ängsten leidet, es ging um Arbeitslosigkeit, um Liebeskummer, dann aber auch um Freundschaft und Lebensglück. Das eine oder andere Lied wirkte etwas schnulzig, andere mitreißend und aufputschend. Ich fühlte mich manchmal an Angelo Branduardi erinnert. Und die beiden Instrumentalisten untermalten, bekräftigten, unterstützten die Texte vortrefflich, und am Schluss gaben sie auch einen fetzigen Reelset zum Besten. Ich wundere mich immer wieder, welche Musiker Jutta und ihr Team so aufgabeln, da bin ich nicht selten überrascht und gehe bereichert nach Hause, so wie an diesem Abend auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war übrigens seit dem Frühling der erste Tag, der mir für das Rocktragen zu kalt war, Gregor aber fühlte sich in seinem Kilt perfekt temperiert. Mir war die Jeanshose, obgleich sie sich in den ersten Minuten des Tragens wie ein Panzer anfühlte, dann aber doch lieber, zumal die Bahn, die wir um 23.14 Uhr nehmen wollten, auch ausfiel und wir wieder eine halbe Stunde warten mussten. Mike schickte mir später einen Link vom General-Anzeiger, in dem es hieß, es seien an diesem Samstag gleich mehrer Fahrer im Dienst erkrankt und keine Ersatzfahrer aufzutreiben gewesen. Die Leute von den Bonner Stadtwerken selber hingegen sahen es noch nicht für notwendig an, auf meine diesbezügliche Nachfrage zu antworten. Mit Kundenservice haben sie es nicht so. Das Feuerschlösschen ist in ca. 15 Fußminuten von der Haltestelle Am Spitzenbach eigentlich gut zu erreichen, aber wenn die Bahn nicht fährt, kann es eine lange An- und Heimfahrt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier der Link, den Mike mir schickte:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&amp;amp;itemid=10490&amp;amp;detailid=371446"&gt;http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&amp;amp;itemid=10490&amp;amp;detailid=371446&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John Wright Band:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.johnwrightband.com/"&gt;http://www.johnwrightband.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folk im Feuerschlösschen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Ich erhielt von den Stadtwerken dann doch noch eine ausführliche Entschuldigungs-E-Mail, der unter anderem folgende Information enthielt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mobilitätsgarantie&lt;br /&gt;Pünktlichkeitsgarantie Seit dem 1. Januar 2006 sorgt die neue Mobilitätsgarantie im VRS dafür, dass Sie Ihr Ziel auch bei Verspätungen schnellstmöglich erreichen. Erhielten Fahrgäste bislang als nachträgliche Entschädigung ein GarantieTicket, werden nun bis zu einer bestimmten Höhe die Kosten erstattet, die für die Weiterfahrt mit einem Taxi oder einem zuschlagpflichtigen Fernverkehrszug (IC/EC oder ICE) angefallen sind.Grundsätzlich kann die Mobilitätsgarantie in Anspruch genommen werden, wenn das gewünschte Verkehrsmittel mehr als 20 Minuten später als im Fahrplan angegeben von Ihrer Starthaltestelle abfährt und es parallel keine geeignete Alternative gibt, das Ziel mit Bussen und Bahnen zum VRS-Tarif zu erreichen.Wichtig: Die Mobilitätsgarantie gilt nur bei Verspätungen, die eindeutig im Verantwortungsbereich des Verkehrsunternehmens liegen, wie z. B. Betriebsstörungen an Fahrzeugen oder Betriebsanlagen. Keine Ansprüche bestehen bei Verspätungen durch höhere Gewalt, wie z. B. Unfälle, Unwetterkatastrophen, Bombendrohungen, Streik etc.In welcher Höhe werden die Kosten erstattet?Wer ein Monats- oder Formel 9Ticket im Abo bzw. ein JobTicket oder XXL-Ticket besitzt, erhält eine Kostenerstattung von maximal 30 Euro. Fahrgästen, die mit anderen VRS-Tickets unterwegs sind, werden die entstandenen Kosten bis zu 15 Euro erstattet.  Wer aufgrund der verschiedenen VRS-Mitnahmeregelungen andere Personen auf seinem Ticket mitgenommen hat, kann diese auch im Taxi oder in einem IC/EC- oder ICE-Zug zur Weiterfahrt mitnehmen. Zur Nutzung eines solchen Fernverkehrszuges müssen zuvor alle Personen ein gültiges Ticket erwerben. Die Kostenerstattung beträgt insgesamt maximal 30 Euro.Und so funktioniert es:Reichen Sie Ihren vollständig ausgefüllten Erstattungsantrag sowie die Taxiquittung oder das IC/EC/ICE-Ticket (jeweils als Original) zusammen mit Ihrem VRS-Ticket (als Original oder Kopie) innerhalb von sieben Kalendertagen nach dem Vorfall in einem Kundencenter bzw. bei der Verwaltung eines VRS-Verkehrsunternehmens ein.Achten Sie bitte darauf, dass die Quittung des Taxiunternehmens vollständig ausgestellt ist, d. h. mit der genauen Uhrzeit und Wegangabe.Nach positiver Prüfung Ihres Antrags wird der entsprechende Erstattungsbetrag von dem zuständigen Verkehrsunternehmen auf Ihr Konto überwiesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-7374161471006554180?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7374161471006554180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7374161471006554180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/10/konzertrezension-john-wright-band-am.html' title='Konzertrezension: John Wright Band am 20.10.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-6430200055916471760</id><published>2007-10-18T16:02:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T10:19:52.503-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Günter Hochgürtel. Tanz auf dem Vulkan</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606097"&gt;&lt;strong&gt;Günter Hochgürtel. Tanz auf dem Vulkan&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AMA-Verlag 2007; &lt;a href="http://www.günter-hochguertel.de/"&gt;http://www.günter-hochguertel.de/&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.wibbelstetz.de/"&gt;http://www.wibbelstetz.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;11 Tracks, 44:59 mit dt. Texten und Infos und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Tanz auf dem Vulkan“, der Titel passt zu Eifelrocker und Wibbelstetz-Frontmann Günter Hochgürtel wie die Maare in die Eifel, aber nein, diese CD enthält keine Lieder in nordeifeler Mundart, sondern elf hochdeutsche Lieder. Schon unter dem Namen „Troubadour“ gab er Lieder von außerhalb des Wibbelsetz-Genres zum Besten, darunter auch, aber nicht nur eigene Dichtungen. Nun aber hat er elf selbst geschriebene Lieder eingespielt, wobei ihm eine Bande von Freunden half, die zusammen einen vollen Bandsound entwickeln, darunter zwar auch Jürgen Schoeder und Linus Krämer von Wibbelstetz und Johannes Epremian von Le Clou, aber auch andere, mir bislang unbekannte. Es klingt nach rheinischer Volksmusik, nach Cajun und Country, nach Rock und Pop, nach Jazz, nach Chanson, auch nach Schlager, aber nicht zu sehr, da ist Günters Stimme wirklich gut ingebettet und getragen. Und seine Texte handeln von der menschlichen Unbekümmertheit beim Umgang mit der Natur (das ist der Inhalt des Titelliedes und eben der Tanz auf dem Vulkan), vom hinterhältigen Bruder, von der so plötzlich erwachsen gewordenen Tochter, die das Elternhaus in Richtung Kappstadt verlässt, vom Schicksal einer Prostituierten, von einem vom Opa geerbten Zigarettenetui und auf vielfältige Weise von Lust und Wehe der Beziehungen zwischen Man und Frau. Das alles wird so schwungvoll, tanz- oder schunkelbar, rüber gebracht, dass man die Ernsthaftigkeit mancher Texte bisweilen vergisst. Abgesehen von den rheinischen, französischen und amerikanischen Vorbildern Günters kommen mir als Vergleichsmusiker John Denver und noch mehr Angelo Branduardi in den Sinn. Es ist einfach gut gemachte Liedermacherkunst, nicht so verkrampft wie bei manchen Kollegen, der erhobene Zeigefinger ist nur beim Titellied wirklich deutlich zu bemerken, aber jedes Lied hat seine Moral, die unaufdringlich rüber gebracht wird. Wer die Release-Party nicht besuchen konnte, so wie ich, dem sei diese CD ans Herz gelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mitmusiker sind:&lt;br /&gt;Jürgen Schroeder: Schlagzeug&lt;br /&gt;Thomas Wille: Tuba&lt;br /&gt;Martin Salzwedel: Cello&lt;br /&gt;Johannes Epremian: Geige&lt;br /&gt;Martin Frings: Saxophon, Klarinette&lt;br /&gt;Linus Krämer: Akkordeon&lt;br /&gt;Robby Mildenberger: E-Gitarre&lt;br /&gt;der Gospelchor der Kirchengemeinde Euskirchen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;1. Tanz auf dem Vulkan&lt;br /&gt;2. Gut, dass du da bist&lt;br /&gt;3. So was von gemein&lt;br /&gt;4. Komm, wir gehen ein Stück&lt;br /&gt;5. Wo immer du bist&lt;br /&gt;6. Das rote Herz im Wohnmobil&lt;br /&gt;7. Das Zigarrenetui von meinem Opa&lt;br /&gt;8. Es gibt so Tage&lt;br /&gt;9. Die Frau von meinem besten Freund&lt;br /&gt;10. Sonntagmorgen&lt;br /&gt;11. Erdbeermund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisherige Rezis und sonstige Texte zu Günter Hochgürtel von mir:&lt;br /&gt;Wibbelstetz am 20.8.2005 in Nettersheim&lt;br /&gt;Ortsterminartikel:&lt;br /&gt;Nordeifeler Mundartszene. 20 Jahre Wibbelstetz - Jubiläumskonzert, Nettersheim, 20.8.2005.&lt;br /&gt;In: Folker! 06.2005, S. 72.&lt;br /&gt;CD: Günter Hochgürtel. Troubadour. Günter Hochgürtel singt eigene und andere Lieder.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/cd-rezension-gnter-hochgrtel.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/cd-rezension-gnter-hochgrtel.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/dsbzy"&gt;http://tinyurl.com/dsbzy&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Wibbelstetz. De Kopp voll Dröhm&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/09/cd-rezension-wibbelstetz-de-kopp-voll.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/09/cd-rezension-wibbelstetz-de-kopp-voll.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/75mpc"&gt;http://tinyurl.com/75mpc&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-6430200055916471760?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/6430200055916471760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/6430200055916471760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/10/cd-reznsion-gnter-hochgrtel-tanz-auf.html' title='CD-Rezension: Günter Hochgürtel. Tanz auf dem Vulkan'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-4688023810441467775</id><published>2007-10-09T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:55:58.119-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Pure Irish Drops am 9.10.2007 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606039"&gt;&lt;strong&gt;Pure Irish Drops am 9.10.2007 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traditionelle Musik aus South Ulster in konzertanter Atmospäre&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als in den drei vorausgehenden Jahren waren die reinen irischen Tropfen in diesem Jahr nicht am 8., sondern am 9. Oktober in Bonn zu Gast. Pure Irish Drops, das verspricht immer ein Konzert mit traditioneller irischer Musik, schwerpunktmäßig instrumentell, wobei jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt hat. Der diesjährige Schwerpunkt ist ein regionaler, und zwar Musik aus der Region Ulster, welche sich teilweise in Nord-Irland und teilweise in der Republik Irland befindet. Ungeachtet dieser Staatsgrenze vertraten die drei Musiker der diesjährigen Tour eine gemeinsame Musik-Tradition, die weitaus älter ist, als die Teilung des Landes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie betraten nacheinander die Bühne und zwar so, dass der erste zuerst solo spielte, dann im Duett mit dem Zweiten, der dann solo spielte, worauf er mit dem Dritten im Duett spielte, der wiederum dan auch als Solist auftrat, und anschließend erst spielten alle drei gemeinsam. Der Erste war Martin Quinn, ein junger Busche mit zwei Knopfakkordeons, einem deutschen von Hohner, das schon mehr Jahrzehnte gesehen hat als sein Spieler, das aber wohl auch etwas schwefällig zu spielen war, so dass er die meiste zeit auf einem diatonischen Akkordeon spielte, wie sie in Frankreich üblich sind. Ihn ergänzte und löste ab Gerry O’Connor, der sich mit einer Geige begnügte, aus der er aber allerhand heraus holte. Der Dritte und älteste im Bunde dann Gabriel McArdle, der sowohl eine Concertina, also Ziehharmonika, spielte, als auch sang. Und was spielten und sangen sie? Es waren Jigs, Reels, Slip Jigs, Slides, Polkas, Airs und gesungene Balladen, also das, was man gemeinhin von einem Irish Folk oder Irish Traditional Konzert erwartet, allerdings so pur, so rein, so traditionell, wie man es heutzutage doch selten hört und zudem im Repertoire so ulster-regional, dass auch ich, der ich schon viele irische Musik gehört habe, viele der Tunes noch gar nicht kannte, obwohl es keine Neukompositionen, sondern von alten Musikern tradierte Stücke waren. Florian Fürst, der Veranstalter, sagte, auch ihm sei es so ergangen und auch anderen in dem Genre versierten Musikern, dass sie diesen regionalen Musikschatz nicht kannten und so sehr überrascht waren. Das eine oder andere war mir sicherlich doch bekannt, aber nur weniges. Sicher kann man musikhistorisch bestimmt feststellen, wie alt die Stücke tatsächlich sind und auch wann die spezifische Spielweise entstanden ist, oder, na ja, vielleicht auch doch nicht, denn man wird schon Feldforschung betreiben und dabei das Glück haben müssen, auf Musiker zu stoßen, die nicht nur spielen und singen können, sondern auch noch die Geschichte der Musik kennen. Die drei Musiker auf der Bühne konnten immerhin meistens sagen, von wem sie das Stück, das sie gerade ansagten, gelernt haben, aber woher hatte der jenige es dann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik dieses Abends hört man in Irland sicher eher in privatem Kreis oder in den Pubs, aber der Konzertsaal der Brotfabrik war auch bestens geeignet, ihr in Ruhe und konzetriert zu zu hören. Nicht geeignet war die Musik sicher für Leute, die es modern mögen. Man könnte sagen, dass die Paperboys an einem Ende und die drei Musiker dieses Abends an zwei Enden einer Skala spielen, was nicht bedeutet, dass sie nicht auch anders könnten. So sehr ich auch moderne, experimentelle Spielweisen liebe, so sehr geniesse ich auch diese alte Musik, die ihrerseits auch alles andere als urtümlich im Sinne von plump und ungekünstelt war. Sie war sehr filigran, sehr verspielt, wenn auch eher unisono als polyphon. Die Balladen folgten auch zumeinst einem bestimmten Schema von Melodie und Takt, wobei eine ein gesungener Jig war. Ohne Musiker wie diese und auch ohne Veranstalter, die sie auf Tour und auf die Bühnen der Welt bringen, würde sich Irish Folk sicher verlaufen und seine Wurzeln verlieren. Einem solchen Konzert zuzuhören und selber als Musiker solche Musik z.B. in einer Session mit zu spielen, erdet all die modernen und mulitkultibeeinflussten Musiker wieder. Für Folk Musik ist das überlebenswichtig, will sie Folk Musik sein. Abgesehen von solchen theoretischen Überlegungen war das Konzert aber einfach ein Hochgenuss, zumindest für mich, aber auch für Ferdi, der mit mir da war, für Sabrina (Geigerin bei Whisht!), Jonathan (Geiger bie Five Alive Oh) und Winni (Concertinaspieler in der Fiddler’s Session), die auch da waren, und dem Applaus zu folge wohl auch für die anderen Zuhörer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Restaurant in der Brotfabrik hat übrigens neue Pächter, der die vorherigen nun die UN-Kantine betreiben. Die neuen legen Wert auf regionale oder ökologische Produkte, so dass sie zum Beispiel nun Neumarkter Lammbräu haben (nicht regional, aber ökologisch), und wie vorher auch Malzmühlen Kölsch (nicht ökologisch, aber regional) von Fass und Gaffel (dto.) und Heller Kölsch (ökologisch und regional) von der Flasche, sowie Rothaus Tanenzäpfe (weder noch). Leider aber bekam ich so nicht das russische Baltika Starkbier, auf das ich mich gefreut hatte und auch kein polnisches Zyviec.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musik Büro Florian Fürst:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ffmusik.de/"&gt;http://www.ffmusik.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ffmusik.de/PIDinfo2007.htm"&gt;http://www.ffmusik.de/PIDinfo2007.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gerry O’Connor:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.gerryoconnor.net/"&gt;http://www.gerryoconnor.net/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Brotfabrik:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.brotfabrik-bonn.de/"&gt;http://www.brotfabrik-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;über Ulster:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulster"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Ulster&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;frühere Pure Irish Drops Rezis von mir:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289899"&gt;Pure Irish Drops am 8.10.2004 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-pure-irish-drops-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-pure-irish-drops-am.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/acx5c"&gt;http://tinyurl.com/acx5c&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Pure Irish Drops am 8.10.2005 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/konzertrezension-pure-irish-drops-in.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/konzertrezension-pure-irish-drops-in.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/csqne"&gt;http://tinyurl.com/csqne&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc148357237"&gt;Pure Irish Drops - Music from the Déise am 8.10.2006 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/10/konzertrezension-pure-irish-drops.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/10/konzertrezension-pure-irish-drops.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-4688023810441467775?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4688023810441467775'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4688023810441467775'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/10/konzertrezension-pure-irish-drops-am.html' title='Konzertrezension: Pure Irish Drops am 9.10.2007 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-4757759771647113529</id><published>2007-09-27T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:54:52.318-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: The Paperboys am 27.9.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606038"&gt;&lt;strong&gt;The Paperboys am 27.9.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spanisch beeinflusster Irish Folkpop aus Kanada ließ die Tische wackeln&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum zweiten Mal schon in diesem Jahr waren die Paperboys zu Gast im Bungertshof, und es waren tatsächlich auch Leute im Publikum, die ihren letzten Auftritt im Mai miterlebt haben und nun wieder kamen. Ich hatte sie vor einigen Jahren mal auf einem St. Patrick’s Day Celebration Festival in Köln gehört und auch ihre neuste CD rezensiert. Im Vergleich zu ihrem Auftritt im Mai, den ich nicht erlebt habe, und zur CD waren aber nun zwei Musiker ausgetauscht. Statt Kendel Carson bediente Miranda Mulholand die Fiddle und statt Geoffrey Kelly spielte David Gossage die Flute und Whistles. Bandleader und Frontsänger Tom Landa mit Gitarre und Jarana (einer kleinen mexikansichen Gitarre), Brad Gillard mit Banjo und E-Bass und Matt Brain als Schlagzeuger und Perkussionist waren selben. David Gossage war aberauch damals in Köln dabei und ebenso erlebte ich ihn beim SPDCF 2005 in Brühl zusammen mit Kirk MacGeachy im Duo. Als ich ihn herein kommen sah, freute ich mich noch mehr auf das Konzert als ich es ohnehin schon tat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, die Zeitungsjungen und das Mädel legten dann auch gleich kräftig los in ihrem ganz eigenen Stil: die Grundlage bildete moderne Irish Folk Musik, diese erhielt einen kräftigen Schuss spanisch-mexikanischen Einfluss – wenn auch spanische Texte nur die Ausnahme waren -, das Ganze wurde rockig-poppig aufgemischt und mit einer ordentlichen Prise Jazz verziert. Ganz zum Schluss kam dann auch noch etwas Rap dazu: „I say ‚paper’, you say ‚boys’ als Wechelgesang mit dem Publikum. Das ging wirklich ordentlich ab, in schnellen, aber nicht gehetzten, sondern eher ruhig wiegenden Rhythmen, mit denen sie auch gut und gerne eine große Halle in Wallung hätten bringen können. Und David Gossage verdoppelte zumindest für meinen Geschmack die Qualität der Band geradezu. Egal ob auf der hölzernen oder der metallenen Querflöte, auf der Tin oder der Low Whislte, er umspielte die Hauptmelodien so virtuos und abwechlsungsreich oder übernahm selber die Hauptmelodie, wechselte zwischen rasantem Reel und jazziger Improvisation hin und her, und zwischendurch spielte er auch noch Mundharmonika und E-Gitarre, wobei er während eines Stückes manchmal mehrmals die Instrumente wechselte. Das war einfach sagenhaft, oder wie Ralf Wolfgarten von den Lokal Heroes es ausdrückt: Ein Tier auf allem, was man blasen kann. Im Verleich zu dem Aufritt mit Kirk MacGeachy konnte er sein Können zwar nicht so richtig ausleben, da er sich ja an die Bandvorgabe halten musste, und dabei schien es so, als legten sie ihm Zügel an, aber er treib diese auch vorwärts, gab ihr also die Sporen, das es nur so eine Wonne war. Miranda Mulholands Fiddlespiel dagegen war auch gut, aber es lagen doch noch Welten dazwischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Wer Irish Folk - Fusionen mag und kein Traditionspurist ist, der ist mit den Paperboys bestens beraten. Sie sind geniale Botschafter des Einwandererlandes Kanada, eine kanadische Mulitikulitband mit irischer Leitkultur sozusagen. Es ist somit eigentlich kein Wunder, dass im Publikum vier der Lokal Heroes saßen, die ja auch Meister der irisch-baltisch-folkig-rockigen Fusion sind. Unter dem Dach von Magnetic Music gibt es aber auch gemeinsame Projekte beider Bands. Eine solches Konzert würde ich gerne mal erleben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Homepages der Paperboys:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.thepaperboys.de/"&gt;http://www.thepaperboys.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.paperboys.de/"&gt;http://www.paperboys.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texte über sie:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folker.de/200602/07paperboys.htm"&gt;http://folker.de/200602/07paperboys.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Paperboys"&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/The_Paperboys&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289912"&gt;Rezensionen von mir:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc165347817"&gt;CD: Paperboys. The Road to Ellenside&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/03/cd-rezension-paperboys-road-to.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/03/cd-rezension-paperboys-road-to.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;16. St. Patrick’s Day Celebration Festival am 9.3.2005 in Max Ernst Museum in Brühl (mit David Gossage):&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/03/konzertrezension-16-st-patricks-day.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/03/konzertrezension-16-st-patricks-day.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/bnmzt"&gt;http://tinyurl.com/bnmzt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, ich traf auf dem Konzert den Fotografen Eckhard Henkel, der Bilder machte und sie ins Netz stellte:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.foto-onkel.de/2007-09-27_The_Paperboys,_Bungertshof,_Koenigswinter/index.htm"&gt;http://www.foto-onkel.de/2007-09-27_The_Paperboys,_Bungertshof,_Koenigswinter/index.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Homepages der Veranstalter:&lt;br /&gt;Magnetic Music, Petr Pandula:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.magnetic-music.com/"&gt;http://www.magnetic-music.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bungertshof:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bungertshof.de/"&gt;http://www.bungertshof.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-4757759771647113529?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4757759771647113529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4757759771647113529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/konzertrezension-paperboys-am-2792007.html' title='Konzertrezension: The Paperboys am 27.9.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-772802454312928489</id><published>2007-09-27T16:59:00.001-07:00</published><updated>2007-11-30T10:12:56.242-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Geraldine Mac Gowan. Through the Years</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606096"&gt;&lt;strong&gt;Geraldine Mac Gowan. Through the Years&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.geraldinemacgowan.de/"&gt;http://www.geraldinemacgowan.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;14 Tracks, 66:26  mit verträumte verfremdeten Fotos von Shay MacGowan und Brian O’Connor und wenigen engl. Infos, aber ohne Büchlein und somit ohne Texte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„I won’t Stopp singing“ hatte mir Geraldine MacGowan in einem Interview für einen Folker!-Artikel gesagt. Das war vor zwei Jahren, und ja, es steht nicht nur wieder eine Deutschlanftournee an, sondern es liegt auch wieder eine CD vor. Es ist eine Art Best of, oder wie sie es selber auf der Rückseite des Covers schreibt: „’Through The Years’ is a collection of my favourite Irish songs &amp;amp; tunes.“ Nun, Tunes im Sinne von Instrumentals sind es nur drei, denn sie ist ja Sängerin, aber natürlich hat auch jeder Song seinen Tune im Sinne von Melodie. Ein solches Instrumentel bildet aber sogleich den Opener, eine modern arrangierte Synopse einige bekannter Jigs, der dann aber sogleich eines ihrer meiner Meinung nach besten Lieder folgt: „Go from my Window“. Bevor ich selber nach Worten suche, die dem Lied gerecht werden, zitiere ich lieber Elise Schirrmacher die im Folker! 05/2004 die Ballade beschrieb, „bei der MacGowans Stimme so samtig glänzt, wie das Fell einer schwarzen Katze, deren Schnurrhaare langsam grau werden“. Das passt! Und überdies ist es so melancholisch, dass ich beim Hören so richtig den Blues kriege. Und zugleich beginne ich zu verstehen, warum ich den bei so vielen Blues-Stücken nicht kriege, denn mit denen ist das passiert, was auch auf dieser CD mit Liedern wie „Lowlands“ (also „The Lowlands of Holland“) oder „Jealousy“ passierte, nämlich eine groovige Modernisierung, dass sie ihre ursprüngliche Melancholie verloren und zu mitreißenden Tunes wurden, voller Rhythmus und eben Groove. Daran sind selbstredend auch die Mitmusiker „schuld“, die Geraldine erstklassig begleiten, und deren sind es, die Gastmusiker mitgeechnet, nicht gerade wenige. So ist diese CD eine wunderbare Mischung zwischen melancholischen Texten und Melodien, feinen Gitarrenpickings und vorwärts treibenden und tief furchenden Rhythmen mit Gitarren, Flöten, Mundharmonika, Akkordeon, Banjo und Bodhrán. Sehr empfehlenswert für Fans moderner Irish Folk Music vorgetragen von einer reifen Frauenstimme und modernen, aber nicht zu rockigen und nicht zu jazzigen Instrumentalisten. Und als Best off-CD ist sie zugleich wohl auch ein guter Einstieg für Hörer, die noch nichts von Geraldine Mac Gowan kennen. Ich kann nur hoffen, dass Geraldine auch weiterhin ihr oben erwähntea Versprechen hält!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider hat die CD kein Büchlein und somit keine Texte zum Mitlesen oder merh als die Minimalinfos. Vielleicht habe ich ja nur eine Promo-Version, aber einen derartigen Hinweise fand ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musiker(innen) sind:&lt;br /&gt;Garaldine MacGowan: Lead &amp;amp; Backings Vocals, Bodhrán&lt;br /&gt;Shay MacGowan: Lead &amp;amp; Backings Vocals, 6 &amp;amp; 12 String Guitars&lt;br /&gt;Brian O’Connor: Flute, Low Whistle, Backing Vocals&lt;br /&gt;Anne Conroy: Accordeon&lt;br /&gt;Chris Jones: Guitar, Backing Vocals&lt;br /&gt;Gastmusiker(innen): Èamonn de Barra, Shane McGowan, Paddy Glackin, Tom McDonagh, Davy Spillane, Mick Davis, Mich O’Brien, Steve Cooney, Nolliag Bridgeman, Cormac de Barra, Maire Breathnach, Gerry “Banjo” O’Connor, Jimi Slevin, Frank Mulcahy, Wayne Sheady, Frieder Gottwald, Michael Witzel, Johannes Eichenauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;1.      Doolin Harbour&lt;br /&gt;2.      Go From My Window&lt;br /&gt;3.      Lowllands&lt;br /&gt;4.      Jealousy&lt;br /&gt;5.      Johnny Miner&lt;br /&gt;6.      Jeannie C&lt;br /&gt;7.      Bonny Irish Maid&lt;br /&gt;8.      Inishfree&lt;br /&gt;9.      Lark In The Morning&lt;br /&gt;10.  Whatever Goeas Around Comes Around&lt;br /&gt;11.  Battering Ram/Kinneagad Slashers/Leg Of The Dug (Jigs)&lt;br /&gt;12.  Streets Of Derry&lt;br /&gt;13.  West Coast Of Claire&lt;br /&gt;14.  Aill Na Searrach – Hill Of White Horses&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die oben erwähnte Rezi von Elise Schirrmacher findet man unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200405/rezi-eu.htm#02"&gt;http://www.folker.de/200405/rezi-eu.htm#02&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisherige Texte zu Geraldine MacGowan von mir:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289919"&gt;Geraldine MacGowan &amp;amp; Band am 15.6.2005 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/06/konzertrezension-geraldine-macgowan.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/06/konzertrezension-geraldine-macgowan.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/a3knf"&gt;http://tinyurl.com/a3knf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„I won’t stop singing“. Geraldine MacGowan. Eine irische Sängerin und ihr Verhältnis zu Deutschland. In: Folker! 05.2005, S. 20f..&lt;br /&gt;Zum Teil online unter &lt;a href="http://www.folker.de/200505/05geraldinemacgowan.htm"&gt;http://www.folker.de/200505/05geraldinemacgowan.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-772802454312928489?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/772802454312928489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/772802454312928489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/cd-rezension-geraldine-mac-gowan.html' title='CD-Rezension: Geraldine Mac Gowan. Through the Years'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-4386963867806536383</id><published>2007-09-27T16:59:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T10:11:16.733-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Whisht! touchdown</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606095"&gt;&lt;strong&gt;Whisht! touchdown&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.whisht.de/"&gt;http://www.whisht.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;11 Tracks, 52:50 mit Fotos, deutschen und englischen Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochkarrätiger Irish Folk aus Bonn am Rhein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„So steht es nicht im Baedecker“, heißt es manchmal in Merian-Heften, und hier heißt es: So steht es nicht im Folker! Gut, so sowieso nie, denn im Folker! habe ich immer viel weniger Platz, aber eine Rezi dieser CD werdet Ihr im Folker! gar nicht finden. Nicht, dass die CD eine solche nicht verdiente, nein, es ist einfach so, dass zwei der Musiker, nämlich Johannes und Sabrina selber Folker!-Mitarbeiter sind, und über Produkte von solchen wird dort lediglich informiert, aber sie werden nicht rezensiert. Da nun aber keiner der Musiker Mitarbeiter(in) beim folkigen Rundbrief ist, kann ich sie also gnadenlos verreißen oder auch in den Himmel loben, wie ich es für richtig halte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich nicht gut finde an dieser Scheibe, und das gilt auch für die Whisht!-Konzerte, die ich bisher besuchte, ist, dass sich Sabrina partout weigert, zu singen. Lieber laden sie sich eine Gastsängerin ein, als dass Sabrina mal ihre Fiddle los ließe und ein Lied ihren Stimmbändern anvertraute. Das wäre es aber auch schon, was ich zu meckern habe. Oder? Na vielleicht fällt mir noch was ein ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist sie also da, die lang angekündigte Scheibe. Und diese beginnt nahezu flookig mit tiefen Gitarren- und Bodhrán-Rhythmen, und dann mit einem Uilleann-Pipe-Reelset, wenn auch nicht flookig, so doch so groovig, da wähnt man sich sofort  bei einer der Avantgardebands der Inseln oder von Übersee. Diese Qualität zieht sich duch alle Stücke hindurch, die Musik der Uilleann Pipes oder Whistles und der Fiddle fließt nur so dahin, ist aber durchaus versehen mit markanten Betonungen der Gitarre und des Cajon oder des Bodhrán, ähnlich wie bei einem Wildfluss voller Stromschnellen, hier und da aber auch mit ein paar verträumten langsameren Keyboard- und Harfen-Partien, die aber alsbald wieder Tempo aufnehmen, ohne aber auch nur einziges Mal gehetzt zu wirken. So muss irische Musik sein! Oder, um es nicht ganz so apodiktisch zu formulieren und da ja auch ein paar bretonische Stücke und ein englisches dabei sind: so gefällt es mir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier der elf Stücke sind Lieder, gesungen von Johannes, Ekhart und Holger, sowie eine Strophe von Gastsängerin Gudrun Walther, eines davon das bretonische „Brocéliande“ von Alan Stivel. Gegen den Gesang ist nichts einzuwenden, er ist sauber und recht druckvoll vorgetragen, aber die Stärken von Whisht! liegen zweifeslohne bei den Instrumentals und auch bei den Zwischen- und Begleitspielen der Lieder. Hätte ich die CD für den Folker! besprochen, hätte ich sie vielleicht als Besondere vorgeschlagen, wenn auch der Gesang nicht die ausgesprochene Stärke der Band ist. Gudrun hat doch bestimmt schon mehr als genug Termine. Vielleicht sollte Sabrina doch mal mitsingen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch erwähnenswert ist, dass fünf Melodien von Johannes sind, eine davon in Zusamenarbeit mit Ekhart, und besonders erwähnenswerte ist auch, dass zumindest Johannes kein Profimusikser ist, sondern sich seine musikalische Meisterschaft neben seinem Beruf als Arzt erarbeitet hat. Hut ab!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lineup:&lt;br /&gt;Sabrina Palm: Fiddle&lt;br /&gt;Johannes Schiefner: Uilleann Pipes, Keyboards, Lead Vocal (Tracks 3 &amp;amp; 10)&lt;br /&gt;Ekhart Topp: Guitar, Lead Vocal (Track 8)&lt;br /&gt;Holger Ries: Cajon, Lead Vocal (Track 5) Bodhrán, Percussion&lt;br /&gt;Gastmusiker:&lt;br /&gt;Gudrun Walther: Vocals (Track 3) (im Büchlein fehlt das h von “Walther”; ich vergaß es bisher auch immer)&lt;br /&gt;Tets Halbertsma: Celtic Harp (Track 11)&lt;br /&gt;Dirk Neuhoff: Double Bass (Track 3), Frettless Upright Bass (Tracks 2 &amp;amp; 9)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;1.      Islandbawn&lt;br /&gt;2.      Pigs &amp;amp; Jigs&lt;br /&gt;3.      Broomfield Hill&lt;br /&gt;4.      Reidées á 6 temps&lt;br /&gt;5.      The Evictions&lt;br /&gt;6.       Loughing Eyes&lt;br /&gt;7.      The Kesh Clone&lt;br /&gt;8.      The Lazy Farmer&lt;br /&gt;9.      Gleanntán&lt;br /&gt;10.  Brocéliande&lt;br /&gt;11.  Polcai an Domhain&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zu Whisht!:&lt;br /&gt;3. Bonner Irish Folk Festival am 24.4.2004 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7a877"&gt;http://tinyurl.com/7a877&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289900"&gt;Whisht! am 9.10.2004 im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-whisht-am-9102004-im.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/10/konzertrezension-whisht-am-9102004-im.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/aqjjt"&gt;http://tinyurl.com/aqjjt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289930"&gt;Whisht! im Bungersthof am 16.12.2005 in Königswinter-Oberdollendorf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/12/konzertrezension-whisht-im-bungersthof.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/12/konzertrezension-whisht-im-bungersthof.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/bnyt7"&gt;http://tinyurl.com/bnyt7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Bonner Irish Folk Festival am 29.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/ftoh5"&gt;http://tinyurl.com/ftoh5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Gudrun Walther (ja, auch ich vergaß bisher immer das h):&lt;br /&gt;Deitsch am 6.9.2006 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/09/konzertrezension-deitsch-am-692006.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/09/konzertrezension-deitsch-am-692006.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289962"&gt;Deitsch. Königskinder.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/cd-rezension-deitsch-knigskinder.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/cd-rezension-deitsch-knigskinder.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/ddp3h"&gt;http://tinyurl.com/ddp3h&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Cara. in between times.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200704/bescd.htm"&gt; http://www.folker.de/200704/bescd.htm#01 &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-4386963867806536383?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4386963867806536383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4386963867806536383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/cd-rezension-whisht-touchdown.html' title='CD-Rezension: Whisht! touchdown'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-3752582821714983633</id><published>2007-09-23T16:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:53:42.216-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Sessioneers und Greenwood School am 23.9.2007 auf dem Münsterplatz in Bonn</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606037"&gt;&lt;strong&gt;Sessioneers und Greenwood School am 23.9.2007 auf dem Münsterplatz in Bonn&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist keine Rezension, aber doch eine Notiz. Letzten Sonntag spielten einige unserer Bonner Irish-Session-Musiker unter dem Namen „Sessioneers“ (Achim Weimer auf dem Bodhrán, ein Querflöter, dessen Namen ich nicht kenne, Alexander „Näx“ May auf Uilleann Pipes, Tinwhislte und Gesang, Nicole Maldonado auf Fiddle und Gesang und Werner Nitsche auf der Gitarre in einem Zelt auf dem Bonner Münsterplatz zum Tanze auf. Auf ihre Musik tanzten Teilnehmerinnen der Tanzkurse der Greenwood School unter der Anleitung von Jelea Haramis und Heike Fröhling, dann aber auch normales Volk, erst recht unter Anleitung. Das war sehr hünsch anzuschauen und sehr schön wie immer anzuhören. Zum Mittanzen hatte ich gerade keine rechte Lust. Dass auch Näx sang war ein Schmankerl besonderer Art. Die Veranstalung fand im Rahmen des NRW-Projekts „Ab in die Mitte“ statt. Sowas könnte es ruhig öfter geben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sessioneers (keine Gruppe, aber ein Überblick über die Irish Sessions der Region):&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.sessioneers.de/"&gt;http://www.sessioneers.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jelena Haramis &amp;amp; Heike Fröhling:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schottisch-gaelisch.de/texte/storas/Jelenaheike.html"&gt;http://www.schottisch-gaelisch.de/texte/storas/Jelenaheike.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.khadira.de/greenwood/impressum.shtml"&gt;http://www.khadira.de/greenwood/impressum.shtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ab in die Mitte:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.mybonn.de/main.php?seite=top-events/news-2007-05-001"&gt;http://www.mybonn.de/main.php?seite=top-events/news-2007-05-001&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-3752582821714983633?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3752582821714983633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3752582821714983633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/konzertrezension-sessioneers-und.html' title='Konzertrezension: Sessioneers und Greenwood School am 23.9.2007 auf dem Münsterplatz in Bonn'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-3914168126815604653</id><published>2007-09-22T19:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:52:43.975-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: 27. Lahnsteiner Bluesfestvial am 22.9.2007 in der Stadthalle Lahnstein</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606036"&gt;&lt;strong&gt;27. Lahnsteiner Bluesfestvial am 22.9.2007 in der Stadthalle Lahnstein&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Grund, den Blues zu kriegen – mitreißendes Festival im „Mekka der Bluesfreunde“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Blues könnte ich höchstens kriegen und mir selber in den Allerwertesten treten, weil ich, der ich doch aus Lahnstein stamme und bis 2001 auch noch meinen Zweitwohnsitz in der elterlichen Wohnung dort hatte, erst jetzt, in dessen 27. Jahr, das Lahnsteiner Bluesfestival zum ersten Mal besuchte. Da muss schon ein Bretone kommen, um mich, der ich ja sonst Celtic Folk-Fan bin, mit einer freundlichen Einladung mal zu diesem Zwecke zu bewegen, die mir durch viellerlei andere Veranstalungen bekannte Stadthalle in Oberlahnstein aufzusuchen. Der Bretone ist Yannick Monot und ist eigentlich Cajun-Musiker, Mitbegründer von Le Clou und lebt seit vielen Jahren im Rhein-Lahn-Kreis und trotzdem im Verteiler meines folkigen Rundbriefes für Bonn, Rhein-Sieg und Umgebung. Nun ja, was heißt „trotzdem“? Umgebung ist es ja noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum dieses so bedeutende Festival bisher nahezu gänzlich, also abgesehen von Radio- und Fernsehübertragungen, an mit vorrüber ging, ich kann es nicht begründen, zumal ich gerne Blues höre. Der Mensch ist endlich und hat Grenzen, wenn bislang auch ganz unnötige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lahnstein wurde tatsächlich schon „das Mekka der Bluesfreunde“ oder „des Blues“ oder so genannt, sogar in einer „Bilderbuch Deutschland“-Sendung über die Lahn ist das Lahnsteiner Bluesfestival erwähnt. Und tatsächlich standen zwei Autos vom SWR auf dem voll geparkten Saalhofplatz vor der Stadthalle. Ich dachte sofort ans Äffle und’s Pferdle und ihren „Hafer- und Bananenblues“. Gepäckkontrolle an Eingang, noch eine Absperrung zwecks Kartenkontrolle, dann hoch die Treppen über den 70er-Jahre-Teppichboden, der seine saubersten Zeiten längst hiner sich hat, hinein ins Gewühle der Blueser und Bluesfreunde, die teilweise recht bullige Typen, aber ansonsten ein guten Querschnitt des normalen Volkes. Die weiteste Anreise hatte laut Info des Moderators Thoma C. Breuer ein Ehepaar aus Fuerteventura.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber zur Musik: Yannick Monot hatte schon im letzten Jahr extra für das Lahnsteiner Bluesfestival eine eigene Combo auf die Beine gestellt, die sich Lahnstein Blues All Stars nennt. Diese, aber wenn ich es richtig verstanden habe, wieder mit anderer Besetzung oder zumindest zum Teil, eröffnete auch das diesjährige Festival. Yannick sang und spielte Gitarre, Mundharmonika (im Programmheft immer als „Harp“ bezeichnet, aber ein Harfe war weit und breit nicht zu sehen) und Akkordeon, wobei er vor allem letzterem, wenn auch ganz dezent, ein paar Cajun- oder Zydeco-Akkorde entlockte. Biber Herrmann, ein gelernter Winzer aus dem Rheingau, sang ebenfalls und spielte Gitarre und Mundharmonika, aber auch Dobro, also Metallgitarre. Er meinte zudem, dass man ja meinen könne, ein Weißer dürfe keinen Blues spielen, denn der sei die Musik der unterdrückten Afroamerikaner, aber wer im Rheingau bei 40°C im Weinberg Unkraut gejätet habe, könne die Arbeit auf den Baumwollfeldern im Süden der USA sehr gut nachvollziehen und wisse auch sehr gut, was ein Blues sei. Klaus Nol bediente einen Kontrabass und Peter Bingart ein Piano, sowie eine Melodica, das er vor sich auf dem Klavier liegen hatte und ihm die nötige Luft durch ein Mundstück mit Schauch zukommen ließ. Dann war noch ein Gitarrist dabei, nämlich Lulu Reihnard aus Koblenz, dessen Gitarrenspiel, auch bei einem musetteähnlichen Walter starke Flamencoeinflüsse aufwies. Lulu stammt aus einer Roma oder Sintifamilie, so wie der berühmte Chango Reinhard. Nina Thomas, auch aus Koblenz, bediente „nur“ ihre Stimmbänder, denen sie aber einen volltönigen Gesang entlockte, der auch einer schwarzen Gospelsängerin zur Ehre gereichen würde. Schließlich war da noch mit Gitarre und rauer, eigentlich kaum vorhandener Stimme, Werner Lämmerhirt, der dem Blues eine gute Portion nordeutschem Fingerpicking und Deutschfolk hinzu gesellte. Diese Combo spielte eine Musikmischung, die nach meinem Verständnis zur Hälfte aus Blues im engeren Sinn und zu anderen Hälfte aus Swing, anderem Jazz, Deutschfolk, Flamenco, Gospel, Country, Cajun und anderen Musikstilen bestand, ein buntes Mosaik also, und so gar nicht geeignet, einen traurig zu stimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Act war eine Preisrede von Reinhard Lorenz vom Internationalen Jazz- und Bluesarchiv Eisenach auf Günther Kieser, einen Künstler, der sich seit den 1950ern als Entwerfer von Konzertplakaten und Plattencovers einen Namen gemacht hat. Wie auch in Rudolstadt des öfteren erlebt, war das Publikum anschließend großenteils froh, als die Rede vorbei war und die Musik weiter ging. Dabei was das doch sehr interessant, die Vita eines Menschen zu hören, von dem ich noch nie etwas gehört hatte, der sich aber um die visuelle Darstellung musikalischen Schaffens so verdient gemacht hat. Bevor er sich an die konkrete Gestaltung eines Plakates gemacht hat, soll er sich zuerst tief in die Musik des betreffenden Musikers hineingehört haben, so zum Beispiel in die von Jimmy Hendrix. Es gab auch eine kleine Ausstellung in einem anderen Raum, die ich mir in einer Pause anschaute. Plakate aus der Zeit vor meiner Geburt, zum Beispiel vom American Folk Blues Festvial von 1962 und anderen Jahren, als Folk und Blues noch die Musik einer breiten Jugend war, neben Jazz, Rock, und Schlager die Massen erreichte. Oder wie war das damals? Das irische Folk Revival stand zu der Zeit jedenfalls noch bevor. Dem Künstler wurde dann natürlich auch ein Preis verliehen, eine kleine Skulptur, nicht unähnlich der Ruth, nur hier Blues-Louis mit Namen, benannt nach Louis Amstrong, den ich bislang nicht mit Blues in Verbindung gebracht hatte. Dieser Preis wird seit 1997 jährlich vergeben, und zu den Preisträgerinnen gehört auch die in Folk-Kreisen berühmte Hildegard Döbner, an deren Küchentisch in Witten dereinst Johannes Epremian erstmals auf Le Clou traf. Zur Feier des Preisträgers spielte eine Frankfurter Band namens Herbert Christ And His Bluesicians, bestehend aus Hebert Christ (Trompete, Horn und Gesang), Olaf Polziehn (Flügel), Achim Hamacher (ein riesiges Ding von Bass Saxophon) und Siggi Gerhard (normales Saxophon), sowie noch mal Biber Herrmann (Gesang und Gitarre) ein paar doch eher wieder jazzige Stücke zwischen Swing und Dixieland und vor allem in dem Stil von Louis Armstrong, doch auch ein paar eigentliche Bluesstücke, darunter ein von Biber auf Deutsch gesungenes Loblied auf den Preisträger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gab es die Pause, in der ich froh darum war, mit trotz des Sponserings und daher auch der Herrschaft über den Biersausschank von Bitburger ein Lahnsteiner Weizenbier zu ergattern und für Petra einen trockenen Silvaner und uns beiden Flammkuchenbaguettes. Lecker! Derweil war zwar Yannick, den ich natürlich begrüßen wollte, schon wieder entschwunden, aber ein Schulkamerad von mir, der seit 1983 fast jährlich das Bluesfestival besucht, und der Braubacher Bluesmundharmonikaspieler Willi Küppers, den wir schon ein paar Mal in Bonn, Siegburg und Lahnstein gehört hatten, kreuzten unsere Wege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So gut uns schon die ersten beiden Band gefallen hatten, so sehr riss uns nun die Charlie Musselwhite Band mit, die nicht, wie ich erst dachte, nach einer Verenglischung des Koblenzer Stadtteils Moselweiß benannt war, sondern eben nach Charlie Musselwhite, einem Südstaatler Chaktaw-indianischer Herkunft (ja das Programmheft ist voller Hintergrundinfos), der seit Jugendzeiten in Chicago wohnt. Der 1944 Geborene spielte schon mit Muddy Waters, Howlin Wolf und John Lee Hooker – wem die Namen dieser Blueslegenden was sagen. Charlie spielte Gitarre, Mundharmonika und sang, Chris „Kid“ Anderson aus Norwegen spielte E-Gitarre, Randy Bermudes aus USA E-Bass und June Core aus USA Schlagzeug. Und wie man bei dieser mitreißenden Musik den Blues bekommen kann, ist mir echt ein Rätsel. Ja gut, die Texte, so man sie verstand, waren ernst bis traurig, aber die Melodien und Rhythmen wirkten zumindest auf mich eben mitreißend oder aber cool-entspannend-wiegend, blues-rockig. Petra und ich sagten spontan: „Das klingt nach Sommer ’97“, denn vor 10 Jahren und je (fast) 10 kg waren wir oft bei der Blues Session in der Jazz Galery in Bonn zu Gast, und der Rhythmus bestimmte den damaligen Sommer, den wir auch großenteils am und auf dem Rhein verbrachten, ahc ja, der war blau und der Himmel darüber auch und weit und groß, ja, das war auch eine Art Blues Feeling, aber ohne Traurigkeit, eher im Sinne von „blau machen“. Einiges erinnerte mich auch an Chris Rear oder war eher soulig, aber dann ging anderes so schnell ab, dass ich mal versuchte, die Takte zu zählen und dabei feststellte, dass es nach 16 Takten Wiederholungen gab, ja, 16/8, Reel-Rhythmus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Blues bekamen wir aber dann, als ein Blick auf die Uhr uns zeigte, dass es Zeit zum Aufbruch war. Denn justament in diesem Monat zeigte es sich, dass mein 1988er Ford Scorpio nur noch mit hohem finanziellen Aufwand über den TÜV kommen würde und gerade der Kühlungsventilator kaputt war, so dass wir lieber mit Bahn und Bus hergereist waren, um nicht mitten in der Nacht irgendwo liegen zu bleiben. Dabei hätte ich die Rorymania so gerne gehört, denn das war eine Hommage an einen irischen Blueser namens Rory Galagher (1949-1995), und im Programmheft steht einiges über Parallelen zwischen afroamerikanischen und irischen Schicksalen in Amerika und zwischen Blues und Irish Folk. Aber nein, ich mochte selber eine Lamentation anstimmen, es half nichts, zwar nicht das Schiff nach Americae, aber der Bus zum Koblenzer Hauptbahnhof hatte einen Fahrplan, der keine Rücksicht auf unsere Bedürfnisse nahm, und auch so waren wir erst gegen 1.20 Uhr wieder in Siegburg, während das Bluesfestival noch bis nach Mitternacht zu dauern angekündig war. Jetzt hoffe ich sehr, die SWR-Fernsehübertragung nicht zu verpassen, wenn sie denn ausgestrahlt wird und vielleicht im nächsten Jahe meiner Heimatstadt wieder einen bluesigen Besuch abstatten zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lahnsteiner-bluesfestival.de/"&gt;http://www.lahnsteiner-bluesfestival.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-3914168126815604653?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3914168126815604653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3914168126815604653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/konzertrezension-27-lahnsteiner.html' title='Konzertrezension: 27. Lahnsteiner Bluesfestvial am 22.9.2007 in der Stadthalle Lahnstein'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1589997440803101034</id><published>2007-09-15T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:51:29.630-08:00</updated><title type='text'>Konzertreznesion: An Rinn am 15.9.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606035"&gt;&lt;strong&gt;An Rinn am 15.9.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irish Folk in MGV-Qualität aus Niedersachsen zu Gast beim FiF&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Petra und ich waren froh, schon um 19.30 Uhr im Feuerschlösschen zu sein, denn ansonsten hätten wir wieder nur Stehplätze bekommen, wie so anderen Musikfreunden geschah, denn es wurde rappelvoll. Lag es an dem Wetter, das zu schön war, um zu Hause zu bleiben oder nicht warm genug zum Grillen im Garten oder für den Biergarten, lag es daran, dass es die erste FiF-Veranstaltung im 2. Halbjahr 2007 war oder lag es etwa an der Musik?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Gast war an diesem Abend das Quintett An Rinn aus Bramsche in Niedersachsen, und dieses hatte vor allem Lieder aus Irland und Schottland und den USA dabei, aber auch einige Instrumenals aus eben diesen Ländern und aus Dänemark. Von links nach rechts aus Zuschauerperspektive saßen oder standen da Alexander Maßbaum (Vocals, Accordeon, Flute, Bodhrán, Low &amp;amp; Tin Whistle), Martin Czech (Vocals, Fiddle, Banjo, Guitar, Hammer Dulcimer), Brian McSheffrey (Vocals, Bodhrán, and other things), Matthias Malcher (Vocals, Guitar, Banjo, Dobro) und Helmut Henke-Tiede (Vocals, Bass, Guitar, Bouzouki, Madolin). (Ha, das brauchte ich jetzt nur aus der CD-Rezi zu kopieren). Und nein, das Steigerlied sangen sie leider nicht, sondern blieben englischsprachig, sangen ein-, zwei und mehrstimmig Balladen und Shanties, zumeist mit Inhalten von der Arbeit, der Seefahrt (soll ja auch Arbeit sein), dem (meist unfreiwilligen) Reisen, von Outlaws und unschuldig Verurteilten, man mochte glauben, sie seien überall dabei gewesen: Das Foyer des Feuerschlösschens wurde zum Bergwerk oder zum Segelschiff. Und das alles bekam durch die beiden, nicht gleichzeitig eingesetzten, Banjos (ein lang- und ein normalkurzhalsiges) einen Hauch von Bluegrass mit. Dann Jigs, Reels, ein dänischer Tanz und andere Instrumentals, flott gespielt, auch auf dem Dulcimer rasant gehämmert. Lustige Bemerkungen, gegenseitiges Auf-den-Arm-Nehmen lockterten es noch mehr auf. Und wem das immer noch nicht genug war, der wurde aufgefordert, mit zu singen, was wir auch alle taten, so dass Brian, der echte Ire der Truppe, strahlte vor Glück, als er wie ein Dirigent die Arme schwenkte. Dass anfangs Alexanders und Martins Instrumente zu leise waren, was nach entsprechendem Hinweis korrigiert wurde, sei nur nebenbei erwähnt. Dafür waren die fünf Stimmen, die teils wie ein ganzer Männergesangsverein klangen, um so lauter. Mike Kamp meinte: Nicht viel anderes als in den 60ern, aber sehr gut gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ihr lieben Rundbriefleser(innen), das Feuerschlösschen war auch ohne Euch voll, aber ich habe auch wirklich bewusst keinen von Euch da gesehen, außer Mike und Jutta, die das Ganze ja organisierten. Selbst Schuld!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.anrinn.de/"&gt;http://www.anrinn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher Rezi von mir zu An Rinn:&lt;br /&gt;An Rinn. Coal. Songs of the working man.&lt;br /&gt;In: Folker! 02.06., S. 88.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200602/rezi-d.htm#03"&gt;http://www.folker.de/200602/rezi-d.htm#03&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1589997440803101034?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1589997440803101034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1589997440803101034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/konzertreznesion-rinn-am-1592007-beim.html' title='Konzertreznesion: An Rinn am 15.9.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-6543695885406008717</id><published>2007-09-08T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:50:28.259-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Tri Yann am 8.9.2007 auf dem Bonner Marktplatz</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606034"&gt;&lt;strong&gt;Tri Yann am 8.9.2007 auf dem Bonner Marktplatz&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bretonisches Finale des Keltischen Sommers in Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Keltischen Nacht am 11. August, das hätte ich noch erwähnen wollen, sah ich auf dem Fahnenmast auf dem Dach das alten Rathauses eine jener Seemöven (Silbermöve, Mittelmeermöve oder Hybride dazischen, wie mir mal ein Ornitologe erklärte), die seit einigen Jahren auch in Bonn zu Hause sind, sitzen. Unten auf der Bühne klang es gerade so richtig nach den Äußeren Hebriden, man roch förmlich die salzgeschwängerte Seeluft, da stieß die Möve plötzlich ihren langen, klagenden Eruf aus und vier oder fünf andere Seemöven tauchten hinterm Rahthaus auf, als hätte die eine Möve die anderen herbei gerufen, damit auch sie Musik aus ihrer maritimen Heimat hören konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Möven hätten mal am 8. September vorbei fliegen sollen, dann hätten sie sich aber gewundert, denn auf der Bühne breitete ein riesiger Artgenosse seine Flügel aus. Freilich, ja, diese Riesenmöve war nicht ohne weiteres als solche zu erkennen, wir rätselten, was das wohl sei, ein indianscher Schamane im Adlerkostüm oder etwa der gallische Hahn. Nein, es war eine Möve, wie mir ein Tri Yann-Fan-Paar aus Stuttgart erklärte. Tri Yann kommen zwar von keiner Insel, aber die Bretagne wird ja auch Armor genannt – nein, nicht der Liebesgott Amor! – das Land am Meer, und Tri Yann haben sich gerade dies auf die Fahnen ihres Programms geschrieben. Gleichzeitig liebäugeln sie mit dem Barock, so dass das Mövenkostüm, aber nicht nur dieses, sehr barock aussah, auch das eines Adeligen, das eines Fischers und andere Kostüme feierten das 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik war nun eigentlich nicht barock, wenn man davon absieht, dass die Wurzeln der traditionellen bretonischen Musik weit zurück reichen, aber noch viel weiter als vierhundert Jahre. Sie war aber eher modern, recht rockig, etwas jazzig, die Wurzlen der Band in den 1970ern, der Zeit des Folk-Revivals auch in der Bretagne, hörte man gut heraus, und natürlich folkig. Ich kann jetzt nicht exakt sagen, wer von den acht Musikern wähend des Konzertes wo stand, da sie ja fast immer in Bewegung waren. Die drei Jeans, die der Band ihren Namen gaben, Jean Chocu, Jean-Paul Corbineau, Jean-Louis Jossic, bedienten auußer ihren Stimmbändern Gitarren, Manodline, einer auch Bombarde u.a., Gérard Goron das Schlagzeug, Jean-Luc Chevalier den E-Bass, Konan Mevel Flöten, Sackpfeifen, Saxophon, Fre d Bourgeois das Klavier und Christophe Peloil die Geige, wobei diese Instrumentaufzählung nicht volständig ist. Mein Fanzösisch ist nicht so gut, dass ich die Liedtexte verstanden hätte, doch die Ansagen waren teils auf Deutsch zusammengefasst, so dass ich erstmals vernahm, dass ein mir schon bekanntes Lied von einer Ölpest handelte. Bretonsich kann ich ja noch weniger, aber dass die vielen Leute im Publikum, die bretonische Flaggen dabei hatten, gerade bei dem Lied, in dem „Breizh ma bro“ (Bretagne, mein Land) besungen wurde, die Flaggen nicht wehen ließen, wunderte micht doch. Die Melodie gibt es übringes auch in Wales und ist dort die der Nationalhymne. Einige Lieder erinerten auch sehr an die Bläck Fööss oder die Höhner, was wohl auch daran liegt, dass die Kölner nicht wenige Melodien aus dem keltischen Kulturraum entlehnt haben. Und so ziemlich am Schluss – die Kostüme hatten sie längst ausgezogen und „zivil“ weiter musiziert – sangen sie „The Leaving of Liverpool“ auf Französisch, also zumindest die Melodie dieses irischen Klassikers, aber wohl mit ganz anderem Text.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber wäre ein bretonisches Konzert ohne „Fingerhakentanz“, also An Dro? Unser Bonner Tanzmeister Jürgen Weihoven und seine Frau ließen sich den Spaß nicht nehmen, und prompt wurde daraus eine Polonaise, die auch quer durch die Menge ging und der sich immer mehr anschlossen, darunter auch Tom und Frau Kannmacher, Diarmuid Johnson, der gerade auf der Durchreise von Wales nach Polen, war, Ferdi, Eckhard, den ich seit einem halben Jahr elektronische kannte und nun erstmals leibhaftig, und ich. Oder auch eine Gavotte oder eine Laridée oder anderes. Das machte Freude hoch drei! Nicht dass ich das gut könnte, aber das störte niemanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war dann das letzte der keltischen Konzerte des diesjährigen Bonner Sommers, und ich nutze die Gelegenheit, der Stadt Bonn meinen Dank für diese schöne Konzertreihe, umsonst und draußen, auszurichten. Wir saßen dann noch in der Bonner Brasserie zusammen, und auch die Tri oder auch Acht Yans kehrten dort ein, begrüßt von vielen Gästen mit einem herzlichen Beifall. Sie aber eilten vorbei ins Innere, als wollten sie mit Fans nichts zu tun haben, oder einfach ihre Ruhe. Nun ja, jeder Jeck is anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Infos zu Tri Yann:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://edoll.free.fr/"&gt;http://edoll.free.fr/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/9806/triyann.htm"&gt;http://www.folker.de/9806/triyann.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tri_Yann"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Tri_Yann&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-6543695885406008717?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/6543695885406008717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/6543695885406008717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/konzertrezension-tri-yann-am-892007-auf.html' title='Konzertrezension: Tri Yann am 8.9.2007 auf dem Bonner Marktplatz'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-506813747273006052</id><published>2007-09-06T19:28:00.001-07:00</published><updated>2007-11-30T10:09:22.455-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Woltähr. Mir schwaeze Platt</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606094"&gt;&lt;strong&gt;Woltähr. Mir schwaeze Platt&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Op der Lay 2007, &lt;a href="http://www.voltaire-woltaehr.de/"&gt;http://www.voltaire-woltaehr.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;20 Tracks, 63:30 mit Fotos, Texten je teils auf Hochdeutsch, Musselfränggisch, Lëtzebuergesch, Français, Breton (keine Ahnung, was „Bretonisch“ auf Bretonisch heißt) und Infos auf Hochdeutsch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moselfränkische Mundartmusik mit keltischem Blues in der Seele&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wow, was für ein Intro! Keyboard und Bass legen einen rhythmischen Klangteppicch vor, eine Leier kommt von unten herauf mit der Melodie von  „Son ar Christr“ (= „Was woll’n wir trinken“), und wie ein aus dem Schlaf erwachender Moselwassermann singt Walter Liederschmitt den bretonischen Text dazu, urig, etwas schräg, ein Schauer fließt mir den Rücken herunter. Walter, alias Woltähr, und seine Bande bieten mit dieser Scheibe wieder eine urige, phantasievolle, rockige, bluesige und folkige Melange und spinnt dabei Zusammenhänge, auf die nicht jeder sofort käme. Wieso zum Beispiel beginnt eine Moselfränkische Mundart-CD – und um eine solche handelt es sich hier – mit einem bretonischen Lied? Und wieso wird auf der CD auch Französisch gesungen? Und wo bitte liegt Austrasien? Und wieso singt der Kerl so schräg?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst ist zu vermerken, dass Woltähr in Trier zu Hause sind. Trier indes liegt einerseits an der Mittelmosel, nicht weit vom deutsch-luxemburgisch-französischem Dreiländereck und somit an der Euregio Saar-Lor-Lux, wenn als rheinland-pfälzische Bezirksregierungsstadt auch nicht direkt in dieser Region. Trier war zudem einmal Zentrum des Siedlungsgebietes der keltischen Treverer, dann wichtigste Stadt des römischen Imperium nördlich der Alpen, später Zentrum von Austrasien, wie man die Gegend in Fränkischer Zeit nannte, und aus dieser Zeit stammt dann auch die moselfränkische Mundart, die man dort in diversen Unterdialekten spricht, wovon ich aber schon in einer früheren Woltähr-Rezi geschrieben habe. Walter Liederschmitt nun bastelt sich aus diesen Elementen ein ganz eigenes Heimatgefühl, ein einerseits recht künstliches und verkopftes regionales Identitätskonstrukt, das andererseits aber so recht in Gemüt geht. Desweitern ist zu vermerken, dass Walter ein großer Fan von Bob Dylon ist, was er wiederum mit Wolfgang Nideggen gemeinsam hat, woraus sehr wahrscheinlich die recht ähnliche Singweise der beiden resultiert: schräg eben, ein wenig wie noch nicht ganz wach (was in „Et Schloofleed“ auch thematisiert wird), aber gewollt und gut gekonnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wenig unglücklich bin ich darüber, dass ich die Texte beim Hören schlechter verstehe, als bei den vorherigen CDs, obwohl mir der Dialekt vertraut ist. Aber gottlob sind die Texte ja im Büchlein zum Mitlesen drin, und das großenteils auch in hochdeutscher Übersetzung. Und die Texte thematisieren auf recht unterschiedliche Weise eben die Besonderheit dieser Region in Rheinland-Pfalz, Saarland, Lothringen und Luxemburg mit häufigem Blick westwärts über Paris bis zur Bretagne. Da mischen sich Moselwein mit Cidre, bretonische Tanzrhythmen (An  Dro, Hanter Dro, Laridée 6 temps, Dans Leon, Ront de Saiunt-Vincent und Gavotte) mit rockiger Instrumentik und moselfränkischem (Delsches Platt und Lëtzebuergesch) Text, da mischt sich ein französischer Text dazwischen, dort wird ein jiddischer Klassiker eingemoselt. Ach man möchte sich mit de Schwatz Kaatz in de Kesse wenzele und sich moselwein- und viezselig im Kreise drehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesponsert scheint die Scheibe von einigen Winzern zu sein, denn für diese wird im Büchlein unaufdringlich, aber deutlich geworben. Leider sind es aber nur deutsche Winzer, keine Luxemburgischen, obgleich dort auch Moselwein wächst. Ob in Lothringen auch, weiß ich nicht.  Grenzübergreifende Winzerwerbung hätte den Dreiländerrecks-Charme der CD noch erhöht. Und welche Moselschleife das Coverbild ziert, fand ich leider nirgends erklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer musiziert sonst noch mit?&lt;br /&gt;Uwe Heil (Gitarren, Blues Harp)&lt;br /&gt;Carsten Söns (Bässe)&lt;br /&gt;Christian Meissner (Schlagzeug + Gedöns)&lt;br /&gt;Gert Bukowsi (Keyboards)&lt;br /&gt;Daniel Bukowski (weitere Bässe)&lt;br /&gt;Dorle Schausbreitner (Gesang und Gitarre)&lt;br /&gt;Florian Schaubreitner (Bass)&lt;br /&gt;Markus Mihc (Gesang, Gitarre)&lt;br /&gt;Patric Ludwig (Gesang)&lt;br /&gt;R. Gollo Streffen &amp;amp; Renée Weber (Gesang)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;01.  Son ar chistr&lt;br /&gt;02.  Et Platt-Leed&lt;br /&gt;03.  Austrasien&lt;br /&gt;04.  Lothrénger Meedchi&lt;br /&gt;05.  Les sabots d’Hélène&lt;br /&gt;06.  Et Schloofleed&lt;br /&gt;07.  Bei mir bes de scheen&lt;br /&gt;08.  Ich haon de Kir kréit&lt;br /&gt;09.  Schwatz Kaatz&lt;br /&gt;10.  Marion se pomène&lt;br /&gt;11.  Kouke mer mol&lt;br /&gt;12.  Saarburjer Viezleed&lt;br /&gt;13.  Wie Bloo Maathes freie ging&lt;br /&gt;14.  H[ae]dekuhr-Knepp&lt;br /&gt;15.  Danz danz Quiselchi&lt;br /&gt;16.  Echtern-Aacher Springprozess&lt;br /&gt;17.  Spillmannslidd&lt;br /&gt;18.  Zu Arel op der Knippchen&lt;br /&gt;19.  Et Goddelfr[ae]cheleed&lt;br /&gt;20.  Konzer-Delsches-Leed&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Woltähr-Rezis von mir:&lt;br /&gt;CD: Woltähr. Trierer Venus&lt;br /&gt;CD: Woltähr. Trier by night&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/07/cd-rezension-wolthr-trierer-venus.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/07/cd-rezension-wolthr-trierer-venus.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/axchx"&gt;http://tinyurl.com/axchx&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkig.de/reviews/woltaehr.php3"&gt;http://www.folkig.de/reviews/woltaehr.php3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Walter Liederschmitt &amp;amp; Andreas Sickmann. Treverer Barden. Trier/Mosel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-walter-liederschmitt.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-walter-liederschmitt.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/977wx"&gt;http://tinyurl.com/977wx&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Woltähr. Trier night &amp;amp; day. bonus tracks 2001 – 2005&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-wolthr-trier-night-day.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-wolthr-trier-night-day.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/9ype6"&gt;http://tinyurl.com/9ype6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-506813747273006052?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/506813747273006052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/506813747273006052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/cd-rezension-wolthr-mir-schwaeze-platt.html' title='CD-Rezension: Woltähr. Mir schwaeze Platt'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-8128082208706563322</id><published>2007-09-06T19:28:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T10:07:21.939-08:00</updated><title type='text'>DVD-Rezension: Ben Bulben. Finest Irish and Celtic Traditionals. live</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606093"&gt;&lt;strong&gt;Ben Bulben. Finest Irish and Celtic Traditionals. live&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DVD, Eigenverlag/Cut Production 2006, &lt;a href="http://www.ben-bulben.de/"&gt;http://www.ben-bulben.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;13 Tracks, 69:12 Konzertlänge, 73:16 mit Abspann,  mit 5:53 Minuten Dia-Show&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bonner Irish Folk Band live in der Balver Höhle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 5.8.2006 wurde diese DVD in der Balver Höhle aufgezeichnet, also vor über einem Jahr. Seit Januar 2007 ist sie in meinem Besitz, aber erst jetzt vor ein paar Wochen im August ’07 kaufen wir uns einen DVD-Spieler, so dass ich sie mir endlich ansehen konnte. Deshalb kommt nun die Rezension so spät, wofür ich um Entschuldigung bitte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ben Bulben, die sich nach einem Tafelberg in Irland benannten, ist nun abgesehen von einer Demo-DVD von den Lokas Heroes meines Wissens die erste Bonner Irish Folk Band, die eine DVD herausbrachten. Nun habe ich nicht all zu viel Erfahrung mit DVDs, merke aber schon, dass es da in Kameraführung, Schnitt, Ton und so weiter Qualitätsunterschiede gibt, also nicht nur welche, die an der Musik selber liegen. Hier ist es so, dass drei Cameras das Geschehen auf der Bühne für die Nachwelt fest hielten, eine vom Eingang zur Höhle her, über das gesamte Publikum hinweg, eine von fast direkt vor der Bühne aus und eine meist seitwärts von der Bühne selber her. Zwischen diesen drei Einstellungen springt die Perspektive hin und her, wobei erst genannte am seltensten gezeigt wird. Der Ton scheint von einem zentralen Mikrophon her aufgenommen zu sein, so dass man nicht jeden leisen Ton so hört, wie man ihn hören könnte, wäre die Aufnahme über die Mikros auf der Bühne erfolgt. So sitzt man also vor dem Fernseher und guckt und hört sich das Konzert an, lacht beim ersten Mal über die Gags in den Ansagen, zum Beispiel über den roten Mitsubishi, der auf dem Weg nach Balve vor den Musikern her trödelte, so dass sie beinahe zu spät gekommen wären, wobei die Insassen dieses Autos auch das Festival besuchten, hört die Lieder und Tunes, kann sich einen Eindruck von der Räumlichkeit machen, die ich zum Beispiel noch nicht in natura kenne, und hat somit ein schönes Dokument eines Konzertes vorliegen. Nur rein optisch bietet die DVD nicht das, was man von Profis eventuell kennt (ich habe da nur eine DVD von Fiddler’s Green und eine von einer Keltischen Nacht in Lorient zum Vergleich), aber das Budget ist sicher auch ein ganz anderes. Die Live-Stimmung kommt natürlich auch nicht so rüber, als wäre man dabei, das geht ja auch gar nicht. Ganz sicher ist die Scheibe ein Muss für Fans, aber die werden sie schon haben, und interessant generell für Interessierte an deutscher Irish Folk Musik auf der Bühne, und für all die, die mehr Ben Bulben-Konzerte verpasst haben, als sie gerne besucht hätten ist sie zumindest ein Trostpflaster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik selber ist eine bunte Mischung aus Songs und Tunes, besonders gefallen mir Ulis Low Whistle- und Claudias und Judiths Querflöteneinsätze. Die Mission Impossible-Melodie, für deren Einbau in einen Tuneset Ben Bulben berühmt sind, ist auch dabei. Nur ist die Spielweise ein wenig abgehackt, nicht so fließend, wie ich es bei irischen Tunes so gerne mag, und es gibt nicht viele Variationen eines Themas beim zweiten oder dritten Durchgang. Es ist also eher gute Hausmannskost als Haute Cusine, aber eben doch gute Hausmannskost, keine schlechte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es noch eine Diashow mit Fotos eben aus Balve, aber auch vom Konzerten im Bungertshof, in der Gesamtschule Bonn-Beuel, auf dem Bonner Münsterplatz und aus Twist, geographisch wild durcheinander, sortiert aber nach den Musiker(inne)n.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, die Musiker und Musikerinnen sind:&lt;br /&gt;Claudia Anthony: Flute, Keyboard, Vocals, Percussion&lt;br /&gt;Judith Bergerhausen: Flute, Vocals, Keyboard, Percussion&lt;br /&gt;Joe Thar: Acoustic &amp;amp; Electric Guitars, Vocals&lt;br /&gt;Christoph Anthony: Fiddle, Bass &amp;amp; Acoustic Guitar&lt;br /&gt;Uli Wisnitza: Bodhran, Cajon, Tin &amp;amp; Low Whistles, Bass&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;Men of the House&lt;br /&gt;Next Market Day&lt;br /&gt;Paddy (da ist das Mission Impossible-Thema eingebaut)&lt;br /&gt;Black is the Colour&lt;br /&gt;Cooley’s Butterfly&lt;br /&gt;Star of the County Down&lt;br /&gt;Dunmore Lassies&lt;br /&gt;Wind that shakes the Barley&lt;br /&gt;Fanmore&lt;br /&gt;Toss the Chickens&lt;br /&gt;Holy Hipp/Congress&lt;br /&gt;Blackbird&lt;br /&gt;Tamlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zu Ben Bulben:&lt;br /&gt;1. Bonner Irish Folk Festival am 20.4.2002 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8oltl"&gt;http://tinyurl.com/8oltl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc148357234"&gt;Ben Bulben am 8.9.2006 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/09/konzertrezension-ben-bulben-am-892006.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/09/konzertrezension-ben-bulben-am-892006.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-8128082208706563322?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/8128082208706563322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/8128082208706563322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/09/dvd-rezension-ben-bulben-finest-irish.html' title='DVD-Rezension: Ben Bulben. Finest Irish and Celtic Traditionals. live'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-2113512373064095863</id><published>2007-08-11T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:49:11.968-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Keltische Nacht – Oidhche na Gáidhlig am 11.8.2007 auf dem Marktplatz in Bonn</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606033"&gt;&lt;strong&gt;Keltische Nacht – Oidhche na Gáidhlig am 11.8.2007 auf dem Marktplatz in Bonn&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein schottisch-irisches Konzert mit ethnologischen Qualitäten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem vorletzten Konzert des Keltischen Sommers in Bonn durften auch vier unserer Bonner „Kelten“ mitmachen, beziehungsweise einer der beiden, Michael Klevenhaus, Dozent im Haus für Keltische Sprachen und Kulturen, leitete durch den Abend und zeichnete wohl verantwortlich für das ganze Konzept. Verwundert schaute ich zu Beginn auf einen Tisch mit einer krumepligen Tischdecke, der auf der Bühne stand, dessen Sinn aber schnell klar wurde. Eine Gruppe von Frauen und Männern, die ich namentlich nicht vorstellen kann, nahm an diesem Platz und begannen ein taktvollens Lied zu singen, in dessen Rhythmus ... ach nee, das klingt jetzt missverständlich, besser so: sie begannen ein rhythmisches Lied zu singen, in dessen Takt sie die Tischdecke noch weiter verkrumpelten. Ja, klar, es war keine Tischdecke, sondern ein Tweedstoff, und der wurde nicht verkrumpelt, sondern gewalkt, so dass das dazu gesungene Lied ein Waulking Song (nicht „Walking Song“, wie ich bei anderen Rezensionen schon mal schrieb; Warum korrigiert mich eigentlich niemand?). Es war also ein Arbeitslied, welches das stundenlange Weichkneten des Stoffes kurzweiliger, ja erträglicher machen sollte. Nun, bei diesem Konzert waren es nur ein paar Minuten, so dass sie nicht hätten singen müssen. Ach so, darum ging es ja. Desweiteren stand bald der Amerikaner Barneby mit einer Highland Pipe, also einer schottischen Hochlandsackpfeife, oder wem das lieber ist, einem Hochlanddudelsack auf der Bühne und spielte ein Solo, das nicht nur den üblichen Vorstellungen von schottischer Musik entsprach, sondern auch wirklich schön war. Interessanter, da unbekannter, war dann aber das Instrumtent, das Barneby anschließend vorstellte: eine Tripple Pipe. Die bestand aus drei Pfeifenröhren, aber deren zwei aber miteinandner verbunden waren. Dieses Instrument sei in Schottland schon gespielt worden, da habe dort noch keiner den Dudelsack gekannt. Mich erinnerte es aber eher an sardinische Schilfpfeifen, und wie ich gerade bei der Internetrecherche feststelle (Link siehe unten) handelt es sich auf Sardinien und in Schottland um ein ganz ähnliches Instrument, die Launeddas, die dort seit der Brinzezeit gespielt wird. Es hört sich ähnlich an wie eine Schalmei, aber leiser und noch etwas nasaler. Der zweite Bonner Musiker des Abends, wenn auch in Grafschaft wohnend, war Tom Kannmacher, der in die bislang schottische Aufführung einen irischen Beitrag hinein brachte, nämlich mit den Uilleann Pipes, der irischen Ellbogensackpfeife, worauf er Jigs &amp;amp; Reels zu besten gab, dabei auch begleitet von Thoma Zöller wiederum auf der Highland Pipe. Ja, das geht. Dann war da noch das amerikanische Ehepaar Ann und Charly Heymann, das mit Harfe und Zister auch ein paar typische irische Zupfinstrumente vorstellte. Michael Klevenhaus wiederum moderierte nicht nur und erklärte die traditionellen Kontexte, in denen die vorgestellten Musikbeiträge entstanden und tradiert wurden, sondern sang ein paar Lieder in der Sean Nos – Weise, der alten gälischen Art, Lieder ohne jede Instrumentalbegleitung zu singen. Was für’s Auge gab es dann auch noch, als zuerste die beiden Töchter von Ann und Charly, und sodann unsere Bonner Irish Dance-Lehrerinnen Jelena Haramis und Heike Fröhling ein paar Kostproben ihres Steptanzes vorführten. Und ganz am Schluss gab es, wie es sich für ein Festival gehört, eine Session aller Musiker, wenn diese auch nicht saßen, sondern standen, und sie alle zusammen ganen noch einen kräftigen Waulking Sing zu Besten. Tom meinte dann zu mir: „Das haben wir aber verpatzt, hast Du das nicht gehört?“. Ich: „Nee, da wo ich stand, hörte sich das gut an.“ „Dann will ich nichts gesagt haben.“ Und ich sage auch nichts, denn die Ohren eines Musiklehrers sind eben feiner als meine. Ich erinnere mich daran dass er bei einer Session, während sei seine lauten Pipes spielte mal zu mir sagte, meine Tin Whistle, die man neben seinen Pipes kaum hörte, sei einen halben Ton zu hoch. Da sieht oder hört man mal, welche Koryphäen wir hier in Bonn haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen war kaum einer der Bonner Folkies, die ich kenne, im Publikum, nur Ellen und Ralf. Na, die andern kennen das sicher schon alles. Zwei Begebenheiten seien noch am Rande erwähnt: Mich fragte ein Mann, ob ich meinen Schottenrock aus Sympathie trage. Es war aber ein Jeansrock, und ich sagte, es sei zwar kein Schottenrock, aber ich sei voller Sympathie. Und ein Junge fragte Barnaby Brown hinter der Bühne: „When you play teh bagpipe, why don’t you wear a kilt?“ Seine Antwort: “Because I am American.” Ja, so hat jeder seine Ansichten. Im Männerrockforum im Internet gabe es letztens eine heftige Diskussion darüber, ob Kilts auch Röcke seien oder was ganz eigenes. Wir kamen zu dem Schluss, es seien ganz besondere Röcke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Homepages von, Infos und Rezensionen von mir zu den Musikern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael Klevenhaus:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schottisch-gaelisch.de/"&gt;http://www.schottisch-gaelisch.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;1. Celtic Attractions Festival&lt;br /&gt;Celtic Attractions – 1. Irish/Scottish Folkfestival im Zirkuszelt am 8.4.2005 in Köln-Weiß&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-celtic-attractions-1.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-celtic-attractions-1.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/85qdj"&gt;http://tinyurl.com/85qdj&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Barneby Brown:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dudelsack-akademie.de/brown.html"&gt;http://www.dudelsack-akademie.de/brown.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ann &amp;amp; Charly Heyman:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.annheymann.com/"&gt;http://www.annheymann.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tom Kannmacher:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kannmachmusik.de/"&gt;http://www.Kannmachmusik.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;1. Bonner Irish Folk Festival am 20.4.2002 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8oltl"&gt;http://tinyurl.com/8oltl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weihnachtskonzert „mit Dudelsack und Drehleier“ am 26.12.2004 in der Nachfolge-Christi-Kirche in Bonn-Beuel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-weihnachtskonzert-mit.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-weihnachtskonzert-mit.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/clmks"&gt;http://tinyurl.com/clmks&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289916"&gt;Die Erkelteten und Rolling Wave am 13.4.2005 in der Musikschule Bonn &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-die-erkelteten-und.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-die-erkelteten-und.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8oy6w"&gt;http://tinyurl.com/8oy6w&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;4. Bonner Irish Folk Festival am 23.4.2005 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-4-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-4-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/auwdz"&gt;http://tinyurl.com/auwdz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Erkelteten und Keen on Tunes am 28.3.2006 in der Musikschule Kirschallee in Bonn&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/03/konzertrezension-die-erkelteten-und.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/03/konzertrezension-die-erkelteten-und.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/jnsoe"&gt;http://tinyurl.com/jnsoe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Bonner Irish Folk Festival am 29.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/ftoh5"&gt;http://tinyurl.com/ftoh5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bach meets Irish Folk am 3.12.2006 in der Nachfolge-Christi-Kirche in Bonn-Beuel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/12/konzertrezension-bach-meets-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/12/konzertrezension-bach-meets-irish-folk.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bach meets Celtic am 3.6.2007 in der Nommensens-Kirche in Bonn-Beuel-Pützchen&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/06/konzertrezension-bach-meets-celtic-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/06/konzertrezension-bach-meets-celtic-am.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: The Reel Bach Consort – Bach goes Celtic&lt;br /&gt;(noch nicht im Netz)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Zöller:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.thomaszoeller.com/"&gt;http://www.thomaszoeller.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jelena Haramis &amp;amp; Heike Fröhling:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schottisch-gaelisch.de/texte/storas/Jelenaheike.html"&gt;http://www.schottisch-gaelisch.de/texte/storas/Jelenaheike.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lag-tanz-nds.de/2006/16-H3"&gt;http://www.lag-tanz-nds.de/2006/16-H3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.irishdancer.de/Deutsch/WERWO/body_werwo.html"&gt;http://www.irishdancer.de/Deutsch/WERWO/body_werwo.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Infos zu einigen der erwähnten Musikstile und Instrumente:&lt;br /&gt;Waulking Songs:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.houseofscotland.org/waulking.html"&gt;http://www.houseofscotland.org/waulking.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tripple Pipe:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.triplepipe.net/"&gt;http://www.triplepipe.net/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sean Nos:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkmusic.net/htmfiles/inart378.htm"&gt;http://www.folkmusic.net/htmfiles/inart378.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Wer mehr wissen will mag mich fragen oder googeln.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-2113512373064095863?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2113512373064095863'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2113512373064095863'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/08/konzertrezension-keltische-nacht.html' title='Konzertrezension: Keltische Nacht – Oidhche na Gáidhlig am 11.8.2007 auf dem Marktplatz in Bonn'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-7185630143537681162</id><published>2007-07-28T16:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:44:21.990-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Currach am 28.7.2007 auf dem 3. Michel-Fest in Siegburg</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606031"&gt;&lt;strong&gt;Currach am 28.7.2007 auf dem 3. Michel-Fest in Siegburg&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bonner Irish Folk-Band zu Gast in Siegburg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Michel-Fest ist zwar nicht nach dem FolkMICHEL, dem einen der beiden Vorläufer des Folker!, benannt, sondern nach dem Michel-Bier, dem Siegburger Kölsch, gebraut vom Siegburger Brauhaus Zum Roten Löwen, das seit einiger Zeit auch als Abteibrauerei firmiert und somit mit der Abtei auf dem Michaelsberg verbandelt ist, woher das Bier und dadurch das Fest ihren Namen haben, aber der Auftritt von Currach könnte schon zu solchen Gedanken führen und tat es bei mir ja auch. Das Wochenende war ja sehr verregnet, aber während des Konzerts schien die Sonne von einem blau-weiß-grauen Himmel auf die Wiese auf halber Höbe des Michaelsberges herab. Ganz oben auf dem Berg gab es auch Programmpunkte des Festes, und auch unten in der Stadt nahe des Brauhauses, aber hier hatte ein Verein von Freunden des Mittelalters einen kleinen Kunst- und Handwerkermarkt organisiert und eine Bühne, auf der es aber keine mittelalterliche, sondern irische Muski zu hören gab, auch wenn sich Ralf, Ellen und Katja ein wenig mittelalterlich gewandet hatten. Ja, sie spielten nur zu dritt, Ralf P. Wackers auf Gitarre, Bouzouki, Mundharmonika, Banjo und Bodhán, sowie mit Hintergrundgesang, Ellen D. Jeikner auf Tin Whistle, Gitarre, Harfe und als Hauptsängerin und Katja Mertens auf der Fiddle und mit Hintergrundgesang, aber es war noch ein vierter Künstler mit auf der Bühne, nämlihc Florian Reiners, nicht als Musiker, sondern als Geschichtenerzähler, story teller, doch eines nach dem anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ellen begann den Gig mit einer traumhaft melancholischen Air auf der Whistle, woraus sich ein Jig entwickelte, in den die beiden anderen einstiegen. Dann folgten Lieder und Tunes in schöner, kurzweiliger Abwechlsung, das Publikum lauschte andächtig oder wippte fröhlich im Takt mit, und genoss Michel oder andere Getränke. Florian erzählte zwischendurch als Fortsetzungsgeschichte, also immer wieder von Musik unterbrochen, die Geschichte von ... – hups, wie hießen die Typen noch mal? – jedenfalls von einem Wettrennen zwischen einem starken Burschen und einem schmächtigen Bettler, der aber aufgrund seiner Zauberkräfte ... ach das verrate ich lieber nicht, besucht lieber selber mal ein solches Konzert mit story teller. Ellen hatte die Geschichte aus dem Englischen übersetzt, wenngleich sie aus einer Zeit stammt, da in Irland noch niemand englisch sprach, ja, in der noch nicht mal der heilige Patrick die Gestaden der Insel betreten hatte. Florian, ein gelernter Schauspieler, erzählte mit verstellten Stimmen, so dass es leicht fiel, sich nach Phantásien zu begeben und sich die grüne Wiese am Hang des Michaelsberges als irische Landschaft vorzustellen und die auf selbiger tolenden Kinder als die beiden Wettläufer. Die drei Musiker(innen) sorgten auch immer wieder für einen passenden Soundtrack. Matthias Mertens am Mischpult spielte hin und wieder ein wenig  heftig an den Knöpfen, worauf die Aufmerksamkeit der Zuhörer, die sich doch eher ihrem Tischnachbarn zugewandt hatten, wieder erschrocken der Bühne zuwandte. Und noch ein kleines Manko sei erwähnt: Die Polkas könnten sie ein wenig schneller spielen. So, das waren die beiden Haare in der ansonsten sehr schmackhaften Suppe, die ich mir gerne noch öfter bestelle. Never tire of Currach!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis zur Currach von mir:&lt;br /&gt;Konzert: 1. Celtic Attractions Festival&lt;br /&gt;Celtic Attractions – 1. Irish/Scottish Folkfestival im Zirkuszelt am 8.4.2005 in Köln-Weiß&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-celtic-attractions-1.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-celtic-attractions-1.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/85qdj"&gt;http://tinyurl.com/85qdj&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc150602879"&gt;CD: Currach. Farewell to Old Ireland&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In: Folker! 06.06, S. 79.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200606/rezi-d.htm#05"&gt;http://www.folker.de/200606/rezi-d.htm#05&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/cd-rezensionen-fr-den-folker-0606.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/cd-rezensionen-fr-den-folker-0606.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und länger hier:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/10/cd-rezension-currach-farewell-to-old.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/10/cd-rezension-currach-farewell-to-old.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-7185630143537681162?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7185630143537681162'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7185630143537681162'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/07/konzertrezension-currach-am-2872007-auf.html' title='Konzertrezension: Currach am 28.7.2007 auf dem 3. Michel-Fest in Siegburg'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-8995734910879140953</id><published>2007-07-26T19:30:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:45:21.043-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Funxion am 25.7.2007 im Parkrestaurent Rheinaue in Bonn</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc178508141"&gt;&lt;strong&gt;Funxion am 25.7.2007 im Parkrestaurent Rheinaue in Bonn&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, das ist eigentlich keine Rezension, sondern nur eine Notiz. Gestern waren Petra und ich mal in den Rheinauen beim Sommerfestival im Biergarten des Parkrestaurents Rheinauen. Dort spielte eine neunköpfige Combo guten Funk &amp;amp; Soul. Es waren eine Sängerin (Svenja Schmidt), ein Sänger (Ralf Alreuther), ein E-Gitarrist (Oliver Stark), ein E-Bassist (Roman Fuchß), ein Schlagzeuger (Garbit Langosch), ein Keyboarder (Gregor Szopa), ein Trompeter (Claus Thormälen) und zwei Sayophonisten (Lothar Paul und Luc Rod). Petra, deren Musikstil es ja eher ist als der Folk, den ich sonst so gerne höre, meinte, die seien nicht so gut wie Souled Out, aber mir gefielen die Bläsereinsätze, die oft aus kurzen, trockenen Trompeten- oder Saxophonstößen bestanden (Souled Out haben keine Bläser) und das wirklich groovige, oft leicht versetze, mit langen und kurzen Takten abwechselnde Rhythmusspiel von Schlagzeug und Bass sehr gut. Zwischendurch sangen zwei Kinder „Alle meine Entchen“ mit Begleitung der Band. Köstlich! Leider war die Akustik an unserm Platz nicht sehr gut und das Publikum schwätzte munter drauf los. Die Ansagen verstanden wir fast gar nicht. Aber es kostet keinen Eintritt, wofür das Bier mit 3,40 € für 0,4 l Sion Kölsch oder Radeberger Pilsner oder noch etwas mehr für eine Hofbräu Hefeweiße etwas teuerer als normal ist.&lt;br /&gt;Und traf ich wen aus der Bonner Folkszene? Ja, Keth war da, und wir fuhren zusammen mit der Bahn zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Funxion:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.funxion-liveband.de/"&gt;http://www.funxion-liveband.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Parkrestaurant Rheinaue:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.rheinaue.de/"&gt;http://www.rheinaue.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-8995734910879140953?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/8995734910879140953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/8995734910879140953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/07/funxion-am-2572007-im-parkrestaurent.html' title='Konzertrezension: Funxion am 25.7.2007 im Parkrestaurent Rheinaue in Bonn'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1422843429322949476</id><published>2007-07-26T17:23:00.000-07:00</published><updated>2007-09-26T09:35:34.296-07:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: The Reel Bach Consort – Bach goes Celtic</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc178508193"&gt;&lt;strong&gt;The Reel Bach Consort – Bach goes Celtic&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.kannmachmusik.de/"&gt;http://www.kannmachmusik.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;14 Tracks, 40:09, mit ausführlichen deutschen Infos und Foto&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun haben sie eine CD draußen, unsere Bonner Experimentalisten, die deutsche Barockmusik, vornehmlich von Johann Sebastian Bach (1685-1750) mit Irish Folk zu verbinden suchen und selbiges auch gekonnt bewerkstelligen und die sich nun The Reel Bach Consort nennen. Irish Traditionals oder das Concerto vom Turlough O’Carolan (1670- 1738) werden mit Stücken aus dem Bachwerkeverzeichnis BWV zu Sets kombiniert, aber auch Bach selber widmete ein Stück Irland, das er wohl damit zu erwecken hoffte (Ja, schlief es denn, oder war Bach etwa ein Rebell und sein Stück somit ein Rebel Song?) Tom Kannmachers und Alexanders Mays Uilleann Pipes und Hubert Arnolds Cembalo bilden schon ein merk-würdiges Gespann, was nicht negativ gemeint sind, sondern besagt, dass man es sich merken sollte. Tom und Näx holen aus den Pipes raus, was irgend geht, um zum Beispiel ein Gavotte zu spielen, Julian Goertz’ Bodhrán gibt einer Bourée einen wilden Rhythmus. Die Bach’schen Stücke werden auf diese Weise ein wenig vom höfischen Zeremoniell zurück geholt auf den Dorfplatz. Teilweise erinnert mich ihr Spiel an die Chieftains, die ja auch eine Art traditionell irischer Kammermusik aufführten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer also meine beiden Konzertrezis gelesen hat und noch nicht die Kurve kriegte, ein Bach meet Celtic-Konzert zu besuchen, der greife beherzt zu dieser Scheibe, die eine Live-Aufzeichnung ist, wie ich dem einen oder anderen Huster aus dem Publikum entnehmen kann. Bach und O’Carolan würden sich freuen, denke ich, oder vielleicht sitzen sie auch gerade in einem himmlischen Pub zusammen und freuen sich tatsächlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musiker(innen) sind:&lt;br /&gt;Hubert Arnold: Akkordeon, Cembalo, Orgel&lt;br /&gt;Tom Kannmacher: Uilleann Pipes, Flute&lt;br /&gt;Alexander may: Uilleann Pipes, Flute, Tin Whistle&lt;br /&gt;Matthias Höhn: Bouzouki, Mandoline, Gitarre&lt;br /&gt;Anne Lück: Harfe&lt;br /&gt;Heike Kosmider: Fiddle, Vocals&lt;br /&gt;Julian Goertz: Bodhrán, Spoons, Gitarre&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;1. The Battle of Aughrim / Return from Fingal (Trad.)&lt;br /&gt;2. Wake Ireland, awake! (BWV 645)&lt;br /&gt;3. Marche (V Anh. 126) / Carolan’s Concerto&lt;br /&gt;International Suite No 1:&lt;br /&gt;4. Allemande (BWV 816)&lt;br /&gt;5. Sarabande (BWV 816)&lt;br /&gt;6. Gavotte (BWV 811/ BWV 808)&lt;br /&gt;7. Bourée (BWV 820)&lt;br /&gt;8. Gigue (Kesh Jig, Gigue BWV 816, Haste of Wedding)&lt;br /&gt;9. The Wise Musette (Musette BWV Anh. 126 / The Wise Maid)&lt;br /&gt;10. Major Minuets (BWV Anh. 114, The Munster Cloak, BWV Anh. 116, Si Bheag Si Mhore, The Disty Miller II)&lt;br /&gt;11. Gavotte 1012 (BWV 1012, Quodlibet: Musette BWV Anh. 126)&lt;br /&gt;12. Minor Minuet (BWV Anh. 114 / Eleanor Plunkett / Comb your Hair and Curl it)&lt;br /&gt;13. My Llittle Bourée (Song: “My little Boat” / Bourée MWV 996)&lt;br /&gt;14. Finale (George Brabazon / Carolan’s Draught/ Wir gehn nun, wo der Tudelsack in unsrer Schenke brummt BWV 212,14)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine bisherigen Rezensionen dieses Projektes (auch, weil ich mich bei der CD-Rezi nicht unnötig wiederholen wollte):&lt;br /&gt;Bach meets Irish Folk am 3.12.2006 in der Nachfolge-Christi-Kirche in Bonn-Beuel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/12/konzertrezension-bach-meets-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/12/konzertrezension-bach-meets-irish-folk.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bach meets Celtic am 3.6.2007 in der Nommensens-Kirche in Bonn-Beuel-Pützchen&lt;br /&gt;(bisher noch nicht im Netz)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zusammenhang von Irish Folk und Barock vielleicht auch interessant:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289924"&gt;Pure Irish Drops am 8.10.2005 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/konzertrezension-pure-irish-drops-in.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/konzertrezension-pure-irish-drops-in.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/csqne"&gt;http://tinyurl.com/csqne&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1422843429322949476?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1422843429322949476'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1422843429322949476'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/07/cd-rezension-reel-bach-consort-bach.html' title='CD-Rezension: The Reel Bach Consort – Bach goes Celtic'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-936594562058694587</id><published>2007-07-26T12:00:00.001-07:00</published><updated>2007-11-30T10:00:52.348-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Trio Manfred Ulrich. Hallo Freunde. Volkslieder pur</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606092"&gt;&lt;strong&gt;Trio Manfred Ulrich. Hallo Freunde. Volkslieder pur&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikverlag Eifelkrone 2007, &lt;a href="http://www.manfred-ulrich.net/"&gt;http://www.manfred-ulrich.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12 Tracks, 60:15 mit deutschen Texten, Infos und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, jetzt haben wir hier mal echte deutsche Volksmusik vorliegen, ohne das jetzt musikwissenschaftlich diskutieren zu wollen, was das denn ist und ob das überhaupt gibt. Es geht um traditionelle Lieder und um Eigenkompositionen und -dichtungen im Stile derselben, aber auch (eingedeutscht) ein französisches Volks- und ein italienisches Partisanenlied. Es ist Manfred Ulrichs Anliegen, seinen Zuhörern den Zugang zu echter, unverfälschter traditioneller deutscher Volksmusik zu erleichtern. Das machen er und seine Mitstreiter Thomas Kagermann, der dereinst Fiedel Michel mitbegründete, und Wolfram Cramer von Clausbruch bei Liveauftritten rein akustisch, sogar ohne Mikrophon. Ohne ein solches kamen sie für die Aufnahme der CD freilich nicht aus, genau so wenig, wie ich ohne Lautsprecher auskomme, wenn ich sie hören will. Solche Kompromisse muss man schon eingehen. Ulrich singt die Lieder in guter alter Bänkelsängermanier, schlicht, ohne viel Schnörkel, hier und da aber auch an volkstümliche Stars wie Ronny und Heino erinnernd, was ja rein gesangsmäßig kein Manko ist. Dank Thomas’ Geige oder Mandoline und Wolframs Akkordeon oder Bouzouki klingt die Instrumentbegleitung recht abwechslungsreich, bisweilen auch vielstimmig. Da sind Einflüsse von Bluegrass, Klezmer, Musette, Dixieland zu hören, und eigentlich ist es das, was vielen volkstümlichen Interpretationen des traditionellen Liedgutes oft fehlt. Ohne das wäre es hier und da doch ein wenig langweilig. So aber ist es eine fröhliche Musik auf dieser Scheibe, empfehlenswert auf jeden Fall für Freunde des besagten Liedgutes, denen Ronny zu langweilig und Achim Reichel zu rockig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musiker sind:&lt;br /&gt;Manfred Ulrich: Gesang, Gitarre, Mundharmonika (Kärtnerland Harmonika)&lt;br /&gt;Thomas Kagermann: Gesang, Geige, Mandoline, Flöte, Gitarre, Tasteninstrumente&lt;br /&gt;Wolfram Cramer von Clausbruch: Gesang, Gitarre, Akkordeon, Bouzouki, Perkussion, Bass&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;Jetzt kommen die lustigen Tage&lt;br /&gt;Der Krauter zu Frankfurt&lt;br /&gt;Oh Mariechen&lt;br /&gt;Bella Ciao&lt;br /&gt;Hallo Freunde&lt;br /&gt;Die Krone in der Kapelle zu Niederkail&lt;br /&gt;Scholaren auf Reisen&lt;br /&gt;Sascha&lt;br /&gt;So wie wir beide&lt;br /&gt;Adam und Eva&lt;br /&gt;Abschied&lt;br /&gt;Abends im Tal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Kagermann hat auch eine einen Seite im Netz:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kagermann.com/"&gt;http://www.kagermann.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-936594562058694587?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/936594562058694587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/936594562058694587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/07/cd-rezension-trio-manfred-ulrich-hallo.html' title='CD-Rezension: Trio Manfred Ulrich. Hallo Freunde. Volkslieder pur'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-4978608873968394799</id><published>2007-07-26T12:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:59:50.493-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Finsbury Park. fading</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606090"&gt;&lt;strong&gt;Finsbury Park. fading&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenverlag 2007, &lt;a href="http://www.finsbury-park.de/"&gt;http://www.finsbury-park.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;13 Tracks, 58:18 mit englischen Texten, Infos und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folk ist ein weites Feld, sogar die Sparte Irish Folk lässt vieles zu. So kann man auch bei dieser CD des Kölner Trios Finsbury Park dem kleingedruckten Hinweis auf der Rückseite der Hülle folgen: file under: folk. Aber vielleicht ist es doch eher Pop; oder eben Folk Pop. Ja, in diese Schublade passen die 13 fast ausnahmslos von den Musikern selbst geschriebenen Stücke, die sich zum Teil am Irish Folk orientieren, aber ansonsten ganz frei mit den Stilelementen umgehen und dabei in ruhigen Rhythmen und getragenem Gesang dahin treiben. Ines Caffiers Gesang dominiert vor einem Klangteppich von E-Gitarren, Elektronik und Schlagzeug. Mich erinnert einiges an Filmmusik aus den 1980ern, etwa von „Patrick Pacard“ oder „Oliver Maas“, gerade das Titellied „Fading“ hat aber auch was von Gothic, und so wäre die CD vielleicht ja auch was für Antichrisis-Fans, vielleicht. Auch wer Sperris &amp;amp; Wicca mag, wird Gefallen an dieser CD finden. Sie ist vor allem sehr verträumt, was auch für die Texte gilt und für die schönen Naturfotos im Büchlein. Mir persönlich fehlt etwas der Drive, auch bei „Farewall To Ireland“ das eher so dahin plätschert, während der „Monaghan’s Jig“ mit etwas Orient- und Mittelalter-Rock-Flair sehr interessant klingt. Aber ich bin nicht das Maß aller Dinge. Meine siebenjährige Großnichte Sarah zum Beispiel, der ich eine meiner beiden CDs schenkte (ich erhielt zwei, da ich auch für den Folker! eine Rezi schreiben soll) war ganz hin und weg und hörte sich die Scheibe immer wieder von vorne an. Und da meinte meine Schwester, Sarahs Oma, ich solle ihr doch nicht immer so Musik schenken, die sei doch nichts für Kinder, ich hätte sie in dem Alter auch nicht gehört. Ich entgegnete, ich hätte auch keinen Onkel gehabt, der mich da heran geführt hätte. Nun ja, meine liebe Schwester hört immer Schlager und behauptete felsenfest, es gebe kein mallorcinische Volksmusik, nur weil sie solche in den Strandrestaurants in Palma de Mallorca nie gehört hat. Und Sarah, die ich frug, was ihr denn an dieser CD so besonders gut gefalle, erklärte: „Sie ist einfach schön!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musiker(innen) sind:&lt;br /&gt;Ines Caffier: Vocals &amp;amp; Flutes&lt;br /&gt;Volker Hauswald : Electric &amp;amp; Acoustic Guitars, Mandolin, Dobro, Percussion, Backing Vocals&lt;br /&gt;Volker Müller: Akkordeon, Keyboards, Samples &amp;amp; Programing, Reed Organ, Percussion, backing Vocals&lt;br /&gt;Und als Gäste:&lt;br /&gt;Stefan Neldner: Frettless Bass&lt;br /&gt;Christian Saettele: Clarinet&lt;br /&gt;Andreas Lasonczyk: Percussion&lt;br /&gt;Melanie Pickhard: Violin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;Semi-Cowgirl&lt;br /&gt;Cuja&lt;br /&gt;Fading&lt;br /&gt;Morning Dew&lt;br /&gt;Sweet Sir Galahad&lt;br /&gt;The World Can Wait&lt;br /&gt;Farewell To Ireland&lt;br /&gt;Hills Of Clare&lt;br /&gt;The Flower Of Magherallyo&lt;br /&gt;Emma’s Garden&lt;br /&gt;Goodbye&lt;br /&gt;Monaghan’s Jig&lt;br /&gt;Silly Dream&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend gibt es noch einen Hidden Track, ein fröhliches, schwungvolles countryähnliches Lied namens “It’s a sunny day“, das mir wirklich gut gefällt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-4978608873968394799?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4978608873968394799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4978608873968394799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/07/cd-rezension-finsbury-park-fading.html' title='CD-Rezension: Finsbury Park. fading'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-2535862759414608679</id><published>2007-07-14T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:46:12.515-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Urban Trad am 14.7.2007 auf dem Marktplatz in Bonn</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc178508140"&gt;&lt;strong&gt;Urban Trad am 14.7.2007 auf dem Marktplatz in Bonn&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das dritte keltische Konzert des diesjährigen Bonner Sommers, der seinen Keltenschwerpunkt wegen des derzeit in Bonn stattfindenden Keltologenkongresses erhielt, bestritt eine Band, die keine keltische Folkband im strengen Sinne ist, also weder aus einem heute keltischen Land stammt, noch sich ausschließlich oder auch nur schwerpunktmäßig der keltischen Musik verschrieben hat, aber die dennoch einen unverkennbaren Einfluss der keltischen Musik unterliegt. Es handelte sich um Urban Trad aus Belgien, und ja, die Belger waren Kelten, aber das ist lange her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der eigentliche Grund, Urban Trad zu buchen ist wohl in deren 2. Platz beim European Song Contest 2003 zu suchen. Das hatte mich damals sehr gefreut, dass eine Folkband bei diesem Schlagerwettbewerb so gut abschnitt. Umso enttäuschender war, dass Dervish, die dieses Jahr für Irland antraten, keinen einzigen Punkt erlangten. Ich hörte dazu verschiedene Meinungen, habe ihren Beitrag aber selber nicht gehört, und will dazu auch nicht mehr schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Marktplatz war kurz vor 20 Uhr bei weitem noch nicht so voll wie zur gleichen Uhrzeit vor dem Capercaillie-Konzert. Ist Capercaillie doch noch bekannter, auch beim „normalen“ Publikum, also nicht nur bei den Folkies? Aber auch bei Urban Trad füllte er sich schnell, nachdem sie erst mal angefangen hatten. Auch Bonner und Kölner Folkies waren dabei, wenn auch weniger als bei Capercaillie. Bijan war da, Till auch, und auch Ralf &amp;amp; Ellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer war auf der Bühne: Aus Zuschauerperspektive stand zunächst links Dirk Naessens aus Leuven (Violine), Philip Masure aus Schoten (Gitarre), Yves Barbieux aus Gossellies (Blockflöte, Tin &amp;amp; Low Whistle, Sackpfeife, Bandleader), Sophie Cavez aus Woluwé (Diatonisches Akkordeon), dahinter von rechts nach links Cédric Waterschoot aus Elsene (E-Bass) und Michel Morvan aus Brüssel (Schlagzeug). Nach einem Instrumental traten noch Véronica Codesal aus Uccle und Soetkin Collier aus Beveren-Waas, die beiden Sängerinnen der Band hinzu. Außerdem gab es noch einen Musiker am Computer, der den eine oder anderen Rhythmus elektronisch beisteuerte. Das ging ordentlich ab, heftig, kräftig, groovig, folkig, poppig, etwas jazzig, und sich aus allerlei europäischen Musiktraditionen speisend, natürlich der irischen und schottischen, und auch der flämischen, wallonischen und französischen, der bretonischen, der galizischen, dann auch der bulgarischen, mazedonischen, ukrainischen, dass alles mal ordentlich von einander getrennt, mal in ungebremster Fusionsfreude. Die beiden Damen sangen auf Französisch, Englisch und in der Phantasiesprache, mit der sie besagten zweiten Platz des ESC gewonnen hatten, wobei das Lied „Sanomi“, das ihnen den Preis bescherte, in der Zugabe dran kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie verbreiteten eine ausgezeichnete und mitreißende Partylaune. Yves, Sophie und Dirk waren sehr gut auf ihren Instrumenten, sofern man das hören konnte, Philip und Cédric sicher auch, und die beiden Sängerinnen waren auch nicht ohne, aber leider leider übertönte nicht selten das Schlagzeug alles mit seinem dumpfen Rhythmus. Das war nicht schlecht, aber einfach viel zu laut im Vergleich zu den anderen Instrumenten. Und zu dumpf, zu schlagermäßig. Dass auch elektronischer Rhythmus zum Tragen kam, sei verziehen, wenngleich ich das bei Folk nicht sehr mag. Aber selbst Garmana erlebte ich mal darauf zurück greifend. Die Perfomance war profimäßig, vielleicht daher aber auch ein wenig zu showmäßig. Das sind so die kleinen Haare in der Suppe, die aber doch ganz gut schmeckte. Die Musik von Urban Trad ist meines Erachtens absolut massentauglich und kann Folkies, Schlagerfreunde, Volkstümliche und generell das partysüchtige Volk erreichen (Ferdi war außer Rand und Band), ähnlich wie DJ Ötzi oder die Zillertaler Schürzenjäger, aber doch zehnmal besser. Ich kann mir vorstellen, dass sie auf ihre Weise Leuten den Geschmack am Folk nahe bringen, denen der Einstieg zum Beispiel über Capercaillie zu schwierig wäre und die sonst schwerlich mit Folk in Berührung kämen. Ja, lasst Urban Trad das Musikantenstadl oder die Arena in Palma de Mallorca stürmen und erobern! Den Erfolg wünsche ich ihnen! Und nach Bonn können sie auch gerne wieder kommen, ich höre sie mir gerne wieder an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Ferdi und mich auch besonders freute war, dass Cédric einen Rock trug, wenn auch unsommerlich einen langen schwarz-grünen. Damit zeigte er, dass er emanzipiert ist, und hoffentlich gucken sich das wieder mal ein paar Männer mehr ab. Es wird doch wirklich langsam Zeit, dass wir Männer uns vom Hosenzwang befreien, und zwar nicht nur Ferdi und ich und eine recht überschaubare Anzahl von Männerockbewegten, sondern generell!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urban Trad:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.urbantrad.com/"&gt;http://www.urbantrad.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urban_Trad"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Urban_Trad&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200603/20urbantrad.htm"&gt;http://www.folker.de/200603/20urbantrad.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bonner Sommer:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_kultur/bonner_sommer/?lang=de"&gt;http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_kultur/bonner_sommer/?lang=de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keltologen-Kongress:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.celtic-congress-2007.com/"&gt;http://www.celtic-congress-2007.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kultur-in-bonn.de/nc/nachrichten/archiv/anzeige/article/1184495934.html"&gt;http://www.kultur-in-bonn.de/nc/nachrichten/archiv/anzeige/article/1184495934.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-2535862759414608679?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2535862759414608679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2535862759414608679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/07/urban-trad-am-14.html' title='Konzertrezension: Urban Trad am 14.7.2007 auf dem Marktplatz in Bonn'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-918458030162042473</id><published>2007-07-07T11:00:00.000-07:00</published><updated>2007-09-26T09:26:56.197-07:00</updated><title type='text'>17. TFF Rudolstadt 6.- 8.7.2007 – Eindrücke</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc178508139"&gt;&lt;strong&gt;17. TFF Rudolstadt 6.- 8.7.2007 – Eindrücke&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das TFF, also das Tanz &amp;amp; Folk Fest in Rudolstadt steht seit Jahren ganz fest in meinem Kalender, und nun zum dritten Mal besuchte ich es nicht nur als Musikfreund, sondern auch als Journalist für den Folker! und den folkigen Rundbrief. Meine journalistische Tätigkeit beschränkte sich nun aber in erster Linie auf das Fotografieren, denn zusätzlich zu der üblichen Doppelseite mit Fotos vom TFF, sollen künftig auf der Folker!-Homepage noch mehr Fotos veröffentlicht werden. Und wenn ich dann ein paar Lichtbilder dabei habe, die unserem Bildredakteur Ingo Nordhofen gut genug dünken, wird man sie demnächst irgendwann online begutachten können. Interviewaufträge hatte ich sonst keine, sperrte aber trotzdem nicht nur meine Augen, sondern auch meine Ohren weit auf, um zumindest im folkigen Rundbrief ein wenig von dem Fest berichten zu können. Anders als im letzten Jahr gehe ich jetzt nicht themenmäßig, sondern chronologisch vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ankunft am Samstag und eine nicht offizielle Reggae-Band&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ja immer nur am Samstag und Sonntag vor Ort, so dass ich vom Freitag oder gar vom Sonderkonzert am Donnerstag nichts berichten kann. Aber am Samstag von 10 bis 23 Uhr und am Sonntag von 11 bis 23 Uhr war ich dort und bekam schon einiges mit von dem, was 125 Solisten, Ensembles, Band mit 1091 Musiker aus 29 Ländern bei 245 Auftritten auf 26 Bühnen darboten. Petra und ich übernachten ja immer bei unserm Freund Lothar in Suhl, was auch noch eine Autostunde entfernt liegt. Gerde rechtzeitg kam ich am Samstagmorgen zu Folker!-Mitarbeitertreffen, und konnte mich danach in den Musikgenuss stürzen. Den ersten Musikkontakt hatten wir mit einer Reggae-Band, die vor dem Kino außerhalb des eigentlichen Festivalgeländes spielte und gar nicht im Programm stand. U-Free hieß sie, spielte flott und rhythmisch, auch mit Trompete und Saxophon ein wenig jazzig, und zudem sehr laut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Höhepunkt direkt am Anfang – Alkinoos Ioannidis aus Zypern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir mussten erst noch die vorbestellten Karten in Armbändchen umtauschen und ich meinen Presseanstecker besorgen, spinxten mal kurz in den Tanzworkshop im Stadthaus, zu dem Tants in gartn eydn aufspielte, wobei es aber sehr stark nach dem Schweiß der Tänzerinnen und Tänzer roch, dann passierten wir die Absperrung in den Innenstadtbereich, passierten einige Straßenmusiker und den Marktplatz, auf dem gerade die Brassberries aus England spielten, stoppten kurz am Folker!-Stand, wo uns Lutz einen der Werbe-Luftballons mit der Aufschrift „Folker! liebt Dich“ mitgab, der kurz darauf als Folge der sich im Sonnenlicht ausdehenden Luft zerplatzte, und stiegen hinauf zur Heidecksburg, um einen zypriothischen Liedermacher zu hören, auf den ich durch die Sonder-Klingende Post von Old Songs New Songs aufmerksam geworden war. Und ja, dieser junge Bursche mit seinen drei Mitstreitern (ich lasse Aufzählung von Bandmitgliedern in diesem Bericht mal weg, aber wer sie haben möchte, mag mich fragen, sie stehen nämlich im Programmheft) bot eine Musik mit Gitarre, Laute, Cello, Perkussion, Keyboard, Bass und vor allem Stimme, die mich total begeisterte. Es waren teils traditionelle, teils eigene zypriotische und griechische Lieder mit allerlei mediterranen und orientalischen Einflüssen, mit Polyphonien, mit Satzgesang, mit viel- und mehrschichtigen Einsätzen der Instrumente: da war es gar nicht nötig, auch noch die Texte zu verstehen, um das genießen zu können. Die Moderatorin hatte gesagt, Alkinoos Ionannidis gebe keine Interviews und mache keine Werbung und habe erst durch sie erfahren, dass seine Fans eine Fanhomepage ins Netzt gestellt haben. Ich fragte ihn aber lieber selber mal, und nein, er habe schon viele Interviews gegeben, aber ja, er meine, es sei nicht notwendig, auf diese Art Werbung für sich zu machen, die mache er lieber nur durch die Musik, und die habe ihm auch schon Platin eingebracht. Die meisten seiner Fans lebten in Griechenland und auf Zypern, wo man auch seine Texte verstehe, aber er habe auch Fans in USA, und englische Übersetzungen der Texte wolle er auch mal ins Netz stellen, wobei es auch Deutsche gebe, die extra griechisch lernten, um seine Texte zu verstehen. Das liest sich hier jetzt so, als habe er von einem hohen Ross zu mir herab gesprochen, aber nein, er war sehr freundlich und offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pause auf der Burgterasse mit Dziuks Küche im Hintergrund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Innenhof der Heidecksburg mit der großen Bühne sind es nur ein paar Meter hinunter zur Burgterrasse. Dort spielte Danny Dziuk mit seiner Band Dziuks Küche eine Art deutschen Folkrock mit humorvollen Texten. Doch waren die Wiese vor der Bühne und die nun der Bühne gegenüber statt wie bisher an der Wiesenseite aufgebaute Tribüne proppevoll, so dass wir nur noch hinter der Tribüne Platz für unsere Faltstühle fanden, und da war die Akustik so schlecht, dass wir von den Texten nichts verstanden und auch die Musik nicht richtig mit bekamen. Aber es gab Thüringer Bratwürste und Apoldaer Glocken-Pils (auf der Burgterrasse ist der einzige Bierausschank, bei dem es kein Köstritzer gibt, wobei mit das Köstritzer Edel-Pils eigentlich doch besser schmeckt, da es nicht so bitter ist, aber so zur Bratwurst ist mit das etwas bitterere Apoldaer auch recht), zudem den Blick über die Stadt, von woher zwei, drei andere Konzerte herauf schallten, dann kam noch Folker!-Kollegin Sabine Froese mit ihrem Mann vorbei und wir tauschten Erfahrungen und Meinungen aus, und bald hieß es weiter gehen, zum nächsten Konzert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vertreter des ursprünglich geplanten Länderschwerpunkts Tansania – das Mlimani Park Orchestra&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das fand wieder auf der Bühne im Burghof statt. Gut, dass die Bühne wirklich groß ist, denn das Mlimani Park Orchestra spielte mit elf Leuten, und das ist nur die Sparbesetzung. Ursprünglich war ja Tansania als Länderschwerpunkt für dieses TFF geplant gewesen, aber es war wohl zu schwierig, genug Musiker von dort zu organisieren, so dass nun die USA den Schwerpunkt bildeten. Drei Sänger, etliche Perkussionisten und Gitarristen, ein Trompeter, ein Saxophonist spielten zum Tanzen auf. Man konnte aber auch sitzen bleiben, was wir auch taten, und während diese ungemein rhythmische und melodiöse, aber nicht sehr abwechslungsreiche Musik auf mich einwirkte, entspannte ich mich total und schlief ein, zwar nur ganz kurz, aber hinterher war ich wieder voll frisch und genoss die Musik weiter und konnte nicht aufhören, mitzuwippen. Es gibt meines Erachtens keine Musik, die so eine fröhliche und entspannende Wirkung zugleich hat wie afrikanische Musik in ihrer Mischung aus Traditioneller Musik, Pop und Jazz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Navajo Punk: Blackfire&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch eine Bemerkung Michael Kleffs neugierig geworden, wollten wir uns anschließend Blackfire anhören, wozu wir in den Heinepark mussten, also runter von der Burg, quer durch die Innenstadt, hinüber auf die andere Seite der Saale, an deren grünem Strande besagter Park liegt, der mit großer Bühne, Tanzzelt und Konzertzelt nebst Kinderspielplatz auch immer ein wichtiger Veranstaltungsort beim TFF ist. Unterwegs trafen wir Bijan beim Tanzzelt; wo sonst? Aus dem Konzertzelt dröhnte uns eine Musik entgegen, die ich als Heavy metal, Punk oder sonst was eingestuft hätte, niemals aber als Musik der Navajo. Aber doch, es war welche, erstgenanntes aber auch. Die drei Geschwister Klee, Jenenda und Clyson Benally gaben auf E-Gitarre, E-Bass und Schlagzeug und mit Gesang eine Metal- oder Punk-Musik zum Besten, bei der ich mir Typen wie ZZ Top vorgestellt hätte, aber es waren tatsächlich Navavo, ohne Bärte, aber mit langen Haaren. Wie kann so ein schlanker Bursche wie Klee so eine tiefe, röhrende Stimme haben? Die Ansagen zwischendurch wiesen auf die Benachteiligung der Indianer in den USA, auf die Zerstörung der Wildnis, auf Krieg und Terror überall auf der Welt und die Notwenigkeit der Solidarität aller fried- und naturliebenden Menschen hin. Aus der Musik konnte ich solche Themen nicht heraushören. Und dann kam doch noch etwas He-ya-ya-Gesang, wie man ihn sich vorstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ruth-Preisverleihung an Etta Scollo, Mike Kamp, Charlie Mariano und Achim Reichel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder ging es hinauf auf die Burg. Wie üblich, gab es dort nun am Samstagabend die Verleihung der Ruth, des Deutschen Weltmusikpreises. Wie schon anlässlich der 2005er Ruth-Verleihung erwähnt, ist Folk jetzt in „Weltmusik“ integriert, auch wenn eingefleischte Folkies das bedauern. Aber gerade die diesjährige Verleihung dürfte Folkies wieder versöhnen, denn zumindest zwei der vier Preisträger sind eindeutig Folkies und keine Welties oder integrieren letzteres in ersteres. Im Übringen gab es dieses Mal keine Newcomer-Ruth, da der neue Wettbewerb Creole dieser irgendwie das Wasser abgrub, aber es gab eine Globale und eine Deutsche Rurth und zwei Ehrenruths.&lt;br /&gt;Die Globale Ruth ging an die in Deutschland und Italien aufgewachsene Sizilianerin Etta Scollo, die eine jazzbeeinflusste Version traditioneller sizilianischer Musik mit Gesang, Streichern, Mandoline, Rahmentrommeln und singender Säge zum Besten gab, natürlich das alles nicht alleine, sondern unterstützt durch drei Mitmusiker. Auf diese Weise rettet sie eine alte, bäuerliche Musiktradition, ohne sie zu viel zu verändern, in die Moderne.&lt;br /&gt;Die erste Ehrenruth ging an Mike Kamp für seine musikjournalistische Arbeit seit 30 Jahren. Er begründete den Folk-Michel und gibt nun seit 1998 den Folker! mit heraus. In seiner Bescheidenheit lehnte Mike es ab, im Folker! selbst gefeiert zu werden, aber wir Mitarbeiter ließen wir ihm zu Ehren (und zu Werbezwecken) schon erwähnte Luftballons vor der Bühne in den Abendhimmel steigen. Das rührte ihn dann doch. Und es platzte (fast) keiner!&lt;br /&gt;Die zweite Ehrenruth ging an den amerikanisch-deutschen Saxophonisten Charlie Mariano für sein Lebenswerk. Zusammen mit Musiker(inne)n aus Südindien bot er uns eine Mischung aus traditionell indischer Musik auf diversen Trommeln, Mridangam und Gesang und Jazz auf dem Saxophon. Ich hätte kaum gedacht, dass das geht und sich auch noch so gut anhört.&lt;br /&gt;Die Deutsche Ruth ging an Achim Reichel für seine „Volxlieder“. Der Hamburger Folkrocker sang auf seine rockige Weise eigene und alte deutsche Volkslieder. Dabei erinnerte er mich mal an Hans Albers, mal an Shane McGowan von den Pogues, und auch die Instrumentalbegleitung mit Gitarren, Geige, Akkordeon, Schlagzeug, Mandoline, diversen Whisltles und Flöten war sehr irisch beeinflusst, zum Teil aber auch bluegrassig und countryähnlich. Das war echt mitreißend, zu erleben, wie er bekannte Lieder, ein wenig verfremdet, aber gut erkennbar präsentierte. Und wo erlebt man es sonst, dass in der ersten Reihe stehende Männer mit tätowierten Oberarmen und Piratenkopftuch auf dem Schädel „Der Mond ist aufgegangen“ mitsingen?&lt;br /&gt;Ich möchte extra auch mal den Multiinstrumentalisten Frank Wulf erwähnen, der sowohl Etta Scollo, als auch Achim Reichel auf Gitarre, Mandoline, Tin Whisles, singender Säge und anderen Instrumenten begleitete. Hut ab!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tagesabschluss mit Nathan &amp;amp; The Zydeco Cha Chas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach so einem Konzert kann man ja schlecht schon in die Heia gehen, sondern braucht noch was zum Nachtisch. Auf der total überfüllten Burgterrasse spielte noch Nathan Williams aus Lousiana mit seiner Band heiße Zydeco-Musik, die zum Runterkommen eigentlich nicht geeignet war, sondern nur noch mehr anheizte. Wir standen auf dem Abgang zur Burgterrasse und schauten von oben auf die Bühne und konnten kaum still stehen, so jagten uns die Two Steps und dergleichen in die Beine. Nathan mit einem riesigen weißen Akkordeon und Gesang, Mark William mit dem Waschbrett, zwei weitere Brüder und noch zwei Musiker mit Gitarre, Keyboard, Schlagzeug und Bass holten die Swamps nach Rudolstadt. Was nun aber der Unterschied zwischen Zydeco und Cajun ist, ob es an der schwarzen Hautfarbe der Zydeco-Musiker liegt oder woran sonst, dass das hier nicht „Cajun“ hieß, dass muss ich noch heraus finden. Vielleicht frage ich mal Rainer Zellner, ihren Tourmanager, der mich ja auch in Bonn beim Capercaillie-Konzert auf diese hier aufmerksam machte. Oder ich lese mal den Zydeco-Artikel im TFF-Programm und sage Euch Bescheid, wenn es darin erklärt wird.&lt;br /&gt;Ah, und schon schickte mir Rainer Zellner eine Erklärung:&lt;br /&gt;„Cajun ist rein weiße Musik, abgeleitet von der Kultur der Acadiens, die per schicksalsvoller Geschichte aus Frankreich über Canada nach Louisiana kamen. Typisch sind Walzer und Two Steps. Hauptinstrument Knopfakkordeon, Geige. Rhythmus spielt die Triangel. Gesungen in altmodischem Französisch. Zydeco ist die Adaption von Cajun durch die Kreolen, abstammend durch die Vermischung von u.a. Südamerikanern und Afrikanischen Sklaven. Deswegen auch Blues, Rock'n'Roll und Karibische Rhythmen neben Walzern, Foxtrotts und Two Steps. Beides ist Tanzmusik!“&lt;br /&gt;Leider hatte Lothar Kopfschmerzen, so dass wir uns doch los rissen und die einstündige Rückfahrt nach Suhl antraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achim Reichel im Schminkkasten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag ging es noch mal mit Achim Reichel weiter, und zwar im Schminkkasten, einem kleinen Theaterraum, in dem Mike Kamp immer Musiker interviewt. Dieses Mal interviewte hier ein Ruthpreisträger den anderen. Achim zeigte sich ein wenig belustigt darüber, dass es doch tatsächlich Hörer gibt, die meinten, ihn darauf aufmerksam machen zu müssen, dass er die Volkslieder ein wenig verfremdet singt, als ob ihm das aus versehen unterlaufe und er das nicht absichtlich mache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Country, wie man es nicht erwartet – die Old Time Music der Crooked Jades&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht es nicht um Verfremdungen, die die Erwartungen ent-täuschen, sondern eher darum, dass wir uns so sehr an einen bestimmten, von Nashville geprägten Countrysound gewohnt haben, dass die alte Art, Country zu spielen, uns ungewohnt vor kommt. Diese alte Art, die so in den 1920ern Oldtime genannt wurde, wurde uns beim TFF im Konzertzelt im Heinepark von den Crooked Jades vorgeführt, einer Band von der amerikanischen Westküste, wo diese Art der Musik eigentlich nicht tradiert wurde. Statt in Cowboy- oder Westerkleidung standen sie da in Anzügen oder im weißen Kleid, Jeff Kazor, Robin Aigner, Josh Rabie, Seth Folsom und Charlie Rose, die übringens auch von Rainer Zellner gemanagt werden. Auf Fiddle, Gitarre, Ukulele, Slide Guitar und Kontrabass, sowie mit Gesang spielten und sangen sie Tanzmusik, wie sie anno dazumal auf dem Lande im Osten der USA zu Tanzveranstaltungen aufgeführt wurde. Instrumental überwogen, wobei manchem auch mal acht Takte gesungen wurde, mehr aber nicht. Seth sang aber auch mal ein langsames Lied, anderes erinnerte an Gospellieder, eine alles in allem sehr mitreißende Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Norwegische Geiger – Majorstuen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder ging es hinauf auf die Heidecksburg, auf dessen großer Bühne sechs junge Norwegerinnen und Norweger, Ranhild Furebotten, Jorun Marie Kvenberg, Andreas Ljones, um nur die Hälfte zu nennen, uns eine reine, traditionelle norwegische Streichmusik zu Gehör brachten. Geigen und Cellos kamen zum Einsatz, mehr nicht. Aber auch das ging ab, urig, etwas schwerfällig und doch flott. Die mittlerweile einsetzende Mittagshitze ließ indes weniger uns Menschen tanzen als einen Schwarm fliegender Ameisen, der den Burghof bald erfüllte. Die Tierchen hatten anscheinend Orientierungsprobleme und stießen andauernd mit uns Zweibeinern zusammen und krabbelten dann auf uns herum. Das Ende des Konzerts warteten wir trotzdem ab, da die Musik einfach zu schön war, verließen dann aber die Stätte, auf der wir uns ohne die Ameisen sonst noch das Magie-Projekt „Magic Keyboards“ angesehen und -gehört hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutsch-Kanadischer Singer/Songwriter – Delf Maria Hohmann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Ameisen hatten sich auch in andere Orte der Stadt verirrt, aber dennoch waren wir Menschen im Amtgerichtshof, einem gemütlichen Innenhof, wieder mehr oder weniger unter uns, abgesehen von den Mauerseglern und Turmfalken, die über uns um die Häuser kreisten. Delf Maria Hohmann hatte ich tags zuvor im Medienbüro getroffen. Ich hatte ihn vor zwei Jahren in Rudolstadt kennen gelernt. Er ist ein alter Folker!-Mensch, lebt aber seit 1982 oder so in Neufundland, in Kanada. Hier nun trat er als Straßenmusiker mit Gitarre, Banjo und kanadischen Liedern auf, zumeist auf Englisch, mit skurillen Beziehungsgeschichten und anderem zum Inhalt, dann aber auch „Frère Jaques“ auf Inuktitut, der Sprache der Inuit. Leider waren die Musiker auf der Neumarktsbühne draußen vor dem Tor des Innenhofes so Laut, dass Delf dagegen schwerlich ankam. Seine Lieder kann man aber auch auf der CD „on both sides of the main“ bestellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss – das Abschlusskonzert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Abschluss des diesjährigen TFF bildete zwar nicht das Abschlusskonzert, denn danach sang noch Laurie Anderson auf der Heidecksburg, aber für uns war es so. Michael Kleff führte durch das vierstündige Programm auf der großen Marktplatzbühne, ein Gewitter schien herauf zu ziehen, entschied sich aber zum Glück für einen anderen Weg, denn von den vielen Tausend Musik freunden, die sich hier noch versammelt hatten, hatte wohl kaum jemand Regenklamotten dabei. Ich traf auch Joergen W. Lang, der mir verriet, dass er sogar mehrmals aufgetreten sei. Schade, da hatte ich das Programmheft nicht ordentlich genug gelesen. Er spielte bei 3PO mit, einer Tanzband beim Tanzschwerpunkt Polonaise. Und ich traf Heijo Hütt vom Trio Plus aus Remscheid. Aber nun zum Abschlusskonzert: Hui, das kriege ich jetzt gar nicht mehr alles zusammen, wer denn da noch je drei, vier, fünf Stücke zum Besten geben durfte: Blackfire waren dabei, Dazkarieh, eine erstklassige Folkband aus Portugal, Rainald Grebe mit der Kapelle der Versöhnung, der deutsche Volkslieder satirisch auf die Schippe nahm und ein kritisches und doch lustiges Lied über Brandenburg sang, Majorstuen geigten noch mal, Shilpagya, eine but gekleidete Tanzgruppe aus Indien bot Akrobatisches zu langweiliger Musik an, eher was für’s Auge als für’s Ohr, Tutarchela, ein georgischer Frauenchor bezauberte durch Mehrstimmenpower, einige Musiker des Magic Keyboard-Projektes, zum Beispiel Lulinha Alencar aus Brasilien, boten noch Tango und dergleichen auf Akkordeons an, und zum Schuss des Abschlusses konnten wir mit Nathan &amp;amp; The Zydeco Cha Chas noch ein wenig abtanzen. Ich habe jetzt sicher wen vergessen, und bitte schon mal um Entschuldigung. Nicht vergessen hatte ich, dass mir Jutta Mensing noch gar nicht über den Weg gelaufen war. Die traf ich dann hinter der Bühne, doch war sie in heller Aufregung, weil einige ältere Musiker noch wohin chauffiert werden mussten und es da Probleme gab. Rainer Zellner beklagte sich bei mir, dass so viele deutsche Freunde der irischen Musik so enge Scheuklappen hätten, sobald es um amerikanische Musik gehe. Ich konnte ihm aber einige Namen von Bonner Irish-Folkies aufzählen, die da gar keine Berührungsängste haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war es dann also wieder für dieses Jahr. Wie immer habe ich mehr nicht gehört als gehört und manches musste ich mir mangels Bilokationsvermögen schweren Herzens verkneifen. Ich schwebte noch tage- oder gar wochenlang. Nun ja, nächstes Jahr – so Gott will – geht es wieder nach Rudolstadt. Und zwischendurch gibt es hier bei uns ja auch einiges an Musik.&lt;br /&gt;Und ach ja: 2008 wird Israel der Länderschwerpunkt sein, die Rahmenprogramm das Magie-Instrument, der Rcok’n’Roll der Tanz des Jahres, und es wird auch mal wieder einen Deutschland-Regionalsschwerpunkt geben, nämlich Sachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch ein paar Links zu Seiten des oder über das TFF und der oder über die oben erwähnten Musiker:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;TFF&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tff-rudolstadt.de/"&gt;http://www.tff-rudolstadt.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TFF.Rudolstadt"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/TFF.Rudolstadt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn Ihr hier rein schaut, seht Ihr, wie klein der Ausschnitt ist, den ich beschrieben habe:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tff-rudolstadt.de/htm/07/07.htm"&gt;http://www.tff-rudolstadt.de/htm/07/07.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ruth&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.weltmusikpreis.de/"&gt;http://www.weltmusikpreis.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_(Musikpreis)"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_(Musikpreis)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;U-Free:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kulturmuehle.de/fileroom/u_free.html"&gt;http://www.kulturmuehle.de/fileroom/u_free.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tants in Gartn Eydn&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.gartn-eydn.de/"&gt;http://www.gartn-eydn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alkinoos Ioannidis&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.rainaldgrebe.de/"&gt;http://www.rainaldgrebe.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dziuks Küche&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dziuks-kueche-de/"&gt;http://www.dziuks-kueche-de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mlimani Park Orchestra&lt;br /&gt;&lt;a href="http://members.aol.com/dpaterson/mlimani.htm"&gt;http://members.aol.com/dpaterson/mlimani.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.masala-festival.de/aktuell/kuenstler/mlimani.shtml"&gt;http://www.masala-festival.de/aktuell/kuenstler/mlimani.shtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Blackfire&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blackfire.net/"&gt;http://www.blackfire.net/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Etta Scollo&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ettascollo.de/"&gt;http://www.ettascollo.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mike Kamp&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schallplattenkritik.de/bio/kamp.html"&gt;http://www.schallplattenkritik.de/bio/kamp.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Charlie Mariano&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.charliemariano.de/"&gt;http://www.charliemariano.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_Mariano"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_Mariano&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Achim Reichel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.achim-reichel.de/"&gt;http://www.achim-reichel.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;The Crooked Jades&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.crookedjades.com/"&gt;http://www.crookedjades.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Majorstuen&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.majostuen.biz/"&gt;http://www.majostuen.biz/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Delf Maria Hohmann&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.biohof-gensler.de/Kunststation.html"&gt;http://www.biohof-gensler.de/Kunststation.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dazakrieh&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dazakreih.com/"&gt;http://www.dazakreih.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Rainald Grebe&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.rainaldgrebe.de/"&gt;http://www.rainaldgrebe.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer wissen will, wer die Menschen sind, die ich dort so zwischendurch traf und im Text erwähnte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael Kleff&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wdr5.de/moderatoren/michael_kleff.phtml"&gt;http://www.wdr5.de/moderatoren/michael_kleff.phtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sabine Froese&lt;br /&gt;&lt;a href="http://komm.bildung.hessen.de/pipermail/politik/2004-December/002730.html"&gt;http://komm.bildung.hessen.de/pipermail/politik/2004-December/002730.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bijan&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bijan-derspielmann.de/"&gt;http://www.bijan-derspielmann.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Joergen W. Lang&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.oreilly.de/catalog/csstdg3ger/translator.html"&gt;http://www.oreilly.de/catalog/csstdg3ger/translator.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.danmusic.de/band/joergen_d.html"&gt;http://www.danmusic.de/band/joergen_d.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heijo Hütt&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.trioplus.de/seite1.htm"&gt;http://www.trioplus.de/seite1.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-918458030162042473?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/918458030162042473'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/918458030162042473'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/07/17-tff-rudolstadt-6-872007-eindrcke.html' title='17. TFF Rudolstadt 6.- 8.7.2007 – Eindrücke'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-3324192503072864088</id><published>2007-07-04T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-11-30T09:47:52.509-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Beoga am 4.7.2007 auf dem Marktplatz in Bonn</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc183606032"&gt;&lt;strong&gt;Beoga am 4.7.2007 auf dem Marktplatz in Bonn&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Qurilig-jazziger Irish Folk riß den Bonner Marktplatz aus der Siesta eines heißen Sommertages&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war Halbzeit des Keltischen Sommers in Bonn, denn drei Konzerte lagen schon hinter uns und mit diesem drei vor uns. Nach Bretonen, Schotten und Belgiern waren nun die Iren dran, als deren Delegation Beoga fungierte, deren Mitglieder zu 4 zu 1 aus Nordirland stammen. Ganz links (aus Zuschaeuerperspektive) saß hinter seinem Keyboard &lt;a href="http://www.beogamusic.com/html/liam_bradley.html"&gt;Liam Bradley&lt;/a&gt; aus Tobermore im County Derry, dann folgten nach rechts Damian McKee aus Dunloe und Seán Óg Graham aus Portglenone, beide aus dem County Antrim und beide Knopfakkordeons, wobei letzterer auch mal zur Gitarre griff, dann weiter rechts &lt;a href="http://www.beogamusic.com/html/eamon_murray.html"&gt;Eamon Murray&lt;/a&gt; aus Randalstown im County Antrim, der eine Bodhrán bediente und als einzige Dame, einzige Republikirin und zugleich einziges Bandmitglied, das immer stehen musste, &lt;a href="http://www.beogamusic.com/html/niamh_dunne.html"&gt;Niamh Dunne&lt;/a&gt; aus dem County Limerick, die mit ihrer Fiddle und ihrer Stimme die Frontfrau der Band war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei so vielen sitzenden Musikern ist es klar, dass rein optisch nicht viel Bewegung zu vernehmen war, aber was da akustisch rüber kam, ließ kaum noch jemanden ruhig bleiben. Jigs, Reels, Polkas und andere schnelle Tanztunes in atemberaubender Geschwindigkeit und dazu noch akurrater Punktgenauigkeit, manchmal stakatohaft, manchmal fließend, und dabei trotz irisch-taditioneller Wurzelhaftung voller Anspielungen auf Ragtime und andere Jazzarten, die aber keineswegs als aufgesetzte Fremdkörper dienten. Niamh begeisterte zwischendurch immer wieder mit schnellen, aber auch ruhigen Liedern das Publikum, und auch ruhige Instrumentals gab es hier und da, so dass auch für die Zuhörer, für die Jigs&amp;amp;Reels wie ein gleichförmiges Dideldidelda klingen (solche Leute gibt es tatsächlich) keine Gefahr der Langweile bestand. Am ehesten noch dürften die Folkies mit dieser Musik unzufrieden sein, die entweder keine Jazzeinflüsse mögen oder die meinen, Folk müsse immer etwas fehlerhaft klingen und dürfe nicht minutiös ausgearbeitet sein (auch solche Leute gibt es).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde es immer interessant, wer von unseren Bonner Folkies, soweit ich sie kenne, zu welchen Konzerten geht. Bei Beoga waren derer viele da: Sabrina, Wini, Näx &amp;amp; Nicole, Ellen &amp;amp; Ralf, Herbert, Andreas mit Freundin, und wohl noch andere. Andreas, der ja bei den Tannahill Weavers vor allem wegen der Lautstärke der Highland Pipe im geschlossenen Raum Reißaus genommen hatte, sagte zu Beoga, das sei seine Musik, und die könne gar nicht zu laut sein. Ja, so sind die Geschmäcker in der Folkszene durchaus differenziert, so differenziert wie die Musikstile ja auch sind. Einige hofften im Anschluss an das Konzert noch auf eine Chance einer gemeinsamen Session mit den Iren. Ob es dazu kam, weiß ich nicht, aber Näx erzählte voller Freude und Stolz, dass es nach dem Capercailliekonzert zu einer Session mit Michael McGoldrick gekommen sei. Ha, da wäre ich gerne dabei gewesen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Seite von Beoga:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.beogamusic.com/"&gt;http://www.beogamusic.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die von deren Tourmanager:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.magnetic-music.com/"&gt;http://www.magnetic-music.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die vom Bonner Sommer:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_kultur/bonner_sommer/?lang=de"&gt;http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_kultur/bonner_sommer/?lang=de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zu Beoga :&lt;br /&gt;The Irish Folk Festival – Tunes for Tara Tour am 15.11.2005 in der Philharmonie in Köln&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/konzertrezension-irish-folk-festival.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/konzertrezension-irish-folk-festival.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/bvnoe"&gt;http://tinyurl.com/bvnoe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: The Irish Folk Festival 05. Tunes for Tara.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/09/cd-rezension-irish-folk-festival-05.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/09/cd-rezension-irish-folk-festival-05.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/cnypa"&gt;http://tinyurl.com/cnypa&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-3324192503072864088?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3324192503072864088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3324192503072864088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/07/konzertrezension-beoga-am-472007-auf.html' title='Konzertrezension: Beoga am 4.7.2007 auf dem Marktplatz in Bonn'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-2153046203928756613</id><published>2007-06-30T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-07-26T07:56:41.242-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Capercaillie am 30.6.2007 auf dem Marktplatz in Bonn</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc173221791"&gt;&lt;strong&gt;Capercaillie am 30.6.2007 auf dem Marktplatz in Bonn&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Innovativer schottischer Folk beim Bonner Sommer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bonner Sommer, die Freiluftkonzertreihe, die uns die Bundesstadt Bonn jeden Sommer umsonst und draußen präsentiert, steht in diesem Jahr unter keltischen Vorzeichen. Am letzten Freitag schon spielte die bretonische Folk Rock-Band Red Cardell, die ich aber nicht hören konnte, weil ich zeitgleich bei den Tannahill Weavers im Bungertshof war. Meine Kommilitonin Yolande indes war ganz begeistert von der Mischung aus traditionellen bretonischen und modernen rockigen Elementen von deren Musik und lamentiert nur etwas, dass das Bonner Publikum so gar nicht dazu zu bewegen gewesen sei, auf bretonische Weise zu tanzen, abgesehen von ganz am Schluss des Konzertes. Nun ja, aber das ist doch normal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zu Capercaillie musste ich aber hin. Doch bevor ich von diesem Konzert berichte, mache ich einen kleinen subjektiven Rückblick in das Jahr 1992. Da hörte ich nämlich Capercailllie zum ersten Mal, und zwar auf dem Irish Folk Festival in der Schwabenlandhalle in Fellbach. Und schon damals gefielen sie mir ausgezeichnet. Noch ein halbes Jahr vorher, im März 1992 hörte ich im Rahmen des St. Patrick’s Day Celebration Festival in der Mensa der Tübinger Uni die in Liverpool ansässige Irish Folk Rock-Band Toss the Feathers. Auch die gefiel mir sehr gut, obgleich ihre Musik ganz anders war, rockiger, härter. Unter den Musikern viel mir aber einer auf, der sein Instrument, die Querflöte, besonders virtuos beherrschte. Ich wusste nicht, wer das war, überhaupt merke ich mir Namen von Bandmitgliedern nicht so leicht, sondern muss die häufig wieder nachlesen, doch bei diesem ist es was anderes, sein Name ist für mich (und nicht nur für mich) ein Markenzeichen innovativer keltischer Flötenmusik geworden: Michael McGoldrick, in Manchaster geborener Ire, Mitbegründer von Flook und seit Ende der 1990er Mitglied bei Capercaillie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zum Konzert:  Der Marktplatz war voller Leute. Einige hatten sich rechtzeitig, also so gegen19 Uhr, an Tischen der Restaurant nieder gelassen, so auch einige unserer Bonner Folkies, wie Näx und Nicole, Margret, Michael Heuser, Mattes, Ralf Wolfgarten, Sabrina, aber die meisten standen, so auch Till Storz, Manuel, Karsten, Ralf Wackers, Winni. Margret war sogar extra aus Ostfriesland, wo sie zu einer Familienfeier war, rechtzeitig zurück gekopmmen, um Capercaillie hören zu können. Ralf stand hinterm Mischpult in Platzmitte und schickte mir ein paar Bemerkungen, die Ihr unten lesen könnt.&lt;br /&gt;Auf der Bühne tat sich ab 20 Uhr auch was. Von links nach rechts aus Zuschauerperspektive standen und saßen dort Ewen Vernal (Bass), dahinter Che Beresford (Drums), dann wieder vorne Karen Matheson (Gesang), Charlie McKerron (Fiddle), Michael McGoldrick (Querflöte, Low Whistle, Uilleann Pipes), Donald Shaw (Keyboard, Akkordeon), Manus Lunny (Bouzouki, Gitarre) und recht hinten in der Ecke, David Chimp Robertson (Percussion; Bodhrán), der aus Petras und meiner Perspektive, die wir neben dem China-Restaurant an der Hauswand standen, leider durch einen Bühnendachtragepfeiler verdeckt. Sie spielten den für sie typischen, modernen, etwas poppigen, leicht jazzigen, ganz leicht rockigen und doch immer folkigen Folk, hauptsächlich schottisch, aber auch mal irisch, und natürlich mit allerlei Einflussen aus genannten anderen Musikrichtungen und auch vom Balkan. Das war ein sehr voller Sound, ein großenteils wiegender und keineswegs hektischer Rhythmus, der vom Schlagzeug merklich, aber unaufdringlich angetrieben wurde. Viele Folkies mögen ja keine Schlagzeuge, so meinte auch Margret, das hätte man ruhig weg lassen können, während meine Kommilitonin Yolande meinte, der Schlagzeuger hätte ruhig noch ein bisschen mehr Einsatz zeigen können. Wie war das mit den Geschmäckern? Meines Erachtens passte es sehr gut zu der Musik von Capercaillie, und unterstützte sehr angenehm den manchmal funkigen Stil von Bass und Gitarre. Karen sang mit markanter, doch schön femininer Stimme. Fiddle, Flute und Akkordeon zeigten, das man Jigs und Reels nicht im Affenzahn herunter spielen muss und diese trotzdem schnell und mitreißend klingen können. Fiddle und Akkordeon brachten auch mal ein wenig Cajun-Stimmung hinein, und Fiddle im Zusamenspiel mit den Uilleann Pipes klangen zwischendurch mal bluegrassig, obgleich die Pipes ja kein Bluegrassinstument ist (oder sind? „Pipes“ ist ja Plural). Ja, da sind wir ja schon beim Michael McGoldrick. Sein Pipesspiel erinnerte mich in seiner jazzig-poppigen Art an Davy Spillane, sein Flute- und Whistlespiel an ... Michael McGoldrick. Ja, gut, das Flutespiel auch mal Ian Andersson, aber wer ist hier der Meister? Michael hat einfach einen ganz eigenen Stil, den zu beschreiben meine Kenntnis übersteigt: mal traditionell irisch, mal funkig, mal jazzig, mal balkanisch und das alles in einer Mischung, die ein Ganzes bildet. Nicht umsonst ist er Vorbild für viele Flöter und Whistler. Ich fragte Margret, die  doch sonst die zu modernen und balkanischen Einfluss in der irischen und schottischen Musik nicht so schätzt, warum ihr dieses Konzert so wichtig gewesen sei. Antwort: Michael McGoldrick. Nach meiner Einschätzung hat sich die Band seit 1992 extrem weiter entwickelt, aber so genau sind meine Erinerungen an damals auch wieder nicht. Zweieinhalb Stunden und zwei Zugaben vergingen viiieeel zu schnell!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie oben erwähnt stand Ralf Wackers hinterm Mischpult und schickte mir ein paar Bemerkungen zu, die ich hier als Gastbeitrag hinzufügen darf:&lt;br /&gt;Capercaillie waren schon klasse, auch wenn sicher viele das Schlagzeug verflucht haben, waren Schlagzeuger und Bassist exakt aufeinander abgestimmt und haben einen tollen Teppich für den Rest der Band gelegt.&lt;br /&gt;Ich stand hinter dem Mixer. Berufsbedingt guckt man natürlich was die Kollegen so machen. Er fummelte mir zu viel in die Stücke rein, so dass sie sich nach dem Start noch teilweise hart veränderten. Instrumente drehte er zu spät auf, oder vergas sie einfach. Und mir war die Bassdrum zu laut, so dass die Folkinstrumente etwas untergingen. Ausserdem zerrte sie im Kick. Die Snare kam größtenteils nur von der Monitoranlage. Irgendwann hat er es dann doch gemerkt und den Mute `rausgedrückt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, er verliert teilweise die Übersicht. Dem Mixer der Verleihfirma ging es wohl sichtlich ähnlich wie mir, aber er sagte nichts. Der Kunde ist eben König!&lt;br /&gt;Und zur Erklärung lieferte Ralf noch nach:&lt;br /&gt;Die "Mute"-taste schaltet einen Kanalzug aus und damit das Mikrofon für das Publikum stumm, lässt aber den Monitorweg bestehen. Das passiert jedem mal (auch mir), dass man den vergisst wieder einzuschalten. Dafür haben die meistem Mischpulte eine große rote Lampe&lt;br /&gt;an der Taste. Die Snare rasselt gerne, wenn sie nicht gebraucht wird, weswegen er sie wohl weggedrückt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit Ralf, mit einer Expertise, die ich nicht hätte liefern können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Capercaillie:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.capercaillie.co.uk/"&gt;http://www.capercaillie.co.uk&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Capercaillie"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Capercaillie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bonner Sommer:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_kultur/bonner_sommer/?lang=de"&gt;http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_kultur/bonner_sommer/?lang=de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MusicContact, Rainer Zellner&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.musiccontact.de/"&gt;http://www.musiccontact.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier zur Erinnerung die nächsten keltischen Bonner Sommer-Termine:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc166582262"&gt; &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Urban Trad am 14. Juli, 20 Uhr Marktplatz&lt;br /&gt;Trans-European sound adventure&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.urbantrad.com/"&gt;http://www.urbantrad.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urban_Trad"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Urban_Trad&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200603/20urbantrad.htm"&gt;http://www.folker.de/200603/20urbantrad.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc166582263"&gt; &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Beoga am 4. August, 20 Uhr Marktplatz&lt;br /&gt;New Folk Wizards&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.beogamusic.com/"&gt;http://www.beogamusic.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und vgl. auch meine Rezi:&lt;br /&gt;The Irish Folk Festival – Tunes for Tara Tour am 15.11.2005 in der Philharmonie in Köln&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/konzertrezension-irish-folk-festival.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/konzertrezension-irish-folk-festival.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/bvnoe"&gt;http://tinyurl.com/bvnoe&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc166582264"&gt;Keltische Nacht – Oidhche na Gàidhlig des Deutschen Zentrums für gälische Sprache und Kultur am 11. August, 20 Uhr Marktplatz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schottisch-gaelisch.de/" target="_blank"&gt;http://www.schottisch-gaelisch.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vgl. auch Punkt I.8. unten, denn das dürfte mehr oder weniger identisch sein&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc166582265"&gt; &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tri Yann  am 8. September, 20 Uhr, Marktplatz&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tri_Yann"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Tri_Yann&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/9806/triyann.htm"&gt;http://www.folker.de/9806/triyann.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-2153046203928756613?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2153046203928756613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2153046203928756613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/06/konzertrezension-capercaillie-am.html' title='Konzertrezension: Capercaillie am 30.6.2007 auf dem Marktplatz in Bonn'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-2715573160921749404</id><published>2007-06-24T17:00:00.000-07:00</published><updated>2007-07-26T07:55:24.184-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Solas am 24.6.2007 in der evangelischen Kirche in Höhr-Grenzhausen</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc173221790"&gt;&lt;strong&gt;Solas am 24.6.2007 in der evangelischen Kirche in Höhr-Grenzhausen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urbaner amerikanisch-irischer Rhythm &amp; Reel in Westerwälder Dorfkirche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Konzert besuchte ich im Auftrag des Folker!, allerdings nicht wegen Solas, sondern um den Veranstalter Uli Schmidt über die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. und die Veranstaltungsreihe „Musik in alten Dorfkrichen“ zu interviewen. Über diesen Zusammenhang verliere ich hier also kein weiteres Wort sondern vertröste Interessenten auf meinen Heimspiel-Artikel, den ich für den Folker! 05.07 noch schreiben werde. Ich sollte einfach ein Konzert der Reihe besuchen, und ich wähle Solas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solas hörte ich nun zum dritten Mal, nach ihren IFF-Aufrtitten 2004 und 2005 nun aber erstmals ein ganzen Konszert von ihnen, mit Pause gut 2 ½ Stunden full power. Und das in einer Kirche, die in ihren 800 Jahren wohl schon so manches erlebt hat, und auch nach diesem Konzet sichtlich unbeeindruckt stehen blieb. Ich indes bin nicht aus Stein und Holz, und mich beeindruckte es tief. Die Kirche war rappelvoll, aber Uli hatte Petra und mir Plätze reserviert und mich sogar offiziell als Vertreter von Deutschlands wichtigster Folk-Zeitschrift begrüßt. Uih, da kam ich mir aber vor ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Altarraum bauten sich die fünf Musiker(innen) auf, aus Zuschauerperspektive von links nach rechts: Seamus Egan aus Pennsylvania (Querflöte, Tenorbanjo, Mandoline, Gitarre, Low Whistle), Mick McAuley aus Irland (Akkordeon, Low Whislte, Gesang),  Deidre Scanlan auch aus Irland (Hauptsängerin, Fiddle),  Winifred Horan aus New York (Fiddle, Gesang) und  Eamon McElholm wiederum aus Irland (Gitarren, Keyboardm Gesang). Full power war von Anfang an angesagt: ein grooviges, teibendes Liebeslied auf Gälisch, gefolgt von einem Reelset. So ging das weiter, schnell, sehr schnell, noch schneller, ungemein rhythmisch und das ganz ohne Percussion, so rhythmisch, dass die Melodien manchmal nicht so richtig durchkamen, was aber auch an der immensen Lautstärke lag, die mir nichts ausmachte (Petra meint manchmal, ich sei schwerhörig), über die ein paar Leute in der Pasue aber lamentierten. Rhythm &amp; Reel, wenn es den Begriff nicht schon gäbe, müsste er für Solas erfunden werden. Richard Schubert schreibt  im CrossRoots-Lexikon außerdem auch was von Celtic Swing und Newgrass. Ja, das passt. Aufbauend auf traditioneller Spielweise wurde es ungemein jazzig, urban, newyorkerisch, aber das war nicht aufgesetzt, sondern kam aus der Mitte heraus. Die beiden Seiten des Nordatlantiks begrüßten sich und tanzten miteinander, vom Empire State Building wehte die orange-weiß-grüne Flagge mit 50 Sternen um eine Harfe herum oder viel mehr um Akkordeon, Banjo und Fiddle. Es gabe auch ruhige Stücke, Instrumentals und Lieder, bei einem solchen, dass ein wenig osteuropäisch anmutete – also nicht balkanisch, sondern eher russisch – war Fiddlerin Winifred selbst so gerührt, dass sie dem Publikum versichern musste, dass sie ansonsten ganz fröhlich drauf sei und es ihr gut gehe. Ein anderes Stück basierte auf Erlebnissen in einem Amsterdamer Coffee-Shop und klang französisch-musette-mäßig. Ja, der Balkan war auch vertreten, ganz klar, aber eingebettet in irische Tunes, ganz organisch, wie selbstverständlich. Standing ovations am Schluss, drei Zugaben wurden ihnen abverlangt. Sie sagten, das sei von allen Deutschlandtourneen, die sie bislang gemacht hatten, ihr schönstes Wochenende gewesen, am Freitag waren sie in Bad Rappenau beim Folk im Schlosshof, und nun in einer alten Westerwälder Kirche. Und das sagt eine Band, die sonst in riesigen Hallen spielt, wie in Chicago, wo sie ihren nächsten Gig haben. Mick hatte übrigens Geburtstag. Petra übrigens auch, Und so konnte ich die beiden Geburtstagskinder mal zusammen ablichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Uli mir dann im Interview erzählte, wie gesagt, davon berichte ich im Folker! 05.07. erhältlich im gut Sortierten Zeitschriftenhandel im Septmeber 2007 oder abonnierbar.&lt;br /&gt;Ah doch, eine bat mich Uli zu erwähnen: Die Kreissparkasse Westerwald unterstützt die Konzertreihe großzügig und zuverlässig, dafür das im Gegenzug Werbing für sie gemacht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solas:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.solasmusic.com/"&gt;http://www.solasmusic.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kleinkunstbühne Mons Tabor, Region Montabour:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kleinkunst-mons-tabor.de/"&gt;http://www.kleinkunst-mons-tabor.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Magnetic Music, Petr Pandula:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.magnetic-music.com/"&gt;http://www.magnetic-music.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Folk im Schlosshof 2007:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkig.de/news/news.php3#wn56"&gt;http://www.folkig.de/news/news.php3#wn56&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folk-im-schlosshof.de/index.htm?partner.htm"&gt;http://www.folk-im-schlosshof.de/index.htm?partner.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier zur Erinnerung die nächsten Termine der Musik in alten Dorfkirchen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc167881356"&gt;Kal am 22.7.2007 in Neuhäusel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.asphalt-tango.de/kal/artist.html"&gt;http://www.asphalt-tango.de/kal/artist.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.musicballkan.com/kal.htm"&gt;http://www.musicballkan.com/kal.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc167881357"&gt;Urs Karpatz am 5.8.2007 in Selters&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.urskarpatz.com/"&gt;http://www.urskarpatz.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc167881358"&gt;Cantos del Pueblo am 23.9.2007 in Nordhofen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.cantosdelpueblo.com/"&gt;http://www.cantosdelpueblo.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-2715573160921749404?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2715573160921749404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2715573160921749404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/06/konzertrezension-solas-am-2462007-in.html' title='Konzertrezension: Solas am 24.6.2007 in der evangelischen Kirche in Höhr-Grenzhausen'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-7579079435384224815</id><published>2007-06-22T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-07-26T07:54:19.736-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezensionen: Tannahill Weavers am 22.6.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc173221789"&gt;&lt;strong&gt;Tannahill Weavers am 22.6.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schottlands härteste Folkband lässt den Bungertshof beben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, zumindest kenne ich keine schottische Folkband, die härter spielt, aber eines nach dem anderen: Wenn ich es richtig zusamenzähle, hörte ich sie sein Anfang der 1990er nun zum vierten Mal. Da hätte ich ja eigentlich auch Red Cardell auf dem Marktplatz hören können, die, wie mit meine Kommilitonin Yolande berichtete, auch ein mitreißendes bretonisches Konzert boten. Aber ich hatte im Bungertshof schon zugesagt, dass ich komme, und so ging ich auch dahin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort standen dann aus zuschauerperspektive von links nach rechts John Martin (Fiddle, Bassgesang),  Phil Smillie (Querflöte, Tin Whistle, Bodhrán, Harmoniegesang), Roy Gullane (Gesang, Gitarre, Gitouki (so nenne ich mal das eine Instrument, das halb wie eine Gitarre und halb wie eine Bouzouki aussah)), Leslie Wilson (Gitarre, Bouzouki, Keyboards, Gesang) und Colin Melville (Highland Bagipe). Und direkt bei den ersten beiden Stücken zeigten sie ihre zwei Stärken: schnelle pipelastige Tunes und mehrstimmiger Gesang, und das alles auf eine harte, druckvolle, mitreißende, laute, ja gerade zu matialische Weise, so als wollten sie gleich die blaue Flagge mit dem weißen Andreaskreuz hissen und damit über die Hügel stürmen, um die Engländer oder sonst wen das Fürchten zu lehren. Trotz seines zur Fklagge passenden Vornamens ergriff ein Andreas im Publikum auch sogleich die Flucht in der Pause. Ihm war es einfach zu laut, zu songlastig und zu hart. Mir gefiel es, ich wäre sonst auch kaum zum vierten Mal zu einem Tannie-Konzert gegangen. „The Standard On The Braes O’Mar / Haughs O’Cromdale” ist so ein Song aus kriegerischen Zeiten, der mich einfach immer wieder  überwältigt. Unsere Bonner Lokal Heroes haben ihn auch im Repertoire, aber ich finde, den bringt niemand so gut wie die Tannahill Weavers. Oder Roys Leadgesang begleitet vom Harmoniegesang von Phil und Leslie, auch bei langsameren Stücken, „a kind of love songs“, einfach phänomenal! Oder auch Highland Pipe und Tin Whistle im Duett, letztere dabei natürlich durch ein Mikro verstärkt, erstere nicht: da sind die Highlands so weit und melancholisch, Moorhühner steigen auf, Wolkenfetzen lassen ab und zu einen Blick auf die kahlen Gipfel der Monroes zu. So schottisch können wohl doch nur echte Schotten klingen, auch wenn Roy in Groningen wohnt, in den Niederlanden, und Leslie gar in England. Letzterer spricht auch gut deutsch – und kann so auch diese Rezi lesen – und sagt, seine Frau habe fest gestellt, dass die Männer ihres Wohnortes – der, wo der Glasgower Flughafen liegt – früher sehr hässlich gewesen seien, was die Männer heute mit ihnen gemeisam hätten, was er kommentierte: „Nun, damit muss ich leben. Und sie auch.“ Phil, bei dem mir eine komische Bewegung von Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand aufgefallen waren, da diese bei der Tin Whistle dort Löcher zuzuhalten schienen, wo die linke Hand zuständig war, zeigte mir dann einen Trick: Tippt man mit besagten zwei Fingern ganz schnell auf Mittel- und Ringfinger der linken Hand, so dass diese ganz kurz das zweit- und drittoberste Loch der Whistle schließen, kommt ein kurzer Triller zusande, den man mit der linken Hand alleine so nicht hinkriegen würde. Na, man lernt doch nie aus, das muss ich mal üben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hätte ich einen Whisky bestellen sollen, aber so klischeehaft muss man ja auch nicht sein, obwohl bei dem Wetter ... (Ja, ich habe mir jetzt, da ich dies schreibe, einen eingeschenkt, einen Loch Lomond Single Malt – leicht nach Apfel, etwas zitronig, leicht rauchig, fruchtig, recht mild dabei, vor allem im Abgang auch leicht süßlich.) Aber ich kann Euch endlich verraten, wo denn das Höfe-Bräu gebraut wird, das sie im Bungertshof seit ein paar Monaten neu im Ausschank haben, nämlich in Herborn in der Bären-Brauerei, wo ja auch die obergärigen Biere von Steffens seit über einem Jahr gebraut werden. Frau Jansen, die Wirtin hatte es mir neulich mal erklärt, dass das eine Sonderanfertigung sei für ein paar Restaurants hier in der Umgebung, so auch den Margaretenhof auf der Margaretenhöhe im Siebengebirge, wo ich sie auch traf und fragen konnte. Leider aber haben sie das Weizen wieder aus dem Verkehr genommen, da es zu sehr geschäumt habe. So halte ich mich an Kölsch oder Export, und kann das auch für das nächste Mal dem Leslie empfehlen, der meinte, in Jever Fun sei doch gar kein Fun drin. Na, ich hoffe doch, dass es ein nächstes Mal gibt, denn die Tannies höre ich mir auch gerne zum fünften Mal an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tannahill Weavers:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tannahillweavers.com/"&gt;http://www.tannahillweavers.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bungertshof:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bungertshof.de/"&gt;http://www.bungertshof.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-7579079435384224815?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7579079435384224815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7579079435384224815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/06/konzertrezensionen-tannahill-weavers-am.html' title='Konzertrezensionen: Tannahill Weavers am 22.6.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1652333716457560434</id><published>2007-06-22T12:00:00.000-07:00</published><updated>2007-07-26T08:02:22.916-07:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Tom Bombadil Folkband. dans mon village</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc173221839"&gt;&lt;strong&gt;Tom Bombadil Folkband. dans mon village&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leiselaut 2007 &lt;a href="http://www.leislaut.de/"&gt;http://www.leislaut.de/&lt;/a&gt;; &lt;a href="http://www.tombombadilband.de/"&gt;http://www.tombombadilband.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;13 Tracks, 49:53, mit deutschen Infos, Fotos und Zeichnungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rheinhessisch-französische Bordun-Tanzmusik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich an diese CD kam, das erzähle ich gerne bei einem Bierchen. Das ist recht kompliziert, und ich gehe hier lieber gleich in media res.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Roihesse war bekanntlich, wie der gesamte linksrheinische Bereich, von Zeit zu Zeit französisch besetzt, verwaltet, regiert oder wie auch immer. Das ist aber mindestens so 50 Jahre her, dass das das letzte Mal der Fall war, und eigentlich spielt das hier auch keine sonderliche Rolle, denn wir waren ja auch noch nie irisch bestzt und trotzdem spielen und lieben viele von uns die irische Musik. Und Tom Bombadil lebt ja bekanntlich auch nicht in Frankreich sondern in Mittelerde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Titel der CD „dans mon village“ ist schon mal ein hübsches Wortspiel. Heißt es nun „in meinem Dorf“ oder „tanz mein Dorf“? Das Cover zeigt Dorfhäuser in Form einer Drehleier, eines Akkordeons, einer Gitarre und einer Sackpfeife die irgendwie schlumpfig anmuten. Der Inhalt – der CD, nicht der Häuser, aber vielleicht auch das – besteht aus fünf Liedern und acht Instrumentalstücken, großenteils in französischer Balfolk-, und bretonischer Fest Noz-, zum Teil aber auch in deutscher Volkstanztradition: Schottische, Walzer, Ridées, Polkas und Bourées und Lieder in rheinhessischer Mundart, einer Unterart des Rheinfränkischen, und eines auf Französisch. Die Idee, diese Traditionen zusammen zu bringen finde ich besonders schön. Sie ist nicht neu, sondern wird von vielen Balfolk- und Bordunbands praktiziert, ist also gewissermaßen typisch für die Szene. Gerade die Verwendung der rheinhessischen Mundart lässt die Musik der Tom Bombadill Folkband aber noch ein bisschen bodenständiger und in der Region verwurzelter erscheinen. Und trotzdem musste die Band die Erfahrung machen, auf die auch Harald Schmidt mal aufmerksam machte, als er sagte, man solle sich als Fernsehschauspieler nie eine Mundartrolle geben lassen, denn die werde nie ernst genommen. Im CD-Büchlein steht zum Lied „Frederike“: „Dieses schöne und traurige Lied haben wir in Hanns von der Aus Sammlung „Hessische Volkstänze“ gefunden. Bei unseren Konzerten lachen die Leute oft bei den ersten Strophen – vielleicht, weil Mundartlieder immer erst mal für lustig gehalten werden.“ Gut, dass sie sich diesem Problem stellen und der Mundart wie jeder Sprache das gesamte Spektrum menschlicher Themen zutrauen. Und zu diesem Spektrum gehören dann natürlich auch lustige Lieder, wie das über „Weck, Worscht und Woi“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik selber ist tanzbar und rhythmisch auch ohne viel Percussion, was auch für die Lieder gilt. Zum Nurhören fehlt es hier und da etwas an Abwechlung bei den Arrangements, die mir doch ein weing zu brav vorkommen. Themen werden bei der Widerholung so gespielt wie im ersten Durchgang, da würde ich mir etwas mehr Variation wünschen. Auch könnte für meinen Geschmack die Drehleier etwas lauter und durchdringender sein und mehr schnarren. Es gibt aber auch wirklich schöne zweistimmige Passagen von Drehleier und Akkordeon. Es ist also für meine Bedürfnisse keine ganz hervorragende, aber doch eine sehr schöne CD. Besonders freue ich mich darüber, dass da „Allons en Bois“ mit drauf ist, ein Schottischer, den ich oft und gerne von Elke Rogge in Tübingen gehört habe und bislang auf keiner CD hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer spielt und singt nun mit: Lothar Schwab (Drehleier, Concertina, Mandoline, Gesang), Klaus Ebling (Diatonisches Akkordeon, Piano-Akkodeon, Gesang), Rudi Winkler (Dudelsäcke, Flöten, Bodhrán, Löffel, Gesang), Friedrich Vollrath (Gitarren, Bouzouki, Gesang) und als Gäste Nils Nolte (Holzquerflöte) und Frederick Schwamb (Recken).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;1. Allons en Bois, Varg Timmens, Bosse Nordins&lt;br /&gt;2. Scottish du Marronnier, Gasdebois, Mominette&lt;br /&gt;3. Frederike&lt;br /&gt;4. La Belle Jardinière, La Mal Aimable&lt;br /&gt;5. Ridées&lt;br /&gt;6. Madeleine, Polka Champeix&lt;br /&gt;7. Suite Plinn&lt;br /&gt;8. Rosenstock&lt;br /&gt;9. Valse Clog&lt;br /&gt;10. Bourrées&lt;br /&gt;11. Weck, Worscht un Woi&lt;br /&gt;12. La Boite à Frissons&lt;br /&gt;13. Wingertsweiber&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige der Bandmiglieder spielen auch bei Goo Birds Flight mit.&lt;br /&gt;Vgl. &lt;a href="http://www.folker.de/200703/rezi-d.htm#06"&gt;http://www.folker.de/200703/rezi-d.htm#06&lt;/a&gt; bzw.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/05/cd-rezensionen-im-folker-0307.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/05/cd-rezensionen-im-folker-0307.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1652333716457560434?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1652333716457560434'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1652333716457560434'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/06/cd-rezension-tom-bombadil-folkband-dans.html' title='CD-Rezension: Tom Bombadil Folkband. dans mon village'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1372754453231904303</id><published>2007-06-15T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-07-26T07:53:18.481-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Günter Gall &amp; Konstantin Vassiliev am 15.6.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc173221788"&gt;&lt;strong&gt;Günter Gall &amp; Konstantin Vassiliev am 15.6.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeitreise nach Stockholm im Jahre 1768&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war mal ganz was anderes. Als der in Dortmund wohnende Russe Konstantin Vassiliev anfing, auf der Gitarre zu zupfen, begann ich, entspannt dieser schönen und feinen Musik zu lauschen, und dachte, das werde ein stiller Abend des gehobenen Musikgenusses, wohl aber ein wenig ohne Mitreißendes dabei. Als dann aber der in Osnabrück lebende Niederrheiner Günter Gall aus der Tür des Nebensraumes ins Foyer trat, gekleidet in Rokokospitzen und einen Schellenbaum kräftig auf den Boden stampfte, so dass das so rein gar nicht zur Stimmung der Gitarre passte, war wohl nicht nur ich überrascht und gespannt, was da wohl kommen werde. „Stockholm im Jahre 1768“ rief er in den Saal und begann zu erzählen von Carl Michael Bellmann, der in einer Dichtung einer illustre Runde von Lebemännern und –frauen rund um einen gewissen Fredmann ein Denkmal gesetzt habe. Diese Runde war wohl mehr oder weniger frei erfunden, aber zu den Vorbildern gehörte wohl auch Bellmann selber, der mit seinen Freunden ein geradezu epikureeisches Lebens führte.&lt;br /&gt;Günter sang nun also Lieder aus den Sammlungen „Fredmans Lieder“ und „Fredmanns Episteln“, zum Glück ins Deutsche übersetzt, wofür eine reihe deutscher Dichter verantwortlich zeichneten, die sich des schwedischen Nationaldichters – ja als solcher gilt Bellmann – angenomen hatten. Es ging zu einem nicht geringen Teil ums Saufen. Trink- und Kneipenlieder, mal deftig in Vorfreude auf einen feuchtfröhlichen Abend oder schon in angeheiterter Stimmung oder auch melancholisch, wenn die Geldbörse leer oder aber der Kopf schon zu voll des Weines war oder wenn nach durchzechter Nacht aus Brummschädelperspektive die Welt gar zu traurig und ihre Vergänglichkeit allzu offensichtlich war. Natürlich blieb auch die Liebe oder zumindest das geschlechtliche Verlangen nicht aus, und da wurde vor allem einer gewissen Dama namens Ulla gedacht, die sich der sauflustigen Herren wohl all zu gerne angenommen hatte. Die engen Gassen der schwedischen Hauptstadt, das geschäftige Treiben im Hafen, die Dürftigkeit billiger Wohnungen, die ländliche Idylle außerhalb der Stadt, das alles wurde besungen. Dabei erinnerten die Melodien nicht selten an Mozart, während mir schwedisch eigentlich nichts vorkam, außer wenn Günter mal eine Stophe auf Schwedisch sang.  Und geradezu als Kontrast zum epikureischen Günter Gall zupfte Konstantin Vassiliev in stoischer Gelassenheit seine Gitarre und bediente zwischendurch mal ein Harmonium. Er sagte mir auch, dass tatsächlich auch ein Stück von Mozart dabei gewesen sei. Er war ja ein Zeitgenosse Belmanns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War das nun Folk? Na, wer wird das schon so eng sehen? Es war ein interessanter Ausflug 200 Jahre zurück, akustischer Geschichtsunterricht sozusagen, und ein Unterricht in einem mir bislang unbekannten Teil schwedischer Kultur. Eine schwedische Dame im Publikum war mit Bellman viel vertrauter. Mike Kamp wunderte sich, dass nicht noch mehr Schweden gekommen waren. Nun ja, vielleicht hatten sie zu viel Bellmann in der Schule. Wer weiß?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folk im Feuerschlösschen ging nach diesem letzten Konzert des ersten Halbjahres 2007 in die Sommerpause und erwartet neue Musiker und alte wie neue Zuhörer im September wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hompage von und Infos zur Günter Gall:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.guenter-gall.de/"&gt;http://www.guenter-gall.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200506/08guentergall.htm"&gt;http://www.folker.de/200506/08guentergall.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Infos zu Konstantin Vassiliev:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.orphee.com/solos/vassiliev.html"&gt;http://www.orphee.com/solos/vassiliev.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Infos zu Carl Michael Bellmann:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Michael_Bellman"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Michael_Bellman&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.waggonhalle.de/veranstaltungen/2000/0011bagge.htm"&gt;http://www.waggonhalle.de/veranstaltungen/2000/0011bagge.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Homepage des Folk im Feuerschlösschen e.V.:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1372754453231904303?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1372754453231904303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1372754453231904303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/06/konzertrezension-gnter-gall-konstantin.html' title='Konzertrezension: Günter Gall &amp; Konstantin Vassiliev am 15.6.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1539169276362247661</id><published>2007-06-15T12:00:00.000-07:00</published><updated>2007-07-26T08:03:54.052-07:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Marcel Adam. Starke Frauen. Femmes de caractère</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc173221838"&gt;&lt;strong&gt;Marcel Adam. Starke Frauen. &lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Femmes de caractère&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;LEICO-music 2006 &lt;a href="http://www.leico.de/"&gt;http://www.leico.de/&lt;/a&gt; ; &lt;a href="http://www.marcel-adam.de/"&gt;http://www.marcel-adam.de/&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;17 Tracks, 60:28, mit deutschen Infos, lothringischen, deutschen und französischen Texten, sowie Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der lothringische Liedermacher und Sänger Marcel Adam widmet seine mindestens sechste CD seit mindestens 1994 dem wahrhaft starken Geschlechte, dem weiblichen. Er lobt die Frauen, die ihr Schicksal tapfer (er)tragen, und das aus zweifelsohne männlicher Perspektive, voller Be- aber auch Verwunderung darüber, wie frau das alles so schafft, zum Beispiel alleine ein Kind aufzuziehen und sich dabei noch vom Tratsch der Leute verachtet zu fühlen. Oder er singt vom eigenen (fiktiven?) Fremdgehen und zugleich Verwundertsein, dass seine Frau sich das gleiche Recht heraus nimmt. Eine jungen Frau passiert es dummerweise, eines Mordes beschuldigt zu werden, obwohl das Blut am Messer ihr eigenes ist. Aber auch das Leben eines Klavierspielers wird in drei Stophen besungen, ein Liebeslied an das Saarland vor dem Krieg ist auch dabei und einiges andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Texte erfordern Aufmerksamkeit beim Zuhören oder man liest sie am besten mal mit, denn sie sind alle vollständig im Büchlein abgedruckt., z.B.:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unne uff de Trepp, do steht e Kind&lt;br /&gt;Es luhd in de Leere, so als wär es blind&lt;br /&gt;Owwe uff de Brig wartet e herrlisch scheeni Frau&lt;br /&gt;De longe roode Hoor fladdere im Wind&lt;br /&gt;Din Babbe isch iwwerall gelond&lt;br /&gt;Uff em Meer von Venus uff em Sond vom Mond&lt;br /&gt;Dehemm im e Bunker waad e stolzi juni Frau&lt;br /&gt;Die kennt Baba nur vom Foto on de Wond.&lt;br /&gt;(1. Strophe von „Elaine im Weltall“)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da sieht man schon, was einen Großteil des Reizes von Marcel Adams Liedern ausmacht, nämlich die Lothringische Mundart, ein Unterdialekt des Rheinfränkischen. Und da Lothringen nun mal in Frankreich liegt, mischt sich ab und zu auch mal etwas Französisch hinein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„E alder Monn om Klavier&lt;br /&gt;Verliert sich in e so scheener Souvenir&lt;br /&gt;Wie isch die Zitt verfloh&lt;br /&gt;Zitt domols do im Salon&lt;br /&gt;De Finger flieh’n noch uff’s Klavier&lt;br /&gt;Trotz all die Wehwesche unn&lt;br /&gt;Magegeschwihr&lt;br /&gt;Er denkt on e Mademoiselle&lt;br /&gt;A oui, la vie était belle.&lt;br /&gt;(3. Strophe von „Das Kind om Klavier.“)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Lieder sind fast vollständig auf Französisch und zwei auf Hochdeutsch, eines davon von Gerd Schinkel aus Köln aus dem kanadischen Französisch übersetzt: „Das Mädchen und der Apotheker“ von Felix Leclerc, bei dem es „La chanson du pharmacien“ heißt. Auf Türkisch ist nur ein Liedtitel: „Bir iki ütz“, also „Eins, zwei, drei“.&lt;br /&gt;Die meisten Lieder stammen aus Marcels Feder, aber ander sind von Wolfgang Eickelberg und Pete Wyoming Bender, Nono Ferrer, Chopin, Angel Cabral und Enrique Dizeo oder eben Felix Leclerc. Und auch Herr oder Frau Trad. aus Mexiko ist einmal mit von der Partie.&lt;br /&gt;Bei einigen Liedern wird marcel auch stimm- oder klangkräftig unterstützt von Petra Lamy (Gesang), Méllanie Hamm (Gesang), Helmut Eisel (Klarinette)m Wolf Giloi (Klavier), Yann Loup Adam (Marcels Sohn; Klavier), Laurent Kremer (Gitarren, Ukulele, Tasteninstrumente, Drums, Gesang), Ivo Müller (Gitarre, Bass, Dobro), Sabine Heimsch (Cello), Joscho Stephan (Gitarre) Rainer Rodin (Gesang), Vincent Carduccio (Akkordeon, Gesang), Dirko Juchem (Sax, Klarinette), Helmut Engelhadt (Sax, Klarinette), Perre Paquette (Sax, Klarinette), Oliver Strauch (Schlagzeug), René El Payo (Gitarre, Gesang), Michel Sully (Gesang), Roland Helm (Gesang), und andere haben natürlich auch mit gestaltet, organsiert, aufgenommen und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Melodien sind zumeist eher still, unaufdringlich, den nachdenklichen Texten entsprechend, abere auch ein echet Ohrwurm ist dabei, den ich manchmal vor mich hin pfeife, nämlich die Melodie von „Noh die Liebe geh’ ich hämm zu minni Frau.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.  Lisa im Donzpalaschd&lt;br /&gt;2.  Elaine im Weltall&lt;br /&gt;3.  Lolita Rose&lt;br /&gt;4.  Ich habe diese Frau geliebt&lt;br /&gt;5.  Noh die Liebe geh’ ich hämm zu minni Frau&lt;br /&gt;6.  Vor de Kriesch (Le sud)&lt;br /&gt;7.  Lousie unn de Ligne Maginot&lt;br /&gt;8.  Désirée von Lindenallee&lt;br /&gt;9.  Das Kind om Klavier&lt;br /&gt;10. Die Menge (Que na die sepa mi sa frir)&lt;br /&gt;11. Doña Gabriella&lt;br /&gt;12. De kläne Dod von Papa Sitas&lt;br /&gt;13. Regine, hibscher Giftzwersch&lt;br /&gt;14. Bir iki ütz 2006&lt;br /&gt;15. Das Mädchen und der Apotheker&lt;br /&gt;16. Liane 2006&lt;br /&gt;17. Bir iki ütz 2006 – Bonus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte jetzt gerne den Link zu meiner Konzertrezension von Marcel Adam am 18.5.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf hier angeben, aber ich habe sie noch nicht im Netz. Das wird nachgeholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier könnt Ihr Euch über den Rheinfränlischen Dilekt&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RheinfrÃ¤nkisch"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/RheinfrÃ¤nkisch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und hier über Lothringen&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lothringen"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Lothringen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;informieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1539169276362247661?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1539169276362247661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1539169276362247661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/06/cd-rezension-marcel-adam-starke-frauen.html' title='CD-Rezension: Marcel Adam. Starke Frauen. Femmes de caractère'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-2387181070796832755</id><published>2007-06-03T16:00:00.000-07:00</published><updated>2007-07-26T07:52:09.216-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Bach meets Celtic am 3.6.2007 in der Nommensens-Kirche in Bonn-Beuel-Pützchen</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc173221787"&gt;&lt;strong&gt;Bach meets Celtic am 3.6.2007 in der Nommensens-Kirche in Bonn-Beuel-Pützchen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein Gemeindefest einer evangelischen Gemeinde in Pützchen, einem Ortsteil von Beuel, was wiederum ein Stadtteil von Bonn ist, op dr schäl Sick, also rechtrheinisch. Pützchen ist vor allem wegen Pützchens Makt bekannt, Deutschlands größtem Rummel jedes jahr im September. Das Gemeindefest der Nommensens-Kirche war klein und überschaubar, mit Reibekuchen, Würtchen, Steaks, Kartoffelsalat und Kölsch, Kaffee und Kuchen, Hüpfburg für die Kinder, Theater- und Musikaufführungen, darunter das des Bach meet Celtic – Projektes, das vor kurzem noch „Bach meets Irish Folk“ hieß. Ich vergaß nach dem Grund der Umbenennung zu fragen. Das Konzert bildete am Sonntagnachmittag den Abschluss des Gemeindefestes, es fand in der Kirche statt, die zwar nicht groß ist, dafür aber recht voll war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Besetzung des Ensembles (das Wort passt hier besser als „Band“) war etwas anders als bei meinem letzten Besuch. Cembalo, Akkordeon und Orgel wurde wieder von Hubert Arnold bedient und die Uilleann Pipes von Tom Kannmacher und von Alexander „Näx“ May, der auch Tin Whistle spielte, aber statt Heike Kosmider bediente diesmal Ann Kölsch die Fiddle und statt Charlotte Schmidt spielte Anna Lück auf der Harfe. Julian Görtz und Matthias Höhn waren anderwärtig verhindert und somit nicht anwesend. Und Stefen Hennes war auch nicht da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worin es bei dem Projekt geht, nämlich die Konfrontation und Verbindung von traditioneller irischer Musik mit der von Johann Sebastian Bach bzw. der seiner Familie und Zeitgenossen, habe ich schon geschrieben. Mir fiel nun auch nicht sonderlich auf, wie anders das Repertoire war, so sehr anders war es wohl nicht, aber mit fiel auf, dass Toms Ankündigung, schwer geübt zu haben, stimmte. Ja, es passte nun alles noch besser zusammen, Sets, die sich aus Stücken beider Musikrichtungen zusammen setzten, bildeten in sich eine harmonische Einheit, ohne dass alles einfach gleichgeschaltet war. Nicht nur die Fiddle, sondern auch die Tin Whistle wirkte überzeugend bei den deutschen barocken Stücken, allein bei den Uilleann Pipes hapert es noch. Das aber lag nicht an den Musikern, sondern, wie mir Tom erklärte, daran, dass die irischen Sackpfeifen nicht temperiert waren. Nein, das hat nun nichts mit dem schwül-warmen Wetter dieses Sonntags zu tun, sondern damit, dass die Abstände zwischen den Noten nicht gleichmäßig sind und somit die Pipes anders gestimmt sind als es für die deutsche Barockmusik und überhaupt auch für die Klassik und so weiter nötig wäre. Das lässt sich nicht ändern, es sei denn, man würde ein neues Instrument bauen, aber dann wären es keine irischen Uilleann Pipes mehr. Und so schräg war es auch gar nicht, nur hier und da passte es nicht so ganz, aber das machte durchaus auch einen Teil des Reizes dieser Fusion aus. Und die Kombination Orgel &amp; Uilleann Pipes gefiel mir wieder wunderbar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das gemeine, äh, Gemeinde-Publikum war ganz hin und weg und verlangte ein paar Zugaben. Ws mich nur wunderte, war, dass ihm gar nicht erst großartig erklärt wurde, worum es ging, sondern Hubert machte recht kurze Ansagen und ließ die Musik dann für sich sprechen. Das tat sie dann auch und sprache die Evangelischen aus Pützchen auch an. Auch für ein paar Folkies, die weit aus anderen Stadtteilen angereist kamen – oder gar geradewegs von einem Gig aus Bad Neuenahr – Ahrweiler – war das eine neuer Hörgenuss. Margret Hüffer, Michael Heuser, Sabrina Palm und Jonathan William lauschten gespannt und fasziniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt mittlerweile auch eine CD des Projekts. Die Rezi davon muss ich aber noch schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vgl. auch meine frühere Rezi:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc153195291"&gt;Bach meets Irish Folk am 3.12.2006 in der Nachfolge-Christi-Kirche in Bonn-Beuel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/12/konzertrezension-bach-meets-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/12/konzertrezension-bach-meets-irish-folk.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-2387181070796832755?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2387181070796832755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2387181070796832755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/06/konzertrezension-bach-meets-celtic-am.html' title='Konzertrezension: Bach meets Celtic am 3.6.2007 in der Nommensens-Kirche in Bonn-Beuel-Pützchen'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-7208957694099768287</id><published>2007-05-25T03:56:00.001-07:00</published><updated>2007-05-25T03:56:28.039-07:00</updated><title type='text'>CD-Rezensionen im Folker! 03.07.</title><content type='html'>&lt;strong&gt;CD-Rezensionen im Folker! 03.07.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Folker!-Redaktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Colman Conolly, Tobi Kurig, Franziska Urton. Blue&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 03.07, S. 80&lt;br /&gt;online &lt;a href="http://www.folker.de/200703/rezi-d.htm#01"&gt;http://www.folker.de/200703/rezi-d.htm#01&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;COLMAN CONOLLY, TOBI KURIG, FRANZISKA URTON&lt;br /&gt;Blue&lt;br /&gt;(Fox Music 2007, &lt;a href="http://www.colmanconnolly.com/blue"&gt;www.colmanconnolly.com/blue&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;11 Tracks, 47:16 mit Fotos u. engl. Infos)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es häufen sich in letzter Zeit die Beispiele dafür, dass auch deutsche Musikerinnen und Musiker die moderne Spielweise der keltischen Trad- und Folkmusik nicht nur nachahmen, sondern in der Meisterklasse mitspielen, und ein solches liegt hier vor. Zwar ist Frontpiper, -whistler und -flöter Colman Conolly Ire und sein traumhaft schönes Spiel dominiert auch die elf ausnahmslos instrumentellen Tunes, aber man muss sich auf jeden Fall genau anhören, was sich neben und hinter ihm tut, denn da fabrizieren Tobias Krug (Ten String Bouzouki), Fanziska Urton (Fiddle), Catriona Price (Fiddle), Johannes Mayr (Kontrabass), Holger Ries (Cajon, Percussion), Camine Roja (E-Bass), Rolf Wagels (Bodhrán) und Wolfgang Brammertz (E-Bass) ein ungemein dichtes, vielstimmiges und -schichtiges, durchdringendes melodiöses und rhythmisches Spiel mit inselkeltischen, französischen, balkanischen und anderen Wurzeln, so dass ich nach vollendetem Track 11 sofort wieder auf Play drücke, weil ich gar nicht genug bekomme. Die neun Musiker(innen) spielen ansonsten großenteils bei Déirin Dé, Dán, Whisht!, Steampacket und anderen Avangardebands der deutschen Keltenszene, das heißt, Catriona Price ist von Orkney und spielt dort bei Hadhirgaan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Goo Birds Flight. Villains and Brides&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 03.07, S. 80&lt;br /&gt;online &lt;a href="http://www.folker.de/200703/rezi-d.htm#06"&gt;http://www.folker.de/200703/rezi-d.htm#06&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GOO BIRDS FLIGHT&lt;br /&gt;Villains and Brides&lt;br /&gt;(Leiselaut 2006, &lt;a href="http://www.goobirdsflight.de/"&gt;http://www.goobirdsflight.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;9 Tracks, 44:42 mit Fotos u. engl. Texten und Infos)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selten bis nie hörte ich eine Musik der Rubrik Celtic Folk Rock made in Germany, die mich so ansprach wie die dieser Band aus Sörgenloch in Rheinhessen. Frontsängerin Ina Breivogel singt mit feiner, mädchenhafter Stimme zumeist in einem atemberaubenden Tempo, das aber in keiner Weise gehetzt wirkt. Dabei bewegt sie sich auf einem wiegenden, rockigen, groovigen Klangteppich, den Lothar Schwamb auf Keyboards und Drehleier, Volker Hünefeld auf Bass und Mandoline, Peter Erb auf Gitarre, Akkordeon und Low Whistle und Manfred Vollrath auf Schlagzeug und Percussion, sowie die Gastmusiker Nils Nolte auf Low Whistle und mit Hintergrundgesang und Klaus Ebeling auf dem diatonischen Knopfakkordeon produzieren, der zu dem zarten Gesang eine sehr spannende und zugleich entspannende Kontrastharmonie bildet. Am ehesten erinnert mich die Musik von Melodieführung und Takt her an Paddy goes to Holyhead, die ja auch schräg gegenüber auf der anderen Rheinseite zu Hause sind. Die Texte sind indes anders als bei PdgtH fast alle traditionell, wenn auch ganz eigen, zumindest teilweise geradezu genial arrangiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fling. Lost in Dunkineely&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 03.07, S. 91&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FLING&lt;br /&gt;Lost in Dunkineely&lt;br /&gt;(Eigenverlag 2006, &lt;a href="http://www.flingmusic.com/"&gt;http://www.flingmusic.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;11 Tracks, 48:19 mit Fotos u. engl. Texten und Infos)&lt;br /&gt;Das vierte Album dieses niederländischen Quartetts begeistert mich mit melancholischen Airs und Songs und mitreißenden Tunes in der Tradition des Irish Folks Revivals der 1970er, aber auch mit neueren Anklängen. Evertjan ’t Harts Uilleann Pipes-Spiel und Annemarie de Bies Gesang dringen tief ein und vermitteln Sehnsucht und Lebensfreude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Guitavio. songs of love and loss&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 03.07, S. 91&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GUITAVIO&lt;br /&gt;songs of love and loss&lt;br /&gt;(Moon Sound Records 2007, &lt;a href="http://www.guitavio.de/"&gt;http://www.guitavio.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;15 Tracks, 54:46 mit Fotos u. engl. Texten und Infos)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Acoustik Folk’n Soul-Quartett aus Kellinghusen nördlich von Hamburg präsentiert sein siebtes Album in 20 Jahren. Die zehn Songs und fünf Tunes sind eine interessante Mischung aus Irish &amp; Scottish Folk mit Soul, Blues und Jazz, dabei viele Eigenkompositionen der Musiker und Texte des in Israel lebenden Engländers Paul Thomas, aber auch Traditionals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mohanders. End of our Lies&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 03.07, S. 92&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MOHANDERS&lt;br /&gt;End of our Lies&lt;br /&gt;(Relax Records 2006, &lt;a href="http://www.mohanders.de/"&gt;http://www.mohanders.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;14 Tracks, 53:06 mit Fotos, dt. u. engl. Infos u. engl. Texten)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sven Bäzner und Michael Graefe aus Elmshorn bei Hamburg ließen sich für ihr Debutalbum, das sie dann mit fünf Kolleg(inn)en aufnahmen, drei Jahre Zeit. Auch ich brauche Zeit, mich in ihre Singer/Songwriter-Musik hinein zu hören und mich mit den Texten zu beschäftigen. Aber sie klingt gut: Rauhe Stimme zum Spiel von Gitarren und anderen Instrumenten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sperris &amp;amp; Wicca. Indian Queen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 03.07, S. 93&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SPERRIS &amp;amp; WICCA&lt;br /&gt;Indian Queen&lt;br /&gt;(Eigenverlag 2006, www.sperris-wicca.de&lt;br /&gt;14 Tracks, 51:45 mit Fotos u. engl. Texten und Infos)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Münsteraner Duo Ralf Schomacher und Sabine Hillen liefert in seinem vierten Album wieder eine CD mit sehr, sehr ruhigen englischen, irischen und schottischen Liedern zur Gitarre, nebst Gasteinsprengeln eines Cellos, einer Drehleier, eines Kontrabasses, einer Highland Bagpipe und im Titelsong einer Sitar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Whistling to the Bird. road to lisdoonvarna&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 03.07, S. 93&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WHISTLING TO THE BIRD&lt;br /&gt;road to lisdoonvarna&lt;br /&gt;(Eigenverlag 207, www.wttb.de&lt;br /&gt;15 Tracks, 55:07 mit Fotos u. dt. Infos)&lt;br /&gt;Zweite CD des Irish-English-Deutsch-Svenska-Folk-Quartetts aus Bastheim in der Rhön. Die Musik ist eher ruhig, aber keineswegs langatmig, sondern mit meist weiblichem Gesang, Gitarren, Geige, Harfe und Bhodhrán dargebracht klingt sie sympathisch, angenehm rhythmisch, ohne viel Schnickschnack, bodenständig folkig eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-7208957694099768287?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7208957694099768287'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7208957694099768287'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/05/cd-rezensionen-im-folker-0307.html' title='CD-Rezensionen im Folker! 03.07.'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1902124456177559477</id><published>2007-05-18T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-07-26T07:50:55.222-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Marcel Adam am 18.5.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc173221786"&gt;&lt;strong&gt;Marcel Adam am 18.5.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lothringische Mundart, französiche Chansons und deutsche Liedermacherei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist man mal pünktlich schon gegen 19.30 Uhr im Bungertshof, da ist der Saal noch völlig leer, und nur eine Gitarre und eine Madoline auf der Bühne verraten, dass man sich nicht im Termin vertan hat. Er saß noch im Biergarten, Marcel Adam aus Lothringen, zusammen mit seiner Frau Claudia, seinem kleinen Hund und Gerd und Martina Schinkel. Na, dachte ich, da sitzten ja die richtigen beisammen, Petra und ich wurden dazu gebeten, uns schon begann die Fachsimpelei über Deutschfolk, den Folker! und sonstiges Folks, aber davon will ich hier gar nicht berichten. Nicht nur Iren nehmen es mit der Zeit gemütlich, auch Franzosen – und ein solcher ist Marcel als Lothringer ja – aber auch Saarländer lassen sich nicht durchs Leben hetzen, so dass cum tempore sich der Künstler auf die Bühne begab, vor der sich mittlerweile ein 44 Ohren zählendes Publikum eingefunden hatte. Marcel ist wohl die zehnfache Menge gewohnt, was zu betonen er immer wieder einen Anlass fand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, so möchte sich so mancher beim Lesen der Ankündigung gedacht haben, für einen Sänger mit Gitarre sich in den Bungertshof zu begeben, lohne sich nicht, und mit Lothringer Mundart mag so mancher wohl auch nichts anzufangen wissen. Französisch ist schon schwer genug, und dann auch noch im Dialekt! Aber nein weit gefehlt, auf Französisch sang Marcel nur ein paar wenige Lieder, und Lothringisch ist so wenig Französisch wie beispielsweise Elsässisch oder – der Vergleich wird Marcel besser gefallen und ist philologisch auch korrekter – Saarländisch, Pfälzisch oder Nordbadisch, denn zu dieser rheinfränkischen Dialektgruppe gehört das Lothringische, was man zweifelsfrei auch heraus hört. Alsi ich erst mal neugierig CDs von Marcel hörte, war ich über diese Nähe doch einigermaßen erstaunt. Es hat nun keineswegs damit zu tun, Elsass-Lothringen „heim ins Reich“ holen zu wollen, wenn man also einen Franzosen, dessen Muttersprache ein deutscher Dialekt ist, ins Rheinland einlädt. Nein, es hat etwas damit zu tun, dass Marcel Adam nicht irgendeein Bänkelsänger ist, sondern zwei Mundartbereiche weiter südlich (dazwischen liegt ja noch der moselfränkische Bereich, aus dem ich stamme) eine gefragte Größe, die in Saarbrücken, Ludwigshafen und Mannheim ein großes Stammpublikum hat, in Ludwigshafen vielleicht sogar mehr als in Saarbrücken, wie ich nach den vielen Seitenhieben auf die Saarländer zwischen den Liedern mutmaße. Die Pälzer und die Saarlänner sind da so in etwa wie hier die Rheinländer und die Westfalen  oder wie weiter südlich die Badener und die Schwaben. Und die Lothringer? Ja von denen weiß wohl kaum noch einer, dass sie exisitieren, so als eigene Ethnie neben Elsässern, Bretonen, Okzitanen, Basken und Korsen. Lothringisch soll – anders als Elsässich – am Aussterben sein, weil es nur noch von den Alten gesprochen, den Jungen aber nicht mehr beigebracht wird. Marcel, der nun aber tatsächlich Französisch als erste und Hochdeutsch als zweite Fremdsprache lernte, hält erst recht – oder wie es auf Lothringisch heißt: grad’ze lääd (nicht grad’ze lääds, denn das sei ein saarländischer Sprachfehler, wie marcel erklärte) – die Fahne seiner Muttersprache hoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was sang er nun auf Lothringisch? Hauptsächlich waren es Alltagsgeschichten: Erinnerungen an die erste Liebe oder an die Oma, mahnende Worte darüber, wie hart die Frauen für die Familie arbeiten müssen, eine Schilderung einer lustige Beerdigung, über die Wäschkisch (Waschküche) als häuslichem Lebensmittelpunkt und dergleichen sehr persönliche und damit authentische Dinge. Die Melodien erinnerten zum Teil an deutsche Schlager, zum großen Teil aber sehr an französische Chansons, und wenn sich dann hin und wieder ein französisches Wort einschlich, hatte ich das Gefühl: das passt! Aber es gab auch ein paar hochdeutsche Lieder, darunter eines, das Gerd Schinkel aus dem kanadischen Französisch übersetzt hat und das von einem Mord an einem Apotheker handelt (es ist auch auf der CD „Starke Frauen“ die ich noch rezensieren werde) und von den Höhnern „Das schönste Mädchen vom Westerwald“. Und da fällt mir ein, dass Marcel etwas mit den Huusmestern gemeinsam hat: Die Abneigung gegenüber der zwangsläufigen Verbindung von Mundart und Karneval. Er meinte, die Kollegen im Saarland sängen immer nur vom Lyoner Wurst, die in der Pfalz von Weck, Woscht un Woi und die in Köln von Kölsch, Kanveval und Lecker Määdsche (bzw. das waren meine Ergänzungen zu den Lyoner), aber man könne auch ernsthafe Texte auf Mundart singen. Kann man, ja! Aber auch hier wie bei den Huusmeistern: Distanz zur karnevalistischen und ähnlichen oberflächlichen Vereinnahmung von Mundart lässt leicht übersehen, dass auch diese Texte oft nur vordergründig so oberflächlich erscheinen. Mit dem schönsten Mädchen vom Westerwald, das ja übrigens auf Hochdeutsch ist, macht Marcel bewusst eine Ausnahme, und betonte stolz, er sei wohl der einzige Franzose, der das im Repertorie hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fand die Begegnung mit Marcel Adam sehr interessant. Einen besseren Vertreter des „Europas der Regionen“, das ja so oft propagiert wird, lässt sich wohl kaum denken. In erster Linie fühlt er sich als Lothringer, in zweiter Linie als Franzose. Sein Hauptpublikum hat er im rheinfränkischen Dialektbereich, aber auch sonst eher in Deutschland als in Frankreich. Und doch ist seine Perspektive auf Deutschland, wie man vielen ironischen Bemerkungen über deutsche Eigenarten entnehmen kann, eine französische. Er wohnt in Grosbliedertroff, direkt an das Saar auf lothringischer Seite und gegenüber dem Saarländischen Kleinblittersdorf. Claudia, seine Frau, ist Saarländerin und erträgt seine Witze über ihre Landsleute und deren eigenartigem Dialekt, der durch viele kleine Feinheiten doch etwas anders ist als das Lothringische, was mir aber von selber nicht auffiel, mit Humor. Was sich liebt, das neckt sich, und für mich hörte es sich nicht viel anders an als Gerd Dudenhöfer. Unser Bereich hier ist jenseits seines regionalen Bewusstseins, so fragte er, wo denn der Westerwald sei und ob wir hier noch in Rheinland-Plalz seien. Nun ja, ich musste auch nachgucken, ob Chalons sur Marne noch in Lothringen ist und fand heraus, dass es zur Champagne gehört und fand auch erst durch einen Blick in einen historischen Atlas heraus, dass der deutsch-, also lothringischsprachige Teil Lothringens nur ein kleiner Teil der Region ist, und die Orte, in denen ich schon war, zum Beispiel Verdun, Nancy und Bar le Duc schon weit im französischsprachigen Teil liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer nun neugierig geworden ist, hat am 15.6. die Gelegenheit, Marcel zusammen mit Helmut Eisel in Linz zu hören und/oder sich seine CDs zu kaufen. Seine neuste CD gab er mir mit, und ich werde sie noch rezensieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch was zum Bungertshof: Ein großes Lob an die Küche für die sehr leckere Folienkartoffel mit gebratenen Pilzen, an die Winzerfamilie Broehl-Blöser aus Oberdollendorf für den süffigen milden Portugieser und an die Höfe-Brauerei für ihr nicht Kölsch heißen dürfendes Obergäriges (+++; Farbe: mittelgelb; Duft: sehr samtig, süßlich-würzig; Geschm.: dto., sehr vollmundig; Abg.: dto., lang, intensiv, auch süß-sauer-herb), kein Lob für den Kellner dafür, dass er immer noch nicht wusste, wo denn das Bier gebraut wird. Ich bin gespannt, ob ich da beim nächsten Besuch im Bungertshof eine andere Antwort bekomme als „irgendwo in der Pampa“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.marcel-adam.de/"&gt;http://www.marcel-adam.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200105/adam.htm"&gt;http://www.folker.de/200105/adam.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bungertshof.de/"&gt;http://www.bungertshof.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den erwähnten Huusmeistern vgl.:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc165347768"&gt;Huusmeister am 17.3.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzerrezension-huusmeister-am-1732007.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzerrezension-huusmeister-am-1732007.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und wer was über moselfränkische Mundartmusik wissen will lese meine CD-Rezis:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289952"&gt;Woltähr. Trierer Venus&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289953"&gt;Woltähr. Trier by night&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/07/cd-rezension-wolthr-trierer-venus.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/07/cd-rezension-wolthr-trierer-venus.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/axchx"&gt;http://tinyurl.com/axchx&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.folkig.de/reviews/woltaehr.php3"&gt;http://www.folkig.de/reviews/woltaehr.php3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und auch&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289968"&gt;Walter Liederschmitt &amp; Andreas Sickmann. Treverer Barden. Trier/Mosel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-walter-liederschmitt.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-walter-liederschmitt.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/977wx"&gt;http://tinyurl.com/977wx&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289969"&gt;Woltähr. Trier night &amp;amp; day. bonus tracks 2001 – 2005&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-wolthr-trier-night-day.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/cd-rezension-wolthr-trier-night-day.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/9ype6"&gt;http://tinyurl.com/9ype6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und bei weiterem Interesse an ripuarischer Mundartmusik ohne Karnevalsklischees:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289961"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a name="_Toc135289959"&gt;Wibbelstetz. De Kopp voll Dröhm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/09/cd-rezension-wibbelstetz-de-kopp-voll.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/09/cd-rezension-wibbelstetz-de-kopp-voll.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/75mpc"&gt;http://tinyurl.com/75mpc&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und&lt;br /&gt;Günter Hochgürtel. Troubadour. Günter Hochgürtel singt eigene und andere Lieder.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/cd-rezension-gnter-hochgrtel.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/10/cd-rezension-gnter-hochgrtel.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/dsbzy"&gt;http://tinyurl.com/dsbzy&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise sind sowohl Walter Liederschmidt, als auch Günter Hochgürtel sehr frankophil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1902124456177559477?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1902124456177559477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1902124456177559477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/05/konzertrezension-marcel-adam-am-1852007.html' title='Konzertrezension: Marcel Adam am 18.5.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-5101013094438725435</id><published>2007-05-14T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-07-26T08:06:17.404-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Tom McConville &amp; Dave Wood am 14.5.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc173148630"&gt;&lt;strong&gt;Tom McConville &amp; Dave Wood am 14.5.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folk vom Newcastle Fiddler&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Feuerschlösschenkonzert kam ich erst kurz nach der Pause, da sich noch ein Vortrag über „Wer vertritt den Islam in Deutschland?“ in meinen Terminkalender geschoben hat, von dem ich im interreligiösen Rundbrief berichten werde. So bekam ich noch etwa die Hälte mit, aber „richtige“ Reporter kommen ja oft auch nur, um mal kurz hinein zu hören, und schreiben trotzdem über das Konzert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tom McConville, ein älterer Herr mit zurück gekämmtem Haar und Dave Wood, ein Jüngling mit Lockenkopf boten ein ungleiches Bild, wie sie da, ersterer mit Geige, letzterer mit Gitarre auf der Bühne im Feuerschlösschen standen. 30 Lebensjahre trennen die beiden, Dave ist 24, Tom 54. Das erste, was ich hörte, waren ein paar flotte Fiddletunes, begleitet mit Gitarre, aber sie boten dann auch langsamere Sachen an, und Tom sang auch ein paar Lieder. Fiddlespiel und Gesang lagen in einem nicht kleinen Kontrast zueinander, denn war ersteres mitunter sehr filigran, so war letzterer eher urwüchsig. Die Musik war nicht explizit als English Folk angekündigt und hörte sich auch eher irisch-schottisch an, manches aber auch norwegisch und anderes klassisch. Tom war unverkennbar der Kopf des Duos, denn Dave begleitet nur, zumindest in der zweiten Konzerthälfte, die ich erlebte. Passend zur Herkunft der beiden gönnte ich mir ein Newcastle Brown Ale, entspannte mich und genoß einfach die schöne Musik und das leckere Bier aus dem Norden Englands; mochte den Islam in Deutschland vertreten wer wollte, Tom und Dave vertraten gekonnt und angenehm die britische Folkmusik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tommcconville.co.uk/"&gt;http://www.tommcconville.co.uk/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-5101013094438725435?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/5101013094438725435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/5101013094438725435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/07/konzertrezension-tom-mcconville-dave.html' title='Konzertrezension: Tom McConville &amp; Dave Wood am 14.5.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-8772864144954465223</id><published>2007-04-21T19:30:00.000-07:00</published><updated>2007-04-27T03:08:34.527-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: 6. Bonner Irish Folk Festival am 21.4.2007 in der Harmonie in Bonn-Endenich</title><content type='html'>&lt;strong&gt;6. Bonner Irish Folk Festival am 21.4.2007 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://achimweimer.de/biff/biff6.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="" src="http://achimweimer.de/biff/biff6.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von fein bis deftig – Foggy Stew, Midnight Court und Five Alive O begeisternen das Bonner Folk&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sabrina Palm und ihr Team luden zum sechsten Mal zum BIFF in die Harmonie ein. Und die war proppe voll! Drei Bands standen auf dem Programm: Foggy Stew aus Bonn als Repräsentanten der einheimischen Irish Folk Szene, Midnight Court aus Berlin und Five Alive O aus ... – ja, das weiß ich gar nicht, wo die zu Hause sind, aber einer der Musiker, Michael Poelchau, ist jedenfalls Bonner. Wie gewohnt führte Näx, also Alecander May, durchs Programm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foggy Stew hörte ich zum dritten Mal seit 2004 und hate auch die Ehre, deren CD zu besprechen, abgesehen davon, dass die drei, nämlich Margret Hüffer, Nicole Maldonado und Michael Heuser unabhängig von der Band aus der Bonner Irish Session Szene nicht mehr weg zu denken sind. Die Annahme „kenne ich schon“ erwies sich aber sofort zu Beginn ihres Acts als voreiliger Trugschluss. Nein, so kannte ich sie noch nicht. Sie fingen langsam an, ganz sachte, fein, leise und doch durchdringend. Der noch kurz zuvor von Unterhaltungen laute Saal wurde leise, alle lauschten gespannt. Margret spielte eine Low Whistle, Nicole ihre Geige, Michael eine Gitarre. Der Tune war eindringlich, lieblich, doch einzelne Töne waren anders, eine Note oder einen halben Ton höher als erwartet, um dann bei der Wiederholung dort zu sitzen, wo er sein sollte, was die Spannung glättete, um sich dann durch weitere Variationen sofort wieder aufzubauen. Der Tune wurde schneller, aber wurde nicht hektisch, Margret wechselte zu Tin Whistle. Dann ein Lied: „Caledonia“, oft gehört, aber hier verwundert: Mensch Margret: sagenhaft! dann wiede ein Tuneset, bestehend ncihteinfach aus zwei-drei aneinander gereihten Reels, sondern einer bildete den Rahmen, kehrte immer wieder (es war „Up downy“) und wurde unterbrochen durch andere Reels zwischendrinn, abwechselnd auf Whistle und Fiddle gespielt. Michael wechselte auch mal zur Mandoline und zu seinen zwei Banjos, und da war es mir, als hörte ich Barny McKenna. Einem von Nicole engelsgleich gesungenen Lied gab er mit dem Banjo aber auch einen Schuss Blue Grass hinzu, und auch Nicole selbst könnte gut und gerne in Nashville auftreten! Ich war ja schon beim 2. BIFF, auf dem sie mit Tj:unichtgut auftrat, von ihrem Geasng begeistert. Mit „Casey’s“, dem Leid über den irischen Pfarrer, in dessen Fireston-Reifen sich Irlands Schäferhunde verbeißen, schafften sie es, das ganze Publikum zum Mitsingen zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aaron Shirlow (Gitarre, Gesang), Bernd Lüdtke (Fiddle, Gesang) und Noel Minogue (Akkordeon, Banjo, Gesang) bilden die Band Midnight Court aus Berlin, wobei Aaron und Noel aber aus Irland stammen. Die kannte ich nur von dem Sampler des 9th St. Patrick’s Day Celebration Festvial, und freute mich sehr, sie endlich mal life erleben zu dürfen. Ich war auch keineswegs enttäuscht, außer vielleicht, dass die das auf der CD gesungene „Step it out Mary“ nicht dabei hatten, da das meine Lieblingsversion des Liedes ist. Aber sie hatten viele andere bekannte Songs und Tunes, die sie unheimlich treibend, groovig, energiegeladen vortrugen. Dabei erinnerten mich einige Stücke an eine andere Band, die auf dem selben SPDCF-Sampler mit drauf ist: At the Racket, die Irish Folk im Stil der 1930er Jahre spielen. Bemerkenswert war auch der Gesang aller drei Herren, zum Beispiel in einem Shanty: Ich fühlte mich zurück versetzt in die Zeit, in der irische Seeleute auf britischen Schiffen über die Meere segelten. Sie sollten ruhig öfter mal in die Gegend kommen, ich würde ihnen auch gerne mal länger zuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim BIFF aber mussten sie die Bühne schon bald, also nach 45 Minuten, die jeder Band hatte, an Five Alive O abgeben, die da waren (bzw. immer noch sind): Seán Reeves (Gesang, Bodhrán, Cajon), Jonathan Williams (Fiddle, Keyboards), Gert Neumann (Gitarre, Mandola)&lt;br /&gt;Michael Poelchau (Fiddle) und Volker Kamp (E-Kontra-Bass). Diese legten auf die schon deftige Vorlage von Midnight Court noch eins drauf, sangen Gassenhauer, die von den Dubliners, auf die auch Bezug genommen wurde und mit denen zusammen Seán, der Ire ist, auch schon aufgetreten ist, bekannt sind (z.B. „Follow me up to Carlow“, „Spancil Hill“, „The Star of the County Down“und „Whiskey in the Jar“ ) und Tunes, die vor allem durch Geschwindikeit glänzten. Ich fühlte mich zurück versetzt (nein, nicht in alte Seefahrerzeiten, die ich ja nicht selbst erlebt habe, sondern) in die Zeit, in der ich anfing, irische Musik zu hören und nach und nach viele deutsche Bands kennen lernte, die im Fahrwasser der Dubliners und der Pogues unterwegs waren. Das tat gut, so die eigene biographische Brücke zu schlagen. Seáns Stimme erinnerte mich aber auch an Van Morrison, vor allem bei „Carrigfergus“. Das Publikum war auch total aus dem Häuschen, klatschte mit, und tat das sogar im 4/4Takt bei jedem Takt und nicht nur bei jedem zweiten oder 1-2-3-Aussetzer, also nicht so langweilig, wie man es oft hört. Bei einem Lied sagte Karsten neben mir: „Das ist doch Casey’s“, aber es war „The Batchelor“, ein anderer Text, aber die selbe Melodie, und ja, dieses Lied kannte ich schon vorher, wusste es aber nicht mehr. Bei den Reels, Jigs, Polkas usw, war es interessant, Jonathans und Michaels Gesicher zu beobachten: Während ersterer so guckte, als wolle er einen ausschimpfen, schien sich letzterer entspannt zurück zu legen. Beim 2. BIFF trat Michael ja mit den Bleedin’ Heards auf, und heute wie damals hatte nicht nur ich den Eindruck: Er war unterfordert, auch wenn er ins Schwitzen kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich endete das BIFF nicht ohne die Festival-Session aller Musiker(innen) inklusive Sabrina mit ihrer Fiddle und Näx mit seiner Whistle zusammen. Da wurde noch mal richtig losgelegt, wieder mit neueren Tunes, also von Goldrick und so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Begeisterung pur, nicht bei jedem, mit dem ich mich unterhielt über die gleichen Beiträge, aber von der Gesamtkonstellation und auch von der Reihenfolge: 1. feine Filigranität, 2. grooviges Treiben und 3. fetzige Gassenhauer und dass bei gleichbleibender Qualität der Musik. Das passt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der anschließenden offenen Session im Fiddler’s kann ich leider nicht berichten, da es mich nach Hause zog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.foggystew.de/"&gt;http://www.foggystew.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.midnightcourt.com/"&gt;http://www.midnightcourt.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fivealiveo.net/"&gt;http://www.fivealiveo.net/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.irishcoffee.de/html/five_alive_o.html"&gt;http://www.irishcoffee.de/html/five_alive_o.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.biff.de.vu/"&gt;http://www.biff.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.musikwissenschaft.uni-bonn.de/dozenten/palm.html"&gt;http://www.musikwissenschaft.uni-bonn.de/dozenten/palm.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.harmonie-bonn.de/"&gt;http://www.harmonie-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere BIFF-Reis von mir:&lt;br /&gt;1. Bonner Irish Folk Festival am 20.4.2002 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8oltl"&gt;http://tinyurl.com/8oltl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289894"&gt;2. Bonner Irish Folk Festival am 26.4.2003 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2003/04/konzertrezension-2-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2003/04/konzertrezension-2-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7dtj3"&gt;http://tinyurl.com/7dtj3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;3. Bonner Irish Folk Festival am 24.4.2004 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7a877"&gt;http://tinyurl.com/7a877&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289917"&gt;4. Bonner Irish Folk Festival am 23.4.2005 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-4-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-4-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/auwdz"&gt;http://tinyurl.com/auwdz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Bonner Irish Folk Festival am 29.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-5-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/ftoh5"&gt;http://tinyurl.com/ftoh5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Bonner Irish Folk Festival am 29.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;Ortstermin&lt;br /&gt;Irland am Rhein. 5. Bonner Irish Folk Festival. Harmonie, Bonn-Endenich, 29.4.2006&lt;br /&gt;mit einem Foto von Till Storz&lt;br /&gt;In: Folker! 04.06., S. 72&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis zu Foggy Stew:&lt;br /&gt;1. Celtic Attractions Festival&lt;br /&gt;Celtic Attractions – 1. Irish/Scottish Folkfestival im Zirkuszelt am 8.4.2005 in Köln-Weiß&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-celtic-attractions-1.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/04/konzertrezension-celtic-attractions-1.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/85qdj"&gt;http://tinyurl.com/85qdj&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Foggy Stew. one more payment and it’s mine&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/07/cd-rezension-foggy-stew-traditional.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/07/cd-rezension-foggy-stew-traditional.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-8772864144954465223?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/8772864144954465223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/8772864144954465223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzertrezension-6-bonner-irish-folk.html' title='Konzertrezension: 6. Bonner Irish Folk Festival am 21.4.2007 in der Harmonie in Bonn-Endenich'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-6791303995450103030</id><published>2007-04-20T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-04-27T03:03:57.768-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Serras am 20.4.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Serras am 20.4.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rockiger Jazz mit dänischen Folkwurzeln auf Tournee durch Tyskland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer schon mal in Dänemark war, weiß, wie weit dort die Landschaft ist und wie sich die Entfernungen dahin ziehen können, obwohl das Land so groß gar nicht ist. Ob die Musiker der Gruppe Serras daher die Ruhe weg haben, mal eben so durch ihr südliches Nachbarland zu tingeln, gestern in Halle, heute in Königswinter und morgen in Berlin? Wie auch immer, nun standen oder saßen sie im Bungertshof auf der Bühne, aus Publikumsperspektive von links nach rechts: Sune Rahek (Schlagzeug), Mads Riishede (E-Bass), (vor ihm) Hans Mydtskov (Tenor- &amp; Sopranosaxophon), Harald Haugaard (Geige) und Sune Hånsbæk (Gitarre), und so mit dem Instrumentarium wirkten sie alles andere als typisch folkig, und auch die Musik sollte sich als nur unter anderem folkig entpuppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harald Haugaard hatten wir, also Petra und ich, ja schon zusammen mit Morten Alfred Høirup in Januar im Feurschlösschen gehört, und auch Mattes und Christa Klose waren Fans von seinem Geigenspiel und eigentlich seinetwegen gekommen. Serras aber spielten zwar auch dänische Volksmusik, aber ganz anders als Haugaard &amp;amp; Høirup. Sie spielten in erster Linie jazzig, dann auch rockig und eigentlich nur an dritter Stelle folkig im Sinne von traditionell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Name Serras indes leitet sich von einem traditionellen dänischen Tanz im ¾-Takt ab, den man schneller undauch langsamer, heftiger und melancholischer spielen kann. Und davon spielten sie einige Beispiele, aber auch Polonaisen, Polkas, Walzer, und nicht wenige der Melodien stammten aus dem 18. Jahrhundert, etwa von Rasmus Storm, Jens Christian Svabo oder Dieter Hys (da bin ich mir bei der Schreibweise unsicher). Nur merkte man, also nicht nur ich, das den Stücken nicht an, denn sie waren modern arrangiert, und so von den Eigenkompositionen gar nicht zu unterscheiden, die ebenfalls alte Tänze in neuem Gewand waren. Zwischendurch dann wurde der traditionelle Boden auch gänzlich verlassen, und jazzige Saxophonklänge und rockige E-Gitarrenriffs und E-Bass-Grooves könnten auch aus Ney York oder sonst einer Metropole stammen. Doch immer wieder gewann vor allem die typisch skandinavische Wuchtigkeit und Basslastigkeit die Oberhand. Dann wurde es bisweilen mittelalterrockig, ähnlich wie bei Adaro, nur dass die Drehleier oder Christoph Pelgens Gesang fehlte. Gesang gab es gar keinen, es war ein rein instrumentelles Konzert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Harald, dessentwegen wir doch gekommen waren? Ja, der spielte phänomenal wie gekannt, aber gegen die anderen Instrumente kam die Geige nicht immer so an. Zum Ausgleich spielte er dann ein paar Passagen, die aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ stammen könnten. Und in dem ruhigeren Part eines seiner Heimatinsel Fünen (Fyn) gewidmeten Stückes spielte er so lieblich, dass mir Bilder von Feldern und Hecken vor dem Hintergrund der Ostsee kamen, bis in der Mitte des Stückes die anderen wie eine Sturmflut in das Idyll hinein breschten. Petra schrieb mir mal auf einen Zettel, denn verstehen konnte ich es akustisch nicht: Heavy Folk. So kann das also klingen, wenn sich Musiker mit recht unterschiedlichen musikalischen Hintergründen zusammen tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veranstalterin Andrea Daun war auch mit dabei, und wie die am Mischpult hießen, weiß ich nicht mehr, aber ohne sie hätte es nicht so schön geklungen. Andrea Daun managt ja auch die Braven Buben und ich kann ihr nur meine Hochachtung zollen solche experimentierfreudigen und doch verwurzelten Musiker auf Tour zu schicken. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und komme gerne wieder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in den Bungertshof komme ich gerne wieder, und das nicht nur wegen der Weine von Blöser direkt aus dem Ort, sondern zum Einen, weil sie jetzt wohl generell ein Rauchverbot bei Konzerten haben, was nicht nur den Musikern gut tut, und zum Anderen, weil sie nun Biere einer kleinen Brauerei namens Höfe-Bräu anbieten, von der noch nicht mal die Kellner wussten, wo sie liegt, außer eben „irgendwo in der Pampa“. Es gibt ein Obergäriges (also ein Kölsch außerhalb der Konvention), ein Hefeweizen und ein Export. Letzteres ließ ich mir kommen und notierte mir dazu: Farbe: mittel- bis dunkelgold; Duft: zuerst etwas herb, dann süßlich-blumig-aromatisch-würzig; Geschmack: leicht rezent, süßlich-herb-aromatisch-würzig, vollmundig; Abgang: dto., dann leicht bitter. Mit anderen Worten: sehr lecker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.serras.dk/"&gt;http://www.serras.dk/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kleine-feine-konzerte.de/"&gt;http://www.kleine-feine-konzerte.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bungertshof.de/"&gt;http://www.bungertshof.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein Artikel von Tom Daun:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200702/17serras.htm"&gt;http://www.folker.de/200702/17serras.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ein paar Infos zu Hintergründen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dankultur.de/Archive/Archiv_2006/musik.htm"&gt;http://www.dankultur.de/Archive/Archiv_2006/musik.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FÃ¼nen"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/FÃ¼nen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Christian_Svabo"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Christian_Svabo&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-6791303995450103030?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/6791303995450103030'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/6791303995450103030'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzertrezension-serras-am-2042007-im.html' title='Konzertrezension: Serras am 20.4.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-2733135319812795299</id><published>2007-04-18T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-04-27T03:02:09.669-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Jim Malcom am 18.4.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Jim Malcom am 18.4.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sanfte Lieder aus Schottland unterwegs in der Welt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Feuerschlösschen-Team, zu dem ja auch Mike Kamp, seines Zeichens Mitherausgeber des Foker! gehört, der in das Heft 02.07 einen Schottlandschwerpunkt hinein gebracht hat, in welchem auch die Termine des Festivals Highland 2007 stehen, muss sich wohl gedacht haben, dass so mancher Folkie es nicht schafft, zum Musikhören nach Schottland zu fahren und trotzdem gerne schottische Musik hören möchte. So wurde nach der Emily Smith Band im Februar nun zum zweiten Mal in diesem Jahr ein schottischer Abend im Feuerschlösschen geboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jim Malcom ist ein Singer/Songwirter aus der Gegend von Perth, nördlich von Edinburgh. Sein Auftreten und Instrumentarium ist so typisch singer/songwritermäßig und folkig, dass ich es schon fast als archetypisch bezeichnen möchte: Ein Handlungsreisender in Sachen Musik mit der Gitarre in den Händen und der Mundharmonika vor dem Mund, tief verwurzelt in der eigenen regionalen und nationalen Musiktradition und dabei doch kreativ beim Schreiben neuer Melodien und Texte, um die Tradition fort zu führen. So trat er auf im gut besuchten, wenn auch nicht vollen Feuerschlösschen, sang und spielte je gut zur Hälfte Lieder seines berühmtesten schottischen Kollegen Robert Burns und welche aus eigener Feder. Die Burns-Lieder waren mir vertraut, die habe ich oft gehört und sie sind immer wiede schön. Natürlich drängte sich mir der Vergleich zu Andy M. Steward auf, der ja auch so ein Burnsianer ist, und meine, Jim singt weicher, nicht so markant. Auch sein Gitarrenspiel ist weich und nicht sehr markant, also nicht zu verwechseln mit dem Dick Gaughans. Aber schön war es, sehr harmonisch, sehr meldodiös.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jim ist viel unterwegs in Europa und Nordamerika. Einige seiner eigenen Sings handeln davon. So besingt er den Indian Summer in Neuengland oder die Sehnsucht nach seiner Frau während eines bierseligen Abends in einer fränkischen Kleinstadt. Dieser Moonlight Song gefiel mir besonders gut. Er hat eine sehr aparte Melodie, die ich mir gut von einer Band wie Tarras arrangiert vorstellen kann. Darin kommt dann auch ein deutsches Wort vor: „Fledermaus“, Jims liebstes deutsches Wort nach ... „Dudelsack“. Und noch etwas schätzt er an Deutschland: das Bier. Es sei das beste in der Welt, während das schottische „buäh“ sei. Aus Schottland möge er nur den Whisky und da würde er mal gerne ein Lied drüber schreiben: „Scottsh whisky and German beer“ mit Humpatäterä und Dudelsackgequäke. (Als ich seinem negativen Urteil über schottisches Bier in der Pause widersprach und Deuchars India Pale Ale und Fraoch Heather Ale als positive Gegenbeispiele nannte, stimmte er mir zu. Aber das seien Ausnahmen, meinte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Schluss holte er eine Holzpuppe heraus, die er auf einen Tune aus der Munharmonika mit  Hilfe eines Stöckchens tanzen ließ. Und ganz am Schluss – nee, das war das drittletzte Lied – sang er „Rolling home“ und erklärte, es heiße „to Calodinia“ und nicht „to dear Hamburg“, ja und dann ganz am Schluss sangen wir alle pfadfindermäßig „Should auld acquaintance be forgot“, und Jim wünschte uns allen ein „happy new year“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch, ich vergaß noch was Lustiges: Als rocktragender Mann wird man nicht selten gefragt, ob man ein Schotte sei, selbst wenn man einen langen Jeansrock trägt. Jim dagegen fragte, ob ich da eine hier regionale Tracht träge. Ich meinte, nein, wir seien eine kleine, aber internationale Männerrockbewegung, worauf er meinte, ich sähe aus wie ein Römer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jimmalcolm.com/"&gt;http://www.jimmalcolm.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-2733135319812795299?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2733135319812795299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2733135319812795299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzertrezension-jim-malcom-am-1842007.html' title='Konzertrezension: Jim Malcom am 18.4.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1197593469362154781</id><published>2007-03-26T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-04-02T09:25:06.771-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Irish Spring – Festival of Irish Folk Music 2007 – Spring is in the Air am 26.3.2007 in der Kunst- und Ausstellunghalle in Bonn</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc162786910"&gt;&lt;strong&gt;Irish Spring – Festival of Irish Folk Music 2007 – Spring is in the Air am 26.3.2007 in der Kunst- und Ausstellunghalle in Bonn&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch den Klang Till Nine im Herzen besuchten wir einen Abend später das ISF in der KAH. Für dieses war es auch eine Abschiedsveranstaltung, aber nur der normale Abschluss der diesjährigen Tour, also nichts so tragisches. Zwei Bands, eine Sängerin und eine Tänzerin waren angekündigt: Clan Ranald aus dem County Donegal, Tina McSherry in Vertretung für Brid Ní Mhaoileoin, Marie McTague und At First Light aus Belfast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Clan Ranald ist eine Trio aus drei jungen Burschen, die so um die zwanzig Jahre alt, aber trotz des „Clan“ im Namen nicht miteinander verwandt sind: Luke Ward (Bouzouki), Máirtín Tourish (Akkordeon), Stiofan O’Broin (Bhodrán, Spoons) (so von links nach rechts aus Publikumsperspektive). Nach einen ruhigen Stück als Intro legten die drei sofort kräftig los und bedienten ihre Instrumente mit atemberaubender Geschwindigkeit und zugleich mit einem abwechslungsreichen Variantenreichtum, dass alles andere als ein Herunterspielen traditioneller Standards war. Máirtín glänzte zudem als bei seinen Ansprachen routinierter Entertainer, bisweilen unterstützt von Stiofan, während Luke der Werner Rösner der Band war (absolutly no vocals). Máirtín zeigte sich auch tief beeindruckt davon, in der Geburtsstadt Beethovens spielen zu dürfen und zeigte auch sonst keine Berührungsängste zu anderen Musikrichtungen. So erzählte er von dem heute multiethnischen Irland in dem Musikstile aus aller Welt ineinander fließen und auch die traditionelle irische Musik mit Elementen des Klezmer, der Musik aus dem Balkan oder aus Indien bereichern, wobei er meinte, manchmal höre er ein solches importiertes Stück und halte es für ein irisches. Volksmusik sei sich in ihren Grundlagen weltweit doch sehr ähnlich. Und damit bei der Volksmusik das Volk auch mitmachte, spannte er uns alle, also die ganze rappelvolle KAH, ein, zu einem indisch beeinflussten Stück einen Bordun zu summen, der dann tatsächlich ähnlich wie ein indisches Harmonium klang. Marie Mc Tague tanzte auch auf einige der Tunes auf der Bühne, und trat so immer wieder während des Abends auf und zwar immer wieder in einem anderen Kleid, so dass wir eine kleine Modeschau geboten bekamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tina McSherry sang sodann in Begleitung von Alan Burke ein paar Lieder, sowohl langsame, melancholische (so auch „Skibbereen“ so wunderbar traurig, wie ich es selten hörte), also auch schnelle, druckvolle. Ihre Stimme erinnerte mich an Marilyn Monroe, denn Tina sang auch so leicht angehaucht, und noch mehr an eine irische Sängerin, deren Name mir nicht einfiel, die ich aber auf zwei CDs habe. Die Ähnlichkeit zu letzterer wurde noch deutlicher, als für das letzte Lied („The Lowlands of Holland“) die gesamte Band des zweiten Teiles, At First Light, sie begleitete. Und vor allem auch der Klang Uilleann Pipe dazu machte aus der Ähnlichkeit eine Gleichheit und ja, Till Storz, der wieder Fotos machte, klärte mich auf: es war die Band Tamalin, die ich schon lange so gerne mal hören wollte, der Tina und ihr Bruder John, der hier die Pipes bediente, angehörten. So ist unerwartet an diesem Abend ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen, wenn es auch nicht die ganze Band Tamalin war, die hier auftrat. Aber solche Überraschungen sind nur möglich, wenn man zwar Bandnamen kennt, sich aber nicht die Namen der einzelnen Musiker(innen) merkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Pause gab es im Foyer eine Stepptanzvorführung der Bon(n) Roses, von der ich aber wenig sah, da zu viele Leute um sie herum standen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Pause tanzte Mary McTague einen Broomstick Dance, also einen Besenstiltanz, der, wie Tourmanager Valentin erklärte, daher rührte, dass früher mal jemand, der keinen Tanzpartner abbekam, sich statt dessen einen Besenstil nahm. Die Jungs von Clan Ranald begleiteten sie dazu und spielten dann noch den „Clumpsy Lover“, den ich auch sehr mag. Máirtín sagte übrigens, er habe in der Pause gehört, dass es in Bonn 70 bis 80 (irisch-) traditionelle Musiker gebe. So viele sind es? Das hätte ich auch nicht gedacht. Wer hat ihm das nur erzählt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann waren At First Light dran, bestehend aus (von links nach rechts): Rúben Bada (aus Asturien; Bouzouki), Francis McIlduff (Bhodrán, Uilleann Pipes, Low Whistle), Dónal O’Connor (Fiddle, Keyboards), John McSherry (Uilleann Pipes, Low Whistle) und Alan Burke (Gitarre, Gesang und witzige Ansagen), die, wie Valentin ansagte, die zur Zeit beste Band Irlands sein soll, zumindest ihrer Generation. Um das zu bestätigen, müsste ich alle kennen, aber ich kann bestätigen, dass mir die Musik durch und durch ging und ihre Energie mir Tränen heraus presste, wie es zuletzt von zwei Jahren auch auf dem ISF die Musik von Gráda schaffte. Rainer Zellner, der Veranstalter, hat schon ein besonderes Händchen, was die Auswahl der Musiker angeht! Alan und Francis pflügten mit tiefen, im Bauch spürbaren Gitarren- und Bhodrántönen einen tiefen Graben, über die dann John, Dónal und Rúben mit hohen Tönen der Pipes, Fiddle und Bouzouki hin und zurück hüpften und wirbelten. Welche Kontrastharmonie! Aber auch jedes Instrument für sich und auch Alans Gesang waren unheimlich ausdrucksstark und mitreißend. Slow Airs, Marches, Jigs, Reels und was weiß ich noch, teilweise neu geschrieben, teils traditionell oder aus der Zeit des Folk Revivals etwa von Finbar Furey, ließen den Saal vibrieren. Näx, der auch im Publikum saß, war anschließend so platt, das er gar nicht aufstehen wollte. So findet unser Bonner Meisterpiper auch noch seine Meister. Auch die Begleitung der Songs, die Alans Stimme ummalte, vorwärts schob, zwischen den Strophen oder nach den Textzeilen andere Melodien einfließen ließ oder jazzige Improvisationen (oder war es minutiös arrangiert?) einstreute, dabei aber immer den Kontakt zum Lied behielt, faszinierte zutiefst. Ich verwende ja gerne den Satz „Viel zu schnell verging die Zeit“, aber hier war es so, dass mir letztlich die drei Stunden wie drei Minuten vorkamen allerdings mit der Energie von drei Tagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Festivalsession kamen sie dann noch mal alle auf die Bühne, auch wie immer beim ISF Epi, also Enkh Jargal, der in Mannheim lebende mongolische Tourbegleiter mit seiner Pferdekniegeige und seinem Ober- und Untertongesang. Diesmal spielte er aber nicht „Jimmy Mó Mhíle Stór“, wie sonst immer, sondern „Wild Mountain Thyme“ und dann gab es noch Reels, zu denen einige der Bon(n) Roses und Leute aus dem Publikum auf und vor der Bühne tanzten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle möchte ich doch sehr gerne mal sagen, dass wir es solchen Leuten wie Rainer Zellner, Petr Pandula, Florian Fürst, Karsten Jahnke und natürlich Vorreiter Carsten Linde zu verdanken haben, dass wir solche Festival-Touren in Deutschland haben und die Creme der Creme der Irish &amp; Scottish Folk &amp;amp; Traditional Music hier bei uns life zu hören bekommen. Sie mögen sich gegenseitig mal mehr als Konkurrenten, mal mehr als Kollegen betrachten, für uns Musikfreunde ist es ein Segen, dass es sie gibt! Und ohne diese Veranstalter und die von ihnen hergebrachten Musiker fehlte es auch unserer hiesigen Folkszene, von der einige Vertreter im Publikum waren (Näx, Nicole, Sabrina, Manuel, Till, Ralf, Ellen, und ich bin mir jetzt nicht sicher wer es sonst noch namentlich war) an greifbaren Vorbildern, und so gäbe es wohl kein Bonner Irish Folk Festival, kein Celtic Attractions Festival usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Infos unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.musiccontact.de/"&gt;http://www.musiccontact.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.irishspring.de/"&gt;http://www.irishspring.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bundeskunsthalle.de/"&gt;http://www.bundeskunsthalle.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;zu Clan Ranald:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.thesession.org/recordings/display/1800"&gt;http://www.thesession.org/recordings/display/1800&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;zu Tamalin:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tamalin_(band"&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Tamalin_(band&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;At First Light:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.atfirstlight.net/"&gt;http://www.atfirstlight.net/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bon(n) Roses:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tanzcenterrose.de/"&gt;http://www.tanzcenterrose.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere ISF-Rezis von mir:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289914"&gt;Irish Spring - The Festival of Irish Folk Music"The Sky's the Limit!" am 19.3.2005 in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/03/konzertrezension-irish-spring-festival.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/03/konzertrezension-irish-spring-festival.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/buqlf"&gt;http://tinyurl.com/buqlf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289938"&gt;Irish Spring – Festival of Irish Folk Music am 15.3.2006 in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/03/konzertrezension-irish-spring-festival.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/03/konzertrezension-irish-spring-festival.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1197593469362154781?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1197593469362154781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1197593469362154781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/03/konzertrezension-irish-spring-festival.html' title='Konzertrezension: Irish Spring – Festival of Irish Folk Music 2007 – Spring is in the Air am 26.3.2007 in der Kunst- und Ausstellunghalle in Bonn'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-7575392997438042240</id><published>2007-03-25T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-04-02T09:22:59.555-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Till Nine am 25.3.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc162786909"&gt;&lt;strong&gt;Till Nine am 25.3.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist es schon nach neun – Abschiedskonzert der beliebten Königswinterer/Bonner Irish Folk Gruppe Till Nine&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, leider, leider war nun der Termin gekommen, an dem sich Christa Klose, Matthias Klose, Werner Rösner und Bernd Büsch als Quartett von ihrem Publikum verabschiedeten. Das Konzert hätte ja schon am 23.2. stattfinden sollen, aber da Christa am Hals erkrankt war, gab es damals nur eine Session. Aber nun war es so weit. Der Bungertshof war proppevoll, wenn es auch nicht zu 100% die selben Leute waren, die zum ersten Termin erschienen waren. Von den Musikern waren Karsten, Mario, Nicole und Näx da, und letzterer, also Alexander May, hielt vor Beginn des Konzertes eine Laudatio auf die Scheidenden. Er wies darauf hin, dass Till Nine eine aus drei Familien bestehende Band sei, da, wenn auch nicht auf der Bühne, so doch oft am Mischpult oder bei der Organisation auch Sabine und Birgit, die Frauen von Bernd und Werner dazu gehörten (man könnte also auch sagen, Till Nine sei eine Clanband), und er würdigte die Spielweise der Till Niner, vor allem, dass sie nicht einfach nur irische Idole wie Planxty, die Bothy Band, die Dubliners, die Pogues, Flook oder wen auch immer nachahmten, sondern, dass sie, vor allem was den Gesang und das Saitenspiel angeht, einen ganz eigenen Stil entwickelt hätten, der jedes Konzert in den letzten elf Jahren zu einer spannenden Angelegenheit gemacht habe. Näx nannte Till Nine deshalb eine große Band und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sie, wenn sie schon wie andere große Bands wüssten, wann es Zeit sei, aufzuhören, auch wie andere große Bands wüssten, wann es Zeit sei, wieder auf die Bühne zurück zu kehren. Gut gesprochen, Näx, dem Wunsch schließe ich mich an und damit sind wir beide nicht alleine, wie man dem brausendem Beifall auf Deine Worte entnehmen konnte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich was zum Konzert erzähle, fasse ich kurz ein paar Stationen aus der Geschichte der Band zusammen. 1996 waren Christa und Mattes in Irland. Dort gibt es einen Stein, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Jedenfalls heißt es, man könne auf diesen großen Stein ein kleines Steinchen werfen, und wenn das liegen bleibe, bekomme man einen Wunsch erfüllt. Christa warf geschickt genug und wünschte sich, zu Hause in Deutschland die Möglichkeit zu bekommen, irische Musik zu machen. Wieder daheim las sie in der „Annonce“ eine Suchmeldung, in der ein gewisser Günter Koch, sich selbst als Nichtmusiker bezeichnend, Musiker suchte, die mit ihm Irish Folk machen wollten. So bildete sich bald zunächst eine Probecombo bestehend aus Christa, Mattes, Günter, Werner und Carola Mittler. Und da sie so sessionmäßig zusammen saßen nannten sie sich „Sessúin“. Ganz knapp vor dem ersten oder einem der ersten Konzerte wurde ihnen aber mitgeteilt, dass es im Aachener Raum schon eine&lt;br /&gt;Band dieses Namens gebe und sie sich umbenennen müssten. Da sie es sich zur Gewohnheit gemacht hatten, ihre wöchentliche Probe wegen der Kinder immer um 21 Uhr zu beenden, kamen sie auf den Namen „Till Nine“. Ich weiß jetzt nicht, ob es der allererste Auftritt war, aber zumindest traten sie in der Anfangszeit auch beim Bonner Folktreff im Anno Tubac auf, wo auch ich sie erstmals hörte. (Anfangs war ich auch gar nicht sooo begeistert von ihnen, wenn ich das hier mal so schreiben darf.) Günter allerdings ging 1997 für ein paar Jahre in die USA, doch wurde die dadurch entstandene Bandkrise beendet, indem Bernd in die Gruppe aufgenommen wurde. Günter, Carola und einige andere gründeten nach Günters Rückkehr die Band Irish Stew. Irgendwann bekam Till Nine noch mehr Zuwachs in Form von Sylvia Stephan. Sie war bis zuletzt auch noch hin und wieder Spezialgast. Das Quartett Christa, Mattes, Werner und Bernd bildete aber in den letzten Jahren den eigentlichen Kern der Gruppe, auch wenn Näx und Nicole ebenfalls immer wieder mal gerne als Gastmusiker mitspielten. 2002 brachten sie ihre CD „No Parking“ heraus. Ebenfalls 2002 und noch mal 2004 traten sie beim 1. und 3. Bonner Irish Folkfestival auf. Auch 2002 hatten sie einen weitnachmitternächtlichen Auftritt in der Balver Höhle. 2004 spielten sie eine Woche nach dem BIFF auf Petras und meiner Hochzeitsfeier im Kloster Heisterbach. Auch 2004 erlebte ich sie auch mal auf dem Dach der Kunst- und Ausstellungshalle. Dort spielten sie so heftig, dass ein noch heftiger Sturm heraufzog und in der Geschwindigkeit eines Stellungswechsels bei der Bundeswehr abgebaut werden musste. So vergingen die 11 Jahre wie im Fluge, ich habe sie mindestens sieben mal gehört, aber bislang nur zwei mal rezensiert, das heißt ab jetzt drei mal. Die Zukunftspläne der Vier sind mir auch unbekannt. Werner will sich musikstilistisch anders orientieren, die andern drei denken schon mal daran, vielleicht ja doch ... zumindest häufiger die Sessions zu besuchen, da ja jetzt die wöchentliche Probe weg fällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber zum Konzert des Abends selber: Das war wirklich schön, wie immer, und doch auch wieder anders als sonst. Von links nach rechts aus Publikumsperspektive saßen oder standen Werner (Gitarre, Bouzouki, Mandoline, Klangschale), Bernd (Gitarre, Mandoline, Djembe, Gesang), Christa (Gesang, Bhodrán, Mandoline) und Mattes (Tin und Low Whistles, Gesang, Gitarre, Djembe). Der gewohnte volle, eher weiche, harmonische Klang von Mattes’ Whistles, Christas Stimme und Bernds und Werners Saitenspiel erfüllte den Bungertshof und die Gemüter der Gäste mit Wohlbefinden. Und da möchte ich doch in einem Punkt dem Näx widersprechen: Es gibt doch ein Idol der Till Niner, das man auch heraushört: Clannad. Sowohl war Repertoire, als auch was die Spielweise angeht, sind sie auf ähnliche Weise in deren Fahrwasser wie auch Norland Wind es ist. „Newgrange“, „Struggles“, „Sally gardens“ und andere Lieder machen das deutlich. Klar, sie kopieren sie nicht, sondern bearbeiten die Stücke und arrangieren sie im Detail neu, und sie hatten natürlich auch andere Lieder dabei. Und vor allem klingt es immer wieder so wunderbar, dass man sie, zumindest wenn man ihnen den Amateurbonus zugesteht, denn die Proben finden ja immer am Feierabend nach vielstündiger Arbeit in ganz anderen Berufen statt, mit den Profis von Norland Wind in einem Atemzug nennen kann. Dann aber hat Näx wieder vollkommen Recht: Selbst mit Klassikern wie „Tell me Ma“ oder „Sister, oh sister“  überraschten sie zumindest mich an diesem Abend: Schon wieder neu arrangiert. Und dann Christas Gesang auf Walisisch (also Kymrisch) und auf Gälisch nebst dem Herumrätseln, welches Lied denn nun auf welcher keltischen Sprache ist. Dann der A-Capella-Gesang, an dem Werner sich stets weigert, mit zu singen (absolutly no vocals, weshalb er auch keine Ansagen machte). Dann die lustigen Ansprachen von Bernd, Christa und Mattes. Dann Mattes’ Whistlespiel: Er hat sich eine ganz eigene Blastechnik angewöhnt, die es bei geschlossenen Augen bisweilen nach Panflöte klingen ließ, so leicht übergehaucht. Dann die so fröhlichen Verbindungen von Songs und Reels in einem Stück. Die aber ließen das eine oder andere vom Text her traurige Lied, wie zum Beispiel „Skibbereen“ etwas zu fröhlich klingen (im Übrigen war es nicht der Kartoffelkäfer, sondern die Kartoffelfäule, die in den 1840ern in Irland die Hungersnot verursachte, eine Pilzerkrankung, und insofern stimmt Bernds Vergleich mit dem Pilz, der Ende des 19. Jh. Europas Weinberge verwüstete doch), während die „Weila Weile“ von Dur nach Moll umschrieben, damit es etwas schauriger klang. Und eines meiner Lieblingsstücke, die Kombination des Liedes „I will wear a ring“ (oder so) mit dem Reel, der Näx nach dem 2. BIFF unter der Dusche einfiel, und den er nun „Till Nine’s Reel“ nannte, war auch dabei, wobei Näx und Mattes im Duett flöteten. In der Zugabe gab es dann noch ein Leckerli: „The Star of the County Down“ in wunderbar soulig-jazziger Version, völlig neu arrangiert und variiert, und sehr originell war dann auch die Übersetzung des ursprünglich Kölschen „Joode Naach“ von den Bläck Fööss ins Irisch-Englische „Save farewell“, also mal der umgekehrte Weg, wie sonst üblich. Das alles zeigt, wie viel Potential in dieser Gruppe steckt. Das darf doch nicht einfach so ad acta gesteckt werden!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel zu schnell vergingen drei volle Konzertstunde (na gut, mit Pause). Es gab anschließend wieder eine Session, zu der wir aber nicht blieben, denn einem Sonntagabend folgt ein Montagmorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob sie alle 30 noch vorhandenen CDs verkauften, weiß ich nicht. Notfalls fragt mal nach. Es lohnt sich! Eine zweite CD wurde auch schon mal aufgenommen, doch wurden die Aufnahmen gestohlen. Ich kann nur hoffen, dass sie vielleicht doch noch mal... Ja, das letzte Parting Glass ist noch nicht getrunken, das wage ich zu prophezeien!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.till-nine.de/"&gt;http://www.till-nine.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bungertshof.de/"&gt;http://www.bungertshof.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Till Nine-Rezis von mir:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289892"&gt;1. Bonner Irish Folk Festival am 20.4.2002 in der Harmonie&lt;/a&gt; in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2002/04/konzertrezension-1-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8oltl"&gt;http://tinyurl.com/8oltl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289896"&gt;3. Bonner Irish Folk Festival am 24.4.2004 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/04/konzertrezension-3-bonner-irish-folk.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7a877"&gt;http://tinyurl.com/7a877&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Große Hungersnot in Irland:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Hungersnot_in_Irland"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Hungersnot_in_Irland&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rezis zu Irish Stew gibt es unter:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289895"&gt;Bonner Folktreff mit Irish Stew am 14.12.2003 im Anno Tubac in Bonn (von Ferdi)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2003/12/konzertrezension-bonner-folktreff-mit.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2003/12/konzertrezension-bonner-folktreff-mit.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/aqr44"&gt;http://tinyurl.com/aqr44&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289944"&gt;Irish Stew am 1.4.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-irish-stew-am-142006.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/04/konzertrezension-irish-stew-am-142006.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/msc95"&gt;http://tinyurl.com/msc95&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-7575392997438042240?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7575392997438042240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7575392997438042240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/03/konzertrezension-till-nine-am-2532007.html' title='Konzertrezension: Till Nine am 25.3.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-4969112201389323153</id><published>2007-03-18T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-04-02T09:21:28.013-07:00</updated><title type='text'>Konzertrezensionen: Dikanda am 18.3.2007 im Brückenforum in Bonn-Beuel</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc162786908"&gt;&lt;strong&gt;Dikanda am 18.3.2007 im Brückenforum in Bonn-Beuel&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik unserer östlichen Nachbarländer ist zumindest mir weitaus weniger bekannt, als die unserer Westlichen und besteht aus einer Menge böhmischer Dörfer, oder polnischer, wie in diesem Fall. Ich glaube sogar, dass dies erst das dritte Konzert einer polnischen Band ist, das ich je besucht habe. 2001 hörte ich mal was in Rudolstadt, das mir nicht so gefiel, aber 2003 hörte ich auf der Waldeck das Orkiestra św. Mikołaja, und da ich von diesem sehr begeistert war und über Dikanda so Renomierliches im Folker! las, lenkte ich meine Schritte voller positiver Voreingenommenheit gen Brotfabrik, und sollte auch nicht enttäuscht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wird die Musik von Dikanda nicht als polnische Volks- oder Folkmusik, sondern als Weltmusik aus Polen angekündigt. Aber das alles kann man auch woanders nachlesen. An diesem Abend jedenfalls erfreute meine Augen zunächst der Anblick zweier Musikerinnen und dreier Musiker unter dem Banner ihrer neuen CD mit einer Art Sonne darauf. Aus Zuschauerperspektive links saß vorne Ania Witczak in einem weiten, mit Sternen geschmückten Rock und einem riesigen Akkordeon in den Armen auf einem Hocker, und rechts vorne stand Kasia Dziubak mit einer Geige. Dahinter dann von rechts nach links saßen oder standen Piotr Rejdag mit einer Gitarre, Daniel Kaczmarczyk hinter einigen Trommeln und Grzegorz Kolbrecki an einem Kontrabass. Sie fingen langsam an, mit einem getragenen Lied auf welcher Sprache auch immer, polnisch, makedonisch oder etwa auf dikandisch, der Phantasiesprache, auf die ich so neugierig war. Manche Musiker machen so etwas ja, sie erfinden einfach eine Sprache ohne Sinninhalt, die sich aber gut anhört. Ja, das tat sie auch, vor allem weil die beiden Damen wunderbare Stimmen haben. Es ging bald sehr rhythmisch weiter, Daniel bediente die Trommeln und anderes Schlagwerk, sowie eine Langhalslaute, Piotr spielte die Gitarre oft flamencostilisch, der Kontrabass gab dem zusätzlichen Groove, und vorne waren die beiden Frauenstimmen, vor allem Anias, aber auch mal beide, was sich so ähnlich wie die mystischen Stimmen aus Bulgarien anhörte, und dann das Akkordeon und die Geige. Whow, was waren das für Töne und Rythmen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ania machte immer schöne Ansagen auf Deutsch mit niedlichem polnischem Akzent und lustigen Versprechern (sie sang zum Beispiel mal von einem Mann, der leider nicht zurück kehrte und meinte in der Ansage, er komme hoffentlich nicht wieder). Ah, gibt es da doch einen Sinn in den Texen? Klar doch, denn es waren auch polnische Texte dabei und makadonische und was weiß ich noch. Dieser Sprachen unkundig könnte aber auch alles Dikandisch gewesen sein, und der vermeintliche Textinhalt nur in den Ansagen vorhanden. Doch da war auch ein Lied auf Jiddisch über einen tanzenden Rebbe, das verstand ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann wieder die Musik. Was da polnische Wurzeln hatte, was ukrainische, was makedonische, was bulgarische, fragt mich nicht. Aber vieles hörte sich auch maurisch-spanisch an, manches indisch, ein Tanz schwarzafrikanisch, den die Damen auch mit weit ausladender Gestik vorführten. Mich rührte diese Mischung traditioneller Melodien oder zumindest Melodieteile und (post)moderner Arrangements einfach an und riss mich mit. Meine Sitznachbarin zur Rechten störte sich anfangs daran, dass ich nicht still saß, aber bald sah sie wohl ein, dass sie nicht den ganzen Saal zur Ruhe zwingen konnte, einschließlich ihres Begleiters, der auch wippte und mit den Händen trommelte, wie es Anias Aufforderung zur Revolution im Saal ja auch gemeint hat. Elektronik wurde auch verwendet, aber die Loops, die Echos und der Hall verstärkten nur die akustischen Instrumente und überlagerten sie nicht.&lt;br /&gt;Zwischendurch wurden auch wir Zuhörer zum Mitsingen aufgefordert, wobei sich das Polnische als schwieriger erwies als das Dikandische. Ganz am Schluss war es besonders schön: Ania forderte uns auf, immer wieder „anijassa ma didi“ zu singen und während wir das taten, verließ sie sie langsam die Bühne, nicht ohne uns sich selbst umdrehend immer wieder aufzufordern, nicht aufzuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mehr Infos:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dikanda.com/"&gt;http://www.dikanda.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dikanda.prv.pl/"&gt;http://www.dikanda.prv.pl/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kultur-i-d-landschaft.de/worldmusic/DIKANDA/dikanda.html"&gt;http://www.kultur-i-d-landschaft.de/worldmusic/DIKANDA/dikanda.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkmusic.ch/publish/dikanda_pl.asp"&gt;http://www.folkmusic.ch/publish/dikanda_pl.asp&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.brotfabrik-bonn.de/"&gt;http://www.brotfabrik-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Artikel von Luigi Lauer:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200701/03dikanda.htm"&gt;http://www.folker.de/200701/03dikanda.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD-Rezi von Jürgen Brehme:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200501/bescd.htm#03"&gt;http://www.folker.de/200501/bescd.htm#03&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-4969112201389323153?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4969112201389323153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4969112201389323153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/03/konzertrezensionen-dikanda-am-1832007.html' title='Konzertrezensionen: Dikanda am 18.3.2007 im Brückenforum in Bonn-Beuel'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-3335643184296044325</id><published>2007-03-17T20:00:00.000-07:00</published><updated>2007-04-27T03:16:59.872-07:00</updated><title type='text'>Konzerrezension: Huusmeister am 17.3.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc162786907"&gt;&lt;strong&gt;Huusmeister am 17.3.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kölsche Lieder am St. Patrick’s Day&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch am St. Patrick’s Day muss man nicht unbedingt irische Musik hören, sondern darf auch fremd gehen, wobei das Fremde, auf das ich mich bei diesem Konzert einließ ja eigentlich viel weniger fremd war, sondern es war Musik von direkt hier, ja, nicht gerade aus Bad Honnef, aber aus Köln. Dabei ist es schon reichlich verwunderlich, dass die auf Kölsch oder überhaupt in ripuarischer, also rheinischer Mundart singenden Musiker, mit denen unsere Region doch so reichlich gesegnet ist, so selten Erwähnung finden in unserer folkigen Presse, zum Beispiel auch in meinem folkigen Rundbrief. Weder über de Bläck Fööss, noch über de Höhner, auch nicht über de Paveier oder de Junge habe ich bislang etwas geschrieben, obwohl doch reichlich Links auf unserer Internetportal-Startseite auf sie verweisen. Einzig Wibbelstetz aus der Nordeifel kam schon zu Ehren bzw. hatte ich die Ehre, rezensieren zu dürfen. Das liegt wohl daran, dass unsere Mundartmusik viel zu weit verbreitet ist im Volke, als recht massentauglich ist, und eher auf der Rock-, Pop- und Schlagerwelle mitschwimmt oder gar auf der sessionsgebundenen Karnevalswelle, als auf der Folk- und Weltmusikwelle, obgleich sie doch wegen dieser Beliebtheit im Volke viel eher Volksmusik ist also so manche doch eher kleine Gruppen von Liebhabern und Spezialisten begeisternde Folk- und Weltmusik. Ja, das ist ein Paradox, und das kann ich hier auch nicht auflösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem 17. März jedenfalls waren die Huusmeister us Kölle im Feuerschlösschen zu Gast und kündigten an, etwas andere Kölsche Musik zu präsentieren, mit Liedermacherqualität. Und deswegen seien sie in Köln auch gar nicht so berühmt wie die Bläck Föss und so weiter, sondern begeisterten eher kleine Fangruppen, zu denen sie ihre Musik oft auch noch hin bringen müssten, wenn das Publikum schon nicht zu ihnen käme. Ist das nun das Charakteristikum, weswegen sie im Feuerschlösschen, der festen Burg echter Folkmusik auftreten durften? Mitnichten, es lag schon an der Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hanjo Butscheid, der Frontsänger, sang seine selbst geschriebenen Lieder bisweilen auf eine Art, die mich an den Cajungesang von Michel David erinnerte, benutzte ansonsten aber Melodienformen, wie man sie auch bei anderen kölschen Sängern findet. Dabei begleitete er sich mit der Gitarre, letzteres tat auch Frank Denhard, der aber die Gitarre auch mal gegen eine Mandoline auswechselte, während Pete Haser ein Akkordeon bediente, dem er Töne entlockte, die einen, würde man nicht hingucken, wähnen ließe, da spiele eine Blues Harp, also Mundharmonika, oder auch eine Orgel, je nach dem. Horst Zaunegger schließlich steuerte einen E-Bass bei. Und alle zusammen klangen zum Teil auf der Grundlage von Rheinländern, Schottischen und ähnlichen alten Tanzmelodien recht jazzig, rockig, rock’n’rollig, bluesig, ragtime- und cajunartig, also sehr abwechslungsreich. Die Texte handelten nicht selten von Selbsterkenntnis, Erforschung des eigenen inneren Neulandes, Sein statt Haben, falschen Wertmaßstäben, die zu Magersucht und dergleichen führen und ähnlichen nachdenklichen Themen. Kölner Zuhörer pflegt Hanjo mit einem Lied, in dem er sich ein Mädsche vun Düsseldorf wünscht, zu schocken, was Bad Honnefer schon gelassener nahmen und ihm gegen seinen Durst beinahe ein Alt gebracht hätten, doch glich er das auch wieder mit einer Liebeserklärung an Colonia aus, und eine an Vatter Rhing eint ja wohl alle Rheinländer von Graubünden bis Zeeland. Sooo anders als andere Kölschgruppen, wenn man mal von den reinen Karnevalsbands absieht, klingen die Huusmeister nun eigentlich nicht, und auch zum Beispiel die Bläck Fööss haben nachdenkliche Texte im Liedrepertoire. Die Huusmeister stellen sich eigentlich recht gut in die Tradition kölscher Musikalität, auch darin, dass Hanjo sing Mudderspoch erst nach einigen englischen und hochdeutschen Jahren wieder für sich entdeckte. Kölschtümelei ist das aber deshalb noch nicht oder zumindest kaum, in sehr angenehmer Dosis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre neue CD heißt „Usser Konkurrenz“, womit sie auf den Schriftsteller Robert Walser (also nicht den Martin!) verweisen, der sich gegen Ende seines Lebens in eine Heilanstalt einweisen ließ, um sich, wie Hanjo erklärte, dem Konkurrenzdruck zu entziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier habt Ihr mal eine Kostprobe von deren Homepage:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vatter Rhing&lt;br /&gt;(Halt, nein, da gibt es einen Copyrightvermerk auf deren Homepage. Also klickt dort hinein, und lest den Text dort.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das müsst ihr Euch nun aber gesungen und gespielt vorstellen, mit dieser wunderbaren Akkordeonbegleitung, die echt was Besonderes ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mehr Infos:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.huusmeister.com/"&gt;http://www.huusmeister.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ksh.wikipedia.org/wiki/Huusmeister_(BÃ¤nd"&gt;http://ksh.wikipedia.org/wiki/Huusmeister_(BÃ¤nd&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.toca-records.de/cms/main.php/home/product/219/huusmeister_usser_konkurrenz"&gt;http://www.toca-records.de/cms/main.php/home/product/219/huusmeister_usser_konkurrenz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CD-Rezi von Ulrich Joosten:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200702/rezi-d.htm#08"&gt;http://www.folker.de/200702/rezi-d.htm#08&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zu Robert Walser:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Walser"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Walser&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-3335643184296044325?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3335643184296044325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3335643184296044325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/04/konzerrezension-huusmeister-am-1732007.html' title='Konzerrezension: Huusmeister am 17.3.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-3035196969560442291</id><published>2007-03-15T16:50:00.002-07:00</published><updated>2007-04-02T09:40:14.285-07:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Paperboys. The Road to Ellenside</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc162786953"&gt;&lt;strong&gt;Paperboys. The Road to Ellenside&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;AVIVA Records / Stompy Disc 2007 ; &lt;a href="http://www.paperboys.com/"&gt;http://www.paperboys.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;13 Tracks, 61:22, mit englischen Infos, englischen und spanischen Texten, sowie Zeichnungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Latino Celtic Emotion aus British Columbia&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine Irish Folk CD kommt mir diese reichlich spanisch vor. Nein, es handelt sich nicht um eine Band aus Galizien, und mit Salsa Celtica hat das auch nichts zu tun, vielmehr sind diese Zeitungsjungen in Kanada zu Hause, in Vancouver an der schönen Pazifikküste British Columbias. Vor ein paar Jahren konnte ich sie mal live erleben im Rahmen eines St. Patrick’s day Celebration Festivals im Alten Wartesaal in Köln, doch darüber hatte ich nichts geschrieben. Nun kam also diese sechste CD dieser Band mit der Post, da die Paperboys mal wieder auf Deutschlandtour sind und z.B. am 4. Mai im Bungertshof in Oberdollendorf gastieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber warum kommt mir die CD spanisch vor? Ganz einfach: Sehr vieles an der Musik ist spanisch, seien es die Flamenco-Gitarren-und-Percussion-Rhythmen, seinen es die Melodien, die an spanische Popsongs erinnern, oder sei es gar die spanische Sprache, die neben der englischen die Botschaften der Songs transportiert. Aber daneben oder viel mehr damit verwoben wird es dann doch auch typisch irisch mit Whistles, Akkordeon, Banjo, mit letzterem und auch anderswie auch mal amerikanisch-countrylike oder spiritual. Und dieser Stilmix präsentiert sich als wunderbar passende Einheit, als eine Fusion von Musikstilen europäischer Einwanderer nach Kanada, USA und Mexiko, und das alles recht poppig und teils rockig dargebracht, sehr modern, aber eben doch verwurzelt in den genannten Traditionen. Die Grundstimmung ist fröhlich, wie wenn ein Zeitungsjunge fröhlich pfeifend und singend auf seinem Fahrrad durch eine nordamerikanische Vorstadt fährt und die Zeitungen in die Vorgärten wirft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frontsänger Tom Landa ist denn auch teilweise mexikanischer Abstammung uns spielt akustische, E- und Tenor-Gitarre, Madoline, Jarana, Requinto Jarocho, Piano, Bass und Percussion. Geoffrey Kelly spielt Querflöte, Whistles, Percussion und singt, Kendel Carson spielt Fiddle und singt, Matt Brain ist für Schlagzeug und Percussion verantwortlich und singt auch, Brad Gillard spielt Banjo und Upright Bass, Cam Saly spielt Bass und Banjo, und Steve Mitchell spielt Bass und E-Gitarre. Und dann gibt es noch spezielle Gäste: Rieck Hopkins (Orgel), Vince Mai (Trompete) Bill Runge (Saxophon), Amy Stephen (Akkordeon), Raphael Geronimo (Congas und Percussion), Mark Tucker (Loops), Bill Buckingham (Keboards), Amy Dobson &amp;amp; Susan Hopley (Handgeklapper). Diese sechzehn haben eine sehr schöne, voll klingende, abwechslungsreiche, multiethnisch-latino-ketlische Welt- und Folkmusik-Scheibe hingekriegt. Dass sie dem einen zu spanisch oder zu irisch, und dem anderen nicht spanisch genug oder nicht irisch genug vorkommt, ist nicht ausgeschlossen. Aber warum sollten die Paperboys die ersten sein, die es allen recht machen. Das verlangt ja kein vernünftig denkender Mensch. Oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;1. String of Horses&lt;br /&gt;2. La Primavera&lt;br /&gt;3. California&lt;br /&gt;4. Fall Down With You&lt;br /&gt;5. Fragile&lt;br /&gt;6. Going Places&lt;br /&gt;7. Comfort and Kind&lt;br /&gt;8. El Baile del Puma&lt;br /&gt;9. Waiting&lt;br /&gt;10. Sheep’s Ass&lt;br /&gt;11. Water Dreams&lt;br /&gt;12. Seasons&lt;br /&gt;13. La Vibora&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Texte stehen alle im Booklet, z.B.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ya sale y brilla el sol&lt;br /&gt;Y La nieve derritió&lt;br /&gt;Ya sale y brilla el sol&lt;br /&gt;La primavera ya llegó&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;St. Patrick’s day and you’ve gone away, all the way to Brighting Sea&lt;br /&gt;There’s a promise of spring as your number rings, a few hours bevor I sing&lt;br /&gt;Through the Irish cheer your voice I bareley hear&lt;br /&gt;I say across the wire, I know a place we coul retire.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also genießt den Frühling, den Sonnenschein, die Liebe und die Musik der Paperboys!&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-3035196969560442291?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3035196969560442291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/3035196969560442291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/03/cd-rezension-paperboys-road-to.html' title='CD-Rezension: Paperboys. The Road to Ellenside'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1879874450955932945</id><published>2007-03-15T16:50:00.001-07:00</published><updated>2007-04-13T09:17:52.366-07:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Wence Rupert. In the meantime</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc162786952"&gt;&lt;strong&gt;Wence Rupert. In the meantime&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eigenverlag 2006, &lt;a href="mailto:rupertwence@web.de"&gt;rupertwence@web.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;10 Tracks, 42:54, mit englischen Infos und Texten, sowie Fotos und Zeichnungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Akustisch-rockiges Singer/Songwriteralbum mit amerikanischen Wurzeln&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Wence Rupert mir diese CD zur Rezension schickte, frug er vorsichtig an, ob sie überhaupt in mein folkiges Programm passe. Nach dem Hören meine ich, dass es schon einiges an solcher Musik beim Bonner Folk-Treff zu hören gab, und wenn sich schon der Folker! für „Folk, Weltmusik und Lied“ zuständig erklärt, und ich es ja auch so halte, dann passt da sehr viel hinein, auch diese CD, vor allem, wenn sie dermaßen das Werk eines Nichtprofimusikers, sondern meines Wissens eines Psychologen ist, also eines normalen Mannes aus dem Volke, der es nicht nur versteht, seine akustische Gitarre rockig-mitreißend zu bedienen und mit rauer Mannesstimme zu singen, sondern auch noch alles selbst zu komponieren und zu texten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Z.B.&lt;br /&gt;I dream a thousand dreams&lt;br /&gt;Where ‘re they from&lt;br /&gt;I fear a thousand fears and God knows,&lt;br /&gt;what’s going on&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;This is Arabia&lt;br /&gt;Arabia&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sometimes I love to laugh,&lt;br /&gt;I need to love&lt;br /&gt;I face the sun, until it blindÄs me&lt;br /&gt;And sometimes I don’t kno&lt;br /&gt;where the hell I belong&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zeichnen kann er auch, wenn auch in Kooperation mit Netta Hernsdorf und Stef Martin, deren Zeichnung aus bunter Kreide das Cover ziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wence wird aber auch begleitet von einigen Musikern, deren teilweise gelb auf blau winzig klein geschriebene Namen ich jetzt mit Problemen entziffern kann: Peter Wohfart (Background Vocals, Keyboard, Piano), Heiko Alles (Bass Guitar), Peter Dreusch (Drums), Christian Spohn (Cello), Johannes Krayer (Electric Guitar), Samual Koeliwijn (Percussion), Candy Jane (Background Vocals), Lex Mens (Electric Guitar). (Oh Mann, ist das klein gedruckt. Morgen hole ich meine erste Lesebrille beim Optiker ab, so dass es künftig wohl leichter sein wird, CD-Booklets zu lesen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;1. The healing fountain&lt;br /&gt;2. I believe&lt;br /&gt;3. This is Arabia&lt;br /&gt;4. All I wanna say&lt;br /&gt;5. In the meantime&lt;br /&gt;6. Small boy&lt;br /&gt;7. Extraordinary night&lt;br /&gt;8. Shadows are blue&lt;br /&gt;9. Right in the bone&lt;br /&gt;10. Enlighten me&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr über Wence Rupert, der übrigens Niederländer ist, aber in der Nähe von Darmstadt wohnt, findet man unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bdp.org/babenhausen/Von/Preview/nol_2005.htm"&gt;http://www.bdp.org/babenhausen/Von/Preview/nol_2005.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lexmens.nl/Audio%20Producties.html"&gt;http://www.lexmens.nl/Audio%20Producties.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zwischednzeitig hat Wence auch eine eigene Seite ins Netz gestellt:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wencerupert-band.com"&gt;www.wencerupert-band.com&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Was er nun aber mit Raja-Yoga zu tun hat, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1879874450955932945?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1879874450955932945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1879874450955932945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/03/wence-rupert.html' title='CD-Rezension: Wence Rupert. In the meantime'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-2808901861543517224</id><published>2007-03-15T16:50:00.000-07:00</published><updated>2007-04-02T09:43:15.355-07:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Morris Open. Tomorrows Tradition</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc162786951"&gt;&lt;strong&gt;Morris Open. Tomorrows Tradition&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eigenverlag 2006&lt;br /&gt;16 Tracks, 51:32, mit englischen Infos und Texten, sowie Fotos und Zeichnungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Englische Volksmusik mit kirchlicher Akustik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer das Morris Open – Konzert am 25.2.2007 in der Nachfolge-Christi-Kirche in Bonn-Beuel besucht oder meine Rezension darüber gelesen hat und sich nun eine Aufnahme wünscht, die diese Stimmung wiedergibt, der ist mit vorliegender CD bestens beraten, denn, wenn sie auch nicht besagtes Konzert enthält, so wurde sie doch auch life in einer Kirche aufgenommen und zwar am 2.7.2006 in der Heilig-Geist-Kirche in Düsseldorf-Urdenbach. Vergleiche zur früheren Morris Open-CDs kann ich nicht anstellen, da ich diese nicht kenne. Diese Aufnahme aber besticht durch einen sehr vollen Klang, den man der für eine Kirche typischen guten Akustik verdankt. Dem einen oder andern mag das etwas zu viel Hall sein, mir gefällt es. Ansagen beinhaltet diese Lifeaufnahme keine, aber der Applaus des Publikums brandet laut und lang durchs Kirchengewölbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Musik, die Claus von Weiß (Vocals, Guitar, Cittern, Whistle, Pipe &amp; Tabor, English Concertina, Mouth Organ), Ulrike von Weiß (Vocals, Synthesizer, Bells) und Matthias Höhn (Bagpipes, Angelo Concertina, Mandolin, Rackett, Krumhorn, Flute, Vocals) erklingen lassen, brauche ich eigentlich nichts zu schreiben, was ich nicht schon bei der Konzertrezension geschrieben hätte. Es sind englische Volkslieder und -tänze und auch Eigenkompositionen von Claus, bei einem in Zusammenarbeit mit William Shakespeare (wie hat er das nur geschafft?). Die Lieder werden vor allem von Claus und/oder Ulrike mit Kopfstimme vorgetragen, ähnlich wie zum Beispiel Chris Simmance es tut, oft auch zwei- oder mit Matthias’ Unterstützung gar dreistimmig, die Instrumentalbegleitungen und auch die rein instrumentellen Tanztunes werden Freunde von kontinentaler Balfolk- und inselkeltischer Ceilidh- und von alter Musik gleichermaßen begeistern, einiges klingt wegen des Keyboards, das Ulrike aber nie aufdringlich benutzt, modern, anderes mit Einhandflöte, Trommel und Sackpfeife Jahrhunderte alt, bei wieder anderen wähnt man sich bei einem Straßenmusikerauftritt in einer Fußgängerzone, vor allem wegen der an Ulrikes Bein befestigten Schellen. Eigentlich sollten die drei mal für eine Filmmusik engagiert werden, etwa zu einem Abenteuerfilm, der in merry aulde England spielt oder im British Empire, etwa wenn es heißt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I am a sailor trisk and bold, long time I’ve crossed the ocean,&lt;br /&gt;I fought for king and country too for honour and promotion,&lt;br /&gt;And now you all my shipmates I bid you all adieu,&lt;br /&gt;No more to talk and to be with you,&lt;br /&gt;But I’ll travel the country through and through and I’ll be a ramblin sailor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ah, welche Seefahrts- und Landstreicherromantik kommt da durch! Ja, die Texte kann man alle im Büchlein lesen, vorbildlich für andere, die CDs auf den Markt bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die Trackliste:&lt;br /&gt;1. The Frenchman’s Fancy / Sun in September&lt;br /&gt;2. Rambling Sailor&lt;br /&gt;3. Some Rival Has Stolen / The Undisputed Jig / Snakes &amp;amp; Ladders&lt;br /&gt;4. Band of Shearers&lt;br /&gt;5. The Willow Tree / Bobby &amp;amp; Joan&lt;br /&gt;6. John Baleycorn&lt;br /&gt;7. The Gentle Giant’s Morris / The Treasurer’s Morris&lt;br /&gt;8. Hey Jolly Broom Man&lt;br /&gt;9. Blow, Blow, Thou Winter Wind&lt;br /&gt;10. Gower Wassail / Cuckoo’s Nest&lt;br /&gt;11. The Carnal And The Crane&lt;br /&gt;12. The Three King’s Suite&lt;br /&gt;13. Lullay My Liking&lt;br /&gt;14. The Salutation Carrol&lt;br /&gt;15. All I Have To Say&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morris Open:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.morris-open.de/"&gt;http://www.morris-open.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. auch die Konzertrezi: Morris Open am 25.2.2007 in der Nachfolge Christi – Kirche in Bonn-Beuel&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/konzertrezension.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/konzertrezension.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Rezis von mir zu Matthias Höhn:&lt;br /&gt;Lokal Heroes-Rezis:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc160097478"&gt;Lokal Heroes am 27.1.2007 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/a&gt;, online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/01/konzertrezension-lokal-heroes-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/01/konzertrezension-lokal-heroes-am.html&lt;/a&gt; und die dort aufgelisteten Links zu früheren Lokal Heroes-Rezis.&lt;br /&gt;Weihnachtskonzert „mit Dudelsack und Drehleier“ am 26.12.2004 in der Nachfolge-Christi-Kirche in Bonn-Beuel, online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-weihnachtskonzert-mit.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-weihnachtskonzert-mit.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/clmks"&gt;http://tinyurl.com/clmks&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum erwähnten Chris Simmance vgl. meine CD-Rezis:&lt;br /&gt;Chris Simmance. People and Places&lt;br /&gt;In: Folker! 01.05., S. 77.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200501/rezi-d.htm#07"&gt;http://www.folker.de/200501/rezi-d.htm#07&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Chris Simmance. Nomad.&lt;br /&gt;In: Folker! 04.05., S. 81.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200504/rezi-d.htm"&gt;http://www.folker.de/200504/rezi-d.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-2808901861543517224?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2808901861543517224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2808901861543517224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/03/morris-open.html' title='CD-Rezension: Morris Open. Tomorrows Tradition'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-1556378770934324244</id><published>2007-03-01T16:00:00.001-08:00</published><updated>2007-03-07T05:58:48.070-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Emily Smith. a different life</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc160452131"&gt;&lt;strong&gt;Emily Smith. a different life&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;White Fall Records 2004&lt;br /&gt;12 Tracks, 52:57, mit englischen Infos und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweites Album der neuen Stimme aus Schottland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem wunderschönen Konzert von Emily Smith, Steve Byrne und Jamie McClannan im Feuerschlösschen darf ich nun auch ihre neue, wenn auch schon laut Booklet 2004, laut Homepage 2005 erschienene CD rezensieren. Um es kurz zu machen: Es ist ein sehr sehr schönes Album!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na gut, etwas mehr schreibe ich doch noch. Emily zeigt exzellent, dass sie sowohl getragene Balladen, als auch druckvollere Songs glaubhaft rüber bringen kann, und zwischendurch gibt es auch das eine oder andere Instrumental, bei dem sie das Akkordeon bedient. Ihre Stimme klingt zugleich zart und markant, nicht so hoch wie die vom Cara Dillon, mit der ich sie sonst gerne vergleichen möchte. Songtexte sind im Booklet leider nicht vorhanden, aber die findet man auf ihrer Homepage. Das mich schon im Konzert sehr berührt habende Lied über ihre Großmutter ist jedenfalls auch dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Namen der Mitmusiker findet man hinten im Büchlein, denn die CD ist auf Emily als Solistin zentriert, so dass auch kein Wort von „Emily Smith Band“ zu finden ist. Bei der Instrumentbegleitung fällt hier und da eine besonders gespielte Flöte auf, aber nein, das ist nicht Jamie, denn der muss ja Geigen, und die gleichzeitige Flöte verdanken wir keinem Overdub (ja ich habe ein neues Wort gelernt;-)), sondern keinem Geringeren als Brian Finnegan. Wer ist nun aber alles mit dabei? Emily Smtih (Stimme, Piano, Akkordeon), Jamie McClennan (Fiddle, Stimme), Steve Byrne (Gitarre, Zister, Bouzouki), Brian Finnegan (Querflöte, Whistle), Duncan Lyall (Doppelbass), Martin O’Neill (Bodhrán, Shaker), Sarah Murray (Cello), Jonna Inge (Viloa), Andy Saunders (Französisches Horn), Hamish Hapier (Hintergrundgesang) und Paul Jennings (Perkussion), also ein kleines Symphonieorchester, na ja, fast. Alle zusammen machen aber auch wirklich eine so dichte, vielschichtige, aber doch noch übersichtliche Musik, ohne zu viel an Schnörkeln, aber auch nicht ohne. Und über allem (außer den Instrumentals) schwebt Emilys Stimme, in der Klarheit eines blauen Himmels über den schottischen Inseln in der Nordsee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die Trackliste:&lt;br /&gt;1. The Bonny Labouring Boy&lt;br /&gt;2. Always a Smile (das ist das Lied über die Oma)&lt;br /&gt;3. Edward of Morton&lt;br /&gt;4. The Tressle Bridge&lt;br /&gt;5. Strong Winds of Autumn&lt;br /&gt;6. Go to Town&lt;br /&gt;7. It Fell About the Martinmas&lt;br /&gt;8. Bonny baby Kate&lt;br /&gt;9. The Lochmaben Harper&lt;br /&gt;10. The Lowlands of Holland (mit einer neuen Melodie)&lt;br /&gt;11. The Salt Necklace&lt;br /&gt;12. Far O’er the Forth&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Emily Smith:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.emilysmith.org/"&gt;http://www.emilysmith.org/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;White Fall Records:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.whitefallrecords.com/"&gt;http://www.whitefallrecords.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezi von mir zu Emily Smith:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc160097479"&gt;Emily Smith Band am 6.2.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/konzertrezension-emily-smith-band-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/konzertrezension-emily-smith-band-am.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und zu Brian Finnegan:&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289905"&gt;Flook am 21.11.2004 in der Brotfabrik in Bonn-Beuel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/11/konzertrezension-flook-am-21112004-in.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/11/konzertrezension-flook-am-21112004-in.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8e5sg"&gt;http://tinyurl.com/8e5sg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-1556378770934324244?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1556378770934324244'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/1556378770934324244'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/01/cd-rezension-emily-smith-different-life.html' title='CD-Rezension: Emily Smith. a different life'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-7157869805719520780</id><published>2007-03-01T16:00:00.000-08:00</published><updated>2007-02-28T09:59:06.336-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Kelpie. Var det du – Var det deg?</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc160452130"&gt;&lt;strong&gt;Kelpie. Var det du – Var det deg?&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Westpark Music 2007&lt;br /&gt;Promo-CD, 14 Tracks, 54:22, mit deutschen Infos und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neue Studio-CD des norwegisch-schottischen Duos aus Berlin und Ayre&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kerstin Blodig und Ian Melrose sind in der europäischen Folkmusik schon durch eine ganze Reihe von Projekten bekannt oder gar berühmt geworden, zum Beispiel durch Norland Wind und Talking Water. Wer sie kennt, erwartet keine streng traditionelle Musik, sondern eine experimentierfreudige, fusionsangstfreie moderne Folkmusik, die dabei aber ihre Verwurzelung in unterschiedlichen Musiktraditionen betont und kultiviert. Diese Erwartung enttäuschen sie auch nicht im Projekt Kelpie, benannt nach einem Wesen aus der schottischen Mythologie, halb Pferd, halb Seeungeheuer, mit dem sie nach „Kelpie“ von 2002 nun ihre zweite CD vorlegen. Hauptsächlich ist es trotz des schottischen Projektnamens die norwegische Musiktradition, jedoch gewürzt mit einem gehörigen Schuss schottischer. Ich muss gestehen, dass ich die CD „Kelpie“ nicht kenne, aber ich habe das Duo Kelpie einmal life in der Bonner Brotfabrik gehört, allerdings zu einer Zeit, da ich noch kaum Rezensionen schrieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kerstin singt auf Norwegisch, dessen ich nicht mächtig bin, so dass ich zu den Liedinhalten nichts sagen kann. (Siehe dazu aber die Erklärung von Claudia Müller unten). Oft singt sie aber auch ohne Text, einfach „Jadndadei“ oder „Lalala“ oder mit diesen extrem hohen skandinavischen Hirtinnenrufen. Dabei spielt sie Gitarre, Bouzouki und Bodhrán, Ian Melrose spielt Gitarre, Whistles, Seljefløyte, Synthesizer, E-Gitarre, Bouzouki, Perkussion, singt und sorgt für das Programming. Unterstützt werden sie dabei von den Gastmusikern Urs Fuchs, mit dem sie auch bei Talking Water zusammen spielen, auf Kontrabass und Perkussion, Peter Jakk mit Frettless Bass und E-Bass und Leiv Solberg auf der Hardingfele, also der Hardangergeige. Dabei heraus kommt eine moderne, recht jazzige, teilweise temporeiche, vielfach auch ruhig dahin plätschernde, teils akustische, teils elektronische Musik auf der Basis traditioneller norwegischer und schottischer Musik. Kerstin hat eine wunderschöne Stimme hat und alle Beteiligten sind exzellente Musiker. Dank Overdub hört man Kerstin auch mal zwei Stimmen gleichzeitig singen, der Synthesizer sorgt für eine elektromystische Stimmung, der die Hardingfele dann wieder einen Toch nordischer Urigkeit verleiht, und vor allem Ians Whisltes entführen einen immer wieder westwärts über die Nordsee in seine schottische Heimat. Ein Lied hat es mir ganz besonders angetan: „Saligjeten er oss nær“. Es klingt sehr mittelalterlich, geheimnisvoll, etwas spanisch und nordisch zugleich und baut trotz seiner ruhigen Weise eine sehr große Spannung auf, die wieder zu entspannen mir im Geiste eine zweite, schneller gespielte Stimme erschien, die ich gerne mit einer Drehleier darüber legen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum bestimmt schönen Booklet kann ich nichts sagen, da ich nur eine Promo-CD erhielt. Vielleicht enthält es die Liedtexte und Übersetzungen. Wünschenswert ist es. Was ich sagen kann, dass das Cover den verschwommen sichtbaren Kopf eines gerade abgetauchten Nøkken, eines Wassertrolls, in einem Waldsee zeigt, ein Gemälde von Theodor Kittelsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;No livnar det i lundar&lt;br /&gt;Herr Ole&lt;br /&gt;Vat det du eller var det deg?&lt;br /&gt;Halling etter Thorvald Tronsgård&lt;br /&gt;Náttina eftír fríggjamátt&lt;br /&gt;Saligheten er oss nær&lt;br /&gt;Rørospols&lt;br /&gt;Fanteguten&lt;br /&gt;Dyster&lt;br /&gt;Haugtussedans&lt;br /&gt;Á kjære mi Sigrid&lt;br /&gt;Vesle kari rud&lt;br /&gt;Jostedalsbreen&lt;br /&gt;Preikestolen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frug mal meine des Norwegischen mächtige Kollegin Claudia Müller: Der Titel heißt ja auf Deutsch: "Warst Du es oder warst Du es?", aber ich verstehe den Witz des Wortspiels nicht. Was ist denn der Unterschied zwischen "du" und "deg"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie antwortete sogar noch etwas ausführlicher:&lt;br /&gt;Zu deiner Frage: das entspricht ziemlich genau dem Englischen: Was it I or was it me? Richtig ist m.E. Var det deg. Das andere klingt eher nach Kindersprache, könnte aber auch normaler Gebrauch sein. Die Norweger sind da viel undogmatischer als wir. Evtl. könnte das "deg" betonter sein als das "du".&lt;br /&gt;Wenn ich die Titel lese, kommt mir einiges nach ziemlich starkem Dialekt vor, evtl. auch sowas wie ein "mittelalterliches" Norwegisch. Ich verstehe nicht viel, kann aber soviel sagen: In Titel 7, 13 und 14 ist auf Landschaften angespielt: die Insel Røros, ein Gletscher (Jostedaslbreen) und eine extrem markante Gebirgsformation, die wie ein Predigtstuhl (Preikestolen) aussieht. Der Titel, den du besonders magst heißt wohl "Glückseligkeit ist uns nahe" – [...] Haugtussa ist eine alte Sage bzw. ein altes Hirtengedicht oder so was, ich hab aber vergessen worum es da geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank an Claudia, die wie ich an ihrer Diss. arbeitet und eigentlich ja gar keine Zeit für so was hat. Die Auslassung in der eckigen Klammer enthielt einen Satz, der durch einen Tippfehler von mir verursacht war, den ich aber korrigiert habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kelpie:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.duo-kelpie.com/"&gt;http://www.duo-kelpie.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Westpark Music:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://web18.lohmar.com/start.html"&gt;http://web18.lohmar.com/start.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühere Rezis von mir zu Kerstin Blodig und Ian Melrose:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Norland Wind am 21.3.2001 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2001/03/konzertrezension-norland-wind-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2001/03/konzertrezension-norland-wind-am.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/8fhwv"&gt;http://tinyurl.com/8fhwv&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Norland Wind am 24.11.2005 im Bungertshof in Oberdollendorf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/konzertrezension-norland-wind-im.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/11/konzertrezension-norland-wind-im.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/dux2q"&gt;http://tinyurl.com/dux2q&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Norland Wind am 03.11.2006 im Bungertshof in Oberdollendorf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/konzertrezension-norland-wind-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/konzertrezension-norland-wind-am.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: Talking Water. power of the moon.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/cd-rezension-talking-water-power-of.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/11/cd-rezension-talking-water-power-of.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS, CM&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-7157869805719520780?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7157869805719520780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7157869805719520780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/03/cd-rezension-kelpie-var-det-du-var-det.html' title='CD-Rezension: Kelpie. Var det du – Var det deg?'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-79744181731006814</id><published>2007-02-28T09:54:00.000-08:00</published><updated>2007-03-05T09:24:05.845-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Morris Open am 25.2.2007 in der Nachfolge-Christi-Kirche in Bonn-Beuel</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc160452091"&gt;&lt;strong&gt;Morris Open am 25.2.2007 in der Nachfolge-Christi-Kirche in Bonn-Beuel&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist über sechs Jahre her, dass Matthias Höhn beim 1. Irish Folk Fest im Brückenforum, übrigens dem ersten Konzert, über das ich eine Rezension schrieb, sagte, dass er außer bei den Lokal Heroes auch noch bei Morris Open spiele. Und erst jetzt kam ich endlich einmal dazu, ein Morris Open Konzert zu besuchen. Und das tat ich auch noch recht unvoreingenommen, denn ich hatte bislang auch noch keine CD von ihnen gehört und kenne an traditioneller englischer Musik, und um solche handelt es sich hier, auch recht wenig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morris Open, das sind Ulrike von Weiß mit Stimme, Synthesizer und Glocken, Claud von Weiß mit Stimme, Gitarre, Zister, Whistles, Pipe &amp; Tabor (=Einhandflöte &amp;amp; Trommel), English Concertina und Mundharmonika und eben Matthias Höhn mit Sackpfeifen, Anglo Concerina, Mandoline, Rackett, Krummhorn, Querflöte und Stimme. Und sie spielen Morris Tänze und singen englische Volkslieder. Morris Tänze sind, wenn ich da richtig zugehört habe, Tänze im Viervierteltakt bestehend aus zwei Teilen mit je vier Takten, wobei jeder Teil einmal wiederholt wird. Wie es aussieht, wenn sie getanzt werden, kann ich nicht sagen, aber sie hören sich teilweise an, wie Tänze aus Deutschland oder Frankreich, die man in der hiesigen Bal Folk-Szene hören kann, teilweise auch wie Tänze aus der Rennaissance oder dem frühbarock, etwa von Michael Praetorius, auch wenn Claus selber der Komponist des einen oder anderen Stücks ist. Vor allem wenn sie Claus auf Pipe &amp;amp; Tabor und Matthias auf einer Sackpfeife spielt, hören sie sich wirklich vierhundert Jahre alt an, oder gar, wenn Matthias das Rackett ertönen lässt, einen zylindrischen Klangkörper, in welchem sich ein vielfach gebogenes Röhrchen befindet, dass über ein Fagott-Mundstück mit Luft versogt wird, die durch mit den Fingern zu öffnenden und zu schließenden Löchern wieder entweicht, und dem man sogar noch einen trompetenähnlichen Trichter aufsetzen kann. Das klingt dann wie ein Brummbass, echt urig. Morris Tänze sind laut Info von Claus hauptsächlich in Kent und Oxfordshire beheimatet, in einer Unterart auch in den Borderlands, wo sie in schottische Tänze übergehen, und es gibt in Deutschland und den Niederlanden so drei-vier Bands, die sich ihnen verschrieben haben, so dass dieses Konzert eine wahre Rarität auf dem Kontinent darstellt, während sie auf der Insel natürlich ein wenig häufiger noch gespielt werden, wenn auch nicht mehr so wie früher mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber sie sagen auch Lieder, die teils Ähnlichkeit von englischer höfischer Musik etwa von Dowland aufwies, besonderst wenn Ulrike sie mit ihrer Mezzo-Sopran-Stimme sang oder gar alle drei sie dreistimmig vortrugen, teils aber auch mit irischen und vor allem schottischen Balladen, die ihrerseits ja von England beeinflusst sind. Ich fühlte mich stark an Chris Simmance erinnert, auch wenn er seine hohe Stimme mit einem Akkordeon begleitet. Ja, hohe Töne waren massig vorhanden, doch so hoch kam Claus mit seiner doch eigentlichen Bass-Stimme nicht hinaus. Es waren Liebeslieder, Seemannslieder und so weiter, typisch englisches Liedgut eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kirche bot nicht nur ein Stilvolles Ambiente, sondern vor allem einen wohl klingenden Klangkörper, denn Ferdi und ich von der Empore aus genossen. An bekannten Folkies waren einige der Lokal Heroes im Publikum, so Ralf, Christoph, Kristaps und Wendel, und auch Gerd und Martina Schinkel aus Köln waren da, denn in Köln sei folkig herzlich wenig los im Gegensatz zu Bonn. Nun ja, Claus und Ulrike wohnen ja auch in Düsseldorf ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morris Open:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.morris-open.de/"&gt;http://www.morris-open.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachfolge-Christi-Kirche:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ev-kirche-beuel.de/allgemein/beuel_sued.htm"&gt;http://www.ev-kirche-beuel.de/allgemein/beuel_sued.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rezi des erwähnten 1. Irish Folk Fest im Brückenforum am 12.12.2000 im Brückenforum in Bonn-Beuel findet sich unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2000_12_01_folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen_archive.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2000_12_01_folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen_archive.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/bkaka"&gt;http://tinyurl.com/bkaka&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zu weiteren Rezis von Ferdi und mir zu den Lokal Heroes siehe unter&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/01/konzertrezension-lokal-heroes-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/01/konzertrezension-lokal-heroes-am.html&lt;/a&gt; und die dort aufgelisteten Links.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weiter Rezi von mir zu Matthias Höhn:&lt;br /&gt;Weihnachtskonzert „mit Dudelsack und Drehleier“ am 26.12.2004 in der Nachfolge-Christi-Kirche in Bonn-Beuel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-weihnachtskonzert-mit.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/12/konzertrezension-weihnachtskonzert-mit.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/clmks"&gt;http://tinyurl.com/clmks&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum erwähnten Chris Simmance vgl. meine CD-Rezis:&lt;br /&gt;Chris Simmance. People and Places&lt;br /&gt;In: Folker! 01.05., S. 77.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200501/rezi-d.htm#07"&gt;http://www.folker.de/200501/rezi-d.htm#07&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Chris Simmance. Nomad.&lt;br /&gt;In: Folker! 04.05., S. 81.&lt;br /&gt;online: &lt;a href="http://www.folker.de/200504/rezi-d.htm"&gt;http://www.folker.de/200504/rezi-d.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-79744181731006814?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/79744181731006814'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/79744181731006814'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/konzertrezension.html' title='Konzertrezension: Morris Open am 25.2.2007 in der Nachfolge-Christi-Kirche in Bonn-Beuel'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-2510507236011472153</id><published>2007-02-28T09:50:00.001-08:00</published><updated>2007-02-28T09:50:14.072-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezenisonen von mir im Folker! 02.07</title><content type='html'>&lt;strong&gt;CD-Rezenisonen von mir im Folker! 02.07&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hier veröffentlich mit freundlicher Genehmigung der Folker!-Redaktion:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CD-Rezensionen für den Folker 2/07:&lt;br /&gt;von Michael A. Schmiedel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DICK O’BRASS. Disc O’Brass. S. 85. Online: &lt;a href="http://www.folker.de/200702/rezi-eu.htm#10"&gt;http://www.folker.de/200702/rezi-eu.htm#10&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;FIDDLERS GREEN. Drive me mad! S. 91.&lt;br /&gt;GOOD NIGHT FOLKS. back to the ocean waves. S. 92&lt;br /&gt;LE CLOU. live à l’harmonie. S. 90 (unter C eingeordnet).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DICK O’BRASS&lt;br /&gt;Disc O’Brass&lt;br /&gt;(Indies Records 2005, &lt;a href="http://www.dickobrass.cz/"&gt;http://www.dickobrass.cz/&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.indiesrec.cz/"&gt;http://www.indiesrec.cz/&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.art4art.cz/"&gt;http://www.art4art.cz/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;11 Tracks, 40:18 mit Foto, engl. Infos und tschech., franz., engl., gäl. u. bret. Texten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Nichtiren, Nichtschotten und Nichtbretonen bleibt die Musik dieser Völker bei aller Liebe zu ihr immer etwas Importiertes und Exotisches, ohne direkten Bezug zum Alltag des Importlandes. Das liegt zum Teil an den fremdsprachigen Texten. Die tschechische Formation Dick O’Brass baut eine Brücke, indem sie zu traditionellen Songs und Tunes aus der Bretagne, Schottland und Irland auch tschechischsprachige Lieder in diesen keltischen Stilen komponiert. Für uns Deutsche klingt das freilich noch exotischer, aber auch deshalb sehr interessant. Tomáš Nedĕlka, Radim Kadlčák, Jiří Hausser Matoušek, Josef Kûstka, Seán Barry und Aleš Zimolka bieten auf A- und E-Gitarren, Bombarden, Sackpfeifen, Schlagzeug, Harfe, E-Bass und Texten in oben genannten Sprachen einen mitreißenden, urigen, tanzbaren, partygeeigneten tschechisch-irisch-schottisch-bretonischen Folkrock mit besonderem Schwerpunkt in der Bretagne. Dabei gibt es auch sehr interessante Fusionen der Stile und mehrschichtige, kurzweilige Arrangements. Alles in allem ist es eine grenzüberschreitende Spielart des Celtic Rock, die auch die Keltenszenen anderer Länder inspirieren sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GOOD NIGHT FOLKS&lt;br /&gt;back to the ocean waves&lt;br /&gt;(Eigenverlag 2006, &lt;a href="http://www.goodnightfolks.de/"&gt;http://www.goodnightfolks.de/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;Tracks, 30:23 mit Fotos, dt. u. engl. Infos u. engl. Texten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fünfköpfige Band aus dem münsterländischen Haltern am See präsentiert auf Geige, Mandolinen, Mandola, Gitarren, Bass, Bouzouki, Banjo, Harfe und viel Gesang gängige Irish Folk Songs, nebst einigen Eigenkompositionen, zum Teil mit biografischen Hintergründen. Solche Bands gibt es viele, aber sie bilden das Rückrat der deutschen Keltenszene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FIDDLERS GREEN&lt;br /&gt;Drive me mad!&lt;br /&gt;(Indigo 2007, &lt;a href="http://www.fiddlers.de/"&gt;http://www.fiddlers.de/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;Promo-CD, 20 Tracks, 68:19&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fränkischen Irish-Speed-Folkies präsentieren mit viel PR-Aufwand ihren 14. Tonträger in 14 Jahren. Und dieser dürfte alle Fans dieser Art, irische Musik zu spielen, begeistern: schnell, fetzig, energieentladend und zudem eine gute, klare, saubere Studioproduktion. Fans der frühen Pogues sei diese CD wärmstens empfohlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;LE CLOU&lt;br /&gt;live à l’harmonie&lt;br /&gt;(Moustache Records 2006, www.leclou.com)&lt;br /&gt;14 Tracks, 52:21, mit engl. Infos, franz. Texten und erstklassigen Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum 30-jährigen Bandjubiläum präsentiert die fünfköpfige Bonner Cajun Swamp Groove Band eine am 31.3.2006 in der Harmonie in Bonn aufgenommene Live-CD. Akkordeon, Geige, Gitarre, Gesang, Schlagzeug und E-Bass und Walter Schnabels Konzertfotos, sorgen für beste Cajunstimmung, leider aber ohne eine von Johannes Epremians berühmten Anekdoten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-2510507236011472153?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2510507236011472153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/2510507236011472153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/cd-rezenisonen-von-mir-im-folker-0207.html' title='CD-Rezenisonen von mir im Folker! 02.07'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-5924748380393934030</id><published>2007-02-23T20:00:00.000-08:00</published><updated>2007-02-28T09:54:07.015-08:00</updated><title type='text'>Ein paar Bemerkungen zur Irish Session am 23.02.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc160452090"&gt;&lt;strong&gt;Ein paar Bemerkungen zur Irish Session am 23.02.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sollte an diesem Abend das Abschiedskonzert von Till Nine statt finden, doch Matthias Klose empfing uns an der Tür mit der Nachricht, dass Christas Stimme erkrankt sei und das Konzert verschoben sei auf den 25.3. und er hoffe, wir hätten Instrumente für eine Session dabei, es kämen auch noch Sessionmusiker, und wir wollten den vielen Leuten, die gekommen seien, doch zumindest ein bisschen was bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So kamen nach und nach (wenn ich richtig gezählt habe) 19 Musiker(innen) zusammen, die solange noch Platz war, auf, danach dann vor der Bühne Platz nahmen. Aus Publikumsperspektive (so ungefähr) von links nach rechts auf der Bühne waren es Ralf Wolfgarten (Tin Whistle), Nicole Maldonado (Fiddle), Christa Klose (Bodhrán), Alexander „Näx“ May (Uilleann Pipes, Whistles), Michael Heuser (Gitarre, Banjo), Margret Hüffer (Gitarre, Whistles, Gesang), meine Wenigkeit (Tin Whistle), Mario (Uilleann Pipes, Whistles), Matthias Klose (Whistles), Karsten (Gitarre), dann vor der Bühne, um den Kreis zu schließen:&lt;br /&gt;Alex Thieme (Bodhrán), Bernd Büsch (Trommel), drei Gäste aus Münschen: Helga (Querflöte), Peter (Gitarre), und ? (Concertina), dann Barbara Kloep (Fiddle), Ralf Wackers (Gitarre) und Ellen Jeikner (Gitarre, Gesang). Einen habe ich wohl vergessen und alle Namen, vor allem Nachnamen kenne ich nicht, so dass mir gerne auf die Sprünge geholfen werden darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls musizierten wir fröhlich drauf los mit Reels, Hornpipes, Polkas und anderen Tunes, wobei Näx ein wenig den Bandleader miemte und die einzelnen Sets vorsagte, was aber auch einige nicht daran hinderte, hin und wieder ein Solo einfließen zu lassen oder von sich auch einen Set zu beginnen, in den dann die anderen einstimmten. So ist das normal bei Sessions, ungewohnt für mich war nur, dass es zugleich eine Session und ein Konzert vor Publikum von einer Bühne aus war. Die Leute hörten teils zu, teils unterhielten sie sich, einige blieben sogar bis Mitternacht oder darüber hinaus. Wenn Margret oder Ellen ein Lied sang, wurde um Ruhe gebeten, es gab auch Lieder, bei denen wir mehr oder weniger alle mit sangen. Kurzum: Es war ein wunderbarer musikalischer Abend, zumal ich so selten die Kurve kriege, zu den Sessions zu gehen, wenn auch kein Ersatz für ein Till Nine – Konzert, was es letztlich ja auch nicht sein soll, denn das soll ja am 25. März folgen, und es wird hoffentlich NICHT ihr wirkliches Abschiedskonzert sein!&lt;br /&gt; MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-5924748380393934030?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/5924748380393934030'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/5924748380393934030'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/ein-paar-bemerkungen-zur-irish-session.html' title='Ein paar Bemerkungen zur Irish Session am 23.02.2007 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-8876229479154589543</id><published>2007-02-08T16:00:00.000-08:00</published><updated>2007-02-14T09:36:02.911-08:00</updated><title type='text'>off-topic: Brief von Gerhard Winter zum Thema Klimawandel</title><content type='html'>&lt;strong&gt;off-topic: Brief von Gerhard Winter zum Thema Klimawandel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Thema Klimawandel habe ich heute im Wartezimmer einer Arztpraxis einen&lt;br /&gt;Artikel in der Zeitschrift 'Kapital' gelesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war nicht nur von dem Schmelzen der Polkappen und Gletscher die Rede. Eine Folgewirkung ist u.a. das bei fehlenden Eisfeldern nicht mehr wie bisher Sonnenenergie zurückreflektiert wird und sich somit die Erde zusätzlich erwärmt. Weitere Folgewirkung: die Salzdichte der Ozeane verändert sich, was als Folge eine Störung des Golfstroms hervorruft, was wiederum unser Klima unstabiler macht.&lt;br /&gt;Des weiteren wird bei einer Erwärmung Sibiriens das bisher gebundene Methan in Riesenmengen freigesetzt und verändert unsere Atmosphäre. Noch mal des weiteren reicht eine Erhöhung der Erdtemperatur um 2-3° Celsius aus, um den südamerikanischen Regenwald dem Untergang zu weihen. Das dieser für die Stabilität des Weltklimas wichtig ist, ist hinlänglich bekannt. Da gab es an die Autoindustrie die Anfrage, ob man nicht besser in die Entwicklung von umweltschonender Autotechnik investieren sollte, statt in immer schnellere Autos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir Menschen sind halt ziemlich engstirnig. (Und die an den Machtschalthebeln der Welt haben bisher nicht genug Interesse an diesem Thema oder sie haben ihre eigenen uns unbekannten Lösungen) Wie man an den Beispielen sieht, hat eine Ursache eine Wirkung und diese viele Folgewirkungen. (auch uns noch nicht bekannte Folgewirkungen). Es kann&lt;br /&gt;Potenzierungen geben, die einmal ausgelöst, nicht mehr in den Griff zu bekommen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Phänomene dieser Art werden auch mit der mathematischen Chaostheorie beschrieben. Diese Theorie ist auf beliebige komplexe Systeme anwendbar, z.B. auf körperliche und seelische Belastungen eines Menschen und daraus resultierende Instabilitäten( die wir beim Menschen Krankheit nennen würden), auf Gesellschaftssysteme und u.a. auch auf das Klima.&lt;br /&gt;Wesentlich beschreibt diese Theorie, das kleine Ursachen große Wirkungen haben können. Physiker können an Beispielen zeigen, daß ein eigentlich exakt beschreibbares physikalisches Phänomen aufgrund seiner sehr hohen Empfindlichkeit bei allerkleinsten Störungen derart vom theoretischen Wert abweicht, das eine unvorhersagbare Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;Kein Versuch dieser empfindlichen Systeme ist reproduzierbar, da er nicht 100%ig von allerkleinsten Störungen abgeschottet werden kann. Bei der Veränderung eines Parameters des Systems, z.B. der CO2-Ausstoß, sieht man lange Zeit gar keine Veränderung des Gesamtsystems, also des Klimas. Dann kommt man an eine Grenze, an der eine weitere kleine&lt;br /&gt;Veränderung das gesamte System zum Kippen bringt. (das Chaos oder die Katastrophe). Ein Zurückdrehen des Parameters um ein kleines Stückchen nützt dann gar nichts mehr, um wieder alles in Ordnung zu bringen. Erst ein erhebliches Zurückdrehen, das eine Erholung zuläßt, kann das system wieder stabil machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe den Eindruck, das unser Klima, das in einem gewissen Rahmen über lange Zeit stabil war, nun in Gefahr läuft, immer sensitiver auf allerkleinste Störungen zu reagieren. Wir Menschen haben keinen Grund zu einem Übermut, alles sei machbar und in den Griff zu bekommen. Und gerade die Physiker, die ja versuchen, alle physikalische Abläufe zu beschreiben, wissen am ehesten, das dies nicht möglich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Gesellschaft misst alles an den Kosten. Eigentlich sollte es überzeugen, das ein jetziger schonungsvoller Umgang mit Klima und Natur, der es aber von jedem abverlangt, jetzt (ab diesem Augenblick) zu beginnen mit dem Zurückdrehen von allen uns bekannten&lt;br /&gt;Klimabelastungen, das dies also erheblich kostengünstiger ist, als auch nur einen Augenblick&lt;br /&gt;später zu beginnen. Die Kosten werden auch hier exponentiell ins Uferlose wachsen.&lt;br /&gt;Gerade die Mächtigen unserer Wirtschaft sollten also eine Interesse an Stabilität haben.&lt;br /&gt;Oder haben sie schon Ihr eigenes neues System auf dem Mond?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es zeigt sich, das ein respektvoller und demütiger Umgang mit der Natur die Wahrscheinlichkeit vergrößert, daß unserer System Erde-Mensch überleben kann.&lt;br /&gt;Gerhard Winter&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-8876229479154589543?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/8876229479154589543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/8876229479154589543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/off-topic-brief-von-gerhard-winter-zum.html' title='off-topic: Brief von Gerhard Winter zum Thema Klimawandel'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-4107472051341866474</id><published>2007-02-06T20:00:00.000-08:00</published><updated>2007-02-14T09:33:03.324-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Emily Smith Band am 6.2.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Emily Smith Band am 6.2.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schottlands neue Stimme auf ihrer ersten Deutschlandtournee zu Gast am Rhein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum zweiten Feuerschlösschen Konzert 2007 kamen nicht nur drei junge schottische Musiker und der Ü-Wagen des WDR, sondern so viele Menschen, die live dabei sein wollten, so dass ich mal wieder nur einen Stehplatz auf der Treppe ergattern konnte. Emily Smith aus Südwestschottland war den Leuten entweder ein Begriff, oder es hat einfach die Werbung gefruchtet, vielleicht ja auch die im folkigen Rundbrief. Ja, drei Empfänger des selben traf ich an: Ralf Wackers, Ellen Jeikner und Charly Herbst. Jutta Mensing und Mike Kamp rechne ich jetzt nicht, da die ja die Veranstalter sind. Aber die anderen ca. 100 Menschen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Emily wirkte nicht gerade riesig, auch nicht auf der kleinen Bühne des „little firecastle“, wie sie es nannte. Gitarrist und Bouzouki- (oder Cittern-?)Spieler Steve Byrne und Geiger Jamie McClannan (entgegen der Ankündigung spielte er keine Flöte an dem Abend) links und rechts von ihr waren ein wenig größer und wirkten ein wenig wie schützende Rahmen um die zarte Sängerin. Steve wohn in Edinburgh, Emily und Jamie in Südwestschottland, wobei Jamie aber aus Neuseeland stammt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zarten Gestalt zum Trotz sang Emily kräftig, sehr betont, markant und durchdringend, was sich sowohl bei den schnelleren, treibenderen, als auch bei den ruhigeren, getrageneren Liedern auswirkte. Von beiden gab es etwas gleich viele, sowohl selbstgeschriebene als auch traditionelle. Jamie und Steve begleiteten sie spannungsvoll, mehrstimmig, zwischen den Strophen auch mal eine oder gleichzeitig zwei andere Melodien spielend, und Emily selber sang einige Songs ohne eigenes Instrument, aber bei den meisten spielte sie Akkordeon und bei einigen Keyboard. Und da wurde es dann schon mal dreistimmig und sehr sehr dicht. Die Lieder handelten von der Liebe, von Schottland und von anderen wichtigen Dingen, wobei mir besonders eines sehr nahe ging, das vom Leben ihrer Großmutter erzählte, einer Polin, die im II. Weltkrieg nach Frankreich floh, sich dort in einen schottischen Soldaten verliebte, mit ihm nach Schottland ging, wo sie zwei Kinder gebar und nun mit 90 noch lebt. Jigs und Reels lockerten nach solchen Liedern die gerührte Stimmung wieder auf. Ich hätte manchmal am liebsten auf der Treppe getanzt, aber das laute Knarren des Holzes hätte die Aufnahme des WDR sicher gestört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer jetzt meint, er habe was verpasst, weil er nicht dabei war, hat Recht. Aber am 11.2. gibt es noch die Möglichkeit, das Trio im Kloster Steinfeld zu erleben. Ich kann es nur empfehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.emilysmith.org/"&gt;http://www.emilysmith.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-4107472051341866474?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4107472051341866474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/4107472051341866474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/02/konzertrezension-emily-smith-band-am.html' title='Konzertrezension: Emily Smith Band am 6.2.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-7225767076079739466</id><published>2007-01-27T20:00:00.000-08:00</published><updated>2007-02-26T09:28:53.311-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Lokal Heroes am 27.1.2007 in der Harmonie in Bonn-Endenich</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Lokal Heroes am 27.1.2007 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irish Scandic Funky Folk aus Bonn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Treffen sich ein Norweger und ein Inder in Wales auf einer Wanderung. Der Norweger sagt „Olson“, der Inder sagt „Mahindra“, sonst sagen sie nichts. Deshalb hat das Stück auch nur einen Titel und keinen Text.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit mehr als sieben Jahren verfolge ich das Werden und Gedeihen unserer Bonner Irish Folk Rocker, und immer wieder war ich überrascht über deren Entwicklungsschritte, weg vom Covern fetzig-rockiger Lieder der Pogues und der Dubliners hin zur Öffnung nach Skandinavien und zum Baltikum und damit verbunden zu Funk und Jazz, ohne ihren Wurzeln untreu zu werden. So als beobachtender und lauschender Rezensent wurde ich geradezu begierig auf Neues, stellte den Wechsel der Selbstbezeichnung „Irish Folk Rock“ zu „Irish Scandic Funky Folk“ auf der Homepage und nun ganz neu „Modern Folk Music“ auf den Plakaten fest, die nun rot statt schwarz an vielen Orten der Stadt das Konzert ankündigten, das alle Jahre wieder im Januar in der Harmonie stattfindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was war diesmal neu? Zunächst der Beginn des Konzerts. Frontsänger Christoph Spix betrat die Bühne ganz alleine, bewaffnet mit einem langen Wanderstab und sang ein Lied ohne Akkordeon. Kristaps Grasis und Ralf Wolfgarten gesellten sich anschließend hinzu und begleiteten Christophs zweites Lied mit E-Gitarre und Low Whisle. Erst dann kamen Liene Séjáne, die Christoph den Wanderstab entwendete und darauf zu blasen begann (und mir waren gleich die Löcher in dem Stecken verdächtig vorgekommen), E-Bassist Wendel Biskup und Mike Haarmann, der Trommler, die Bühne. Christoph kündigte an, dass der erste Teil des Konzerts akustisch sei, unplugged, was so viel bedeute, dass alle säßen, der zweite elektrisch, was heiße, dass die Hocker weg geräumt würden. Interessante Definition! Mike setzte sich aber nicht hinter sein Schlagzeug, sondern zunächst auf eine Cajon. Na, ohne Strom lief da aber fast nix. Jedenfalls sangen und spielten sie so langsam Tempo aufnehmend die bekannte und beliebte Mischung aus irisch-schottischen Songs und skandinavisch-baltischen Instrumentals, Liene nicht nur auf dem Wanderstab, sondern auch auf ihrer Metallquerflöte, Ralf Wolfgarten auch auf der Tin Whistle und Christoph auch auf dem Akkordeon. Neues entdeckte ich nicht im Repertoire, aber spätestens beim „Great Song of Indifference“, ach was, natürlich schon viel früher, war das Publikum nicht mehr still auf seinen Stehplätzen zu halten, sondern wippte, hüpfte und schunkelte mit, darunter auch auffallend junge Mädels, die ich eher auf einem Tokio Hotel Konzert erwarten würde. Sie himmelten vor allem Christoph an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann war schon Pause, nach knapp einer Stunde, aber die zweite Hälfte, die „elektrische“ brachte gutes Tempo, dass noch mal eineinhalb Stunden die Harmonie einheizte: folkig, rockig, funkig, jazzig, poppig, nicht nur im „Flook Salad“, bis sich der Norweger und der Inder in Wales trafen. Ab da steigerte sich die funkige Intensität der Musik noch mal, ohne – ich betone es gerne – den folkigen Boden unter den Füßen zu verlieren. Wenn wirklich neu im Repertoire vielleicht auch nur das fast rappige „The Naked Highwayman“ war, so repräsentierte das Konzert eine Konsolidierung des Stils unserer Lokalhelden. Ellen D. Jeikner, die mit Ralf P. Wackers auch im Publikum weilte (und auch Jutta Mensing war da und auch Matthias Höhn) und ich waren uns einig: Die Lokal Heroes erzwingen keine Modernisierung, um modern zu sein und sich gut zu vermarkten, sondern das kommt von innen heraus, organisch, natürlich, folkig eben. Und da macht es gar nichts, wenn sie mal kaum neue Stücke dabei haben und wenn auch momentan keine neue CD in der Mache ist. Basisarbeit ist genau so wichtig, auch, damit das Publikum den Anschluss an die Entwicklung der Band nicht verliert. Das hat Hand und Fuß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Basisarbeit leistet Christoph auch anderweitig: Er ist Lehrer, und die jungen Mädels in der ersten Reihe waren seine Schülerinnen. Ja prima, so gewinnt man die junge Generation. Mir persönlich hat die langsame Temposteigerung des Konzertes auch sehr gut gefallen, besser, als wenn sie sofort so los gelegt hätten. Und Christophs Moderation war auch wieder ein Genuss, auch wenn er versuchte, lettisch zu reden. Da fällt mir ein: Lettische Lieder fehlen noch im Programm. Aber anscheinend übt sich der Frontmann ja in der Sprache. Gastmusiker waren diese mal also keine dabei, aber die sechs haben das auch ganz prima alleine gemeistert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Konzert endete in der zweiten Zugabe nicht mit „The Parting Glass“, denn das sangen sie schon in der ersten Hälfte, ohne dass deswegen jemand das Konzert verließ (vielleicht hat man wegen der vorgebrachten Reggae-Version des Liedes selbiges auch gar nicht als Abschiedlied erkannt), sondern mir „Molly Mallone“, was sonst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer nun meint, er müsse die Lokal Heroes mal (wieder) hören, kann sich natürlich eine CD kaufen, aber am 17.3., dem St. Patrick’s Day gibt es auch die Live-Möglichkeit im Bungertshof. Ich kann sie nur empfehlen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lokalheroes.com/"&gt;http://www.lokalheroes.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.harmonie-bonn.de/"&gt;http://www.harmonie-bonn.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher Lokal Heroes - Rezis von Ferdi und mir:&lt;br /&gt;1. Irish Folk Fest im Brückenforum am 12.12.2000 im Brückenforum in Bonn-Beuel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2000_12_01_folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen_archive.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2000_12_01_folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen_archive.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/bkaka"&gt;http://tinyurl.com/bkaka&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289910"&gt;Lokal Heroes am 29.1.2005 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/01/konzertrezension-lokal-heroes-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2005/01/konzertrezension-lokal-heroes-am.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/agzk7"&gt;http://tinyurl.com/agzk7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Lokal Heroes am 28.1.2006 in der Harmonie in Bonn-Endenich&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006_01_01_folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen_archive.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006_01_01_folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen_archive.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc135289939"&gt;Lokal Heroes am 17.3.2006 im Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf (von Ferdi)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/03/konzertrezension-lokal-heroes-am.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/03/konzertrezension-lokal-heroes-am.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: &lt;a name="_Toc135289950"&gt;Lokal Heroes. Hurrah...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/02/cd-rezension-lokal-heroes-hurrah.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2004/02/cd-rezension-lokal-heroes-hurrah.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/97rws"&gt;http://tinyurl.com/97rws&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und &lt;a href="http://www.folkig.de/reviews/lokalheroes.php3"&gt;http://www.folkig.de/reviews/lokalheroes.php3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;CD: &lt;a name="_Toc135289967"&gt;Lokal Heroes. &lt;/a&gt;Smash the Windows.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/01/cd-rezension-lokal-heroes-smash.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/01/cd-rezension-lokal-heroes-smash.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-7225767076079739466?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7225767076079739466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/7225767076079739466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/01/konzertrezension-lokal-heroes-am.html' title='Konzertrezension: Lokal Heroes am 27.1.2007 in der Harmonie in Bonn-Endenich'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-117069919961294433</id><published>2007-01-13T20:00:00.000-08:00</published><updated>2007-02-14T09:37:07.329-08:00</updated><title type='text'>Konzertrezension: Frauenhofer Saitenmusik  &amp;  Haugard &amp; Høirup am 13.01.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Frauenhofer Saitenmusik &amp; Haugard &amp;amp; Høirup am 13.01.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bayerisch-dänischer Saitentreff am Rhein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste FiF-Halbjahr 2007 begann gleich in doppelter Besetzung. Aus der Münchener Gegend war die seit 1978 bestehende Fraunhofer Saitenmusik angereist und aus Dänemark das Duo Haugaard &amp; Høirup. Irgendwie muss es sich rumgesprochen haben, dass das ganz exquisite Musiker sind, denn das Foyer im Feuerschlösschen war gerammelt voll. Sogar Ulrich Joosten, Tom und Andrea Daun waren aus Köln und Leverkusen gekommen, um sich das nicht entgehen zu lassen, und von den Bonner Folkies war Christiane Batke da. Petra, ich, und noch einige andere, darunter auch Gerd Schinkel und seine Frau, fanden nur noch Stehplätze auf der Treppe, die nach oben führt. Von dort aus hatten wir aber auch alles im Blick, und abgesehen von den teilweise etwas leisen Ansagen, konnten wir uns über die Akustik auch nicht beschweren. Und anlehnen konnten wir uns auch, es ging also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fraunhofer Saitenmusik war als erste an der Reihe. Heidi Zink (Salzburger Hackbrett, Blockflöte), Richard Kurländer (Appenzeller Hackbrett, Konzertharfe) und Gerhard Zink (Kontrabass) boten eine reine Instrumentalmusik auf den genannten Instrumenten. Die Wurzeln der Stücke lagen in Bayern, in Österreich und in der Schweiz, aber auch in anderen deutschen Regionen, in Dänemark, in Irland und sonst wo. Auch barocke Anklänge waren dabei. Die beiden Hackbretter unterschieden sich im Klang dahin gehend, dass das Salzburger voller, das Appenzeller nasaler klang, ersteres ist ein harmonisches, letzteres ein diatonisches Instrument. Mit dem diatonischen Hackbrett sei es schwieriger, Melodien zu spielen, es eigne sich viel mehr für begleitende Tonwirbel, wie mir Gerhard erklärte, also der Bassist. Die Musik war durchgängig sehr filigran, durchaus rhythmisch, teilweise waren es Tanzstücke wie Polkas, Schottische und so weiter. Heide überrascht uns mit der Ankündigung, ein Stück von Le Clou zu spielen. Ja geht denn das, ohne Akkordeon, Geige und Gitarre? Es ging, und zwar mit der Blockflöte, auf der sie eines der Stücke spielte, die Le Clou-Fans als von Yves Gueit geflötet kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harald Haugaard (Geige) und Morten Alfred Høirup (Gitarre, Gesang) bestritten den zweiten Teil mit ebenfalls großenteils instrumentaler Musik aus Dänemark, Schweden, Irland und sonst woher. Alfred erfreute das Publikum auch mit einem dänischen Liebeslied, nur damit wir mal die dänische Sprache hören konnten (men jag tar ikke danks). Aber zumindest meine Augen und Ohren klebten vor allem an Harald und seiner Geige. So eine Verschmelzung an Filigranität, Feinheit und Tempo habe ich selten oder noch gar nicht gehört. Selbst bei rasanten Tunes war jede Wiederholung eine neue Variation des Themas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im dritten Teil, vor den die Pause geschaltet war, spielten alle fünf zusammen eine bayerisch-dänische Weltmusik, und es wirkte, als sei es eine Band und nicht zwei. Sie haben wohl schon am Nachmittag geübt und haben sich im Dezember, auch schon mal zu einem gemeinsamen Konzert getroffen, aber das was wir da zu hören bekamen, war eher das Ergebnis einer Vollblutmusikalität, um dieses oft verwendete Wort auch mal zu gebrauchen, die es den Musikern möglich machte, sich gegenseitig genau zuzuhören und sich aufeinander einzustimmen. Was davon arrangiert und was einfach Jamsession war, ich weiß es nicht. Jedenfalls verging die Zeit so schnell, dass ich einen Sitzplatz gar nicht vermisste. Das war ein voll und ganz gelungener Start in das FiF-Jahr 2007!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/"&gt;http://www.folkimfeuerschloesschen.de.vu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Infos zu den Bands:&lt;a href="http://www.fraunhofersaitenmusik.de/"&gt;http://www.fraunhofersaitenmusik.de/&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/9904/fsm.htm"&gt;http://www.folker.de/9904/fsm.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.hhduo.dk/"&gt;http://www.hhduo.dk/&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.gofolk.dk/1hh.php3"&gt;http://www.gofolk.dk/1hh.php3&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.folker.de/200402/09haugaard.htm"&gt;http://www.folker.de/200402/09haugaard.htm&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.nordische-musik.de/531-Haugaard-&amp;amp;-HÃ¸irup.html?PHPSESSID"&gt;http://www.nordische-musik.de/531-Haugaard-&amp;amp;-HÃ¸irup.html?PHPSESSID&lt;/a&gt;=&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Fall, dass das ø Høirup nicht richtig wieder gegeben wird, setzt einfach ein ö ein, also Höirup.&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-117069919961294433?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/117069919961294433'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/117069919961294433'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/01/frauenhofer-saitenmusik-haugard-hirup.html' title='Konzertrezension: Frauenhofer Saitenmusik  &amp;  Haugard &amp; Høirup am 13.01.2007 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-116905512489640927</id><published>2007-01-01T00:00:00.000-08:00</published><updated>2007-01-17T09:40:08.763-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezensionen für den Folker! 01.07</title><content type='html'>&lt;strong&gt;CD-Rezensionen für den Folker! 01.07&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigungder Folker!-Redaktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc156131859"&gt;&lt;strong&gt;Bow Triplets. Irish – Celtic world folk music. Fair Play to You&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In In Folker! 01.07, S. 84&lt;br /&gt;Online: &lt;a href="http://www.folker.de/200701/rezi-eu.htm#07"&gt;http://www.folker.de/200701/rezi-eu.htm#07&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;BOW TRIPLETS&lt;br /&gt;Irish – Celtic world folk music&lt;br /&gt;Fair Play to You&lt;br /&gt;(Stef Sigfalk 2006, &lt;a href="http://www.bowtriplets.com/"&gt;http://www.bowtriplets.com/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;16 Tracks, 59:25 mit englischen Infos und Texten und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese vierte CD des in der Schweiz ansässigen deutsch-schwedisch-schweizerisch-irischen Quintetts, das aus Heidi Sigfalk (Violine, Viola, Gesang), Stef Sigfalk (Gitarre, Concertina, Mandoline, Gesang), Brendan Wade (Uilleann Pipes, Whistles, Flute, Gitarre, Gesang), Andreas Aeppli (Percussion, Bodhrán, Piano, Keyboard, Gesang) und Joe Eisenburger (akustischer Bass) besteht bietet sehr feine und extrem abwechslungsreiche irische, schottische, kanadische, amerikanische und neuseeländische Folkmusik, schnelle Reels, verträumte Airs, Balladen, mehrstimmige Lieder, zwei Stücke von Stef, eines von Heidi Sigfalk geschrieben. Letzteres, ein Set aus einem Slow Walz einer Hornpipe und einem Reel namens „Raindrops in Whiskey“ hat es mir besonders angetan, es beginnt mit Piano, Viloa und Percussion sehr zauberhaft, die Stimmung ist eher skandinavisch, eine Low Whistle mit zweiter Stimme setzt ein, dann springt eine Fiddle in den schnelleren 4/4-Rythmus über, die Percussion wird deftiger, zuletzt übernehmen die Pipes die Melodieführung und setzen den Set als Reel fort, denn gerne noch länger hätte dauern dürfen. Man merkt die vielseitige, unter anderem auch klassische und jazzige musikalische Ausbildung der Musiker bei jedem Ton, und doch ist die CD auch für Hörer zu empfehlen, die Wert auf jazzfreien Folk und enge (Neo-)Traditionsanbindung legen. Der Rezensent ist begeistert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc156131860"&gt;&lt;strong&gt;Cuppatea. Candels in the Night&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 01.07, S. 91&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CUPPATEA&lt;br /&gt;Candles in the Night&lt;br /&gt;(Eigenproduktion 2006, &lt;a href="http://www.cuppatea.de/"&gt;http://www.cuppatea.de/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;15 Tracks, 48:45 mit deutschen Infos, engl. u. dt. Texten und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das münsteraner Singer/Songwriter-Duo Sigrun Knocher und Joachim Hetscher liefert auf ihrer zweiten CD Lieder zur Gitarre in guter Folkclubtradition, teils auch mit Blockflöte, Keyboard und Percussion untermalt. Die Musik ist extrem ruhig, es kommt auf die Texte an, die man löblicherweise auch mitlesen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc156131861"&gt;&lt;strong&gt;Rolf F. Brand, Kevin Sheatan, Jörg Gleba und andere. &lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Out of Connemara&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 01.07, S. 90&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ROLF F. BRAND, KEVIN SHEATAN, JÖRG GLEBA UND ANDERE&lt;br /&gt;Out of Connemara&lt;br /&gt;(KiWi Music 2006, &lt;a href="mailto:kiwimusic@online.de"&gt;kiwimusic@online.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;22 Tracks, 76:54 mit deutschen und englischen Infos, engl., dt. u. franz. Texten, Fotos und viel Sponsorenwerbung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21 Musiker(innen) aus Deutsch- und Irland, darunter auch Seán Cannon von den Dubliners, legen hier eine Scheibe mit großenteils ruhigen irischen Balladen vor, nebst einem deutschen und einem französischen Lied, einem Jigset und einem ragtime-ähnlichen Walzer. Eine schöne CD und zugleich ein Benefizprojekt gegen Kinderprostitution.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc156131862"&gt;&lt;strong&gt;Stokes. ballads &amp; tunes&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 01.07, S. 93&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;STOKES&lt;br /&gt;ballads &amp;amp; tunes&lt;br /&gt;(Hörerlebnis 2004, &lt;a href="http://www.stokesmusic.com/"&gt;http://www.stokesmusic.com/&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.hoererlebnis.de/"&gt;http://www.hoererlebnis.de/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;14 Tracks, 58:53 mit englischen und deutschen Infos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auld Tyme Irish Folk könnte man auch dazu sagen. Fans von Bands wie den Dublin City Ramblers oder der ruhigeren Balladen und Instrumentals der Dubliners kommen bei dieser Scheibe des irisch-deutsch-österreichisch-polnischen Quartetts mit Sitz in Berlin voll auf ihre Kosten. Zugleich ist sie sehr empfehlenswert für Liebhaber analoger Aufnahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="_Toc156131858"&gt;&lt;strong&gt;Tantallon. live Irish &amp; Scottish Folk Music&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Folker! 01.07, S. 93&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;TANTALLON&lt;br /&gt;live Irish &amp;amp; Scottish Folk Music&lt;br /&gt;(Seven Rays 2006, &lt;a href="http://www.tantallonband.com/"&gt;http://www.tantallonband.com/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;17 Tracks, 57:18, mit deutschen und englischen Infos und Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das schottisch-deutsche Trio aus Bremen hat zusammen mit einem Gastmusiker für diese CD ein Konzert mit allen Ansagen, Scherzen und Publikumsgeklatsche aufgenommen. Sie singen und spielen deftigen Irish &amp;amp; Scottish Folk in Dubliners-Manier, aber weiblicher Frontstimme. Kontakt: &lt;a href="mailto:info@tantallonband.com"&gt;info@tantallonband.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAS&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10066479-116905512489640927?l=folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/116905512489640927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10066479/posts/default/116905512489640927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2007/01/cd-rezensionen-fr-den-folker-0107.html' title='CD-Rezensionen für den Folker! 01.07'/><author><name>Folktreff Bonn/Rhein-Sieg</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10066479.post-116828024568508703</id><published>2006-12-21T12:40:00.001-08:00</published><updated>2007-01-08T10:17:25.820-08:00</updated><title type='text'>CD-Rezension: Le Clou. live à l’harmonie</title><content type='html'>&lt;a name="_Toc154314413"&gt;&lt;strong&gt;Le Clou. live à l’harmonie&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moustache Records 2006&lt;br /&gt;14 Tracks, 52:21, mit englischen Infos, französischen Texten und erstklassigen Fotos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Live-CD der Bonner Cajun Swamp Groover vom 31.3.2006&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Acht CDs sind auf der Homepage von Le Clou gelistet, nicht dabei die von Old Songs New Songs herausgegebene „Zwei Gesichter 1980-85“ und auch noch nicht dabei diese neue, die wie besagte acht bei Moustache Records erschien, und wie viel LPs es nicht als CD gibt, weiß ich nicht. Ihr dreißigjähriges Jubiläum brachte die Idee, statt der üblichen Studioaufnahmen eine Live-CD einzuspielen, und zwar in ihrem Stammlokal, der Bonner Harmonie- obwohl sie ja mehrere Bonner Stammlokale haben, so sind sie zum Beispiel nicht weg zu denken aus dem Sommerfestival im Biergarten des Parkrestaurants Rheinaue. Wer von den Fans also schon immer mal Live-Stimmung aus den heimischen Lautsprechern hören wollte, der kann das nun. Aber es ist nicht das Jubiläumskonzert vom 10.12., sondern dieses diente schon dem CD-Release, sondern das vom 31.3. desselben Jahres.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kenne das Repertoire und die CDs von Le Clou nicht gut genug, um zu sehen, ob auf dieser CD Erstveröffentlichungen drauf sind. 14 Lieder und Instrumentals sind natürlich nicht das vollständige Konzert, und man mag sich fragen: Ja, warum veröffentlichen sie nicht ein ganzes Konzert mit allen Ansagen, eben den lustigen Geschichten, die Johannes Epremian immer zu besten gibt? Sicher gibt es Beispiele schlechter Live-CDs, bei denen man den Witz der Ansagen nicht versteht, da man nicht dabei war, aber Johannes’ Geschichten sind so köstlich, die sollte man nicht alleine den Erinnerungen der Konzertbesucher anvertrauen, sondern aufnehmen. Ferdi hat bei Rezension eben dieses Konzertes gerade diese Geschichten gewürdigt, aber ein Ersatz für eine Aufnahme ist das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten kommt die Stimmung gut rüber. Vielleicht ist Ralfs Schlagzeug ein wenig zu laut ausgesteuert im Vergleich zu Michels Stimme, Yves Akkordeon und Johannes’ Geige, aber das kommt einem beim Konzert auf oft so vor, vor allem, wenn man neben, statt vor der Bühne steht. Das Publikum ist am Ende eines jeden Stückes dezent zu vernehmen. Was bleibt akustisch? Eine gut gelaunte Scheibe, deren Funken überspringt, das auf jeden Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was bleibt optisch? Ah voila, c’est formidable! Walter Schnabel, dessen exzellente Musikerfotos den Saal der Harmonie schmücken, zeichnet für die Bebilderung des Büchleins verantwortlich, und wahrhaft: schaut man sich die Bilder an und hört dabei die Musik, dann ist man mittendrinn in der Harmonie. Einfach super!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch super: Die Texte sind abgedruckt, so dass man sich mit dem Dictionaire dem Sinn der von Michel so mtireißend vorgetragenen Lieder nachspüren kann. Allerdings brauche ich eine Lupe dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besetzung:&lt;br /&gt;Michael David – Gesang,. Gitarren, Waschbrett&lt;br /&gt;Yves Gueit – Akkordeon, diverse Flöten und Pfeifen, Saxophon, Klarinette&lt;br /&gt;Johannes Epremian – Geige, Metallgitarre&lt;br /&gt;Gero Geller – E-Bass&lt;br /&gt;Ralf Schläger – Schlagzeug&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trackliste:&lt;br /&gt;perpète&lt;br /&gt;criminel&lt;br /&gt;acadiana&lt;br /&gt;chocolat&lt;br /&gt;pierre à fusil&lt;br /&gt;bon vent&lt;br /&gt;de France en amérique&lt;br /&gt;libération&lt;br /&gt;einice two step&lt;br /&gt;papa dit&lt;br /&gt;swamp dancer&lt;br /&gt;blues du paradis&lt;br /&gt;alibi&lt;br /&gt;rencontre&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vgl. auch diese Texte von Ferdi und mir:&lt;br /&gt;Le Clou am 3.2.2006 in Bungertshof in Königswinter-Oberdollendorf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/konzertrezension-le-clou-am-322006-in.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/02/konzertrezension-le-clou-am-322006-in.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/7zgux"&gt;http://tinyurl.com/7zgux&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Le Clou am 31.3.2006 in der Harmonie Bonn-Endenich (von Ferdi)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/03/konzertrezension-le-clou-am-3132006-in.html"&gt;http://folktreff-bonn-rhein-sieg-rezensionen.blogspot.com/2006/03/konzertrezension-le-clou-am-3132006-in.html&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href="http://tinyurl.com/prrwt"&gt;http://tinyurl.com/prrwt
